Gestern war ich beim Rheumatologen

Kerstin M.

Neues Mitglied
Hallo,
gestern war ich nun beim Rheumatologen. War sehr nett,hat sich alles angehört und auch mit mir überlegt, was für meine heftigen Rückenschmerzen die Ursache sein könnte. Habe seit über 20 Jahren schmerzen. Es fing ca. 1976 an mit einer Skoliose (BWS), 1980 geringgradige Hyftdysplasie. Ich habe bis 1994 als Krankenschwester gearbeitet. Anfang 1995 wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Daraufhin wurde mir gekündigt (hatte Ende 1994 vom stationären Dienst in eine Praxis gewechselt, da darf niemand ausfallen). Seitdem bin ich zu Hause.Sei 2 Jahren wurden die Schmerzen stärker, mir tut jetzt alles weh. Im August stellte eine Orthopädin eine Sakroilitis fest.
Da meine Rheumawerte i. O. sind und ich auch keine Entzündungszeichen im Blut habe, hat der Rheumatologe Rheuma ausgeschlossen. Ich ließ aber nicht locker und wollte wissen, ob es nicht seronegativ sei könnte. Er war aber der Meinung, es müßten Entzündungszeichen im Blut sein!!! Seine Diagnose war nun generalisiertes Schmerzsyndrom oder Fibromyalgie.
Nun weiß ich auch nicht weiter.
Erst mal viele Grüße
Kerstin
 
hallo kerstin,

Er war aber der Meinung, es müßten Entzündungszeichen im Blut sein!!!

nein, dass müssen sie nicht sein. bei den seroneg. spondarthriden kommt es sogar vor, dass man im grössten schub keine netzündungszeichen im blut findet!

Im August stellte eine Orthopädin eine Sakroilitis fest.

was sagte der rheumadoc dazu? woher kommt die? ;)

zitat von doc Langer über seroneg. spondarthriden:

Die einzelnen Erkrankungen prägen sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten aus. Einige betreffen mehr das sogenannte Achsenskelett (Wirbelsäule und Gelenke oder Strukturen, die am Rumpf oder nahe am Rumpf gelegen sind), andere mehr die peripheren Gelenke (Knie, Sprunggelenke, Zehengelenke; Handgelenke, Fingergelenke); einige weisen eine ausgeprägte Entzündung im Blut auf (z.B. erhöhte Blutsenkung), einige andere wiederum nur eine ganz niedrige oder gar keine Entzündung im Blut (z.B. normale Blutsenkung). Einige äußern sich in erster Linie durch Entzündungen außerhalb des Bewegungsapparates, z.B. wiederkehrende Regenbogenhautentzündungen, Entzündungsschübe im Darm oder ausgeprägte Hautveränderungen.

quelle: http://www.rheuma-online.de/a-z/s/seronegative-spondarthritis.html

hole dir eine zweite meinung ein
 
Hi Kerstin,


es müssen keine Entzündungszeichen im Blut sein. Ich habe seit 9 Jahren seronegative chronische Polyarthritis, obwohl ab und zu schon entzündungszeichen im Blut zu sehen sind aber es MUSS nicht zu sehehn sein.

Sprech ihn nochmal drauf an.




Liebe Grüße

Kristina
 
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.
Habe den Dr. drauf angesprochen. Er ist der Meinung, daß Rheumawerte fehlen können, aber Entzündungszeichen müssen da sein.
Den Artikel von Dr. Langer kenne ich. deshalb habe ich auch den Verdacht, es könnte was seronegatives sein.
Die Sakroilitis hat der Dr. wohl auf die degenerativen WS-Veränderungen geschoben.
Vielleicht ist es nur Fibromyalgie, aber ich will keine Zeit vergeuden, falls es doch was seronegatives ist.

Seid herzlich gegrüßt
Kerstin
 
Hallo Kerstin,

wenn du weiterhin unsicher bist und dem Arzt nicht traust,suche dir einen anderen.

Auch ich habe seronegative cP.

Selbst unter starken Schüben mit dickgeschwollenen Gelenken ist die Senkung mitunter vollkommen unauffällig.

Du hast Recht,nur eine rechtzeitig eingeleitete Basistherapie kann bleibende Schäden verhindern,deshalb bleib am Ball,wie schon
gesagt,am Besten mit einem neuen Doc. (Internistischer Rheumatologe).

Alles Gute für dich
adina





 
Zurück
Oben