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Große Schmerzen im linken Fuß, Einlagen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Heike1961, 7. Dezember 2008.

  1. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Ich habe mich schon länger hier im Forum informiert und heute nun angemeldet.
    Mein Problem sind die Gelenke, vorallem auf der linken Seite.
    Dazu muß ich etwas ausholen:
    Bin im April 08 wegen anhaltender Kreuz- und Beinschmerzen zum Orthopäden. Der stellte Beckenschiefstand fest und verschrieb mir eine Einlage für die Füße mit 0,5 cm höher auf der rechten Seite. Es kommen noch starke Senk-Spreiz-Knickfüße hinzu, die nur ab und an Probleme machten.
    Trage diese Einlagen konsequent seit Mai. Und die Schmerzen im linken Fuß und im linken Knie bis hoch zur Hüfte verstärken sich täglich. Ich denke mal, durch den kleinen Höhenunterschied (o,5cm) verlagert sich das Gewicht (wenn auch nur etwas) auf die linke Seite und darauf nun die Schmerzen. War öfters noch beim Orthopäden, er meint, die Füße müssen sich erst daran gewöhnen! Was denn fast 8 Monate ist das jetzt! Wie lange muß man sich daran gewöhnen.
    Habe auch Knorpelschäden in beiden Kniegelenken und deshalb Hyaluronsäure gespritzt bekommen, hielt nur 4 Wochen an. Und der linke Fuß schwillt extrem an. Eine Zyste in der Kniekehle behindert noch zusätzlich.
    Hatte bereits im Mai einen Rheumatologen (Orthopädicher Rheumatologe) aufgesucht. Er schaute nur auf meine Hände und sagte, Sie haben kein Rheuma! Blutwerte wurden nicht gemacht.
    Die Schmerzen wandern auch etwas. Mal am Knöchel, mal Fußsohle, dann Mittelfuß. Röntgen war unauffällig.
    Habe 8xVierzellenbäder gemacht (leichter Stromdurchfluß), keine Besserung.
    Habe letztens selbst Blutwerte bestimmen lassen, Rheumafaktor war
    < 7 IE/ml normal: 0-14.

    Habe hier viel von Rheuma ohne Nachweis im Blut gelesen. Wie stellt man es an, den Arzt in Richtung Rheuma zu bringen?
    Bin langsam am Verzweifeln. Der Schmerz im Fuß läßt einen kaum Einschlafen.

    Über Informationen bin ich sehr dankbar.

    PS. Als letzten Ausweg habe ich mir eine gute Rheumatologin (Prof. in Berlin-Pankow, Breite Str.) ausgesucht, könnte montags ohne Termin hinkommen (Selbstzahler).

    Schönen 2. Advent wünscht
    Heike:wmann2:
     
  2. mwoebke

    mwoebke Neues Mitglied

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    Hallo Heike,

    erst einmal Herzlich Willkommen hier bei RO.

    Die erste Frage die sich stellt: bis Du privat versichert?

    Das Du einen anderen Arzt aufsuchst finde ich richtig, denn Deiner kann sich ja nicht nur die Hände anschauen und behaupten Du hast kein Rheuma.

    Es gibt über 400 Rheumaarten die nicht alle nur die Hände befallen.

    Was ist das für ein Arzt?

    LG

    Michael
     
  3. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Hallo Michael,

    Danke für Deine schnelle Reaktion.
    Ja, ich bin privat versichert, und das ist ein großes Problem für mich. Muß ja alle Rechnungen vorab selbst bezahlen und deshalb scheue ich mich davor, z.B. mal ein MRT vom Fuß machen zu lassen oder ein großes Blutbild.
    Unsere Beihilfestelle (Beamtin) braucht mitunter 8 Wochen, bis sie die Rechnungen erstattet und so lange muß ich vorstrecken. Und als privat Versicherte bekommt man sehr oft unsinnige Sachen aufgeschwatzt. Alehnung bringt auch immer die "Gefahr" mit sich, dann vom Arzt nur noch so lala behandelt zu werden.
    Ich habe auch sehr viele andere Gesundheitsbaustellen, da muß man abwägen, was am wichtigsten ist. Und zur Zeit melden sich alle Baustellen.
    Der Arzt, der die "Handlese" gemacht hat, war ein Orhopäde mit rheumatologischer Zusatzausbildung. Und macht nicht mal Blutwerte!

