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grüße aus nrw - bei mir Verdacht auf Rheuma

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Someday, 25. Januar 2012.

  1. Someday

    Someday Neues Mitglied

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    hi zusammen,

    bei mir ist der Verdacht auf Morbus Bechterew.
    Habe seit einem Jahr erhöhte CRP Werte und hohe Blutsenkungsgeschwindigkeit. Vor einem Jahr fing es an, dass mein ganzer Rücken von heute auf morgen steif wurde, es knackste bei jeder Bewegung, der Nacken..

    Seit ich erhöhte Enzündungswerte habe, habe ich Probleme mit Bluthochdruck, nehme Tabletten. Hausarzt sagt zwischen den erhöhten Entzündungswerten und dem Bluthochdruck ist kein Zusammenhang doch ich meine das hängt mit zusammen.

    Endlich habe ich nächste Woche einen Termin beim Rheumatologen. Ein Jahr laufe ich damit rum und bin gespannt was nächste Woche für eine Diagnose gestellt wird. Seit kurzem habe ich einen Tinnitus dazubekommen...Ohr wurde untersucht ist ok. Diese ständigen Ohrgeräusche belasten einen zusätzlich so sehr :( Ich muss dem Rheumatologen mal fragen, ob Tinnitus und Rheuma zusammen hängen können.

    Ich grüße alle hier, da ich mich vorher nie mit dem Thema Rheuma auseinandergesetzt habe, ist alles so neu für mich...ich bin Ende 20 und Studentin...die Gesundheit macht das Studium auch nicht gerade leichter :(

    Grüße
     
  2. anurju

    anurju anurju

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    Hey,

    leider müssen viele Rheumatiker ewig auf die richtige Diagnose warten.
    Allein der Bluthochdruck könnte nach meiner Kenntnis Auswirkungen auf das Hörvermögen haben - also wundert mich die Aussage deines Arztes. Oft ist ja auch ein Mischmasch aus Faktoren für die Entstehung eines Tinnitus verantwortlich.
    Es gibt auf jeden Fall einen Zusammenhang zwischen Nackenproblemen und Tinnitus - bei mir ist das ähnlich. Habe dort eine Menge Probleme (nach Unfällen und durchs Rheuma) und diese führen dann sowohl zu Hör- als auch manchmal zu Sehproblemen. Am Nacken laufen ja auch alle wichtigen Nerven für die Arbeit der Sinnesorgane vorbei...
    Aber es gibt da schon einen Option der Besserung. Bei mir hat z.B. Meloxicam bei diesen Problemen gut geholfen und durch die Abnahme der Entzündungen im Nackenbereich auch die Ohr-Probleme etwas verbessert. Leider musste ich es mittlerweile absetzen.
    Das bei mir knatternde Geräusch tritt zwar noch auf, ist aber nicht mehr so schlimm.
    Man kann da auch viel durch Entspannungs- und Visualisierungtechniken u.ä. machen - aber zunächst muss bei dir die Diagnose ja stehen und hoffentlich eine Basistherapie greifen.

    Ich drücke feste die Daumen für den Rheumatologentermin - bleib am Ball und lass dich nicht vertrösten...

    Liebe Grüße und Gute Besserung von anurju :top:
     
  3. Anja93

    Anja93 Neues Mitglied

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    Hallo Someday :)

    ich habe auch einige Jahre darauf gewartet bis ich die Diagnose "chronische Polyarthritis" bekam. Ist bei dir,denn in der Familie etwas bekannt? Haben Verwandte solche Krankheiten?

    Ich glaube dir,das das Studium bestimmt nicht leicht fällt. Bin zur Zeit auf Ausbildungssuche &' werde oft abgelehnt,obwohl sie nichts über diese Krankheit wissen. Was studierst du denn?

    Liebe Grüße...
     
  4. Someday

    Someday Neues Mitglied

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    hi ihr zwei,

    schön euch zu lesen !!

    @anurju

    hast du die massagen geben lassen für den Nacken oder gab man die nur Medikamente aber keine Krankegymnastik ?
    Schade, dass du das Medikament absetzen musstest, hatte dir ja anscheinend geholfen.

    Ich habe starke Verspannungen und HWS Syndrom, war einmal beim Orthopäden, aber er verschrieb mir keine Krankengymnastik :(
    Der Tinnitus macht mich irre....
    Nächste Woche mal abwarten wie es beim Rheumatologen wird.

