Habt ihr Erfahrungen mit Heilpraktikern und Homöopathie?

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von Juanu, 16. März 2021.

  1. tilia

    tilia Bekanntes Mitglied

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    Hallo Gunilla,
    ich wünsche dir sehr, dass du eine Lösung findest!
    Bist du auch auf Nierensteine untersucht worden? Oder haben die Bakterienkulturen ein Ergebnis gebracht und du verträgst "nur" die Antibiotika nicht?
    Alles Gute und liebe Grüße
    tilia
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Servus Lagune,

    ich bin dir eine Antwort schuldig.

    Zuerst dachte ich die den Tag auf mich deprimierend wirkende Note läge alleine an deiner ab und zu (auf mich) ablehnend wirkenden Haltung zum Thema. Ich verfolge deine postings des öfteren, teile nicht unbedingt die Meinung, finde deine Beiträge im Regelfall aber dennoch bereichernd.

    Das traf es aber nicht.

    Ich hab in verschiedenen Postings und Themen gestöbert und bin dabei auf unterschiedliche User Statements gestoßen in denen es mir ähnlich ging. Der deprimierende Charakter ist überhaupt nicht absenderbezogen, habe ich festgestellt.

    Vielmehr finde ich es schade, dass es manchmal anmutet als gäbe es ab und an eine Art sich selbst überholenden Wettbewerb. In etwa so als ob ein Anflugsversuch mit natürlichen Mitteln unterstützenter Ansatz zu suchen gleich warnend umflattert wird - ebenso gibt es aber auch für mich bedenkliche Ratschlagsrichtungen aus der Alternativecke in denen Gefahrpotential mMn nicht nicht ausreichend Rechnung getragen wird .

    Insofern war es nicht dein Posting, was mich bewegte so zu antworten, sondern vielmehr meine eigenen zwiegespaltenen Überlegungen und allgemein wahrgenommene Clübchenbildung, anstatt gemeinsamer Kampfansage mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im jeweils geeigneten Maße.

    Einen wundervollen sonnigen Sonntag wünsche ich.
    Kira
     
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  3. Juanu

    Juanu Neues Mitglied

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    Für mich trifft das auch sehr zu und ich stimme auch hierbei zu:
    ... denn jede Krankengeschichte und Konstitution sollte meiner Ansicht nach sehr individuell betrachtet und entsprechend behandelt werden. Nur stehen oftmals andere Interessen dahinter. Ich selbst habe jede Seite kennengelernt. Für mich war es ein lebenslanges Lehrstück. Bewährte Methoden sind geblieben, mit Erfolg. Schwierig wird es, wenn man für andere entscheiden muss (Kinder, Pflegebedürftige), selbst das ging gut. Selbstvertrauen braucht es dabei und das Vertrauen auf den eigenen Körper, bzw. die Kapazität der Selbstheilung. Ich jedenfalls möchte bei Entscheidungen letzte Instanz bleiben und vor allem, bei Behandlungen gleich welcher Art, gut und ausführlich aufgeklärt werden.
     
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  4. Banditensocke

    Banditensocke Aktives Mitglied

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    Ja, so handhabe ich das ebenfalls seit langem.

    Aber Du weisst, wie schwierig das werden kann, denn

    - Deine "Compliance" ist nicht sonderlich ausgeprägt, d.h. Du giltst schnell als schwierige(r) PatientIn
    - was dazu führt, dass Du oft allein auf weiter Flur stehst und nicht unerheblich unter Druck gesetzt wirst
    - und zwar sowohl seitens der behandelnden Ärzte als auch Mitpatienten
    - es setzt profundes Wissen oder die Bereitschaft voraus, sich dieses anzueignen,
    - ausserdem den Mut zum Risiko
    - viel Durchhaltevermögen und die Kraft, immer wieder neue Anläufe zu wagen
    - unterstützende Mediziner sind immer noch rar und oft weit entfernt

    Dafür ist nicht jeder Patient gemacht. Das meine ich im übrigen ganz wertfrei.
     
