Grippeimpfung

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Sita, 22. Oktober 2008.

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Grippeimfpung

  1. RA und Grippeimpfung

    40 Stimme(n)
    31,0%
  2. RA und keine Grippeimpfung

    25 Stimme(n)
    19,4%
  3. andere Rheumaform und Grippeimpfung

    30 Stimme(n)
    23,3%
  4. andere Rheumaform und keine Grippeimpfung

    34 Stimme(n)
    26,4%
  1. sabsi

    sabsi Registrierter Benutzer

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    Hallo

    @Kachingl,wenn man sich VOR der MTX Therapie impfen lässt ist das meiner Ansicht nach was anderes als während der Therapie.

    Zitat
    3. Die Behandlung der rheumatischen oder immunologischen Erkrankung kann verhindern, daß die Impfung "angeht"

    Wenn Patienten geimpft werden, die mit Medikamenten behandelt werden, die das Immunsystem stark unterdrücken (z.B. Cortison oder Immunsuppressiva), stellt sich oft der gewünschte Effekt der Impfung gar nicht ein, weil das Immunsystem unter diesen Medikamenten die nötigen Antikörper, die durch die Impfung gebildet werden sollen, gar nicht produziert.
     
  2. Kachingl

    Kachingl Registrierter Benutzer

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    Huhu!

    Ja, da hast du natürlich recht.

    deswegen darf auch nicht mit Lebendimpfstoffen geimpft werden während einer solchen Therapie. Bei Todimpfstoffen besteht aber die Problematik doch nicht... :confused:


    lg
     
  3. sabsi

    sabsi Registrierter Benutzer

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    Hallo

    Die Grippeimpfung ist ei totimpfstoff,aber egal ob tot oder lebendig,wenn das Immunsystem unterdrückt ist bleibt es unterdrückt.Eine Impfung mit Lebendimpfstoffen darf in diesem Fall aus dem Grund nicht erfolgen weil es ansonsten tatsächlich dazu kommen kann daß der Geimpfte an der Krankheit erkrankt.
    Zitat


    . Die Impfung kann dazu führen, daß der Patient an der Krankheit erkrankt, gegen die er geimpft werden soll
    Bei Impfungen unterscheidet man zwischen Impfungen mit Totimpfstoffen und Impfungen mit Lebendimpfstoffen. Bei Totimpfstoffen spritzt man abgetötete Erreger oder Bestandteile von ihnen, die nicht ansteckend sind. Bei Lebendimpfstoffen verwendet man lebendige Erreger, die allerdings durch bestimmte Maßnahmen bzw. bestimmte Techniken in ihrer Gefährlichkeit stark abgeschwächt worden sind. Nach der Impfung macht der Körper bei solchen Lebendimpfstoffen eine schwache Infektion durch, erkrankt aber nicht ernsthaft an der Krankheit, gegen die er geimpft werden soll. Das Immunsystem des Körpers bildet allerdings auch gegen die abgeschwächten Erreger Antikörper, so daß man in der Folge auch gegen eine Ansteckung mit den "virulenten", "starken" Erregern geschützt ist.
    Ist nun das Immunsystem durch die rheumatische oder immunologische Erkrankung oder durch die medikamentöse Behandlung geschwächt, kann es dazu kommen, daß die normalerweise harmlosen, abgeschwächten Erreger des Impfstoffes zu eine schweren Erkrankung führen. Dies ist der Grund, warum Patienten mit entzündlich-rheumatischen und immunologischen Erkrankungen keine Lebendimpfungen bekommen dürfen (seltene Ausnahmen im Einzelfall ausgenommen), ebenso dürfen Patienten keine Lebendimpfungen erhalten, die Medikamente bekommen, die das Immunsystem schwächen (z.B. Immunsuppressiva oder Cortison in höherer Dosierung (mehr als 5 - 10 mg Prednisolon-Äquivalent).
    Impfungen nach Beendigung einer immunsuppressiven Therapie sind nach einem Sicherheitsabstand von 6 Monaten möglich, nach einer höherdosierten Cortisontherapie sollte ein Sicherheitsabstand von 3 Monaten eingehalten werden.
     
