S
slobbo
Guest
Hallo alle zusammen,
endlich habe ich mich durchgerungen und mich angemeldet. Ich bin 24 und komme aus Bremen.
Bei mir wurde im Juni diesen Jahres die Diagnose rheumatoide Arthritis festgestellt. Mhh....tja nun da war sie die Doagnose. Und was sollte das jetzt heißen? Klar habe ich vorher schon einige Diagnosemöglichkeiten der Ärzte zu hören bekommen, doch wer beschäftigt sich mit 24 Jahren mit dem Thema Rheuma? Keiner, also habe ich nicht viel drauf gegeben und mir meinen Teil gedacht. Ach das wird schon wieder....kommt bestimmt vom Unistress oder von einer unvorteilhafter Sitzposition am Schreibtisch. Naja aber leider blieb der Gedanke an die mögliche Krankheit immer im Hinterkopf.
Das erste Mal machte sich die Krankheit im September letzten Jahres bemerkbar. Ich litt oft unter Hüftschmerzen, welche bis in die vorderen Oberschenkel strahlten. Es schien so als sei ich verspannt. Nach einem Arztbesuch, wo ich eine Spritze zur Muskellockerung bekam wurde es merklich schlechter. Dann im Dezember waren dei Schmerzen von heute auf morgen verschwunden.
Dann im Februar fiel meiner Mutter auf dass ich super dicke Finger hatte. Auch bei einem weiteren Arztbesuch wurde ich mit der Diagnose Stress abgetan. Gerade von meiner Hausärztin ein ziemlicher Hammer. Sie stelle sehr früh in meinem Leben fest (so mit 7/8 Jahren) dass mein Blutwert immer leicht rheumatsich war. Tja aber laut ihr kein Grund zur Sorge. Auch als meine erste Autoimmunerkrankung eine chronische Schilddrüsenunterfunktion (Hashimoto Thyreoditis) dazu kam so als ich 14 war....alles kein Grund zur Sorge.
Sie schickte mich im Februar mit schmerzstillenden Tabletten nach Hause. Es wurde schlimmer. Und erst als ich gekrümmt vor Shmerzen und heulend bei ihr wieder einmal in der Praxis stand wurde ich in die Rheumatologie in Cuxhaven überwiesen. Dort bekam ich das erste Mal MTX, trotz erheblichen Magenproblemen, die durch das Diclo ausgelößt wurden. Erst auf heftiges Verlangen bekam ich die Spritzen.
Tja und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Mir bekam das MTX sehr gut. Doch in den letzten 2 Monaten kamen die Schmerzen wieder. Ich hatte am Anfang der Krankheit fast alle Gelenke voller Schmerzen. Es sind jetzt nur der rechte kleine Finger Mittelgelenk und das Knie übergeblieben.
Ich bin jetzt von 15 mg auf 20 mg MTX hochgestuft worden, nehme aber auch noch 7,5 mg Cortison dazu. Bei der letzten Blutuntersuchung waren meine Leberwerte erhöht. Ich habe mir zwar schon viel angelesen, doch ich bin ja ein Neuling auf diesem Gebiet. Ich bin froh das es mir so gut ging, doch mit jedem neuen Schub verliere ich immer so viel Kraft. Momentan ist es so schlimm dass ich vermeide zur Uni zu gehen und lieber zuhause sitze. Ich werde von nächtlichen Heulkrämpfen heim gesucht und habe echte Probleme meinen ALltag zu bestreiten. Ich hoffe ich habe bald wieder die Kraft. Doch das hat mich alles überfahren. Dazu kam im September noch eine MandelOP, die man mir ans Herz legte, da man nicht ausschlißene könne dass die Mandeln sich chronisch entzünden können.
Ich bin froh das ich auch dieses Forum hier gefunden habe.
Ich werde mich jetzt hier ein wenig schlau lesen und hoffe einige nette Kontakte zu Gleichgesinnten aufbauen zu können.
Ich wünsche euch noch einen tollen Tag...