    Eine weitere Sorge: ich bin übergewichtig und es wird bestimmt ein MRT gemacht und wahrscheinlich passt das nicht..ich habe 120kg und oh das macht mir auch Kopfweh...

    @Anja93:

    nein in der Familie ist nichts bekannt. das ist ja blöd,dass du keine Ausbildung findest...die wissen ja nichts über die Krankheit und trotzdem findest du keine...schade.
    ich studiere Politik und Kommunikation....
     
  5. Anja93

    Anja93 Neues Mitglied

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    @Someday

    Klingt nach einer interessanten Studienrichtung. Wie lange studierst du schon? Mache zur Zeit noch einen besseren Abschluss und habe auch schon positive Rückmeldungen für das Jahr 2012. Hoffe das ich doch noch eine gute Ausbildungsstelle finden mit Arbeitgebern die diese Krankheit akzeptieren.
     
  6. Lousilver

    Lousilver Neues Mitglied

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    Habe auch Morbus Bechterw

    Ich habe auch Morbus Bechterw,

    Bei mir wurde die Hypertonie auch diagostiziert, ich vermute das kommt durch die Medikamente oder durch den Schmerz.
     
  7. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Hallo Someday,

    auch ich leide seit ich Rheuma habe unter Bluthochdruck. Darf auch morgens TAbletten deswegen frühstücken.......

    Ob es nun die Schmerzen ausgelöst haben oder die Medikamente.......?? Warscheinlich beides!!

    Tinnitus kann durchauch von der HWS kommen. Mangelnde Durchblutung des Innenohres durch Verspannungen. Kenne ich zur Genüge. Leide seit über 20 Jahren daran, kann es aber mittlerweile gut ausblenden. Schlimm wird es nur wenn ich gestresst bin und das Pfeifen und Rauschen zu einem Dröhnen im Ohr wird..........

    Was mir gut hilft dann ist autogenes Training und ein Körnerkissen im Nacken.

    Wünsche Dir alles Gute.

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  8. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Ich habe auch Bluthochdruck, seit ich Rheuma habe ... aber ob das durchs Rheuma ausgelöst ist? Ich habe eher das Cortison im Verdacht. Und übergewichtig bin ich auch - vorher war der Blutdruck immer grenzwertig, aber jetzt bekomme ich Tabletten.

    Es kommt eben alles irgendwie zusammen ... und ehrlich gesagt mache ich mir darüber auch keine Gedanken (mehr). Nutzt doch eh nix. Macht nur zusätzlichen Stress.
     
  9. Claudia1965

    Claudia1965 Mitglied

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    Hallo und willkommen Leidensgenossin!
    Ja das mit dem Tinnitus kenne ich auch, und ich glaube dass der mit dem Rheuma zusammenhängt...ich habe seit letztem Jahr April Tinnitus und ich dachte ich werde verrückt!
    Aber mittlerweile (etwas drei Monate nach einsetzen des Tinnitus) wurde es besser...d.h.ich kann ihn gut ausblenden und er belastet mich nicht mehr...ich hätte nie gedacht dass das mal passieren wird, aber es ist so :)
    Hohen Blutdruck hab ich auch (140:90) kannte ich vor meiner Erkrankung auch nicht, da lag er immer bei 120:80...ich führe es auch auf den Stress (die Schmerzen) und die Medikamente zurück(Kortison etc.)
    Naja und seit 6Wochen habe ich Probleme mit dem Nacken, das ist für mich im Moment am schlimmsten (wenn man so liest was da alles passieren kann :eek: ) Morgens ist es am schlimmsten und wenn ich nach rechts schaue, dann knirscht es derartig im Hals das einem Angst und Bange wird...bin auch geröngt worden, aber ausser einer Facettenarthrose (die gering sein soll) ist da nichts...aber Entzündungen sieht man nun mal nicht auf dem Röntgenbild.

    Du siehst du stehst nicht alleine da mit deinen Beschwerden...ich hoffe das du schnell eine vernünftige Diagnose bekommst und man die helfen kann...ich warte im Moment ängstlich auf meine 1.MTX Spritze...die werde ich am 9.2. bekommen...am liebstenb würde ich weglaufen und meine Krankheit ignorieren...leider ist das ja nicht möglich...
    P.S. In meiner Familie ist nur einer an Rheuma erkrankt (meine Tante mütterlicherseits) die hat das schon seit über 20Jahren...mittlerweile hat sie auch schreckliche Verformungen an den Händen...sie nimmt Arava seit etlichen Jahren...wir sind übrigens seit neuestem beim selben Rheumadoc.
     
