1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Gute Rheumakliniken?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Christina29, 29. April 2005.

  1. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo Leute,
    kann mir jemand gute Rheumakliniken nennen und dann die Behnadlungsschwerpunkte von diesen nennen?
    Suche Rheumakliniken, die sich gut auskennen mit CP und auch Fibromyalgie (ist ja noch nicht ganz raus, was ich habe)?
    Am besten wäre es in meiner nähe, wohne bei lüneburg in Niedersachsen, ca. 65 Km von Hamburg entfernt! Wenn es da keine guten gibt, kann es auch weiter weg sein. Die Klinik sollte aber zugelassen sein von den KK`S, bin pflichtversichert.
    Und noch eine frage, wenn man als Akutfall in eine Rheumaklinik eingeweisen wird, muss ich die Kosten vorher mit der KK klären 8steht ja auf dem Einweisungsschein hinten meist drauf)? Muss es dann eine in meiner Nähe sein, damit die KK`s das bezahlen? Und kann das die kK eigentlich ablehnen aus Kostengründen. Hatte nämlich erst eine große Hüftumstellungs-OP aufgrund eines angeborenen Hüftfehlers. Da mußten sie schon sehr viel zahlen.

    Danke für Eure Antworten!

    Gruß Christina
     
  2. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    2.224
    Zustimmungen:
    0
    Hi Christina,


    ich kann dir eine sehr gute Rheumaklinik empfehlen.
    Rheumaklinik Bad Bramstedt. Die kennt sich sehr gut damit aus, mir ist dort auch sehr gut geholfen wurden.
    Und es ist nicht weit von dir weg.:)
    Hier ist die Seite von der Klinik. Da kannst du dir das erste Bild machen.

    www.rheuma-zentrum.de
     
  3. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo Kristina,
    danke für den Tip!
    was hast Du denn für eine Rheumaart? Mein Krankengymnast tippt nämlich eher auf Fibromyalgie. Kennen die sich dort auch damit aus?
    Habe auch auf der Internetseite dier Klink gelesen, dass sie sehr viel mit warmen Moorbädern machen, ich reagiere aber auf Wärme mit den Fingergelenken und den Ellenbogen nicht sehr gut, zun dann mehr weh und brennen danch innen drin. Da wäre wolh Kälte besser. Haben die da auch Kältekammern?
    Warst Du als Akutfall da oder als Rehamaßnahme? Was für Behandlungen hattest Du? Haben Dich da ausschließlich Rheumatologen von der Ärzteseite her behandelt? Auch internistische Rheumatologen?
    Von der Nähe und den Räumlichkeiten sagt mir das schon zu, weiß aber nicht, ob das für mich von der Krankheit her, das Richtige ist!

    Gruß Christina
     
  4. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    2.224
    Zustimmungen:
    0
    Hi,

    Also ich bin 21 jahre alt und habe seit 8 jahren Rheuma.
    Ich habe Juvenile chronische Polyarthritis.
    Dort sind Internistische Rheumatologen und wenn du stationär da bist, dann bist du sehr beschäftigt.
    Ich war 4 Wochen da und mein Tagesablauf sah so aus:

    Ein Beispielplan

    7:30uhr Frühstück
    8:00uhr Kaltgas ( da werden deine Gelenke mit Kaltgas behandelt)
    9:00uhr Krankengymnastik
    10:00uhr Bewegungsbad
    12:00uhr Mittag
    bis 14:00 mittagsruhe
    15:00uhr Massage
    16:00uhr Krankengymnastik im Wasser
    18:00 Abendbrot

    Und das dann jeden Tag, du bekommst immer einen Plan und daran richtiet man sich dann.

    Also bei mir war das so:

    Ich war bei meiner Rheumatologin hier in Cuxhaven, sie hat mich gleich am nächsten Tag nach Bad Bramstedt geschickt, die haben mich dort nochmal Untersucht und mich am selben Tag dabehalten für 4 wochen....meine Mutter musste dann wieder nach Hause...waren immer 3 stunden fahrt und die Sachen packen und mir die wiecder bringen, wieder 3 Stunden fahrt.
    Also, ich kam als Akutfall und Reha rein. Es ist beides. Du wirst dort auch gut Auf Medis eingestellt. Du musst zum Augenarzt und zum Zahnarzt....dort fahren die dann mit dir hin.

    Es ist echt eine Super Klinik.
    Auch mit Fibro kennen die sich aus, dafür ist es ja eine Rheumaklinik:)

    Moorbäder habe ich nicht bekommen in Bad Bramstedt.

    Ich bekomme ab nächste Woche Fango und Massagen, aber nicht in Bad Bramstedt.

    Wenn du die Kälte gut abkannst bekommst du Kaltgas auf die Gelenke gepustet. Sehr Kalt:)
     
  5. RoswithaC

    RoswithaC Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2004
    Beiträge:
    57
    Zustimmungen:
    0
    Ich habe leider ganz andere Erfahrungen in der Rheumaklinik in Bad Bramstedt machen müssen :-(

    Vorweg muss ich sagen, ich bin privat versichert - und das war das erste Mal, dass ich einen echten Nachteil daraus hatte. Ich hatte natürlich ärztliche Wahlleistung gewünscht, also Chefarztbehandlung.

    Wer einmal einen echten Gott in Weiß (nicht nur einen Halbgott - sondern den Gott aller Götter überhaupt) erleben will, begebe sich in die Hände des Leiters der Rheumatologie in Bad Bramstedt. Ich bin 52 Jahre alt und habe einige Erfahrung mit Ärzten, muss aber sagen, dass ich noch nie von einem Arzt dermaßen herablassend und überheblich behandelt, ja mehrfach beleidigt worden bin. Und nicht nur ich - fast alle Patienten auf meiner Station beklagten sich bitter und das Personal litt ebenfalls. Ich war mehrfach Zeuge lautstarker Auseinandersetzungen, in denen auch gestandene Ärzte regelrecht heruntergeputzt wurden. Eine Ärztin lief öfter mit Tränen in den Augen herum.

    Wäre es mir damals - letzten Januar - nicht so entsetzlich dreckig gegangen, ich hätte die Klinik nach 24 Stunden grußlos verlassen. So habe ich den Ärger heruntergeschluckt und die Ergebnisse der wichtigsten Untersuchungen abgewartet - nach 11 Tagen aber die Klinik auf eigenen Wunsch und vor Abschluss einiger Untersuchungen verlassen.

    Natürlich spielte das alles - und das schlechte Wetter - mit, aber ich fand auch die ganze Atmosphäre in Bad Bramstedt nur traurig und deprimierend. Ich mochte die Lage nicht, die Umgebung nicht und auch diese riesigen Gebäude im 30er Jahre Monumentalstil nicht.

    Positiv erlebte ich dort nur die durchweg sehr jungen Stationsärzte (die unter dem Chefarzt genauso litten wie die Patienten und sehr bemüht waren), auch die meisten Schwestern waren nett, standen aber auch unter derart psychischem Druck, dass viele Fehler passierten. Ich bekam mehrfach falsche Terminzettel, Akten verschwanden, manche wichtige Termine hatte ich auch nach 11 Tagen noch nicht etc. - dafür wurde ich schon am dritten Tag zu einem Konsiliargespräch in die psychsomatische Fachklinik gegenüber geschickt - mit dem unverhohlenen Hinweis, dass bei mir sowiewo "alles psychisch" wäre. Dies wohlgemerkt mit ganz anders lautenden Vorbefunden und ohne Ergebnis der laufenden Untersuchungen.

    Sehr zufrieden war ich auch mit den Untersuchungen, zu denen ich an die Uni Kiel geschickt wurde (Augenklinik, MRT...) sowie dem internen Radiologen, der sich viel Zeit nahm und letztlich die richtigen Hinweise lieferte (früharthritische Befunde neben der schon vorher diagnostizierten Polyarthrose und keine Fibromyalgie, sondern "muskulosketales Schmerzsyndrom und Wurzelreizsyndrom bei Spondylolisthesis").

    Ansonsten war dort für mich einfach nur alles Stress - ich kam überhaupt nicht zur Ruhe, weil ich mich ständig rechtfertigen oder um etwas kümmern mußte, was Angelegenheit der Ärzte oder der Verwaltung gewesen wäre.

    Also: Mich würden keine 10 Pferde mehr in diese Klinik bekommen, auch wenn ich immer wieder von sehr positiven Erfahrungen lese. Vielleicht liegt es tatsächlich nur an dem einen Arzt und ich hatte Pech, aber dieses Risiko würde ich nicht mehr eingehen.

    Ich habe letztlich Hilfe aus Zufall und aus ganz anderer Ecke bekommen. Nachdem in meiner direkten Nähe (Ammerland, Grenze zu Ostfriesland) keine Rheumakut- sondern nur eine Rehaklinik in Bad Zwischenahn ist, wandte ich mich auf einen Tipp meines Hausarztes an die Ammerland-Klinik in Westerstede. Ein normales städtisches Krankenhaus um die Ecke, aber mit einem sehr engagierten Leiter der Neurologie, der sich auf Schmerzbehandlung auch für Rheumapatienten spezialisiert hat. Ich wäre selbst nie auf die Idee gekommen, zu einem Neurologen zu gehen.
    Dort war ich vor einiger Zeit 2 Wochen stationär, in freundlicher, netter Umgebung, mit einem Chefarzt, der nicht den unnahbaren Alleswisser spielte und mit allen Untersuchungen, die die Diagnose vernünftig untermauerten.

    Ich habe zwar immer noch Schwierigkeiten mit der medikamentösen Einstellung, fühle mich aber endlich in allerbesten ärztlichen Händen.

    Herzlichst
    Roswitha
     
  6. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    2.224
    Zustimmungen:
    0
    Hi,


    ich denke da bist du eine der wenigen die da schlechte Erfahrungen gemacht hat.
    Jede Klinik ist nicht Perfekt. Die Perfekte Klinik gibt es nicht.
    Aber wenn es mir so ergangen wäre und ich Privat Versichert wäre, ja dann würde ich es den Professor sagen wie der Chefarzt mit einem Umgeht.

    Aber jeder muss seine Eigenen Erfahrungen machen......
    ob schlecht oder gut....man kann nur draus lernen:)


    MfG

    (Nordlicht)-Kristina
     
  7. RoswithaC

    RoswithaC Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2004
    Beiträge:
    57
    Zustimmungen:
    0
    Der Professor ist der Chefarzt dort ;-)
    Und, ja, ich hab's ihm gesagt - und werde notfalls auch einen Rechtstreit mit ihm führen, weil seine Schlussrechnung einige Unsauberkeiten enthält.

    Herzlichst
    Roswitha
     
  8. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo Kristina,
    vielen Dank für Deine schnelle und ausfürliche Antwort.
    Wann warst Du denn in der Klinik? Bei Ausbruch Deiner Krankheit, also mit 13 Jahren?
    Warum mußtest Du zum Zahnarzt und Augenarzt? Was überprüfen sie dort?
    Wer hat denn die Kosten übernommen? Die Krankenkasse? Hat das die Klinik für Dich geregelt?
    Du hattest doch dann keinen termin für die klinik zum durchschecken, oder? Kamst Du ohne Probleme dran? Hat Deine Ärztin in der Klink angerufen?
    Vielen Dank im Voraus fürs Antworten!

    Gruß Christina
     
  9. Susysanne

    Susysanne Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2005
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Christina,
    auch ich war in Bad Bramstedt in Behandlung, über mehrere Jahre. Ich war auf der einen Seite schon zufrieden, auf der anderen Seite nicht. Man kann dort viel Zeit mit Nichtstun verbringen. Man wird auf einem Montag eingeliefert und bekommt seine Untersuchungstermine in Kiel (Augenarzt, Ohrenarzt, MRT) meist erst eine Woche später. In der übrigen Zeit passierte bei mir nicht viel, außer jeden zweiten Tag Blut abnehmen. Die Ärzte habe ich eigentlich alle als sehr nett kennengelernt, ebenso auch das Klinikpersonal. Die Umgebung dort war eigentlich ganz nett, man kann dort sehr gut spazieren gehen und hat viel Natur. (Das ist aber wohl nicht das Wichtigste). Auch bei mir sind Blut- und Urinproben weggekommen. Das mit der Urinprobe ist auch ein bißchen blöd gemacht, sie werden nach Kiel gebracht zur Untersuchung. Die Ärzte die einen in Kiel behandeln sind auch sehr nett und verstehen schon einiges von ihrem Fach. Die Ärzte in Bad Bramstedt sind sehr überlastet und haben daher auch nicht immer die Zeit, die man sich vielleicht für kranke Menschen nehmen sollte, da sie meist psychisch ein bißchen am Ende sind. Meine schlechte Erfahrung, die mich letztendlich dann auch nach Hannover in die MHH verschlagen hat war diese: Ich habe Morbus Wegener und bin per Akutfall (was allerdings auch eine Woche dauerte) eingeliefert worden. Nach allen Untersuchungen habe ich 6 Endoxan-Infusionen verordnet bekommen. Danach wollten wir weiterschauen. (ich habe mir auch im Vorfeld schon einen Termin geben lassen) Als ich dann meinen Termin bestätigt bekommen wollte, hatte dieser sich dann nach hinten verschoben. Fand ich nicht besonders gut. Aufgrund dessen habe ich dann mit meiner dort behandelnden Ärztin abgemacht, daß ich alle wichtigen Unterschungen im Vorfeld machen lassen(bin extra von Hannover in die Uniklinik nach Kiel gefahren, weil die ja zusammenarbeiten und mich auch schon kennen) und die Untersuchungsergebnisse ihr dann zufaxe. Sie wollte dann mit mir besprechen, ob noch weitere 3 Infusionen notwendig sind oder ob ich tatsächlich ins Krankenhaus zur Untersuchung kommen soll um evtl. eine andere Therapie zu machen. Ich habe ihr also die Ergebnisse zugefaßt (der Augenarzt in Kiel riet mir noch 3 weitere Infusionen an). In dem dann zu führenden Telefongespräch teilte mir die Ärztin dann aber mit, daß sie mir so keine Auskunft mehr geben könnte und ich mich selbst entscheiden müßte, wie jetzt weiter verfahren wird. Entweder Krankenhausaufenthalt oder aber weitere 3 Infusionen. Und das alles auf einem Freitag und als so genannter Laie, als ob ich selbst weitere Theapien aufstellen kann. Durch Glück konnte ich dann gerade eben noch meinen Rheumathologen erreichen, der mir auch drei weitere Infusionen anriet. Daraufhin habe ich dann den Termin gekippt, bekam dann drei weitere Infusionen. Da ich dieses Verhalten nicht besonders gut fand, bin ich in die MHH gegangen. Dort fühle ich mich sehr wohl, und es geht mir im Moment wirklich sehr gut, auch wenn ich jetzt Cellcept schlucken muß. Aber der akute Moment ist endlich unter Kontrolle gebracht und es geht bergauf. Auch muß ich sagen, daß ich in all den Jahren, die ich in Brad Bramstedt war, nie eine richtig tolle Phase hatte, in der ich z. B. das Cortison unter 15 mg senken konnte oder auch mit dem MTX unter 20 mg kam.
    So, daß war jetzt mein langer Bericht dazu. Ich möchte aber auch noch sagen, daß es natürlich richtig ist, daß jeder so seine eigenen Erfahrungen macht. Daher würde ich immer wieder jedem anderen auch die Klinik in Bad Bramstedt empfehlen, weil ich denke, daß die Leute sich dort wirklich gut auskennen. Das tun sie in der MHH auch, sonst hätte ich nicht gewechselt.
    Liebe Grüße und viel Glück bei Deiner Entscheidung
    Susanne
     
  10. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo Susanne,
    danke für Deinen ausführlichen Bericht! Was heißt denn MHH? Hannover wäre für mich nämlich auch noch relativ gut zu ereichen. Ist das eine ausgesprochene Rheumaklinik? Wird man da nur auf Medikamente eingestellt oder bekommt man da auch Behandlungen?
    Danke im voraus fürs Antworten!

