tevahe
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich war ja nun seit April (?) nicht mehr hier, daher möchte ich in Kurzform mal schildern wie mein letzter Besuch verlief.
Es wird ja immer empfohlen, ein Schmerztagebuch zu führen dieses mitzunehmen etc.
Rheumihirn sei dank kommt das für mich nicht wirklich in Frage, da ich das aktualisieren vergesse oder gerade in der Sommerzeit nur "geringfügige" Sachen drin stehen würden.
Allerdings habe ich mir vorher die Mühe gemacht und mir einen Körper skiziert und die Stellen daran markiert. Allein schon deshalb weil die Ärztin sich das hätte kurz anschauen können und nicht Romane lesen müssen.
Nun sass ich also bei der Rheumi und wollte gerade auf meinen Zettel zu sprechen kommen, schaut sie mich fast entsetzt an und meint, sie mag solche Zettel nicht, ich solle ihr das lieber "frei" aus dem Kopf erzählen.
So erzählte ich und war dann irgendwann bei der letzten Walkingtour das ich am nächsten Tag echt starke Probleme hatte... da unterbricht sie mich und meint das haben wir alle wenn wir es übertreiben...
Der Spruch brachte mich sowas von aus dem Gleichgewicht, sie lies mir nicht mal die Möglichkeit vom nächsten Tag zu erzählen...
Ich war einfach geschockt. (?)
Danach vergas ich, wie es mir immer widerfährt, mehr als die Hälfte und war froh als sie dann noch diverse Zipperlein abfragte, wo dann noch einige dabei waren. Von Morgensteifigkeit etc. war aber garnicht erst die Rede...
Das Gespräch war beendet, nun wollte sie meine "Funktionsfähigkeit" plus Tenderpoints abchecken. Da kam ein wirr warr raus aus dem sie nicht wirklich ein Muster erkennen konnte und dann kam mein Lieblingssatz: aber sie wissen das sie Depressionen haben? Vielleicht kam der auch schon früher, ist ja schon eine Weile her, aber danach haben wir uns halt darüber ganz sicher nochmal unterhalten.
Erst als ich irgendwann meinte ich war bereits bei einer Psychotherapie wurde sie "freundlicher".
Sie nahm noch Blut ab und das wars, wenn sie was fände melde sie sich.
Sie meldete sich natürlich nicht.
Ich hab die Theorie, dass in vllt 2 Jahren die Symptome erst wirklich klar definierbar sein könnten weil sich ja auch jetzt erst alles nach und nach manifestiert.
Was diese Depression angeht, entsteht die eher weil einem die Ärzte nicht glauben. Ich hatte ja nun einige Zeit darüber nachzudenken und die einzige Erklärung, wie alle meinen so schnell eine Depression diagnostizieren zu können wäre folgende:
Sie stören mit Absicht ständig meine Schilderungen um die Reaktion auszutesten und wenn der Patient (also ich) so "geschockt" ist wie oben geschildert müssen es einfach Depressionen sein.
Da stellt sich mir die Frage ob ich der Dame ins Wort hätte fallen sollen (was gegen meine Erziehung wäre) und sie ggf. hätte anschreien sollen wie die Rheumi vor ihr es mit mir tat. Anscheinend ist es wie mit vielen anderen Sachen, je öfter es schief läuft, desto eher vergisst man seine Erziehung....
Was sie nun aber gegen mein zugegebener Maßen nicht künstlerisch wertvolles Bild hatte ist mir schleierhaft...
Ich vergess nunmal ewig irgendwelche Sachen, auch "Kleinigkeiten" könnten ja nun wichtig sein, wie geschwollene Lymphknoten seit einem Jahr oder das ich seit mind. einem halben garkeinen richtigen Appetit mehr habe etc.
Es ist praktisch unmöglich für mich an alle sachen in genau dem Moment zu denken und wenn dann kein Zettel als Alternative bleibt.
Im nachhinein ist mir klar ich hätte darauf bestehen sollen, aber da kommt wieder die Erziehung ins Spiel.
Entschuldigt für den Roman, dass mit der Kurzform war wohl nichts, ich wünsche euch ein schmerzarmes Wochenende.
ich war ja nun seit April (?) nicht mehr hier, daher möchte ich in Kurzform mal schildern wie mein letzter Besuch verlief.
Es wird ja immer empfohlen, ein Schmerztagebuch zu führen dieses mitzunehmen etc.
Rheumihirn sei dank kommt das für mich nicht wirklich in Frage, da ich das aktualisieren vergesse oder gerade in der Sommerzeit nur "geringfügige" Sachen drin stehen würden.
Allerdings habe ich mir vorher die Mühe gemacht und mir einen Körper skiziert und die Stellen daran markiert. Allein schon deshalb weil die Ärztin sich das hätte kurz anschauen können und nicht Romane lesen müssen.
Nun sass ich also bei der Rheumi und wollte gerade auf meinen Zettel zu sprechen kommen, schaut sie mich fast entsetzt an und meint, sie mag solche Zettel nicht, ich solle ihr das lieber "frei" aus dem Kopf erzählen.
So erzählte ich und war dann irgendwann bei der letzten Walkingtour das ich am nächsten Tag echt starke Probleme hatte... da unterbricht sie mich und meint das haben wir alle wenn wir es übertreiben...
Der Spruch brachte mich sowas von aus dem Gleichgewicht, sie lies mir nicht mal die Möglichkeit vom nächsten Tag zu erzählen...
Ich war einfach geschockt. (?)
Danach vergas ich, wie es mir immer widerfährt, mehr als die Hälfte und war froh als sie dann noch diverse Zipperlein abfragte, wo dann noch einige dabei waren. Von Morgensteifigkeit etc. war aber garnicht erst die Rede...

