Glaubt ihr an Gott??

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Svenja, 21. März 2002.

  1. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Obwohl ich schon vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten bin, glaube ich an Gott. Gott ist für mich "Alles-was-ist", d. h. in jedem Stein, jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Mensch steckt ein "Funke Gott". Unsere Aufgabe ist es, geistig-seelisch zu wachsen und zu reifen, um die All-Liebe, die Gott ist, zu spüren, ja selbst zu werden/sein. Um sich weiter entwickeln zu können (so meine Meinung) suchen wir uns unter- (oder über-) bewusst Situationen und Gegebenheiten, die uns unserem Ziel näher bringen. Dazu gehören auch Krankheiten; denn was kann man durch Krankheiten nicht alles lernen? Geduld, Demut, Dankbarkeit (z. B. für Dinge, die für einen Gesunden selbstverständlich sind), Einfühlungsvermögen, innere Stärke uvm. Daran glaube ich und das hilft mir, mit dem "Schicksal" klar zu kommen.
     
  2. dorothe

    dorothe Registrierter Benutzer

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    Danke Tiangara ,

    wie recht du hast ....

    Doro
     
  3. Bundesliga

    Bundesliga Registrierter Benutzer

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    Mein Glaube an Gott!!

    Ja ich glaube von ganzem Herzen an Gott, und ich bete täglich längere Zeit, ich könnte mir ein Leben ohne Gott und ohne das Gebet nicht vorstellen.
    Es ist so schön sich behütet zu fühlen und geborgen, ja man kann nie tiefer fallen als in Gottes Hände, ich durfte seine Hilfe schon so oft spüren.
    Und als ich vor 23 Jahren meine Tochter durch Krebs verloren habe, war Gott die einzigste Macht, die mich trösten konnte , der glaube das ich meine Tochter wieder sehen werde, hat mir geholfen es zu aktzeptieren.
    Man kann Gott oft nicht begreifen, aber ich glaube das wir einmal alles erfahren werden, und in all unseren Nöten und leiden ein Sinn steht, denn wir erst später erkennen werden.
    So meine lieben ich wünsche euch alles Liebe und ich bete auch täglich für euch alle.
    herzlichst Moni
     
  4. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ich glaube auch an Gott - kann aber keinen wirklichen Weg zu ihm finden.

    Erzogen bin ich katholisch ... aber die Kirche gibt mir nichts mehr. Das habe ich gerade jetzt Weihnachten gedacht: dieser ganze Kitsch, dieses Rührselige ... das brauche ich nicht und das berührt und tröstet mich auch nicht.

    Beten fällt mir auch schwer. In guten Zeiten vergesse ich es oft - und dann denke ich, dass ich mich bei Gott ja nicht immer dann melden kann, wenn es mir schlecht geht.

    Obwohl ... irgendwie vertraue ich auch drauf, dass er mich auch ohne Worte versteht ... :)
     
  5. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Guten Morgen,

    ich bin streng katholisch erzogen. Als Kind musste ich jeden Sonntag in die Kirche....... Auch zu Hause wurde immer gebetet.

    Heute sehe ich es eher wie Tina und Puffelhexe. Aber es gibt irgendwas in dieser Welt und in dem danach. Davon bin ich überzeugt. Ich glaube fest daran dass das Leben vorbestimmt ist. Wie in einem Buch wo drin steht wann und was passieren wird.

    Und dennoch schicken auch nichtgläubige Menschen wie oft am Tag ein Stossgebet gen Himmel und sagen: Lieber Gott, muss das sein?? Oder Lieber Gott, hilf mir, mach dass alles wieder in Ordnung kommt...........

    Der Glaube ist fest verankert in unserem Leben auf die eine oder andere Art.

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  6. embenjo

    embenjo Registrierter Benutzer

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    Ja, ich glaube an Gott!!!!! Er hat mir schon so oft geholfen!!! Ohne ihn möchte ich nicht sein!! Er gibt mir jeden Tag die Kraft die ich brauche!!!
    embenjo
     
  7. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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    Ja, ich glaube auch an Gott!

    Und ich bin dankbar, dass ich nicht alleine bin mit meinen Problemen, Krankheiten und überhaupt, dass ich mich immer an IHN wenden kann.
    Gott hat in meinem Leben eine besondere Bedeutung - sonst wäre ich garnicht mehr da.

    Natürlich fragt man sich, warum einem sowas wie Rheuma passiert.
    Ich habe gelernt, dass Krankheiten auch dazu führen können, dass unsere Mitmenschen dadurch lernen.
    Lernen zu verstehen, zu helfen, zu fühlen...
    Vielleicht braucht einer unserer Mitmenschen uns, mitsamt unserer Erkrankung, um selbst zu wachsen.

    Wie heisst es doch so schön...

