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Steffi
Guest
Hallo,
ich brauche mal Euren Rat. Ich war Ende letzter Woche zum Gutachter wegen Verlängerung meiner EU-Rente. Gutachter war ein Internist, bei dem ich das Gefühl hatte, er wäre - gelinde gesagt - etwas überfordert mit der Sache. Hatte brav meine Arztberichte (insgesamt ca. 40 Seiten) mit und er las mal hier, dann mal dort, fragte aber nichts dazu. Dann sagte er plötzlich,
aber beim Orthopäden sind sie nicht in Behandlung? Ich verneinte und sagte, daß ich dort früher in Behandlung war, man dort aber die Krankheit nicht erkannt hätte und das ich daher in den letzten Jahren beim Rheumatologen sei. Wenige Minuten später die gleiche Frage. Zur Aufstellung meiner derzeit eingenommen Medikamente fragte er "und welche Medikamente nehmen sie im Moment?". Ich sagte ihm zwei mal, daß ich alle dort aufgeführten Medikamente im Moment nehme. Meine Röntgenaufnahmen hielt er - in einem relativ dunklen Raum - mal kurz in die Höhe und warf einen Blick darauf, packte sie dann wieder ein. Die Untersuchung der Gelenke beschränkte sich auf kurzes Antatschen der Gelenke, dann prüfte er, wie weit ich mich bücken kann und ich sollte meine Beschwerden schildern.
Schließlich verwendete man noch fürchterlich viel Zeit für einen Lungenfunktionstest (Lunge ist völlig gesund) und machte ein EKG und nahm Blut ab.
Insgesamt hatte ich aber das Gefühl, daß er überhaupt keine Ahnung von meinen Erkrankungen hatte. Ich habe Psoriasisarthritis, Osteoporose, APS, Tinnitus, sekundären Hyperparathyreodismus, Bluthochdruck.
Nun weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich mich sofort über den Arzt beim Rentenversicherer beschweren oder erst mal abwarten, was er in das Gutachten schreibt?
Ich war schon bei einigen Gutachtern, z. B. Medizinischer Dienst der KK, Gutachter für die Kur, Gutachter für die Bewilligung der Rente vor einem Jahr, aber so etwas habe ich echt noch nicht erlebt.
Was würdet Ihr machen?
Vielen Dank für Eure Bemühungen und liebe Grüsse,
Steffi
ich brauche mal Euren Rat. Ich war Ende letzter Woche zum Gutachter wegen Verlängerung meiner EU-Rente. Gutachter war ein Internist, bei dem ich das Gefühl hatte, er wäre - gelinde gesagt - etwas überfordert mit der Sache. Hatte brav meine Arztberichte (insgesamt ca. 40 Seiten) mit und er las mal hier, dann mal dort, fragte aber nichts dazu. Dann sagte er plötzlich,
aber beim Orthopäden sind sie nicht in Behandlung? Ich verneinte und sagte, daß ich dort früher in Behandlung war, man dort aber die Krankheit nicht erkannt hätte und das ich daher in den letzten Jahren beim Rheumatologen sei. Wenige Minuten später die gleiche Frage. Zur Aufstellung meiner derzeit eingenommen Medikamente fragte er "und welche Medikamente nehmen sie im Moment?". Ich sagte ihm zwei mal, daß ich alle dort aufgeführten Medikamente im Moment nehme. Meine Röntgenaufnahmen hielt er - in einem relativ dunklen Raum - mal kurz in die Höhe und warf einen Blick darauf, packte sie dann wieder ein. Die Untersuchung der Gelenke beschränkte sich auf kurzes Antatschen der Gelenke, dann prüfte er, wie weit ich mich bücken kann und ich sollte meine Beschwerden schildern.
Schließlich verwendete man noch fürchterlich viel Zeit für einen Lungenfunktionstest (Lunge ist völlig gesund) und machte ein EKG und nahm Blut ab.
Insgesamt hatte ich aber das Gefühl, daß er überhaupt keine Ahnung von meinen Erkrankungen hatte. Ich habe Psoriasisarthritis, Osteoporose, APS, Tinnitus, sekundären Hyperparathyreodismus, Bluthochdruck.
Nun weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich mich sofort über den Arzt beim Rentenversicherer beschweren oder erst mal abwarten, was er in das Gutachten schreibt?
Ich war schon bei einigen Gutachtern, z. B. Medizinischer Dienst der KK, Gutachter für die Kur, Gutachter für die Bewilligung der Rente vor einem Jahr, aber so etwas habe ich echt noch nicht erlebt.
Was würdet Ihr machen?
Vielen Dank für Eure Bemühungen und liebe Grüsse,
Steffi