    Gruß Christina
     
  11. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    2.224
    Zustimmungen:
    0
    Hi Christina,

    ich war mit 14 Stationär da, aber ich war mit 16 und 17 jahren auch noch einmal zur normalen Untersuchung da.
    Also ich persönlich habe in dieser Klinik nur Gute Erfahrungen gemacht.
    Meine Urinproben wurden nicht nach Kiel geschickt.....
    Mein Rheumatologin hat dort angerufen und dann bin ich sofort drangekommen.
    Das war für die garkein Thema.
    Ich hatte keine Wartezeiten und bin sofort drangekommen.
    Allerdings war ich bei Dr. Küster.....Rheumatologe für Kinder und Jungendheilkunde.
    Die Krankenkasse hat alle Kosten übernommen.

    Info:

    Einen Menschen bzw. Patienten stehen im Jahr 8 Wochen Kur zu, die die Krankenkasse übernimmt. Das heißt sie übernimmt auch die Reha.

    Zum Augenarzt und Zahnarzt musste ich weil die Gelenkschmerzen bei cP auch daher kommen kann, wenn die Zähne nicht ok sind oder wenn die Augen nicht ok sind. Also reine Routine untersuchung.

    MfG

    Kristina
     
    #11 30. April 2005
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2005
  12. Susysanne

    Susysanne Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2005
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Christina,

    MHH heißt Medizinische Hochschule Hannover. Ich bin dort bei Frau Prof. Dr. Haubitz in der Medizinischen Polyklinik ambulant in Behandlung. Stationär wurde ich auf der Nephrologie aufgenommen. Nicht weil ich etwas mit den Nieren habe, aber beim Wegener können die Nieren beteiligt sein. Die Nephrologie hat in enger Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Haubitz zusammengearbeitet und dort wurde in Zusammenarbeit meine Therapie ausgearbeitet. Die Rheumatologie ist, ich glaube dies mal gehört zu haben, nicht ganz so gut wie die Nephrologie. Ich glaube auch, daß die Rheuma-Klinik in Bad Bramstedt besser ist. Aber auf der Rheumatologie lag ich nicht, daher kann ich wirklich nicht genau sagen, wie gut sie ist oder nicht. Inwieweit Deine Erkrankung von Frau Dr. Haubitz behandelt wird, weiß ich leider nicht. Ob man dort Behandlungen bekommt, weiß ich nicht, aber ich glaube eher nicht. Aber um das alles herauszubekommen, würde ich einfach sagen, rufe doch einmal in der MHH an und erkundige Dich dort. Tel.: 0511-5320 und lasse Dich mit der Medizinischen Polyklinik, Ambulanz Frau Schiefer verbinden. Frau Schiefer vergibt dort Termine und kann sicher auch Auskunft darüber geben, welche Erkrankungen dort behandelt werden und ob man dort auch Behandlungen bekommt. Versuch es einfach.
    Liebe Grüße
    Susanne
     
  13. anna01

    anna01 Guest

    hallo,

    auch ich kann mich nur anschließen : nie wieder, aber auch wirklich nie wieder würde ich nach bad bramstedt fahren!

    ich war im rahmen einer kur da.
    mir gefiel weder die klinik noch die behandlung. ich hattte ständig das gefühl nicht ernst genommen zu werden. leider gab es auch keine vernüftige diagnose für mich! und ich war nie konsilarisch bei einem anderen arzt.
    obwohl ich an einer vorstufe von mb leide.

    ich wohne in hannover und kann auch die mhh empfehlen.
    die hat einen super ruf.
    ich war allerdings weder ambulant noch stationär dort.

    liebe grüße
    anna
     
  14. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    hallo christina,
    ich habe vor jahren meine krankenkasse nach der kostenübernahme für einen eventuellen kh - aufenthalt in ...glaube düsseldorf :confused: ... gefragt, weil dies nicht in sachsen - anhalt ist. mir war es sicherer vorher zu fragen, als nachher die rechnung zu bekommen, die man ja wohl als "normal sterblicher" letztendlich kaum selbst bezahlen kann.
    wie schon fast von mir erwartet, wurde die kostenübernahme abgelehnt, wie kann man auch als "ossi" im westen behandelt werden wollen .. und noch dazu stationär <---- dieser sarkassmuss geht nur gegen meine kasse nicht gegen "den westen".
    ich war damals sehr enttäuscht, denn von der klinik hätte ich mir sehr große hilfe erhofft, den dort kennt man sich nach hörensagen und lesen mit der progressiven sklerodermie wohl sehr gut aus. ich denke, mir wären einige jahre "rumdoktern" erspart geblieben und mich hätte manche folgeerkrankung nicht ereilt <---- aber das ist natürlich nur eine vermutung und kann von mir nicht belegt werden.

    dir würde ich raten, ruf deine kasse einfach an, wenn du dich entschieden hast, danach mach einen termin in der klinik. natürlich übernehmen sie dann auch die kosten des stationären aufenthaltes.
    ich wünsche dir alles gute.
     
  15. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.070
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    überall
    Kassen und Wahl des Ortes

    Hallo,

    ich weiss grad net, wo genau ich es finde - aber es gibt ein Gesetzt in Deutschland, daß dem Patienten die freie Wahl des Arztes und des KH seines Vertrauens gibt.

    Als ich mich zu einer Hüft-OP entschied, habe ich Infos eingeholt, wo die besten Chirurgen dafür sitzen und war in der Auswahl zwischen Hamburg, Köln und Baden-Baden.

    Meine Krankenkasse erteilte mir aufgrund meiner Begründung, warum eben diese Kliniken etc., die Genehmigung der freien Wahl. Letztendlich bin ich dann ganz nah geblieben.

    So, wie man sich eine Kurklinik aussuchen kann, muss die KK auch die Wahl des KH und Arztes unterstützen, vorausgesetzt, daß man es gut rüberbringt, warum !

    Alles Gute für das nächste Mal.

    Pumpkin
     
  16. Korsan

    Korsan Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2012
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Bad Bramstedt.

    Also wer darauf steht sich beschimpfen zu lassen, gehe nach Bad Bramstedt.
    Wer darauf steht unter schlimmster Prognosen verschriebene Medikamente einzunehmen, gehe nach Bad Bramstedt.
    Wer darauf steht, dass die Stationsschwestern zum größten Teil nur da sind, um nichts zu tun, gehe nach Bad Bramstedt.

    Die Schwestern wechseln keine Laken, bringen kein Essen aufs Zimmer, machen allgemein relativ wenig und sind trotzdem permanent schlecht gelaunt (es gibt einige gute).
    Die Ärzte üben permanenten Psychoterror aus, um ihr ach so geliebtes Medikament bei noch so kleinen Bagetellen verschreiben zu können. Wer schon mal dort war, weiss dass ich von Endoxan rede.
    Wer es verweigert, kriegt übelste Panikmache zu spüren, von "sie müssen es nehmen, weil es relativ gut bekömmlich ist" und "wenn sie es nicht nehmen, könnten sie sterben".

    Sowas braucht man nicht. Diese Klinik war früher eine Perle, mittlerweile ist es ein Schandfleck für die Medizin. Die Patienten sind Versuchsratten, die Ärtze sind Pharmavermittler und stehen 100% auf Gehaltslisten außerhalb der Klinik.

    Tut euch den Gefallen und erspart euch die Qual.
     
  17. Tina Sieberer

    Tina Sieberer Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. März 2011
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe München
    Hallo- ihr alle hier .....

