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Hallo aus Köln

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Kölner, 13. Oktober 2008.

Schlagworte:
  1. Kölner

    Kölner Mitglied

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    Habe mich gerade hier im Forum angemeldet, möchte etwas zu mir erzählen und direkt auch eine Frage loswerden.

    Ich bin männlich, 48 Jahre, seit 26 Jahren verheiratet und habe zwei gesunde und inzwischen erwachsene Söhne.

    Psorisasis (Haut) plagt mich seit meinem 6. Lebensjahr. Arthritische Probleme habe ich seit ungefähr 10 Jahren (GdB 40).

    MTX habe ich nicht vertragen. Aktuell werde ich mit Arava behandelt.

    Hier alle meine weiteren Diagnosen aufzuzählen (u.a. Verdacht auf undifferenzierte Kollagenose, Myositis, Spondialarthropatie, akuter Verlauf psoriatische Osteopathie......), dürfte wohl meinen ersten Forenbeitrag sprengen.

    Gerade neu und auch schon ein massives Problem:
    Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat meinen Reha-Antrag abgelehnt, weil seit meiner letzten Reha noch keine 4 Jahre vergangen sind. Bisher (1988,......, 2001, 2004, 2005 und 2006 nach erfolgreichem Widerspruch) war das immer problemlos.

    Die Bearbeitung meines jetzigen Widerspruchs gegen die Ablehnung hat knapp 3 (drei!!) Monate gedauert. Ergebnis ist, dass ich jetzt zum Gutachter soll. Damit habe ich nun überhaupt keine Erfahrungen.


    Mehr in der Umfrage http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=34767



    Es grüßt der Kölner
     
    #1 13. Oktober 2008
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2008
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Willkommen bei R-O. Da hast du bisher mit deinen Reha ja Glück gehabt. drücke dir die Daumen, dass es wieder genehmigt wird.

    LG, Kuki
     
  3. uli

    uli Mitglied

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    Hallöchen,

    drei Monate für einen Widerspruch ist leider im normalen Bereich. Du kannst ggf. auch sechs Monate warten. Beim VdK Köln nachzufragen, macht keinen Sinn, da die Mitarbeitenden m.E. dort keine Ahnung haben. Am besten wendest du dich gleich an die Landesstelle in Düsseldorf, die sind fitter. Mitglied kannst du dort jederzeit werden. Die Ärzte kenne ich nicht. Zwei davon sind Hausärzte und der dritte – Fuchs – hat keine kassenärztliche Zulassung. Bei wem bist du denn rheumatologischer Behandlung? Kann der dir nicht weiterhelfen?

    Uli
     
  4. Kölner

    Kölner Mitglied

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    Danke!

    Hallo Uli,

    hast du ggf. auch Erfahrungen mit dem Sozialverband SoVD.de und der Beratungsstelle hier in Köln?

    Mein Rheumatologe sitzt in Bad Bentheim. Er kennt die Ärzte auch nicht.
    Auch meinem Hausarzt sind die Gutachter unbekannt.

    Wo hast du die Infos über die Ärzte gefunden (z.B. keine Kassenzulassung)?

    Viele Grüße
    Kölner

     
  5. uli

    uli Mitglied

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    Hallöchen,

    bzgl. der Kassenzulassung kannst du dies bei der KV Nordrhein abfragen. Evtl. ist Herr Fuchs ja noch neu und deshalb nicht eingetragen.
    Mit dem Sozialverband SoVD.de habe ich keine Erfahrungen gemacht. Mir ist auch nicht klar, wie ein Hausarzt eine PSO begutachten will. Grundsätzlich hast du alle vier Jahre Anspruch auf eine Reha, außer es liegen gravierende gesundheitliche Probleme vor. Hier ein Link für die Begründung einer vorgezogenen Reha

    http://www.psoriasis-netz.de/rehaweg.html


    http://www.psoriasis-netz.net/forum/forumdisplay.php?f=44



    Bad Bentheim ist ja bzgl. der PSO landesweit anerkannt. Wenn der Prof. dort die Reha unterstützt, kannst du ja bei einer Ablehnung darauf drängen, dass du von den Ärzten der Uniklinik begutachtet wirst. Ich verstehe sowieso nicht, warum du dich nicht gleich an der Uni behandeln lässt, dies ist doch viel näher als Bad Bentheim. An der Uni gibt es eine Spezialsprechstunde für PSO, einen besseren und netteren Arzt wirst du auch anderswo nicht finden.

    Uli
     
  6. Kölner

    Kölner Mitglied

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    Hallo Uli,

    danke für die Links. Werde mich jetzt sicher noch intensiver vorbereiten können.

    Hab mir mal die Details zu den Doc's Heimbach und Klein angesehen. Das ist nicht sehr ermutigend. Von Dermatologie und v.a. Rheumatologie scheinen die ja wohl nicht viel Ahnung zu haben. Sonst würde es da ja wohl geschrieben sein.

    Mein Rheuma-Doc aus der Fachklinik Bad Bentheim hatte unmittelbar nach dem er von meiner Ablehnung erfahren hatte, selbst einen Brief an die Bürokraten in Berlin geschrieben und noch zusätzliche und neu aufgetretene Symptome mitgeteilt. Aus der Dermatologie in Bad Bentheim (war dort als Akutpatient) wurde ebenfalls ein Schreiben nach Berlin geschickt. Hat beides aber wohl nicht viel genutzt. Vielleicht unterstellt man den Ärzten von dort ja Befangenheit.

    Von der Uni Köln (insbes. Haut) habe ich bisher nicht viel Gutes gehört. Da ich keine Zeit für Experimente habe, lasse ich mich da behandeln wo ich sicher bin, dass mir geholfen wird.

    Wenn du mit der Uni gute Erfahrungen hast, kannst du mir ja mal berichten wie dort der Umgang mit Psoriatikern ist, die nebenbei mit einer ganzen Latte weiterer Diagnosen "ausgestattet" sind.

    Kann ich von der DRV Bund verlangen, dass ich direkt einen Gutachter der Uni-Klinik bekomme? Falls ja, kennst du die Rechtsgrundlage?

    Beste Grüße
    Kölner