Liebe Grüße Svenja
endlich habe ich mich durchgerungen und mich angemeldet. Ich bin 24 und komme aus Bremen.
Bei mir wurde im Juni diesen Jahres die Diagnose rheumatoide Arthritis festgestellt. Mhh....tja nun da war sie die Doagnose. Und was sollte das jetzt heißen? Klar habe ich vorher schon einige Diagnosemöglichkeiten der Ärzte zu hören bekommen, doch wer beschäftigt sich mit 24 Jahren mit dem Thema Rheuma? Keiner, also habe ich nicht viel drauf gegeben und mir meinen Teil gedacht. Ach das wird schon wieder....kommt bestimmt vom Unistress oder von einer unvorteilhafter Sitzposition am Schreibtisch. Naja aber leider blieb der Gedanke an die mögliche Krankheit immer im Hinterkopf.
Das erste Mal machte sich die Krankheit im September letzten Jahres bemerkbar. Ich litt oft unter Hüftschmerzen, welche bis in die vorderen Oberschenkel strahlten. Es schien so als sei ich verspannt. Nach einem Arztbesuch, wo ich eine Spritze zur Muskellockerung bekam wurde es merklich schlechter. Dann im Dezember waren dei Schmerzen von heute auf morgen verschwunden.
Dann im Februar fiel meiner Mutter auf dass ich super dicke Finger hatte. Auch bei einem weiteren Arztbesuch wurde ich mit der Diagnose Stress abgetan. Gerade von meiner Hausärztin ein ziemlicher Hammer. Sie stelle sehr früh in meinem Leben fest (so mit 7/8 Jahren) dass mein Blutwert immer leicht rheumatsich war. Tja aber laut ihr kein Grund zur Sorge. Auch als meine erste Autoimmunerkrankung eine chronische Schilddrüsenunterfunktion (Hashimoto Thyreoditis) dazu kam so als ich 14 war....alles kein Grund zur Sorge.
Sie schickte mich im Februar mit schmerzstillenden Tabletten nach Hause. Es wurde schlimmer. Und erst als ich gekrümmt vor Shmerzen und heulend bei ihr wieder einmal in der Praxis stand wurde ich in die Rheumatologie in Cuxhaven überwiesen. Dort bekam ich das erste Mal MTX, trotz erheblichen Magenproblemen, die durch das Diclo ausgelößt wurden. Erst auf heftiges Verlangen bekam ich die Spritzen.
Tja und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Mir bekam das MTX sehr gut. Doch in den letzten 2 Monaten kamen die Schmerzen wieder. Ich hatte am Anfang der Krankheit fast alle Gelenke voller Schmerzen. Es sind jetzt nur der rechte kleine Finger Mittelgelenk und das Knie übergeblieben.
Ich bin jetzt von 15 mg auf 20 mg MTX hochgestuft worden, nehme aber auch noch 7,5 mg Cortison dazu. Bei der letzten Blutuntersuchung waren meine Leberwerte erhöht. Ich habe mir zwar schon viel angelesen, doch ich bin ja ein Neuling auf diesem Gebiet. Ich bin froh das es mir so gut ging, doch mit jedem neuen Schub verliere ich immer so viel Kraft. Momentan ist es so schlimm dass ich vermeide zur Uni zu gehen und lieber zuhause sitze. Ich werde von nächtlichen Heulkrämpfen heim gesucht und habe echte Probleme meinen ALltag zu bestreiten. Ich hoffe ich habe bald wieder die Kraft. Doch das hat mich alles überfahren. Dazu kam im September noch eine MandelOP, die man mir ans Herz legte, da man nicht ausschlißene könne dass die Mandeln sich chronisch entzünden können.
Ich bin froh das ich auch dieses Forum hier gefunden habe.
Ich werde mich jetzt hier ein wenig schlau lesen und hoffe einige nette Kontakte zu Gleichgesinnten aufbauen zu können.
Ich wünsche euch noch einen tollen Tag...
Liebe Grüße Svenja
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: