Hallo zusammen,
ich bin 28 und leide seit einigen Jahren an Rückenproblemen bzw. besser gesagt ich fühle mich in meinem kompletten Bewegungsapparat ziemlich eingeschränkt.
Leider konnte mir bis heute kein Arzt oder Phsyiotherapeut wirklich helfen. Und ich weiss auch nicht wirklich wo ich anfangen soll. Aber jetzt kommt ne Menge Holz
Ich fange mal mit den Symptomen an.
Zum einen ist da diese Steifigkeit im unteren Rücken (gerade morgens). Zeitweise ist es echt problematisch morgens sich die Schuhe und Socken anzuziehen. Nachts drehe und wende ich mich häufig, weil ich nicht solange in einer Position bleiben kann, ohne das sich der untere Rücken bemerkbar macht. Natürlich schläft man dann nachts nicht besonders gut. Beim unteren Rücken habe ich aber den Eindruck, dass es dort einen Punkt gibt, der ziemlich empfindlich ist, wenn ich dort drücke.
Weiter betroffen ist das Gesäß und die Adduktoren und Leiste. Hier ist der Schmerz allerdings schwer zu beschreiben und tritt auch sehr schwankend auf. Z.B. wenn ich seitlich laufe zieht es an der Innenseite bis hintere Seite am Oberschenkel und Leiste.
Zudem leide ich unter beidseitigen Fersenschmerzen und das eigentlich schon seit dem ich denken kann. Beide Fersen sind auch gerötet und ziemlich druckempfendlich.
Wenn ich mich "eingegangen" habe gehts einigermaßen. Aber sobald ich schon ein paar Minuten stehe, sitze der liege, habe ich auch diesen berühmten Anlaufschmerz.
Von den 3 Problemfeldern, empfinde ich die Schmerzen im unteren Rücken und in der Ferse am schlimmsten. Es gibt Tage da ist der Fersenschmerz am schlimmsten und mal der untere Rücken.
Was mir noch einfällt, sind erhöhte Leberwerte (auch ein wenig schwankend über die Jahre). Diese haben mir auch schon eine Leberbiopsie eingebrockt. Ergebnis: medikamtöser-toxischer Befund. Vermutung des Internisten war, dass es an Ibuprofen lag. Habe das über die Jahre unregelmäßig genommen. Vorallendingen häufiger vor Fussballspielen und Fussballtraining.
Jetzt nehme ich seid einem halben Jahr kein Ibu mehr. Hab jetzt vor kurzem Novalgin bekommen. Nehme das auch nur im absoluten Notfall.
Ich habe seid dieser Saison auch aufgehört mit Fussball und die letzten Jahre hab ich eigentlich auch noch nie wirklich schmerzfrei gespielt. Leider kann ich noch nicht mal mehr laufen/joggen ohne das die Fersen tierisch schmerzen und der untere Rücken steif wird.
Alle konsersativen Behandlungen habe ich eigentlich schon ausgeschöpft: Krankengym, Einlagen, sogar schon 6 Facetteninfitrationnen unterm CT bekommen.
Ich war zuletzt auch beim internistischen Rheumatologen wegen des Verdachts auf MB. Mein Opa hatte auch MB. Leider ist das MRT des ISG ohne Kontrastmittel gemacht worden, da die angeblich kein Kontrastmittel mehr spritzen dürfen ohne aktuelles Blutbild. Auf der Überweisung stand "hochgradiger Verdacht auf Sakroiilitis.
Beim MRT konnte man wohl ein Ödem im (rechten und ca. 2cm?) ISG erkennen. Der HLA-B27 ist negativ.
Der Rheumatologe war dann auch mit einer Diagnose MB sehr zurückhaltend. Kann MB sein, muss aber nicht. Jetzt soll ich alle 3 Monate mal vorbeikommen.
Zur Frage meinerseits bzgl. des MRTs ohne Kontratmittel, meinte er noch, dass man ja was erkennen konnte und deswegen nicht unbedingt immer ein Kontratmittel nötig wäre.
Ich habe allerdings im Januar noch einen Termin bei einem anderen Rheumatologen. Da muss man ja ziemlich lange auf einen Termin warten.
Bin in 2 Wochen nochmal bei einem Orthopäden. Soll ich Ihn bitten, mir nochmal ein MRT des ISG (dieses mal mit Kontratmittel) aufzuschreiben?
Das ist leider noch nicht alles:-(
Als Säugling hatte ich einen Klumpfuss und eine verkürzte Achillessehne bds. Dieses wurde auch operiert und ich glaube auch die Achillesehne verlängert.