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  5. Gunilla 7

    Gunilla 7 Bekanntes Mitglied

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    Hallo tilla,
    Nein speziel bin ich nicht auf Nierensteine Untersucht worden, die Urologin hatte nur dreimal(in gewissen Abständen natürlich) eine Blasenspiegelung
    gemacht, zwischendurch auch Ultraschall der Blase und Nieren da war alles in Ordnung.
    Sonst bekomme ich ja die übliche Blutabnahme alle sechs Wochen beim Hausarzt.

    Eine Bakterienkultur wurde schon öfter angelegt, es wurden E-Kolie Bakterien und wohl auch andere gefunden(welche weiß ich nicht) das Antibiotikum
    wurde dann ja "speziel" für diese Bakterien oder auch Viren verordnet. Abe rich vertrage dies Medikamente nicht(Peniccilin Allergie, aber auch gegen viele Ersatzstoffe)

    Wie gesagt ich achte sehr auf Hygiene usw.
     
  6. tilia

    tilia Bekanntes Mitglied

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    Hi Gunilla,
    dann hat man sich Gedanken gemacht, das ist ja schon mal gut!
    Blöd, dass du die Medikamente nicht verträgst! Ich hoffe sehr, es gibt Alternativen?
    Ich habe gelesen, dass bei diesen Erkrankungen auch nach dem ph-Wert geschaut wird. Die Bakterien fühlen sich scheinbar nur in einem bestimmten Milieu wohl und "verpieseln" sich, wenn der ph-Wert ungemütlich wird. Das kann durch Probiotika-Zäpfchen erreicht werden.
    Sollte man vorher jedoch messen, wie es aussieht...
    Ich wünsche dir alles Gute!
    tilia
     
  7. tilia

    tilia Bekanntes Mitglied

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    ... Ich hoffe ja, dass wir uns hier gegenseitig Mut zuschreiben können!:)
     
  8. Banditensocke

    Banditensocke Aktives Mitglied

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    Das wäre wunderbar und wünschenswert.
     
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  9. Gunilla 7

    Gunilla 7 Bekanntes Mitglied

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    Hallo tillia,
    Danke für deine Wünsche, "Milchsäure Zäpfchen" hatte ich schon kurzfristig benutzt , hatte noch einmal bei "Dr. Google" geguckt und tipps bekommen wie
    man die nehmen sollte bzw. wie lange.
    Zur Zeit nehme ich Oekolp Zäpchen und Creme, hatt emir noch meine ehemalige Frauenärztin empfohlen, ich überlege ob ich es noch weiter nehme
     
  10. tilia

    tilia Bekanntes Mitglied

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    Hi Gunilla,
    hast du evtl. eine Frauenärztin, mit der du aktuell darüber sprechen kannst?
    Ich hab jetzt nicht so präsent, ob du Immunsupressiva nimmst (Cortison, Basismedikamente), die können den bakteriellen Befall in der Blase und Niere, und Vagina ja auch fördern. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Bakterien in den Probiotika sich wohl in unterschiedlichem Maße vermehrt haben, je nachdem, wie gut sie gegen meine Immunsupressiva ankamen. Das war sehr unangenehm und ich würde es nicht wieder tun.
    Vielleicht hilft es, zunächst den ph-Wert zu messen? Teststreifen gibt es in der Apotheke. Nach dem netdoktor sollte er 4,5 nicht überschreiten:
    https://www.netdoktor.at/gesundheit/frauen/scheidenflora-5313
    Ich wünsche dir alles Gute!
    tilia
     
  11. Gunilla 7

    Gunilla 7 Bekanntes Mitglied

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    Hallo tilia,
    meine GuteFrauenärztin (leider vor kurzem in Rente gegangen ,heul) hatte mir diese OkolpCreme und Zäpfchen verschrieben, dazu
    Cystinol Kapseln.
    Ja ich nehme auch ein Basimedikament, MTX 10mg, Cortison habe ich zum Glück im Dezember ausschleichen können, dazu nehme
    ich noch Telmisartan40mg. HCT, Probiotikum und abends Nifurantin
     