  4. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    Ich hatte hier vor Wochen schon abgestimmt. Selbst habe ich eine Kollagenose (primäres Sjögren Syndrom) und bin gegen Grippe geimpft. Sowohl Hausarzt als auch Rheumatologe haben mir das empfohlen. Mein Rheumatologe sagte allerdings zu mir, dass es sein könne, dass die Impfung nicht richtig anschlägt, da mein Immunsystem mit allerlei anderem beschäftigt ist.
    Vor Jahren erkrankte ich trotz Impfung an der echten Virusgrippe, doch die Erkrankung lief daher milder ab. Ich möchte mir nicht vorstellen wie es ohne Impfung ausgegangen wäre.

    Am Ende muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob Impfung oder nicht.

    Hier nochmal ein Link allgemein zu Impfungen:
    http://www.rheuma-online.de/a-z/i/impfungen-bei-rheumatischen-erkrankungen.html
     
  5. sabsi

    sabsi Registrierter Benutzer

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    Also bitte nicht falsch verstehen,ich bin nicht generell gegen Impfungen und natürlich muß das jeder selbst entscheiden.Aber wie schon erwähnt,mir haben drei Ärzte davon abgeraten meine Tochter impfen zu lassen,eben aus den oben genannten Gründen.
     
  6. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    ich lasse mich grundsätzlich nicht impfen, egal wogegen. ich habe mich mit dem thema impfen beschäftigt, war auf veranstaltungen, vorträgen und hab einiges dazu gelesen. demnach konnte eine zuverlässige wirkung von impfungen nie wirklich erwiesen werden. jedoch gibt es eine menge impfgeschädigter. das risiko von impfungen ist mir im vergleich zum erwiesenen nutzen zu hoch. für mich sind impfungen der falsche weg des schutzes. sie wiegen einen in falscher sicherheit und verhindern möglicherweise, dass man selbstverantwortlich etwas fürs eigene immunsystem unternimmt. die pharmaindustrie freut sich.
     
  7. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    Ohje, das es wirklich in der Realität noch solche Meinungen gibt!
    Immunsystem stärken und rheumatische Erkrankungen!?Wie soll das gehen?
    Dann mach mal ne schöne Tollwutinfektion durch o. ä.
    Unglaublich!
     
  8. KLARA

    KLARA Registrierter Benutzer

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    impfschutz

    Hallo Malchatun,sag mal,glaubst Du diesen Unsinn selber?Wie kommt es wohl,daß es keine Pockenepedemien mehr gibt?Wie verantwortlich kann ein Kind sein Immunsystem stärken,um keine Polioinfektion zu bekommen?Sicher gibt es Impfschäden,aber KEIN Medi ohne Nebenwirkung,selbst Aspirin können Magenbluten hervorrufen,Vitaminpillen falsch eingenommen sehr gesundheitsschädlich sein u.s.w.
     
  9. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    und deine frage ist wahrscheinlich nicht ernst gemeint, oder? natürlich glaub ich an das, was ich schreibe und tu. du doch sicher auch, oder?

    ich verstehe gar nicht, warum ihr so wütend und unsachlich reagiert. ich habe mich mit dem thema beschäftigt und für mich beschlossen, mich nicht impfen zu lassen. für mich persönlich ist es keine lösung, meinen arzt dazu zu befragen. denn die ärzte haben so gegensätzliche meinungen, dass man dann auch nur dasteht und nicht weiß, was richtig ist. sieht man allein schon an diesem thread. der eine rheumaarzt sagt das, der andere das gegenteil. natürlich kann und muss man gerade als rheumatiker etwas fürs immunsystem tun.