    ......dem Thema nach bin ich, glaube ich richtig. Meine Fragen gelten dem Klinikaufenthalt und was da gemacht wird. Habe ja schon einiges von euch gelesen - positives wie negatives. Kurz zur Erläuterung: mein Hausarzt hat vor gut einem Jahr Polymyalgie rheumatica diagnostiziert und mir mit wundersamer Wirkung Prednisolon verordnet. Vor dieser Diagnose, (vor ca. 3 Jahren) und letzte Woche war ich bei internistischen Rheumatologen, 2 verschiedenen Ärzte. Beide kamen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass es PMR sein könnte, aber nicht müsste. Angeblich gäbe es keine Nachweise dafür, mein Krankheitsbild sei diffus, die Schmerzen und Schilderungen würden nicht passen, und überhaupt sei ich mit 51 J. zu jung dafür ..... wie auch immer, das Prednisolon hat mich gerettet, egal was dahinter steckt. Nur, was steckt dahinter? Und wie wird das bei einem Klinikaufenthalt, so man denn einen bekommt, ermittelt? Wenn ich den Ärtzebrief richtig verstanden habe, soll ich das Kortison, das angeblich alles überdeckt, absetzen und dann weitersehen. Wer hat sowas schon gemacht / erlebt? Läuft es tatsächlich so ab, dass man in eine Klink marschiert, dort einen "Entzug" macht, sich mit irren Ganzkörperschmerzen plagt und die doktern dann an einem rum - versuchen dies und das? Ganz ehrlich - ich fürchte diese Schmerzen wie die Pest - aber wissen was mir definitiv fehlt würde ich schon auch gerne. Vielleicht gäbe es eine Alternative zum Prednisolon und dessen Nebenwirkungen....wenn ihr also wisst was ich meine und schon erlebt habt, oder wisst, wo ich jemanden finde der sich auskennt, dann wäre ich super dankbar für ein paar Antworten. Ursprünglich wollte ich eine Kur beantragen, (wenn möglich im Radonstollen) aber ohne bestätigte Diagnose, ect.blabla.usw. geht da bei der Kasse gar nix .....im Übrigen, ich wohne in München und würde dort auch gerne in eine Klinik gehen. Sollte also jemand ebefalls schon Erfahrungen im müncher Raum gemacht haben .... den Prof. Dr. med, Keller habe ich bereits über diese Seite gefunden und gedenke, den zu kontaktieren, falls er noch Patienten nimmt.
    Grüße, batzille & Co
     
  18. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo,
    die Rheumaklinik St.Josefs-Stift in Bad Sendenhorst hat einen sehr guten Ruf. Sowohl für die ambulante als auch stationäre Behandlung.
    Dort gibt es auch eine Kältekammer.

    Leider liegt die Stadt nicht Hamburg-nahe, liegt in der Umgbung von Münster und Warendorf.

    Viele Grüsse
    käferchen
     
  19. Wilson

    Wilson Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2008
    Beiträge:
    209
    Zustimmungen:
    1
    Hallo,
    ich möchte zum Thema Bad Bramstedt auch etwas loswerden.
    Kürzlich war ich dort, um einfach mal kucken zu lassen, ob meine Füsse noch ein wenig Zeit haben, bis sie operiert werden. Ich musste 2 Stunden warten, ehe ich drankam. Diese Wartezeit hat sich aber gelohnt. Der Arzt, der sich meiner Füße angenommen hat, hat sie genauestens untersucht und während der Untersuchung beschrieben, was er fühlt und sieht. Er hat sich nach meiner Medikation und anderen Therapien erkundigt und war offen für meine Fragen, die er mir gründlich und ruhig beantwortet hat. Und obwohl es eigentlich nur um die Füße ging, hat auch die Hände und jeden einzelnen Rheumaknoten untersucht. Er hat sich viel Zeit genommen und hat sich wirklich bemüht, Erklärungen verständlich abzugeben. Zumindest hat er mir die Angst vor der OP genommen und ich hatte nicht den Eindruck, dass er auf Patientensuche war.
    Für mich war dieser Besuch äußerst positiv.
    M.
     
  20. Esuse

    Esuse Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2010
    Beiträge:
    586
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nordthüringen
    Ich bin an der Uni Göttingen und dort auch zufrieden, zwei niedergelassene Rheumatologinnen habe ich "verbraucht". Göttingen ist für mich der Lichtblick.