Und die Fersenprobleme hatte ich soweit ich mich erinnern kann schon immer. Vielleicht waren sie früher nur noch nicht so schlimm wie heute. Leider habe ich mir auch ein falsches Hobby ausgesucht (Fussball).
Vor ca. 4 Jahren bin ich auch mal auf den unteren Rücken beim Fussballspielen gefallen. Danach konnte ich mich kaum bewegen.
Es wurde auch schon ein MRT der LWS gemacht. Mit dem Ergebnis Bandscheibenvorwölbung L5/S1.
Ich glaube ich habe auch ein Hohlkreuz und bisschen Entenarsch. Ich glaube das würde ein vorgekipptes Becken sprechen.
Und was mir im Moment am meisten Kopf zerbrechen bereit ist die Ferse. Hier war ich bei 2 Fussspezialisten. Der erste hat das Kind nicht beim Namen genannt meinte aber dasselbe wie die zweite Ärztin. Nämlich "Haglund Ferse" ( bzw. Haglund Exostose).
Da hier alles konservative ausgeschöpft wurde, hatte mir die zweite Ärztin zur OP geraten. Dabei wird der Fersenknochen (bzw. die Vernöcherung) "abgemeißelt".
Nun weiss ich nicht mehr weiter:-(((
Bei MB ist Fersenschmerz (Achillessehnenansatz) ja auch nicht untypisch. Oder kommen die Fersenschmerzen durch "Haglund" oder wollen die Chirurgen nur Geld an mir und einer OP verdienen??? Ich weiss allerdings nicht mehr was ich glauben soll. Der Rheumatologe wollte sich da auch nicht aus dem Fenster lehnen.
Also meiner Meinung nach gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder MB oder durch meine schon immer da gewesene Fussproblematik hab ich über die Jahre eine Schonhaltung eingenommen, so dass mein Bewegungsapparat stark gestört ist. Ich merke schon, dass ich nicht richtige auftrete. gerade nach Belastungen (Fussball, laufen), gehe ich nur auf der Ferse und kann vorne den Fuss nicht abrollen. Dann kann ich auch nur seitwärts die Treppe runtergehen.
So jetzt hab ich erstmal einiges von der Seele geschrieben.
Viele Grüße
Daniel
ich bin 28 und leide seit einigen Jahren an Rückenproblemen bzw. besser gesagt ich fühle mich in meinem kompletten Bewegungsapparat ziemlich eingeschränkt.
Leider konnte mir bis heute kein Arzt oder Phsyiotherapeut wirklich helfen. Und ich weiss auch nicht wirklich wo ich anfangen soll. Aber jetzt kommt ne Menge Holz
Ich fange mal mit den Symptomen an.
Zum einen ist da diese Steifigkeit im unteren Rücken (gerade morgens). Zeitweise ist es echt problematisch morgens sich die Schuhe und Socken anzuziehen. Nachts drehe und wende ich mich häufig, weil ich nicht solange in einer Position bleiben kann, ohne das sich der untere Rücken bemerkbar macht. Natürlich schläft man dann nachts nicht besonders gut. Beim unteren Rücken habe ich aber den Eindruck, dass es dort einen Punkt gibt, der ziemlich empfindlich ist, wenn ich dort drücke.
Weiter betroffen ist das Gesäß und die Adduktoren und Leiste. Hier ist der Schmerz allerdings schwer zu beschreiben und tritt auch sehr schwankend auf. Z.B. wenn ich seitlich laufe zieht es an der Innenseite bis hintere Seite am Oberschenkel und Leiste.
Zudem leide ich unter beidseitigen Fersenschmerzen und das eigentlich schon seit dem ich denken kann. Beide Fersen sind auch gerötet und ziemlich druckempfendlich.
Wenn ich mich "eingegangen" habe gehts einigermaßen. Aber sobald ich schon ein paar Minuten stehe, sitze der liege, habe ich auch diesen berühmten Anlaufschmerz.
Von den 3 Problemfeldern, empfinde ich die Schmerzen im unteren Rücken und in der Ferse am schlimmsten. Es gibt Tage da ist der Fersenschmerz am schlimmsten und mal der untere Rücken.
Was mir noch einfällt, sind erhöhte Leberwerte (auch ein wenig schwankend über die Jahre). Diese haben mir auch schon eine Leberbiopsie eingebrockt. Ergebnis: medikamtöser-toxischer Befund. Vermutung des Internisten war, dass es an Ibuprofen lag. Habe das über die Jahre unregelmäßig genommen. Vorallendingen häufiger vor Fussballspielen und Fussballtraining.