    warum bestimmte krankheiten wie pocken als ausgerottet gelten (sie können ja wieder auftreten!), hängt eben nicht mit impfmaßnahmen zusammen. dazu kann man sich mal für jede einzelne krankheit ansehen, wann diese zurückging und wann die impfmaßnahmen durchgeführt wurden. da besteht meist kein zeitlicher zusammenhang. in den meisten staaten gibt es z.b. seit fast 40 jahren keine impfpflicht gegen pocken mehr, es wurde also nie wirklich flächendeckend geimpft. trotzdem sind die pockenerkrankungen zurückgegangen. nicht durch impfungen, sondern durch maßnahmen, die das immunsystem stärken - allem voran hygiene, bessere und gesündere ernährungs- und lebensweise. masernepidemien z.b. gab es in den letzten jahren. da waren immer ungeimpfte und geimpfte betroffen. die beispiele, die nicht gerade darauf hindeuten, dass impfen sinn macht, lassen sich fortsetzen. aber das führt hier zu weit. ich mag es auch nicht, eine herablassende antwort zu bekommen, nur weil ich anderer meinung bin oder zu anderen erkenntnissen gekommen bin.
     
  10. Kachingl

    Kachingl Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    @malchatun:
    ich verstehe nicht, dass du dich wunderst, über die Reaktion, die hier auf solche Aussagen kommt.

    So eine Falschaussage kann nur jemand behaupten, der absichtlich bösartig Leute in die Irre führen will. Das fällt für mich in die Kategorie der Spinner, die behaupten, dass HI-Virus gibt es nicht. Mit Spinner meine ich jetzt nicht Dich, denn Dich sehe ich als ein Opfer, welches sich mit der Materie nicht auskennt und aus Versehen an die falschen Leute geraten ist, also bitte nicht angegriffen fühlen :)

    Ich kann Deine persönliche Entscheidung Dich nicht impfen zu lassen voll und ganz akzeptieren und verstehen. Dafür wird Dich niemand verurteilen. Aber bitte versuch nicht andere Leute damit in Gefahr zu begeben, dass sie Deiner Meinung glauben.

    wenn Du Dich weiter mit dem Thema Immunsystem auseinandersetzen willst, empfehle ich Dir das Buch Immunologie von Charles Janeway, das ist ein Lehrbuch, indem Du genau lernen kannst, wie das Immunsystem funktioniert, um zu durchschauen, was Dir da für eine Meinung indoktriniert wurde. Falls das für Dich (was ich befürchte) auch wieder eine Meinung der bösen medizinischen Mafia ist, dann informiere Dich auf www.pubmed.com, eine wissenschaftliche Datenbank, in welcher du auf Veröffentlichungen zugreifen von Wissenschaftlern aus aller welt zugreifen kannst (ist allerdings auf Englisch).

    Ich hoffe, dass Du den möglicherweise mühsameren Weg gehst, Dich ausgiebig zu informieren. Wenn Du Fragen hast, dann meld Dich gerne,

    liebe Grüße, Kachingl
     
  11. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    dasselbe kann man von den impfbefürwortern genauso behaupten! (wenn man sich deinem diskussionstil bzw. deinem vokabular anschließen möchte.)

    ich finde, du entmündigst die leser hier, wenn du meinst, eine gegenteilige meinung würde sie in gefahr bringen. informationsquellen gibt es genug, ein jeder hat die möglichkeit, sie zu nutzen und sich seine eigene meinung zu bilden. ein forum ist dazu da, meinungen auszutauschen, die u.u. kontrovers sein können. da muss schon jeder die verantwortung für sich selbst übernehmen. ich habe es getan. vielen dank für deine tipps. ich kann dir auch einige geben an lektüre, wenn du daran interessiert bist. auch du kannst dich gern bei mir melden. :)
     
  12. Savolo

    Savolo Registrierter Benutzer

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    hallo,
    also, ich bin der meinung, dass malchatun recht hat (und als apothekerin und heilpraktikerin lass ich mir nicht sagen, ich sei schlecht oder falsch informiert). aber wenn man eine meinung vertritt, die von der gängigen abweicht, ist es fast schon normal, angegriffen zu werden.
    übrigens, @klara: es gibt kreise, die die ansicht vertreten, dass es sich bei polio um keine infektionskrankheit gehanndelt hat, sondern um eine vergiftung, gegen die ja wohl keine impfung wirkt (wird recht plausibel, wenn mann weiß, dass in den 50er jahren, zur "hochzeit" der polio, in den USA mit DDT umgegangen wurde, wie wir es heute mit pril tun, also sehr sorglos).
    lg, sabine
     
  13. Kachingl

    Kachingl Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    falls sich hier jemand angegriffen fühlt, tut mir das sehr leid, ich will wirklich niemanden angreifen nur, weil er eine von der Allgemeinheit abweichende Meinung hat. Im Gegenteil, wie sollen Menschen denn mündige Entscheidungen treffen, wenn immer nur eine Seite genannt wird? :)

    Mir geht es auch in keinster weise darum, Impfgegner zu kritisieren, denn ob und warum jemand sich impfen oder nicht impfen lässt, soll jeder selbst entscheiden.

