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Haarausfall, Gereiztheit und andere Nebenwirkungen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von eierwally, 19. Mai 2005.

  1. eierwally

    eierwally Neues Mitglied

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    Hi Leute,
    jetzt hat es mich auch erwischt. Seit ca. 2 Monaten habe ich starken Haarausfall. Anfangs habe ich es noch als nicht-so-schlimm eingestuft, aber gestern nach dem Haare waschen habe ich in der Dusche noch den Kopf geschüttelt um das Wasser aus den Haaren zu bekommen, und danach sind auf allen 4 Duschwänden Dutzende meiner Haare geklebt.
    Ich weiß schon, daß das höchstwahrscheinlich mit dem Mtx zusammenhängt; ich nehme zur Zeit 25 mg/Woche (außerdem noch 40 mg/Woche Humira und noch Cortison). Was mich nur wundert ist, daß das so spät auftritt, ich nehme Mtx schon seit einem Jahr und auch immer brav meine Folsäure dazu.
    Ich wollte euch jetzt nur fragen, was ihr dazu sagt, daß es so spät auftritt, und ob es irgendeine Möglichkeit gibt etwas dagegen zu unternehmen (außer Mtx absetzen).
    Außerdem ist mir aufgefallen, daß ich seit meiner Krankheit und den ganzen Medis viel gereizter bin, und mir meine Mitmenschen viel früher auf die Nerven gehen als sonst. Ich glaube aber nicht, daß das ist, weil ich wütend bin, weil ich die Krankheit (cP) habe, weil damit habe ich mich schon recht gut abgefunden, ich wollte euch nur fragen, ob ihr sowas evt. als Nebenwirkung eines der oben angeführten Medis kennt (damit ich eine Ausrede für meinen Freund habe, wenn ich wieder zuhause bin! :) )
    Lg
    Nayla
     
  2. Emu

    Emu Neues Mitglied

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    Hallo eierwally,
    bei mir fielen die Haare nach 4 Monaten MTX 20 mg + Kortison anfangs 40 mg aus, ich habe mir von Kanebo (Parfümerie) ein sehr teures Haarwuchsmittelchen geholt (um die 50 EUR), hat aber geholfen, zumindest wuchs in meinen sehr gelichteten Geheimratsecken richtiger dicker Flaum nach.
    Vom Kortison war ich 1/2 Jahr später runter, Haarausfall ist jetzt kaum noch, allerdings sind meine Haare trockener geworden und ich mache jetzt entgegen meinen bisherigen Gewohnheiten öfters mal eine Haarkur/Spülung.
    Liebe Grüße vom
    Emu
     
  3. SKIPPY

    SKIPPY Die Optimistin

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    Nebenwirkungen?

    Hallo und guten Morgen!

    Zum Glueck kann ich nicht ueber allzu starken Haarausfall klagen.
    Ich nehme seit einem Jahr Quensyl und seit Februar Cortison (jetzt 5 mg).

    Ich habe schon vorher Phasen gehabt, in den ich zeitweise eine Menge Haare verloren habe. Ich habe dann immer eine Tablettenkur mit Biotin gemacht und dann ging es wieder recht gut.

    Von der Gereiztheit kann ich auch ein Lied singen. :D
    Ich habe Tage da nerven mich einfach alle und alles. Ich bin der Meinung das ich auch wesentlich "zickiger" geworden bin.

    Ich kann es aber auch nicht beurteilen, ob es von den Medis kommt.
    Manchmal denke ich, es liegt eher daran, das man sich so schlapp und einfach fertig fuehlt.
    Allen ein schoenes und vor allem schmerzfreies Wochenende!:)

    Liebe Gruesse, Skippy
     
  4. Lilly

    Lilly offline

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    haarausfall

    bei mir hat der haarausfall auch erst nach einem jahr mtx einnahme begonnen. habe jetzt ca. 1/3 weniger haare wie früher. das, was nachgewachsen ist, ist nicht mehr die quallität, wie sie mal waren. sie sind dünn und glanzlos, keine frisur hält. habe leider keine ahnung, was man dagegen tun könnte. der doc hat mir pantogar und folsäure verordnet. ob es was genützt hat, kann ich nicht sagen, weiss ja nicht, wie ich jetzt aussehen würde, wenn dich die medis nicht genommen hätte. jetzt, nach ja 2 jahren hat sich wieder alles normalisiert, der haarausfall ist gestoppt.
    die gereiztheit würde ich so interpretieren: durch unsere erkrankung sind wir leider eingeschränkt und nicht mehr so belastbar, wie früher. auch unsere konzentrations- und merkfähigkeit hat nachgelassen. wir haben genug damit zu tun, mit uns selber klar zu kommen. jeder verrichtung dauert länge - wir benötigen mehr zeit für alles, und dann kommen noch die schmerzen hinzu. auch unsere lebensanschauung ändert sich, wir sehen die dinge mit anderen augen. kurz um, unser leben hat sich sehr verändert. probleme die früher wichtig waren, sind jetzt ganz klein. jetzt geht es um unsere eigene selbstständigkeit, bei vielen ums überleben ( job verloren, kein geld, rumschlagen mit den behören wegen rente usw.) viele haben auch noch probleme in der partnerschaft, mit den angehörigen .........
    wenn dann noch wer kommt, der mir erzählt, wie schlecht es ihm geht, weil er heuer nicht auf urlaub fahren kann - dann reagiere ich sehr gereizt :D:D
    ich würde unsere wesensveränderung nicht unbedingt auf die medis schieben, sondern auf unsere veränderten lebensbedingungen.