Hallo zusammen, ich bin neu hier in dem Forum und möchte micht erst einmal vorstellen. Ich bin 30 Jahr und leide seit mindestens 18 Monaten an Psoriasisarthritis. Vor 6 Monaten wurde die Krankheit diagnostiziert, nach dem mein Orthopäde und mehr als ein halbes Dutzend andere Ärzte an mir rumlaboriert haben. Behandelt werde ich z.Z. mit 20mg Lantarel Spritzen, einmal pro Woche. Eine Linderung ist nur bedingt vorhanden. Meine Schmerzen und Entzündungen haben sich von den Füßen Richtung Oberkörper und Hände verlagert. Nun zu meiner Frage. Dadurch das ich bereits einige OP's wegen angeschwollenen Gelenken (vor der Diagnose) hatte und auch einige Fehlzeiten in denen ich kaum laufen konnte hatte, macht mein Arbeitgeber mir im Moment ärger. Ich hatte bereits zwei Gespräche mit der Personalabteilung mit Abfindungsangebot und der Drohung dass das nächste Gespräch noch unangenehmer wird. z.Z. traue ich mich nicht mehr auch nur irgendwie zu fehlen und lasse mich sogar von meiner Lebensgefährtin zur Arbeit fahren, wenn ich es mit meinen Händen nicht mehr kann. Mein Vorgesetzter möchte mich auch nicht verlieren und unterstützt mich mit einem Laptop und der Möglichkeit im Notfall von zuhause aus zu arbeiten. Ein Bekannter hat mir nun empfohlen einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, um besonderen Kündigungsschutz zu erhalten. Mein Rheumatologe meinte nun aber, dass dies keinen Aussicht auf Erfolg haben wird. Behindert ist man erst, wenn Gelenke versteift sind oder sonstige Fehlstellungen permanent werden. Solange wie die Behandlung mit MTX erfolgt und die Beschwerden sich verändern wäre da nichts zu machen. Orginal Zitat: "Außerdem sind Schmerzen keine Behinderung". Was denkt ihr darüber? Hat jemand damit Erfahrung oder kenn sich juristisch aus? Vielen Dank Degus