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tynka
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Gesundheitsreform 2004
Ab Januar 2004 wird Gesundheit für Patienten und Versicherte deutlich teurer:
Mit der Gesundheitsreform will die Politik den gesetzlichen Kranken-kassen knapp zehn Milliarden Euro pro Jahr ersparen. Rund 85 Prozent davon müssen die Versicherten und Kranken aus eigener Tasche aufbringen. Doch noch bis Ende dieses Jahres kann jeder durch geschicktes Handeln Geld sparen - bei Medikamenten, Arztbesuchen oder Brillenkäufen. Hier die Sparliste:
Billigarzneien:
Alle rezeptpflichtigen Arzneien, die heute billiger als 5 Euro sind, werden für Kassenpatienten drastisch teurer. Ab 2004 muss jeder Apotheker für ein rezeptpflichtiges Medikament mindestens 5 Euro Zuzahlung verlangen. Heute kosten dagegen Beruhigungsmittel wie Diazepam von Ratiopharm 3 Euro, Schmerzmittel wie Diclo 25 von 1A-Pharma nur 1,55 Euro. Wer solche Medikamente regelmäßig benötigt, sollte vor Ende dieses Jahres ein Rezept des Arztes einlösen.
Großpackungen:
Wer als chronisch Kranker oft Großpackungen rezeptpflichtiger Arzneien benötigt, muss künftig ebenfalls überdurchschnittlich mehr bezahlen. Von Januar an richtet sich die Eigenbeteiligung bei Kassenpatienten nicht mehr nach der Packungsgröße, sondern nach dem Preis. Bisher waren Groß- packungen mit 5 Euro Zuzahlung - pro Tablette gerechnet - günstiger als Kleinpackungen. Doch ab Januar müssen für teure Großpackungen bis zu 10 Euro bezahlt werden - doppelt so viel wie bisher.
Rezeptfreie Arzneien:
Fast alle rezeptfreien Arzneien sind künftig privat zu bezahlen. Die Kranken- kassen übernehmen solche Medikamente nur noch in ganz wenigen Ausnahmefällen, wie etwa Mini-Aspirin nach Herzinfarkten. Deshalb gilt auch dort: Noch rechtzeitig beim Arzt die notwendige Medizin verschreiben lassen. Wer jedoch rezeptfreie Medikamente bisher immer selbst in der Apotheke gekauft hat, sollte abwarten. Ab Januar dürfen Apotheker die Preise für rezeptfreie Arzneien selbst bestimmen und sogar Sonderangebote machen - wie beispielsweise 200 Schmerztabletten für 3 Euro. Folge: Angesichts des Konkurrenzdrucks zwischen den Apotheken könnten die Verkaufspreise vieler rezeptfreier, aber apothekenpflichtiger Arzneimittel sinken.
Arzttermine:
Wer lange Wartezeiten zum Jahresende in Kauf nehmen will, sollte sich noch schnell beim Arzt durchchecken lassen. Ab Januar kostet ein Arzt- besuch pro Quartal ein Eintrittsgeld von 10 Euro. Für Zahnarztbesuche im gleichen Quartal fallen noch einmal 10 Euro an.
Arztbesuche planen:
Wer es in diesem Jahr nicht mehr in eine Praxis schafft, kann auch noch im nächsten Jahr sparen, indem er die Arztbesuche sinnvoll plant. Patienten, die alle notwendigen Haus- und Facharztbesuche in ein Quartal legen, zahlen nur einmal 10 Euro Praxisgeld. Gehen Sie in einem Quartal zum Hausarzt, in einem anderen zum Facharzt, sind schon 20 Euro fällig.
Zahnersatz:
Es gibt keinen Grund, sich noch schnell Kronen oder Brücken bauen zu lassen. Erst ab 2005 muss jeder Krankenversicherte einen Zusatzbeitrag von rund 7 Euro monatlich für Zahnersatzleistungen an seine Krankenkasse zahlen - dabei werden die heutigen Leistungen für Zahnersatz nicht gekürzt, sondern bleiben nach den derzeitigen Plänen gleich. Gleichwohl gibt es schon ab Januar 2004 eine Änderung beim Zahnersatz. Dann gibt es keinen prozentualen Zuschuss für Brücken und Kronen mehr, sondern feste Beträge je nach Befund des Zahnarztes. Mögliche Folge laut Krankenkassen: Zahn- ersatzleistungen könnten vielfach den Patienten billiger kommen als heute.
Brillen:
Fürs Brillengestell gibt es schon lange keinen Zuschuss der Krankenkasse mehr, aber für Brillengläser zahlt die Kasse bis Jahresende noch einen Zuschuss pro Glas von im Schnitt 30 Euro - falls sich die Sehfähigkeit um mindestens 0,5 Dioptrien verschlechtert hat. Brillenträger sollten also noch vor Jahreswende ihre Augen überprüfen lassen und sich gegenfalls neue Gläser einsetzen lassen.
Quelle: kbwn - neue Gesetzte
Tja, da kann ich dann nur sagen, dann mal uns allen ein frohes zuzahlen....
