Ich bin zwar "erst" sieben Wochen krank
und so genau kann mir immer noch keiner sagen, was ich habe, es wird vermutet, das ich eine nicht erkannte Darmentzündung verschleppt habe und diese Bakterien sich nun im Kniegelenk festgesetzt haben und dort eine "rheumatische Entzündung" ausgelöst hat. Das könne man am Blutbild erkennen.
Aber bis das mal feststand, waren 5 Wochen ins Land gegangen
und nur mit viel Vitamin B - eine gute Bekannte arbeitet beim Orthopäden- habe ich relativ kurzfristig einen Termin beim Rheumatologen bekommen.
Die ganzen Stationen vorher:
1.) Termin beim ortsansässigen Orthopäden am 02.04. mit bereits starken Schmerzen und dickem Knie-drei Stunden gewartet-5 Minuten untersucht -Diagnose: Bluterguss im Knie, ginge von selber wieder weg. Die ganze Woche bin ich unter starken Schmerzen arbeiten gegangen, die Gehfähigkeit ließ immer weiter nach, bis ich am Gründonnerstag abend vor Schmerzen kaum noch die Treppen zu meiner Wohnung hochkam.
2.) Da ich einen sogenannte Wochenendehe führe aufgrund des Arbeitsplatzes -ich wohne in der Nähe von Hagen/NRW, mein Mann in der Nähe von Gummersbach- hat mich mein Mann am Ostersonntag dann in die Notfallambulanz Engelskirchen gefahren, weil ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt - Röntgen, kein Befund außer Verschleiß und ORIGINALTON: ich hätte ja sehr dicke Beine (stimmt zwar, aber das war ja wohl nicht das Thema!), 5 Schmerztabletten und einen Voltaren-Verband (aber 10€ kassieren) und mich mit meinen rasenden Schmerzen wieder wegschicken mit dem Hinweis, nach Ostern zum Orthopäden zu gehen.
3.)Nach Ostern zum Orthopäden, Knie wurde zweimal punktiert, Cortison gespritzt- keine Besserung- Cortisonschubtherapie-außer Gewichtszunahme hat das nix gebracht- dann MRT Verdacht auf Meniskusanriss aber ohne Befund. Blutwerte denkbar schlecht mit Hinweis auf eine rheumatische Erkrankung.
In den Wochen vom 10.04.-10.05. habe ich kaum eine Nacht geschlafen konnte nicht gehen, nicht stehen, nicht sitzen nicht liegen vor Schmerzen. Die verschiedenen Schmerztabletten halfen nicht, nur Iboprofen brachte leichte Linderung, aber bekam mir vom Magen/Darm her nicht.
4.)Der Rheumatologe in Gummersbach - der im übrigen sehr nett war und sich viel Zeit nahm - stellte nach 5 Wochen durch Ultraschall immer noch eine hochgradige Entzündung im Knie fest. Er verschrieb mir Arcoxia zunächst 7 * 120 mg, nun 90 mg täglich. Die Schmerzen sind erträglich erworden, ABER: mein linkes Knie fühlt sich steif und fremd an, mein linker Knöchel /Fuss schwillt im Laufe des Tages sehr an (Wasser) und mein Blutdruck ist zu hoch (160/95), mir ist schwindelig und ich habe speziell nachts starke Hitzewallungen, das ich davon wach werde.
Risiko/Nutzen-Analyse
Ich habe heute morgen meinen Hausarzt hier von Ort (ihm vertraue ich :o ) angerufen und will nun mit ihm mal die Krankenunterlagen vom Orthopäden und Rheumatologen durchgehen.
Inzwischen arbeite ich wieder - nachdem ich 6 Wochen krankgeschrieben war - aber es geht mehr schlecht als recht. Treppensteigen kann ich immer noch nicht, gehe nur Stufe für Stufe, weil ich das linke Bein nicht belasten kann.
Nun meine Frage: Wer hat Erfahrung mit Arcoxia? Wie lange dauert es, bis Schmerzfreiheit einsetzt? Der Rheumatologe meinte, nach ein bis zwei Wochen träte das ein, ich nehme diese Tabs nun seit dem 11.05.2007. Wie ist diese Schwellung am Fuss zu erklären, die erst seit dem 17.05. aufgetreten ist? Ist das vielleicht Flüssigkeitsansammlung?