  12. tilia

    tilia Bekanntes Mitglied

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    Habt ihr (du und dein Arzt) schon einmal erwogen, mit dem MTX ein Weilchen auszusetzen, damit die Blasenentzündung wirksam bekämpft werden kann? Wenn das Immunsystem mal nicht gedimmt wird und dann auch mit Kraft gegen die Bakterien angehen kann, wär´s doch ganz gut?
    Als ich drei Monate lang in einer Bronchitis-Schleife stecken geblieben war, die Ärztin meinte, es wäre sogar schon Keuchhusten, wirkten die Antibiotika erst nach Absetzen der Basismedikamente (nach Absprache mit dem Rheumatologen). Das gab dann zwar Rheumaschmerzen, aber der Husten verschwand. Dann konnte ich die Basismedikation wieder einnehmen.
     
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  13. Gunilla 7

    Gunilla 7 Bekanntes Mitglied

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    Hallo tilia
    Danke für den Hinweiß, mein Rheumatologe meinte dasMTX (Lentaril 10mg)mache keine Probleme wegen Blasenentzündungen,
    leider hab eich den nächsten Termin bei ihm 2022
    aber deinen Gadankenansatz kann ich mir schon vorstellen.
    Als ich vor zwei Jahren wegen meiner Sepsis im Krankenhaus war , wurde das MTX auch nach einignen Untersuchungen
    abgesetzt weil meine Blutwerte sich nicht bessern wollten, (als wurde mit als Ursache wegen der schlechten werte angesehen) und
    es ging dann weiter Bergauf bei mir.
    So ungefähr nach ca. zwei Monaten als die werte wieder in "Normalbereich" waren durfte ich wieder damit beginnen.
     
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  14. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Bin etwas entsetzt, weil du deinen nächsten Rheumatologen Termin erst 2022 hast. Also ich kann jedes Quartal einmal mindestens zu meinem Rheumatologen. Er möchte mich auch alle drei Monate sehen und wenn dazwischen irgendwas gravierendes wäre darf und soll ich mich auch melden und bei Bedarf kommen. Also ich würde mich da jetzt ganz bestimmt noch vor 2022 beim Rheumatologen melden, auch wenn du da vorher jetzt keinen Termin hast.
     
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  15. Gunilla 7

    Gunilla 7 Bekanntes Mitglied

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    Hallo Lagune,
    ja ich war auch sehr erstaunt darüber, mein letzter Termin bei ihm war Dezember 2020, da meine Werte(Blutuntersuchungen beim Hausarzt und die
    Untersuchungen in der Rheumaklinik gut waren) hieß es er brauche mich nicht vorher sehen. Die letzt Zeit bekam ich auch nur einmal im Jahr einen
    Termin bei ihm, wenn kleinere Probleme sind sollte ich das mit dem Hausarzt abklären(der kommt mir manchmal etwas überfordert damit vor)
    Wenn etwas akutes ist kann ich ihn ja anrufen, möglichkeit dann Abends mit Voranmeldung einmal in der Woche
     
  16. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Finde einmal im Jahr Termin beim Rheumatologen ehrlich gesagt zu wenig bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Sicher kann ein Hausarzt/Allgemeinarzt auch mithelfen, aber ersetzt oftmals nicht den internistischen Rheumatologen/in.
    Aber das wäre jetzt wieder ein eigenes Thema und möchte es daher nicht hier in dem Thread weiter besprechen oder diskutieren, denn hier geht es ja eigentlich um Erfahrungen mit Heilpraktikern und Homöopathie und ich denk wir kommen da gerade zu weit ab vom eigentlichen Thema in diesem Thread.
     
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