:o

Gruß Justy
Ab Januar 2004 wird Gesundheit für Patienten und Versicherte deutlich teurer:
Mit der Gesundheitsreform will die Politik den gesetzlichen Kranken-kassen knapp zehn Milliarden Euro pro Jahr ersparen. Rund 85 Prozent davon müssen die Versicherten und Kranken aus eigener Tasche aufbringen. Doch noch bis Ende dieses Jahres kann jeder durch geschicktes Handeln Geld sparen - bei Medikamenten, Arztbesuchen oder Brillenkäufen. Hier die Sparliste:
Billigarzneien:
Alle rezeptpflichtigen Arzneien, die heute billiger als 5 Euro sind, werden für Kassenpatienten drastisch teurer. Ab 2004 muss jeder Apotheker für ein rezeptpflichtiges Medikament mindestens 5 Euro Zuzahlung verlangen. Heute kosten dagegen Beruhigungsmittel wie Diazepam von Ratiopharm 3 Euro, Schmerzmittel wie Diclo 25 von 1A-Pharma nur 1,55 Euro. Wer solche Medikamente regelmäßig benötigt, sollte vor Ende dieses Jahres ein Rezept des Arztes einlösen.
Großpackungen:
Wer als chronisch Kranker oft Großpackungen rezeptpflichtiger Arzneien benötigt, muss künftig ebenfalls überdurchschnittlich mehr bezahlen. Von Januar an richtet sich die Eigenbeteiligung bei Kassenpatienten nicht mehr nach der Packungsgröße, sondern nach dem Preis. Bisher waren Groß- packungen mit 5 Euro Zuzahlung - pro Tablette gerechnet - günstiger als Kleinpackungen. Doch ab Januar müssen für teure Großpackungen bis zu 10 Euro bezahlt werden - doppelt so viel wie bisher.
Rezeptfreie Arzneien:
Fast alle rezeptfreien Arzneien sind künftig privat zu bezahlen. Die Kranken- kassen übernehmen solche Medikamente nur noch in ganz wenigen Ausnahmefällen, wie etwa Mini-Aspirin nach Herzinfarkten. Deshalb gilt auch dort: Noch rechtzeitig beim Arzt die notwendige Medizin verschreiben lassen. Wer jedoch rezeptfreie Medikamente bisher immer selbst in der Apotheke gekauft hat, sollte abwarten. Ab Januar dürfen Apotheker die Preise für rezeptfreie Arzneien selbst bestimmen und sogar Sonderangebote machen - wie beispielsweise 200 Schmerztabletten für 3 Euro. Folge: Angesichts des Konkurrenzdrucks zwischen den Apotheken könnten die Verkaufspreise vieler rezeptfreier, aber apothekenpflichtiger Arzneimittel sinken.
Arzttermine:
Wer lange Wartezeiten zum Jahresende in Kauf nehmen will, sollte sich noch schnell beim Arzt durchchecken lassen. Ab Januar kostet ein Arzt- besuch pro Quartal ein Eintrittsgeld von 10 Euro. Für Zahnarztbesuche im gleichen Quartal fallen noch einmal 10 Euro an.
Arztbesuche planen:
Wer es in diesem Jahr nicht mehr in eine Praxis schafft, kann auch noch im nächsten Jahr sparen, indem er die Arztbesuche sinnvoll plant. Patienten, die alle notwendigen Haus- und Facharztbesuche in ein Quartal legen, zahlen nur einmal 10 Euro Praxisgeld. Gehen Sie in einem Quartal zum Hausarzt, in einem anderen zum Facharzt, sind schon 20 Euro fällig.
Zahnersatz:
Es gibt keinen Grund, sich noch schnell Kronen oder Brücken bauen zu lassen. Erst ab 2005 muss jeder Krankenversicherte einen Zusatzbeitrag von rund 7 Euro monatlich für Zahnersatzleistungen an seine Krankenkasse zahlen - dabei werden die heutigen Leistungen für Zahnersatz nicht gekürzt, sondern bleiben nach den derzeitigen Plänen gleich. Gleichwohl gibt es schon ab Januar 2004 eine Änderung beim Zahnersatz. Dann gibt es keinen prozentualen Zuschuss für Brücken und Kronen mehr, sondern feste Beträge je nach Befund des Zahnarztes. Mögliche Folge laut Krankenkassen: Zahn- ersatzleistungen könnten vielfach den Patienten billiger kommen als heute.
Brillen:
Fürs Brillengestell gibt es schon lange keinen Zuschuss der Krankenkasse mehr, aber für Brillengläser zahlt die Kasse bis Jahresende noch einen Zuschuss pro Glas von im Schnitt 30 Euro - falls sich die Sehfähigkeit um mindestens 0,5 Dioptrien verschlechtert hat. Brillenträger sollten also noch vor Jahreswende ihre Augen überprüfen lassen und sich gegenfalls neue Gläser einsetzen lassen.
Quelle: kbwn - neue Gesetzte
Tja, da kann ich dann nur sagen, dann mal uns allen ein frohes zuzahlen....

Gruß Justy
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