    Gewehrt habe ich mich nur gegen die Aussage, dass Impfungen nicht wirken, denn das stimmt definitiv nicht. Das hängt mit dem Wirkmechanismus des menschlichen Immunsystems zusammen, der bei einmaligem Kontakt mit einem Antigen (z.B. einem Bakterium oder einem Virus) besagte Antikörper bildet. Und all diese Antikörper werden quasi abgespeichert und können bei einem zweiten Kontakt mit dem selben Erreger schneller wieder nachgebaut werden als beim ersten Kontakt. Genau diese Wirkung nutzt eine Impfung, indem Hüllproteine von Viren, oder Teile der Bakterien gespritzt werden, die zwar nichts ausrichten können, aber der Körper bildet Antikörper. Das ist der Grund dafür, dass die meisten Kinderkrankheit nur einmal durchgestanden werden müssen und dann nie wieder.

    liebe Grüße,
    Kachingl
     
  14. Miss_Munson

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    Ich habe RA und bin gegen gar nichts geimpft, da ich von Impfungen nichts halte. Mir sind die Nebenwirkungen zu risikoreich! Außerdem gibt es so viele verschiedene Grippeviren, dass es unmöglich erscheint, gegen alles geimpft zu werden. Ich muss auch sagen, dass ich ein wenig rabiat mir gegenüber bin und meinen Körper gegen Grippe selber ankämpfen lasse!
     
  15. malchatun

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    schutzimpfungen und autoimmunerkrankungen

    hallo,

    für die, die es interessiert, hier ein interessanter artikel darüber, wie schutzimpfungen und fiebersenkende maßnahmen das immunsystem stören und zu allergien und autoimmunerkrankungen führen können. der artikel bezieht sich vor allem auf schutzimpfungen im kindesalter und ist sehr vorsichtig, m.e. leider zu vorsichtig und zu zurückhaltend ausgedrückt. was darin steht gilt natürlich auch für erwachsene.

    http://www.damid.de/medizin/medizin/070214impfen.pdf

    viele grüße
    katrin
     
  16. Kachingl

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    Hallo,

    ich kann in diesem Artikel keine Argumente dafür finden, wie Schutzimpfungen zu Autoimmunerkrankungen führen. Sie schreiben, dass es eine gesicherte Datenlage (noch nicht) gibt. Und sie erwähnen zwei Veröffentlichungen, dass Kinder aus anthropophisch aufgewachsenen Verhältnissen, durchschnittlich weniger Allergien haben. Diese Kinder wurden zwar weniger geimpft und haben weniger Antibiotika und Fiebersenkende Mittel erhalten aber wer sagt denn, dass nicht z.b. diese Kinder nur aufgrund der Lebensweise ihrer Eltern weniger vor dem Computer gehockt haben als das Durchschnittskind, dadurch mehr draußen waren und dadurch mit mehr Erregern in Kontakt gekommen sind?

    Die Tatsache, dass in westlichen Ländern mehr Allergien vorhanden sind ist nicht neu. Als Grund dafür wird allgemein folgender angesehen: wir leben wesentlich sauberer und kommen dadurch mit weniger Parasiten in in Kontakt, wie das zum Beispiel in Dritte-Welt-Ländern der Fall ist. Die menschliche Immunabwehr ist dafür ausgerichtet solche "Gegner" zu bekämpfen, durch die Abwesenheit dieser ist es nicht ausgelastet und wendet sich häufiger gegen sich selbst. Es laufen durchaus positive Versuche Allergien und Autoimmunerkrankungen durch die Einnahme von Parasiteneiern, die den Mensch nicht befallen können, aber sein Immunsystem beschäften, zu bekämpfen.