Das Gespräch war beendet, nun wollte sie meine "Funktionsfähigkeit" plus Tenderpoints abchecken. Da kam ein wirr warr raus aus dem sie nicht wirklich ein Muster erkennen konnte und dann kam mein Lieblingssatz: aber sie wissen das sie Depressionen haben? Vielleicht kam der auch schon früher, ist ja schon eine Weile her, aber danach haben wir uns halt darüber ganz sicher nochmal unterhalten.
Erst als ich irgendwann meinte ich war bereits bei einer Psychotherapie wurde sie "freundlicher".

Sie nahm noch Blut ab und das wars, wenn sie was fände melde sie sich.
Sie meldete sich natürlich nicht.
Ich hab die Theorie, dass in vllt 2 Jahren die Symptome erst wirklich klar definierbar sein könnten weil sich ja auch jetzt erst alles nach und nach manifestiert.
Was diese Depression angeht, entsteht die eher weil einem die Ärzte nicht glauben. Ich hatte ja nun einige Zeit darüber nachzudenken und die einzige Erklärung, wie alle meinen so schnell eine Depression diagnostizieren zu können wäre folgende:
Sie stören mit Absicht ständig meine Schilderungen um die Reaktion auszutesten und wenn der Patient (also ich) so "geschockt" ist wie oben geschildert müssen es einfach Depressionen sein.

Da stellt sich mir die Frage ob ich der Dame ins Wort hätte fallen sollen (was gegen meine Erziehung wäre) und sie ggf. hätte anschreien sollen wie die Rheumi vor ihr es mit mir tat. Anscheinend ist es wie mit vielen anderen Sachen, je öfter es schief läuft, desto eher vergisst man seine Erziehung....
Was sie nun aber gegen mein zugegebener Maßen nicht künstlerisch wertvolles Bild hatte ist mir schleierhaft...
Ich vergess nunmal ewig irgendwelche Sachen, auch "Kleinigkeiten" könnten ja nun wichtig sein, wie geschwollene Lymphknoten seit einem Jahr oder das ich seit mind. einem halben garkeinen richtigen Appetit mehr habe etc.

Es ist praktisch unmöglich für mich an alle sachen in genau dem Moment zu denken und wenn dann kein Zettel als Alternative bleibt.

Im nachhinein ist mir klar ich hätte darauf bestehen sollen, aber da kommt wieder die Erziehung ins Spiel.

Entschuldigt für den Roman, dass mit der Kurzform war wohl nichts, ich wünsche euch ein schmerzarmes Wochenende.