    Da ich selbst aus dem medizinischen Bereich komme, hat man gewisse Einblicke und tut das beim Arzt auch kund. Und das bringt Nachteile mit sich.
    Beim letzten Knochenszintigramm wurde mir eine schwere Hüftgelenksarthrose beidseits diagnostiziert, auf längerem Nachfragen und weiterer Untersuchungen war es hochgradige Osteoporose, die auf dem Knochenszintigramm diese Schatten/Veränderungen verursacht hat.
    Ein unbedarfter Patient wäre da schon aus allen Wolken gefallen!
    Soviel zum Thema Orthopäde.

    Heike
     
  4. mwoebke

    mwoebke Neues Mitglied

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    Hallo Heike,

    wenn bei Dir schon eine hochgradige Osteoporose Diagnostiziert wurde dann werden wohl auch Deine Füße davon betroffen sein.

    Nehme am Montag allen Mut mit und ich bin mir sicher das es zur einer richtigen Diagnose kommt.

    LG

    Michael
     
  5. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Lieber Michael,
    Danke für Deine Zeilen!
    Habe auf der Homepage der Ärztin entdeckt, daß sie seit 28.11. im Urlaub ist, muß also noch warten. Aber dann nichts wie hin!!


    Lieber Kemerotto,
    Das mit den Blutegeln ist mir bekannt aus meiner Krampfaderzeit. Aber gegen Knochenschmerzen und Osteoporose (mit eventuellen Verformungen der Füße?) helfen sie nicht.
    Trotzdem auch Dir vielen Dank für Deine Zeilen.

    Und eine schöne Adventszeit!:wmann4:

    Heike
     
  6. Lucille

    Lucille Registrierter Benutzer

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    Fußschmerzen

    Hallo Heike,

    du solltest alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen: vielleicht hast du ja einen Fersensporn? Er tut bei jeder Bewegung/Belastung weh und auch in Ruhestellung.

    Du solltest das mit einer Röntgenaufnahme abklären, er ist leicht zu erkennen.

    Lucille
     
  7. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Hallo Lucille,

    Geröntgt wurde der Fuß, bis auf starke Osteoporose nichts zu sehen.
    Nun zieht der Schmerz bis hoch oberhalb des Knies, fühlt sich fast wie Thrombose an-ist aber keine.
    Das gesamte Bein ist dick, die Zehen spüre ich mitunter nicht mehr, dafür aber den Schmerz vom Mittelfuß bis hoch in den Oberschenkel.
    Durchblutungsstörungen wurden auch ausgeschlossen.
    Werde mal einen Neurologen aufsuchen, Nervenleitungen messen lassen.
    Oder ist das schon Rheuma? Habe keinerlei Rheumaknoten, Blutwerte negativ. Aber laufend entzündete Augen, Aphten an der Mundschleimhaut (kleine schmerzende Bläschen). Das sind angeblich die Vorboten von Rheuma. Schmerzende Daumengelenke und rechter Zeh ebenso.
    Aber kein Fersensporn.

    LG, Heike:advent:Hier schon mal ein Vorgeschmack auf den 3. Advent.
     
  8. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Wo ist denn der Beitrag von Kemerotto vom 7.12.08 bezüglich der Blutegeltherapie geblieben?:deal:

    Heike:(
     
  9. evelyn 54

    evelyn 54 Neues Mitglied

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    Hallo Heike,

    ich verstehe nicht, warum Du bei den Arztrechnungen in Vorleistung gehst.

    Ich bezahle immer erst,wenn ich das Geld von Beihilfe und Kasse habe. Auf die Erstattung der gesetzlichen Kassen warten die Ärzte viel länger.
     
  10. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Hallo Evelyn,

    Unsere Beihilfe hat einen Rückstau von mitunter 5 Monaten!
    So lange kann ich keinen Arzt hinhalten, zumal die Abrechnungsfirmen der Ärzte mit Mahnungen usw. nicht sparen. Diese Gebühren kämen mich teurer, als wenn ich meinen Dispo mal kurz anschneide.
    Manche Abrechnungsfirmen lassen mit sich handeln, aber bei 5 Monaten hört verständlicherweise die Kulanz auf. Und der Arzt selbst hat wenig Einfluß auf die Abrechnungsmodalitäten.
    Also beiße ich in den sauren Apfel; will ja auch in Zukunft ordentlich behandelt werden und nicht aufs schwarze Brett.

    LG, Heike:wmann:
     
  11. evelyn 54

    evelyn 54 Neues Mitglied

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    Hallo Heike,

    bist Du Landesbeamtin und wenn bei welchem Bundesland???

    lg
    Evelyn
     
  12. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Hallo Evelyn,

    Ja, ich bin im Land Berlin verbeamtet.
    Berlin ist in jeder Beziehung hinterher. Ob bei der Beihilfe wie auch bei der Besoldung.

    Gruß Heike