Hallo liebe "LeidensgenossInnen"!
Ich habe ein großes Problem: Durch meine schlimm und agressiv verlaufende Polyathritis sind meine beiden Sprunggelenke kaputt geworden und ich kann meine gräßlichen Schmerzen nur mehr mit Morpium beherrschen.
Am schlimmsten betroffen ist mein rechtes Sprunggelenk, da ist das obere und das untere Gelenk beinah "zerfressen", der Knochen innen voller Zysten und absolut instabil.
Jezt war ich schon bei so vielen Orthopäden, da ich mir nichts sehnlicher wünsche als eine Prothese- mein Weg führte mich also auch nach Linz ins AKH zu Prof. Prim. Dr. Nikolaus Böhler - Prim Dr. Böhler meinte eine Prothesenoperation in meinem Alter (bin gerade mal 30) ist zwar nicht unbedingt Routine, aber er fände es das Beste: Weil das untere Sporunggelenk durch eine Synovektomie in der Mobilität halbwegs erhalten bleiben könnte, und alle anderen Gelenke nach einer Prothesenversorgung nicht so schnell kaputt gehen würden. Weiters gab er mir aber auch Bedenken auf: Er könne mir natürlich nicht versprechen, ob die Prothese durch die "Verankerung" im schon so durch die Zysten zerstörten Knochen wirklich lange hält - länger wie 10 Jahre keinesfalls.
Also bin ich mit dieser neuen Erkenntnis zu meinem behandelnden Orthopäden marschiert: Und was glaubt ihr hat der gemeint? - Ja richtig, bloss keine Prothese, das ist der fürchterlichste Unsinn den er je gehört hat (zumindest in meinem spezeillen Fall), eine Prothese in so einen zerstörten Knochen einzubauen ist glattweg das schnlimmste was man einem Patienten wie mir raten kann, die Prothese würde nie und nimmer halten!!
Ich bin mir sicher, liebe GenossInnen Euch ist es auch mal schon so ergangen - je mehr man fragt und Meinungen einholt, desto unsicher wird man. Zur Zeit bin ich ganz durcheinander, ich weiß nicht mehr was ich tun soll - Athrodese (also Versteifung) oder doch die Prothese? Es geht mir ganz schlecht, weil ich ja irgendetwas wirklich tun muss, denn mit 30 ständig Morphium zu nehmen, das kanns ja nun auch nicht sein!!
Aber gerade deshalb möchte ich den einen oder die Andere von Euch bitten mir zu antworten? - hat jemand von Euch Erfahrung mit Sprunggelenksprothesen - wenn ja, wie war das bei Euch? - Konnte man die Prothese einbauen? - Wo seid ihr operiert worden und wie war das nach der Operation?? - Und habt ihr die Prothese noch oder ist sie schon wegen Lockerung wieder entfernt worden??????
Würde mich wahnsinnig über jede Zeile von Euch freuen!
Vielen Dank ! eine völlig verzweifelte
Burgi
Ich habe ein großes Problem: Durch meine schlimm und agressiv verlaufende Polyathritis sind meine beiden Sprunggelenke kaputt geworden und ich kann meine gräßlichen Schmerzen nur mehr mit Morpium beherrschen.
Am schlimmsten betroffen ist mein rechtes Sprunggelenk, da ist das obere und das untere Gelenk beinah "zerfressen", der Knochen innen voller Zysten und absolut instabil.
Jezt war ich schon bei so vielen Orthopäden, da ich mir nichts sehnlicher wünsche als eine Prothese- mein Weg führte mich also auch nach Linz ins AKH zu Prof. Prim. Dr. Nikolaus Böhler - Prim Dr. Böhler meinte eine Prothesenoperation in meinem Alter (bin gerade mal 30) ist zwar nicht unbedingt Routine, aber er fände es das Beste: Weil das untere Sporunggelenk durch eine Synovektomie in der Mobilität halbwegs erhalten bleiben könnte, und alle anderen Gelenke nach einer Prothesenversorgung nicht so schnell kaputt gehen würden. Weiters gab er mir aber auch Bedenken auf: Er könne mir natürlich nicht versprechen, ob die Prothese durch die "Verankerung" im schon so durch die Zysten zerstörten Knochen wirklich lange hält - länger wie 10 Jahre keinesfalls.
Also bin ich mit dieser neuen Erkenntnis zu meinem behandelnden Orthopäden marschiert: Und was glaubt ihr hat der gemeint? - Ja richtig, bloss keine Prothese, das ist der fürchterlichste Unsinn den er je gehört hat (zumindest in meinem spezeillen Fall), eine Prothese in so einen zerstörten Knochen einzubauen ist glattweg das schnlimmste was man einem Patienten wie mir raten kann, die Prothese würde nie und nimmer halten!!
Ich bin mir sicher, liebe GenossInnen Euch ist es auch mal schon so ergangen - je mehr man fragt und Meinungen einholt, desto unsicher wird man. Zur Zeit bin ich ganz durcheinander, ich weiß nicht mehr was ich tun soll - Athrodese (also Versteifung) oder doch die Prothese? Es geht mir ganz schlecht, weil ich ja irgendetwas wirklich tun muss, denn mit 30 ständig Morphium zu nehmen, das kanns ja nun auch nicht sein!!
Aber gerade deshalb möchte ich den einen oder die Andere von Euch bitten mir zu antworten? - hat jemand von Euch Erfahrung mit Sprunggelenksprothesen - wenn ja, wie war das bei Euch? - Konnte man die Prothese einbauen? - Wo seid ihr operiert worden und wie war das nach der Operation?? - Und habt ihr die Prothese noch oder ist sie schon wegen Lockerung wieder entfernt worden??????
Würde mich wahnsinnig über jede Zeile von Euch freuen!
Vielen Dank ! eine völlig verzweifelte
Burgi
