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halbseitige Ataxie...

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von pinkblue_sky, 9. Juni 2016.

  1. pinkblue_sky

    pinkblue_sky Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich bin neurologische Patientin, die immer wieder zwischen Rheuma und Neurologie hin und her geschoben wird.
    Meine Beschwerden:
    erhöhte Muskelspannung
    Gangstörung (hauptsächlich Ataxie linker Fuß und dann gleichzeitig linke Hand)/sensible (?) Ataxie
    Small Fiber Neuropathie
    Sulcus Ulnaris Syndrom
    Chronisch neurogene Schädigung
    Extrapyramidale Störung


    Das sind ja alles eher neurologische Sachen. Trotzdem heißt es von den Neurologien jetzt wieder "Verdacht auf Rheuma", weil Prednisolon sofort anschlägt und meine Symptome darunter verschwinden...

    Kennt jemand derartige Symptome aus dem rheumatologischen Bereich?

    Liebe Grüße, pink
     
    #1 9. Juni 2016
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juni 2016
  2. Trix

    Trix Neues Mitglied

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    Ataxie

    hallo pinkblue sky,
    vielleicht hast du ja beides, eine Ataxie ist eine Erkrankung des Kleinhirn und ist eine Vererbung oder kann auch entstehen durch Alkohol oder Drogen, ich weiß das nur weil meine Schwiegertochter eine vererbte Ataxie hat.
    Liebe Grüße Trix
     
  3. pinkblue_sky

    pinkblue_sky Mitglied

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    Hallo Trix,

    danke. Nehme weder Alkohol noch Drogen. Vererbt ist auch nichts....es muss also eine andere Ursache haben..
     
  4. Erdbeermund

    Erdbeermund Registrierter Benutzer

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    Ich habe auch eine Ataxie verursacht durch Krebs und nun auch Rheuma weiß also nur zu gut wie es dir damit geht und dann immer die Sprüche von Alkohol . Das macht mich so wütend.
     
  5. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Pink-blue,

    entzündliches Rheuma und Folgeerkrankungen, davon kann ich ein Lied singen, wenn dann noch anderes dazukommt :rolleyes:.

    Den ischämischen Schlaganfall im Thalamus durfte ich mal wieder ganz alleine behandeln. Nach Monaten hatte ich die Faxen dicke mit Schleudergang über den Bürgersteig. Ich habe, was ich sonst nie mache, in meiner Verzweiflung das Cortison für ein paar Tage verdoppelt. Seitdem gehe ich wieder halbwegs stabil über den Bürgersteig, sodass die Leute mich nicht für sturzbetrunken halten. Das soll keine Anleitung sein, nur ein Beispiel dafür, dass Neurologisches sehr wohl durch Cortison gelindert werden kann.

    Rheumatologe und Neurologe sollten sich gegenseitig zuarbeiten. Das ist wünschenswert. Wie :confused: - ich bin man bloß der Patient und froh, wenn der eine dopplert und der andere sich um Labor und Medis kümmert.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  6. pinkblue_sky

    pinkblue_sky Mitglied

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    Danke Dir! Das ist ja wieder ein typisches Beispiel für "Alleingelassen" von der Medizin. Nun, bei mir gibt es ja keinerlei Hinweise für entzündliches Rheuma, deswegen verstehe ich das Verschieben in diese Schiene nicht ganz. Bei mir hat der Neurologe eine Extrapyramidale Störung diagnostiziert. Die kann durch Entzündung, Infektion, Durchblutuntsstörung im Gehirn ausgelöst werden. Bei mir findet man die Ursache nicht....
    ich werde jetzt mal auf ein 3 Tesla MRT drängen. Das ist sehr hochauflösend...
    Liebe Grüße,
    Pink
     
  7. Koala

    Koala Mitglied

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    hallo,

    ich habe beides:
    stand und rumpfataxien, sprich ms!
    und ich bin schon lange an rheuma erkrankt.

    das rheuma war zuerst da, durch die jahrelange
    spritzerei von tnfa blocker habe ich die ms dazubekommen.

    mit den neurologen haben ich sehr schlechte erfahrungen gemacht.
    keiner von den neuros hat sich um beide erkrankungen gekümmert und das ist bis heute so.

    mein rheumadoc hat sich als einziger um beides gekümmert, aber ich stand lange alleine da mit den diagnosen.

    erst fühlte sich keiner angesprochen....

    an anfang der diagnose, fand die neuro klinik es nicht für notwenndig, auch nur einmal mit meinen rheuma doc zu telefonieren.

    damals fand ich die situation einfach nur zum kotzen.....heute ist es leider nicht viel anders!