Jetzt nehme ich seid einem halben Jahr kein Ibu mehr. Hab jetzt vor kurzem Novalgin bekommen. Nehme das auch nur im absoluten Notfall.
Ich habe seid dieser Saison auch aufgehört mit Fussball und die letzten Jahre hab ich eigentlich auch noch nie wirklich schmerzfrei gespielt. Leider kann ich noch nicht mal mehr laufen/joggen ohne das die Fersen tierisch schmerzen und der untere Rücken steif wird.
Alle konsersativen Behandlungen habe ich eigentlich schon ausgeschöpft: Krankengym, Einlagen, sogar schon 6 Facetteninfitrationnen unterm CT bekommen.
Ich war zuletzt auch beim internistischen Rheumatologen wegen des Verdachts auf MB. Mein Opa hatte auch MB. Leider ist das MRT des ISG ohne Kontrastmittel gemacht worden, da die angeblich kein Kontrastmittel mehr spritzen dürfen ohne aktuelles Blutbild. Auf der Überweisung stand "hochgradiger Verdacht auf Sakroiilitis.
Beim MRT konnte man wohl ein Ödem im (rechten und ca. 2cm?) ISG erkennen. Der HLA-B27 ist negativ.
Der Rheumatologe war dann auch mit einer Diagnose MB sehr zurückhaltend. Kann MB sein, muss aber nicht. Jetzt soll ich alle 3 Monate mal vorbeikommen.
Zur Frage meinerseits bzgl. des MRTs ohne Kontratmittel, meinte er noch, dass man ja was erkennen konnte und deswegen nicht unbedingt immer ein Kontratmittel nötig wäre.
Ich habe allerdings im Januar noch einen Termin bei einem anderen Rheumatologen. Da muss man ja ziemlich lange auf einen Termin warten.
Bin in 2 Wochen nochmal bei einem Orthopäden. Soll ich Ihn bitten, mir nochmal ein MRT des ISG (dieses mal mit Kontratmittel) aufzuschreiben?
Das ist leider noch nicht alles:-(
Als Säugling hatte ich einen Klumpfuss und eine verkürzte Achillessehne bds. Dieses wurde auch operiert und ich glaube auch die Achillesehne verlängert.
Und die Fersenprobleme hatte ich soweit ich mich erinnern kann schon immer. Vielleicht waren sie früher nur noch nicht so schlimm wie heute. Leider habe ich mir auch ein falsches Hobby ausgesucht (Fussball).
Vor ca. 4 Jahren bin ich auch mal auf den unteren Rücken beim Fussballspielen gefallen. Danach konnte ich mich kaum bewegen.
Es wurde auch schon ein MRT der LWS gemacht. Mit dem Ergebnis Bandscheibenvorwölbung L5/S1.
Ich glaube ich habe auch ein Hohlkreuz und bisschen Entenarsch. Ich glaube das würde ein vorgekipptes Becken sprechen.
Und was mir im Moment am meisten Kopf zerbrechen bereit ist die Ferse. Hier war ich bei 2 Fussspezialisten. Der erste hat das Kind nicht beim Namen genannt meinte aber dasselbe wie die zweite Ärztin. Nämlich "Haglund Ferse" ( bzw. Haglund Exostose).
Da hier alles konservative ausgeschöpft wurde, hatte mir die zweite Ärztin zur OP geraten. Dabei wird der Fersenknochen (bzw. die Vernöcherung) "abgemeißelt".
Nun weiss ich nicht mehr weiter:-(((
Bei MB ist Fersenschmerz (Achillessehnenansatz) ja auch nicht untypisch. Oder kommen die Fersenschmerzen durch "Haglund" oder wollen die Chirurgen nur Geld an mir und einer OP verdienen??? Ich weiss allerdings nicht mehr was ich glauben soll. Der Rheumatologe wollte sich da auch nicht aus dem Fenster lehnen.
Also meiner Meinung nach gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder MB oder durch meine schon immer da gewesene Fussproblematik hab ich über die Jahre eine Schonhaltung eingenommen, so dass mein Bewegungsapparat stark gestört ist. Ich merke schon, dass ich nicht richtige auftrete. gerade nach Belastungen (Fussball, laufen), gehe ich nur auf der Ferse und kann vorne den Fuss nicht abrollen. Dann kann ich auch nur seitwärts die Treppe runtergehen.
So jetzt hab ich erstmal einiges von der Seele geschrieben.
Viele Grüße
Daniel