    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln...

    Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade.

    Also... nicht aufgeben und den Kopf in den Sand stecken.... das knirscht nur zwischen den Zähnen :)
     
  8. Bibel1956

    Bibel1956 Registrierter Benutzer

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    Ja, Nomen est Omen.
    Ich glaube an Gott und alles, was mit ihm zusammenhängt. Ohne ihn wäre ich 1. nicht Die, die ich jetzt bin, und 2. wahrscheinlich nicht mehr hier.
     
  9. ivele

    ivele Registrierter Benutzer

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    danke fürs hochholen des threads ...

    es ist ein gutes thema
    ja, auch ich glaube - von ganzem herzen ,
    dieser glaube trägt mich , tröstet mich, läßt mich oft gar nicht so sehr verzagen.
    wenn z.b. immer wieder neues an ( chron.) erkrankungen dazu kommt.
    ich bete ( danke und bitte ) täglich in der früh für meine ganze familie, für freunde, verwandte....
    ganz besonders für menschen, von denen ich weiß, dass sie gerade schwere zeiten haben -auch hier aus dem forum-
    welcher art auch immer.
    es hilft mir auch, wenn ich ein besonders großes "tagesprogramm " habe, das sich eigentlich gar nicht ausgehen kann -
    es fügt sich dann alles so, dass irgendwie alles passt.
    priestermäßig sind wir allerdings "verwöhnt ",
    wir haben ein kloster in der nähe und sind mit einigen patres , die überhaupt nicht abgehoben , sondern völlig normal im richtigen leben stehen, befreundet.
    Da kann man über alle ( aktuelle ) themen reden und das ist gut so.
    auch sind wir in einer cursillo-gebetsrunde mit einigen befreundeten ehepaaren, treffen uns einmal im monat.
    aber einfach das wichtigste: die persönliche beziehung zu Gott !

    übrigens gabs irgendwann auch noch einen zweiten thread zu diesem thema !?

    es kann durchaus auch mal sein , dass ich IHM etwas zornig hinwerfe,
    oder verzweifelt,
    weil es mich allzu sehr belastet o.ä.
    dann sag ich : ich werfe es auf dich, nimm es bitte, es belastete mich so sehr, ich komm damit nicht klar-
    ER kennt uns, hält das aus und nimmt es uns ab.
    ohne diesen glauben wäre mein / unser leben leer und hohl und ich vermutlich schon öfters total verzweifelt.
     
  10. Neli

    Neli Optimistin

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    Ja, auch ich glaube an Gott,
    trotz der vielen Ungereimtheiten, Kriege, Krankheiten, Feindschaften
    in der ganzen Welt.

    Mein Glaube an Gott hat mir schon oft geholfen,
    schwere Dinge zu ertragen und gut und geduldig damit umzugehen.

    Auch ich habe kurz nach dem Kriege sechs Jahre lang
    eine Klosterschule besucht. Die Nonnen haben uns damals
    nur Liebe und Verständnis entgegengebracht, sie haben uns
    sozusagen mit erzogen,
    ich denke, sie haben mich für mein ganzes Leben geprägt.

    Viele liebe Grüße

    Neli

     
  11. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

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    Nein, ich glaube nicht an Gott, auch an keine andere höhere Macht:

    Epikur-Zitat (Theodizeeproblem):

    Entweder will Gott die Übel aufheben und kann es nicht,
    oder er kann es und will es nicht, oder er will es weder, noch kann er es, oder er will es und kann es.
    Wenn er will und nicht kann, ist er schwach, was auf Gott nicht zutrifft.
    Wenn er kann und nicht will, ist er missgünstig, was Gott ebenso fremd ist.
    Wenn er weder will noch kann, ist er missgünstig und schwach und deshalb auch kein Gott.
    Wenn er sowohl will als auch kann, was Gott allein zukommt, woher kommen dann die Übel, oder warum hebt er sie nicht auf?

    Aber ich glaube daran, daß gerade deshalb jeder versuchen sollte, so "gut" wie irgend möglich zu sein, denn wir können es, und wenn nicht wir, wer dann?!
     
  12. Gitta

    Gitta Registrierter Benutzer

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    Ort:
    Bärlin :-)
    **

    Ja,ich Glaube an Gott.
    Für mich sind die 10 Gebote ein Leitfaden.
    Viel Kirchenmänner und Frauen haben
    mittlerweile einen Beruf und keine Berufung mehr.
    Solange die Menschen immer neidischer,missgünstiger
    und auch (im Dialekt gesprochen)hinterfortziger werden.
    Selbst hier,in unerem Forum ist es schlimm geworden.
    Aber ohne meinen ,mir eigenen Glauben,
    wäre ich wohl nicht mehr in dieser Welt.
    Biba
    Gitta
     
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