    Außerdem wird geschrieben, dass das menschliche Immunsystem ein lernendes System sei, welches über das genetisch vererbte weit hinaus gehe. Und genau das, ist es ja, was durch Impfungen gefördert wird: der Körper wird in Kontakt mit Erregern gebracht, welche er (noch) nicht kennt, und dadurch lernt er. Wie er das auch lernen würde, wenn er mit dem Erreger natürlicherweise in Kontakt käme. Eigentlich also ein völlig natürlicher Prozess, mit dem positiven Nebeneffekt, dass der Körper nicht mit dem virulenten Erreger, sondern einer abgeschwächten Variante in Kontakt kommt, die nicht die eigentliche Krankheit auslöst.

    Aber es wird ja in dem Artikel auch explizit geschrieben, dass sie nicht gegen Impfungen sind, sondern nur für eine Respektierung der elterlichen Impfentscheidung. Das ist ja auch sehr vernünftig, solange den Eltern dabei wirklich erklärt wird, wie das menschliche Immunsystem funktioniert. Und vielleicht auch, dass selbst "harmlose Masern" (nur ein Beispiel, Stichwort Masern-Partys) tödlich verlaufen können.

    lg, Kachingl
     
  17. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    hallo kachingl,

    ich finde, es ist in dem artikel gut erklärt, welchen zusammenhang es gibt zwischen impfungen und störungen des immunsystems bzw. autoimmunerkrankungen. wem dieser artikel nicht genügt, es gibt bereits einiges an literatur auf dem markt. selbst wenn es sich noch um "nicht gesicherte" erkenntnisse handelt - die tatsache, dass es solche erkenntnisse und datenmaterial dazu bereits gibt, genügt mir persönlich schon, mich gegen impfmaßnahmen zu entscheiden. es wird sicher auch schwierig sein, diese in offiziell gesichertes und anerkanntes wissen zu überführen, dazu ist die pharmaindustrie einfach zu mächtig. stell dir diesen einbruch vor...

    selbst wenn es sich "nur" um verdacht und vermutung handelt, dürfte ein solches medikament mit solch eventuell weitreichend schädigenden folgen gar nicht auf den markt kommen. zumal es vom gegenteil auch nur keinen wirklich eindeutigen beweis gibt: von der vorbeugenden wirkung von impfungen. dazu gibt es keine einzige wirklich saubere studie.

    deine argumentation ist die der impfbefürworter bzw. -vertreiber. da vermischen sich auf gefährliche weise halb- mit unwahrheiten.
    sauberkeit ist keine ursache von allergien! eine mögliche ursache ist sterile sauberkeit, wie sie nur durch sterilisationsmittel und chemische putzmittel erreicht werden kann. die chemischen mittel also tragen zu unserer vergiftung bei und lösen krankheiten aus. das hat savolo bereits erwähnt. von sauberkeit ist noch nie jemand krank geworden, im gegenteil - hat doch die einführung von hygienemaßnahmen im vorletzten und letzten jahrhundert dazu geführt, dass viele krankheiten, auch kinderkrankheiten zurückgingen bzw. in ihrem verlauf nicht mehr tödlich verliefen, noch bevor schutzimpfungen breitflächig eingeführt werden sollten.

    auf deine anderen argumente möchte ich nicht weiter eingehen. das wird eine endlosdiskussion, glaube ich. ich glaube auch, mit einer solch einseitigen argumentation wird es menschen schwer gemacht, die richtige entscheidung zu treffen. aber wer sich dafür interessiert, wird sicher genügend wissen finden im internet oder auf dem büchermarkt. :top:

    viele grüße!!
    katrin
     
  18. Kachingl

    Kachingl Registrierter Benutzer

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    Ich verstehe nicht, wie immer dieser Argumentation der "ominösen Pharmaindustrie" kommen kann. Wie viele unabhängige Institute von Universitäten auf der ganzen Welt forschen an Immunbiologie? Da kann der kleine Bruchteil der forschenden Pharmaindustrie, selbst wenn er mehr Geld zur Verfügung hat, bei weitem nichts gegen ausrichten.