Es wäre schön, wenn mir jemand einmal von seinen Erfahrungen berichten würde.
Liebe Grüße und allen im Forum gute Besserung
Jule
Aber bis das mal feststand, waren 5 Wochen ins Land gegangen
und nur mit viel Vitamin B - eine gute Bekannte arbeitet beim Orthopäden- habe ich relativ kurzfristig einen Termin beim Rheumatologen bekommen. Die ganzen Stationen vorher:
1.) Termin beim ortsansässigen Orthopäden am 02.04. mit bereits starken Schmerzen und dickem Knie-drei Stunden gewartet-5 Minuten untersucht -Diagnose: Bluterguss im Knie, ginge von selber wieder weg. Die ganze Woche bin ich unter starken Schmerzen arbeiten gegangen, die Gehfähigkeit ließ immer weiter nach, bis ich am Gründonnerstag abend vor Schmerzen kaum noch die Treppen zu meiner Wohnung hochkam.
2.) Da ich einen sogenannte Wochenendehe führe aufgrund des Arbeitsplatzes -ich wohne in der Nähe von Hagen/NRW, mein Mann in der Nähe von Gummersbach- hat mich mein Mann am Ostersonntag dann in die Notfallambulanz Engelskirchen gefahren, weil ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt - Röntgen, kein Befund außer Verschleiß und ORIGINALTON: ich hätte ja sehr dicke Beine (stimmt zwar, aber das war ja wohl nicht das Thema!), 5 Schmerztabletten und einen Voltaren-Verband (aber 10€ kassieren) und mich mit meinen rasenden Schmerzen wieder wegschicken mit dem Hinweis, nach Ostern zum Orthopäden zu gehen.
3.)Nach Ostern zum Orthopäden, Knie wurde zweimal punktiert, Cortison gespritzt- keine Besserung- Cortisonschubtherapie-außer Gewichtszunahme hat das nix gebracht- dann MRT Verdacht auf Meniskusanriss aber ohne Befund. Blutwerte denkbar schlecht mit Hinweis auf eine rheumatische Erkrankung.
In den Wochen vom 10.04.-10.05. habe ich kaum eine Nacht geschlafen konnte nicht gehen, nicht stehen, nicht sitzen nicht liegen vor Schmerzen. Die verschiedenen Schmerztabletten halfen nicht, nur Iboprofen brachte leichte Linderung, aber bekam mir vom Magen/Darm her nicht.
4.)Der Rheumatologe in Gummersbach - der im übrigen sehr nett war und sich viel Zeit nahm - stellte nach 5 Wochen durch Ultraschall immer noch eine hochgradige Entzündung im Knie fest. Er verschrieb mir Arcoxia zunächst 7 * 120 mg, nun 90 mg täglich. Die Schmerzen sind erträglich erworden, ABER: mein linkes Knie fühlt sich steif und fremd an, mein linker Knöchel /Fuss schwillt im Laufe des Tages sehr an (Wasser) und mein Blutdruck ist zu hoch (160/95), mir ist schwindelig und ich habe speziell nachts starke Hitzewallungen, das ich davon wach werde.
Risiko/Nutzen-Analyse
Ich habe heute morgen meinen Hausarzt hier von Ort (ihm vertraue ich :o ) angerufen und will nun mit ihm mal die Krankenunterlagen vom Orthopäden und Rheumatologen durchgehen. Inzwischen arbeite ich wieder - nachdem ich 6 Wochen krankgeschrieben war - aber es geht mehr schlecht als recht. Treppensteigen kann ich immer noch nicht, gehe nur Stufe für Stufe, weil ich das linke Bein nicht belasten kann.
Nun meine Frage: Wer hat Erfahrung mit Arcoxia? Wie lange dauert es, bis Schmerzfreiheit einsetzt? Der Rheumatologe meinte, nach ein bis zwei Wochen träte das ein, ich nehme diese Tabs nun seit dem 11.05.2007. Wie ist diese Schwellung am Fuss zu erklären, die erst seit dem 17.05. aufgetreten ist? Ist das vielleicht Flüssigkeitsansammlung?
Es wäre schön, wenn mir jemand einmal von seinen Erfahrungen berichten würde.
Liebe Grüße und allen im Forum gute Besserung
Jule