Hallo Toni,
herzlich willkommen hier im Forum.

Ja, wenn man so eine Diagnose bekommt, ist es schon schwer. Wenn nun das eigene Kind davon betroffen ist, ist es noch viel schwerer. Lieber würde man die Krankheit selber aushalten als den Kindern sowas zuzumuten. So habe ich es immer empfunden, wenn meine Kinder krank waren. Diese Krankheit hat aber keines meiner Kinder, sondern ich bin selber betroffen.
Hier mal ein Link aus dem Forum, was hinter der Erkrankung steht:
http://www.rheuma-online.de/a-z/s/seronegative-spondarthritis.html
Du kannst dich auch in dem Unterforum "Kinderrheuma" mit anderen Eltern austauschen.
http://www.rheuma-online.de/forum/forums/10-Kinderrheuma
Dein Sohn bekommt eine Kombination aus einem NSAR (nicht-steroidalen Antirheumatikum = cortisonfreier Entzündungshemmer) und einem Kortisonpräparat in der Erhaltungsdosis. Wenn das nicht ausreicht und seine Beschwerden sich nicht bessern, wird wohl eine Basistherapie mit "langwirksamen Antirheumatika" eingeleitet werden müssen. Eine gute Medikation ist mal das Wichtigste. Auch sehr wichtig ist, dass er sich viel bewegt, ohne die Gelenke zu sehr zu belasten. Krankengymnastik wäre schon mal sehr gut, da lernt er, den Körper richtig zu belasten, richtige Körperhaltung, falls die nicht so ganz passt, und bekommt Tipp, welche Sportart für ihn gut oder schlecht ist.
Ansonsten kannst du dich mal in der Spalte ganz links informieren. Es ist immer gut, möglichst viel über die Erkrankung zu wissen, damit kann man schon viel Angst wegnehmen. Man kann mit Rheuma ganz gut leben, man lernt, mit gewissen Einschränkungen umzugehen. Auf jeden Fall sollte man sich nicht zurückziehen und die Lebensfreude nehmen lassen.
Alles Gute für deinen Sohn und für die ganze Familie!