    Ein Argument mit dem Du sicherlich recht hast. Wie bei vielen anderen Medikamenten ist Impfen eine Abwägung Kosten gegen Risiko. Es ist wie mit MTX, die Nebenwirkungen können beachtlich sein, aber viel mehr Menschen wird dadurch ein Leben ermöglicht, dass sie ohne nicht führen könnten.

    nein, meine Argumente sind die einer studierten Naturwissenschaftlerin. Ich habe in meinem Studium einiges über das Immunsystem gelernt, auch wenn es nicht mein Schwerpunkt war und ich all das Wissen nicht ad hoc abrufen kann. Und nein, mein Prof wurde nicht heimlich von der Pharmaindustrie bezahlt.

    ja und nein. Je mehr und je übertriebener die Sauberkeit, desto höher das Risiko. Und da wir im Durchschnitt (auch ohne Desinfektionmittel) bei weitem sauberer leben als in einem Dritte-Welt-Land (denk nur mal an unser trinkwasser), ist unser Immunsystem nicht so ausgelastet, wie das für was es einmal ausgerichtet war.
    Und ja, Du hast natürlich Recht, dass uns das sehr viele Vorteile gebracht hat, eine bei weitem längere Lebenserwartung gehört zum Beispiel dazu (zu der auch die Entdeckung von Antibiotika beigetragen haben). Aber nicht alles hat nur Vorteile. Und so kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems. In dritte-Welt-Ländern gibt es kaum Allergien und wesentlich weniger Autoimmunerkrankungen. Und das liegt sicherlich nicht an den fehlenden Impfungen, sondern an den Lebensumständen.


    das ist schade, denn ich denke schon, dass du Dir sehr viele Gedanken gemacht hast. Und ja, vermutlich wird es eine Endlosdiskussion, denn wir sind nicht die einzigen Menschen auf der Welt, die diese führen, und es gäbe wohl schon lange eine Entscheidung, wenn die Thematik weniger einfach wäre.

    mhm.. ich sehe hier keine einseitige Argumentation. Ich nehme Deine Argumente ernst und akzeptiere Deine Meinung. Trotzdem halte ich persönlich sie für falsch und gefährlich, deswegen diskutiere ich darüber. Wie sonst, wenn nicht durch eine offene Diskussion sollen Menschen eine richtige Entscheidung treffen?

    liebe Grüße,
    Kachingl
     
  19. Rhaja

    Rhaja Registrierter Benutzer

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    Hallo.
    Meine eltern waren damals dem impfen gegenüber nicht negativ eingestellt, nur schlunzig. Alle kinderkrankheiten habe ich durchgemacht, nur ein paar wenige sachen wurden geimpft. Lt aussage meiner eltern soll ich mit drei jahren an marsern fast gestorben sein.
    Zum thema impfen möchte ich sagen das es mir an meinen kindern auffällt das sie geimpft sind, keine kinderkrankheit( ausser ringelröteln,mehrfach scharlach, da gibt es keine impfe) in der familie. Unser großer war ein fieberkrampfkind, bei ihm war es noch wichtiger infektionen zu vermeiden, da er schon bei erhöhter temperatur krampfte.
    Wenn ich jetzt an die pharmaindustrie denke machen sie doch den größten reibach wenn man sich nicht impfen läßt. Was man dann an medikamenten raus hauen kann!!! au backe.
    Ob impfen oder nicht bleibt jedem selber überlassen, man hat aber auch eine kleine verantwortung der geselschaft gegenüber. Nicht das alle wie lemminge in eine richtung laufen, aber die problematik impfschäden oder tödlich verlaufende kinderkrankheiten(auch diese können schwerwiegende behinderungen zur folge haben)....da fällt mir die entscheidung beim abwägen von risiko nutzen nicht schwer.
    Das ist meine persönliche meinung zu diesem thema.

    Wie das jetzt alles mit rheuma in verbindung steht? ich kann nur sagen das ich ein minimum an impfen bekam und dennoch erkrankt bin. Vielleicht war "die" eine dabei die es auslösen kann? Wo keiner hintersteigt?
     
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