Hallo Ihr Lieben "Mitleidenden",
ich habe mich endlich durchgerungen mich auf dieser tollen Seite anzumelden. Nachdem ich mehrere Tage gestöbert habe um evtl. die ein oder andere Antwort zu finden bin ich doch sehr traurig geworden. Traurig, weil ich wahrscheinlich erst am Fuße eines riesigen Eisberges stehe. Aber ich möchte mich erst einmal kurz vorstellen, soviel Zeit muß sein und es gehört sich wohl auch so. Ich bin 38 Jahre alt und bis vor 1,5 Jahren war meine Welt eigentlich noch in Ordnung. Wir hatten vor 5 Jahren ein schnuckeliges Fachwerkhaus gekauft und es liebevoll hergerichtet. Ich habe einen guten Job (zumindestens gut bezahlt). Alles perfekt, dachte ich. Bis vor 1,5 Jahren ca. diese extremen Schulterschmerzen (rechts) anfingen. Danach begann ein regelrechter Ärztemarathon (ich glaube den kenn hier jeder). Ich glaube ich war bei 5 Orthopäden, die ich nach und nach abhakte. Nur mein Hausarzt (Internist) gab mich nicht auf. Machte Bluttest, schickte mich zum MRT, wo erst die Schulter durchleuchtet wurde Diagnose: Schleimbeutelentzündung, Schulterdach zu eng. Operieren wollte mich aber kein Chirurg. Also "nervte" ich meinen HA weiter. Dann veranlasste er ein MRT des Brustbeins. Dort stellte sich heraus das ich eine aktivierte Arthrose im Sternoclavikulargelenk habe. Mein HA sagte das er so etwas nur aus den Lehrbüchern kennen würde und so stark ausgeprägt nur von einem 60 Jährigen Mann (ich bin weiblich) der sein Leben lang im Bergbau gearbeitet hat erwarten würde. Ich aber habe einen Bürojob! Es folgte eine Cortisonspritze in das Gelenk, ohne Erfolg. Eine Cortisonkur, ebenfalls ohne Erfolg. Dann wurde ich in die Rheumatologische Ambulanz Unikliniken überwiesen, hier gab man mir ebenfalls Cortison ins Gelenk. der Erguss am Gelenk sei damit angeblich weggegangen, aber weder die Schmerzen, noch die extreme Schwellung in der Halsbeuge gingen zurück. Vor 4 Wochen war ich dann in Köln in einer Nuklearmedizinischen Praxis und bekam eine Radiosynoviorthese ins Strenoclavikulargelenk. Bis heute habe ich leider noch keine Besserung verspürt. in 3 Wochen muß ich wieder zur Uni bis dahin darf ich Krankengymnastik (die mir schon zu den Ohren raushängt) machen, denn ich habe schon mehr als 12 Sitzungen hinter mir und es hat NICHTS gebracht. ( 8 Std. am Schreibtisch sind für mich die Hölle), mit meinen Schmerztabletten (Ibu 600 mg die aber auch nicht mehr wirken) versuche ich mich durch den Tag zu bringen und abends gibt es Tilidintropfen, da ist die Welt dann wenigstens für eine halbe Stunde halbwegs in Ordnung. Ich kann mich ja auch nicht ständig krank schreiben lassen. Das schlimmste ist, finde ich, das ich (und die Ärzte wohl auch nicht) nicht weiß was es genau ist bzw. wo es hinführt. Ich weiß, hier gibt es wirklich schlimmeres, aber ich mußte mir das mal von der Seele schreiben. Denn meine Kollegen/Freunde/Familie können mein Gejammere glaube ich bald nicht mehr hören, und ich will sie damit auch nicht ständig nerven.
Vielleicht gibt es ja jemanden der ähnliches hat oder schon einmal davon gehört hat und mir weiterhelfen kann?
Ich würde mich auf jeden Fall freuen. Ich danke Euch schon einmal für Eure Zeit die Ihr Euch für das Lesen meiner Zeilen genommen habt.
