Hallo an alle, ich habe mich nach vielen Monaten der Betrachtung nun auch registriert und freue mich auf Erfahrungsaustausch. Bin Mitte 40 und seit ca. 10 Jahren "geht es bergab". War eigentlich immer ein eher agiler Typ und wollte es lange nicht wahr haben, aber nun habe ich seit einem halben Jahr einen Dauertermin beim Rheumatologen. Angefangen hatte alles mit der Geburt meiner zweiten Tochter (1999), ab diesem Zeitpunkt kam ich sozusagen über Nacht in die Wechseljahre. Bloß gut das meine Familienplanung da gedanklich schon abgeschlossen war. Ich machte mir erst mal keine Gedanken. Danach gingen die Zipperlein los. Zweite SchilddrüsenOP, einige Endoskopien mit ACT am rechten Knie, leider ohne wirkliche Verbesserung. Muskelschwund, da postoperabel einiges in Reha versaut. Weiter ging es mit Diganose Colitis Ulcerosa nach einigen Darmspiegelungen. Der Orthopäde bescherte Skoliose mit Arthrose in der WS. Mein ISG sagte mir schmerzlich, dass es mit dem reiten nun nicht mehr geht, nachdem der Orthopäde meinte, dass radfahren absolut tabu ist. Nachdem das abgehakt war, kam noch Psoriasis Pustulosa hinzu und ab da bekam ich es im Kopf auch nicht mehr hin. Irgendwann bin ich zum Hausarzt und habe auf die Frage, "Weswegen kommen sie?" eigentlich keine Antwort gewußt, weil ich nicht sagen konnte, wo es genau weh tat. Ich war schlapp und kaputt. Ich konnte (und kann es auch heute oft nicht richtig) einschätzen, was genau woher zwickt. Irgendwann habe ich mir einen Termin beim Rheumadoc. geholt und siehe da-Diagnose. Nun bin ich seit einem Jahr mit MTX, erst als Tabletten, das ging mit meinem Darm gar nicht, und Cortison sowie den üblichen 800 Ibus wie auch immer eingestellt. Nach dem Wechsel zu Spritzen, vertrage ich das Lantarel 20 mg besser. Ganzkörper-Physio tut erst mal gut, wobei die Rezepte ja eh begrent sind. Ja, ich habe im Kopf so langsam meinem Frieden gefunden, egal ob ich humpel, oder mir zum gefühlten 20-sten mal die Klammer beim Wäsche aufhängen runterfällt, ob ich dauermüde und schlapp bin, oder ich die Gassirunde manchmal eher schleichend beende. Sicher, so habe ich schon hier im Forum gelesen, es bestrifft so viele. Ich wünsche euch allesn erst mal alles Gute! Was mich nun beschäftigt, Erfahrungen einer Kur und wo es gute Erfahrungen gibt. Ich komme aus Sachsen und nach den Bertungen der wenigen Rheumakurkliniken habe ich mich noch nicht zu einer Einrichtung durchringen können. Seid erst mal nett gegrüßt und entschuldigt die Länge meiner geistigen Ergüsse. LG