  10. Someday

    Someday Neues Mitglied

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    hallo zusammen,

    danke für eure Beiträge, habe sie mir ale durchgelesen, wünsche euch, dass es euch besser geht...ist schon alles nicht so einfach mit der Krankheit.

    Ich hatte mittlerweile den Rheumatologen Termin gehabt,auf den ich so lange gewartet hatte.

    Im Endeffekt:
    ein Gespräch und eine körperliche Untersuchung, mehr nicht.

    Ärztin meinte, sie denke nicht ich hätte Rheuma, dafür wäre zZ die Wirbelsäule zu gelenkig.
    Wollte noch Blutuntersuschung machen.

    Sie meinte falls ich im Laufe des Jahres erneut mehr Probleme Schmerzen bekomme, könnte ich nochmal kommen und man könnte Szintigraphie, Röntgen etc machen :/

    Nun bat man mich um eine Unterschirft, um den Wert HLA-B27 zu messen im Blut - Blatt zum Unterschrieben bekommen aber keine Aufklärung.

    Auf dem Blatt steht das es nötig ist zur Abklärung ob es bei mir Morbus Bechterew ist und da stehen noch so Punkte, dass die Ergebnisse nicht nach 10 Jahren vernichtet werden müssen . dass ich über die gesundheitlichen Risiken der Durchführung Kenntnis habe und ich das Techt habe das Ergebnis nicht zu erfahren... ???

    Aber was soll an der Untersuchung des Wertes gefährlich sein ? Kann man aus diesem HLA-B27 Wert mehr rauslesen als nur ob Morbus Bechterew vorliegen könnte oder nicht ? Also als ich Gendiagnostik und speichern gelesen habe...da wurde mir schon komisch :/

    Ärztin hat mich nicht aufgeklärt und weiß jetzt nicht ob es Nachteile hätte wenn ich es nicht mache - so wie ich im Internet gelesen habe, kann man Rheuma auch haben wenn der Wert negativ ist. Und auch wenn der positiv ist, heißt das noch lange nicht, dass man Rheuma hat !

    Könnt ihr mich aufklären ?
     
  11. FrolleinK

    FrolleinK little.neurotic.girl.

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    Hallo Someday,


    ich versuche mich mal daran (auch wenn ich über eine Woche zu spät bin mit meiner Antwort :rolleyes:)

    Soweit ich das mitbekommen habe (hat auch "mein" Rheumadoc gesagt), kann der HLA-B27 ein wichtiger Hinweis sein, ist aber alleine natürlich nicht aussagekräftig. Ein positiver HLA-B27 Test + einige bestimmte Kriterien wäre dann aber schon ein Hinweis in die Richtig Bechterew/Psoriasis(spond)arthritis, wobei eher in Richtung M.Bechterew.

    Bei mir wurde auch der HLA-B27 Gentest gemacht, ich habe nur den Aufkleber unterschrieben, das übliche Gentest-Kleingedruckte. Ich hatte ja schonmal einen Gentest auf eine CYP-21 Mutation. Du unterschreibst, dass die Daten gespeichert werden dürfen bzw. an die zuständige Stelle für die jeweilige Statistik weitergeleitet wird. Normalerweise werden Akten ja nach 10 Jahren vernichtet, das trifft aber nicht für Ergebnisse des Gentests zu. Meines Wissens werden die aber anonym gespeichert.

    Nachteilig, wenn man es nicht machen lässt - keine Ahnung. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Wert ein Hinweis sein kann, ob ich Richtung seronegative (Spond)arthritiden gesucht wird, oder z.B. rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis oder reaktive Arthritis.

    Bei mir hat der Doc nur gemeint, er macht den Gentest mit, der wäre zwar eigentlich ein Hinweis für einen M.Bechterew, aber manchmal wohl auch bei einer Psoriasis-Arthritis positiv und jeder Hinweis zählt ;)

    Was die Beweglichkeit angeht, den Zahn muss ich ihm auch noch ziehen, ich bin ja hypermobil, also überbeweglich (und das in der Wirbelsäule ziemlich gewaltig). So schnell wird da nix steif bei mir :D