Liebe Grüße Eure Gänselisl
ich habe mich endlich durchgerungen mich auf dieser tollen Seite anzumelden. Nachdem ich mehrere Tage gestöbert habe um evtl. die ein oder andere Antwort zu finden bin ich doch sehr traurig geworden. Traurig, weil ich wahrscheinlich erst am Fuße eines riesigen Eisberges stehe. Aber ich möchte mich erst einmal kurz vorstellen, soviel Zeit muß sein und es gehört sich wohl auch so. Ich bin 38 Jahre alt und bis vor 1,5 Jahren war meine Welt eigentlich noch in Ordnung. Wir hatten vor 5 Jahren ein schnuckeliges Fachwerkhaus gekauft und es liebevoll hergerichtet. Ich habe einen guten Job (zumindestens gut bezahlt). Alles perfekt, dachte ich. Bis vor 1,5 Jahren ca. diese extremen Schulterschmerzen (rechts) anfingen. Danach begann ein regelrechter Ärztemarathon (ich glaube den kenn hier jeder). Ich glaube ich war bei 5 Orthopäden, die ich nach und nach abhakte. Nur mein Hausarzt (Internist) gab mich nicht auf. Machte Bluttest, schickte mich zum MRT, wo erst die Schulter durchleuchtet wurde Diagnose: Schleimbeutelentzündung, Schulterdach zu eng. Operieren wollte mich aber kein Chirurg. Also "nervte" ich meinen HA weiter. Dann veranlasste er ein MRT des Brustbeins. Dort stellte sich heraus das ich eine aktivierte Arthrose im Sternoclavikulargelenk habe. Mein HA sagte das er so etwas nur aus den Lehrbüchern kennen würde und so stark ausgeprägt nur von einem 60 Jährigen Mann (ich bin weiblich) der sein Leben lang im Bergbau gearbeitet hat erwarten würde. Ich aber habe einen Bürojob! Es folgte eine Cortisonspritze in das Gelenk, ohne Erfolg. Eine Cortisonkur, ebenfalls ohne Erfolg. Dann wurde ich in die Rheumatologische Ambulanz Unikliniken überwiesen, hier gab man mir ebenfalls Cortison ins Gelenk. der Erguss am Gelenk sei damit angeblich weggegangen, aber weder die Schmerzen, noch die extreme Schwellung in der Halsbeuge gingen zurück. Vor 4 Wochen war ich dann in Köln in einer Nuklearmedizinischen Praxis und bekam eine Radiosynoviorthese ins Strenoclavikulargelenk. Bis heute habe ich leider noch keine Besserung verspürt. in 3 Wochen muß ich wieder zur Uni bis dahin darf ich Krankengymnastik (die mir schon zu den Ohren raushängt) machen, denn ich habe schon mehr als 12 Sitzungen hinter mir und es hat NICHTS gebracht. ( 8 Std. am Schreibtisch sind für mich die Hölle), mit meinen Schmerztabletten (Ibu 600 mg die aber auch nicht mehr wirken) versuche ich mich durch den Tag zu bringen und abends gibt es Tilidintropfen, da ist die Welt dann wenigstens für eine halbe Stunde halbwegs in Ordnung. Ich kann mich ja auch nicht ständig krank schreiben lassen. Das schlimmste ist, finde ich, das ich (und die Ärzte wohl auch nicht) nicht weiß was es genau ist bzw. wo es hinführt. Ich weiß, hier gibt es wirklich schlimmeres, aber ich mußte mir das mal von der Seele schreiben. Denn meine Kollegen/Freunde/Familie können mein Gejammere glaube ich bald nicht mehr hören, und ich will sie damit auch nicht ständig nerven.
Vielleicht gibt es ja jemanden der ähnliches hat oder schon einmal davon gehört hat und mir weiterhelfen kann?
Ich würde mich auf jeden Fall freuen. Ich danke Euch schon einmal für Eure Zeit die Ihr Euch für das Lesen meiner Zeilen genommen habt.
Liebe Grüße Eure Gänselisl
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