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Grippeschutzimpfung bei MTX Einnahme

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Bruna, 26. Oktober 2012.

  1. Bruna

    Bruna Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen, und außer einer Erkältung auch noch nie Probleme gehabt. Jetzt nehme ich seit ein paar Wochen MTX und Cortison.
    Lasst ihr euch impfen? Bei dem heruntergefahrenen Immunsystem habe ich Angst durch die Impfung
    erst recht krank zu werden.
    Danke für eure Antworten.
    Herzliche Grüße
    Loisa
     
  2. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo Loisa,
    da es keine Impfung mit Lebendviren ist, sondern Totimpfstoff bzw. nur Bruchteile der Viren braucht man keine Angst davor zu haben. Ich habe erst vorige Woche das Thema beim Doc angesprochen, weil ich mir nicht mehr sicher war.
    Ich selbst lasse mich impfen, da ich auch noch andere Erkrankungen habe. Auch vertrete ich die Ansicht, dass wenn man erkrankt mit heruntergefahrenem Immunsystem, die Sache schlimmer ist als wie die Impfung.
    Bevor ich die Therapie begann, habe ich noch diverse Impfungen wie Pneumokokken mir geholt. Meine Ärztin hatte mir dazu geraten.

    Schönes WE,

    LG Waldi

    PS: Ich hatte vor Jahren(1997) einmal diese Grippe mir eingefangen. Fast ein halbes Jahr hatte ich gebraucht um wieder fit zu sein. Und elend ging es mir am Anfang ... Fieber, kotzübel und Kopfschmerzen mit einem Schlag. Ne sowas will ich in dem Mass nicht mehr haben!
     
  3. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Ich nehme seit 2004 Cortison und seit 2008 auch MTX.
    Ich mag diese Impfungen nicht.
    (Bin überhaupt kein Impfungen-Freund, aber das ist ein anderes Thema (d.h. nicht, dass ich gegen alle Impfungen bin)).
    Eine Freundin von mir hat dadurch ein halbes Jahr den Arm nicht mehr heben können, und hatte ziemliche Schmerzen. Man hat ihr gesagt, es sei eine "typische Nebenwirkung". Ich bekomme jedes Jahr die Grippe...
    Bleibe eine Woche zu Hause und bekomme sehr schnell von meinem Hausarzt ein Antibiotikum.
    Das war bislang ok so. Ich ziehe sozusagen Antibiotikum der Impfung vor.

    Kati
     
  4. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Loisa

    Die Einnahme von MTX spricht nicht gegen die Grippeimpfung (ich schließe mich diesbezüglich Waldmensch vollständig an, auch was den Bedarf an einer neuerlichen echten Virusgrippe angeht...) und ist im Gegenteil bei Immunsupprimierten sogar ausdrücklich anzuraten.
    Wer einmal eine echte Grippe hatte, weiß, wovon Waldmensch spricht; neben den subjektiven Einschränkungen sind die realen Risiken für die Organgesundheit hier zwar nicht genannt, kommen aber noch zusätzlich hinzu!

    @Kati

    Ganz ehrlich: eine "typische" Nebenwirkung ist eine 6 Monate andauernde Funktionsstörung ganz sicher nicht - möglich ist vieles, aber nicht automatisch typisch oder gar häufig.

    Wenn du wirklich jedes Jahr "Grippe" hättest, könntest du so eigentlich nicht ernsthaft reden; ich bitte darum, nicht jeden grippalen Infekt mit einer echten Grippe = Influenza gleichzusetzen. Wäre es diese (gewesen), hätte erstens kein Antibiotikum geholfen und würdest du jedes Jahr das sehr konkrete und direkte Risiko einer Herzmuskelentzündung, schweren Lungenentzündung (Grippepneumonie, kein Ansprechen auf Antibiotika!) nebst langzeitig dauernder Allgemeinschwächung eingehen.
    Mit dem Begriff Grippe im Sinne einer echten Grippe würde ich daher vorsichtig umgehen ;)
     
    #4 26. Oktober 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Oktober 2012
  5. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Sachsen
    Da hat @Frau Meier genau das schon geschrieben was ich auch sagen wollte.
    Mit ner richtigen Influenza kommt man mit Antibiotika nicht weit. Maximal das man ne Bronchitis die sich mit draufsetzen kann, damit bekämpft.

    LG
    waldi