TheBlackVelvet
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Hallo! Ich habe nach nur einem Monat meinen erstantrag auf schwerbehinderung bewilligt bekommen. 30% stehen mir zu. Ich habe den Antrag recht knapp ausgefüllt und sämtliche Gutachten und arztberichte beigelegt, daher ging es wohl so schnell. Eigentlich hat Berlin zur zeit 202 Tage Wartezeit laut Internet. Mein Ziel ist der gdb 50, ich bin mir sicher der steht mir auch zu. 30 ist schön und gut, auch schön das es so schnell ging, da bin ich überrascht, vor allem weil es hieß, das meine Kur die ich am 3.9. in bad eilsen antreten wohl noch abgewartet wird. Ich habe psa seit 2009 auch mit Diagnose. Habe bereits verschiedene basismedikament bekommen (MTX, arava, humira, sulfasalazin) hat nicht geholfen. Simponi bekomme ich aktuell und seit dem hab ich zwar hin und wider schmerzen aber keinen heftigen Schub mehr (nehme es seit 29.4.13) zusätzlich nie cortison immer wider in stoßtherapie bis ich simponi bekommen hab und seit dem nur noch lodotra 5mg 1x täglich. Habe ein sehr schwaches Immunsystem durch die biologika. Habe erhebliche Einschränkungen im privaten und vor allem beruflich (oft krank, schaffe meinen Schichtdienst kaum , immer wieder deshalb probleme auf dsr arbeit und muss mich da rechtfertigen usw). Psychisch bin ich dadurch auch ziemlich belastet, geht ja den meisten so. Ich habe meinem Antrag keinen "Jammerlappen" beigelegt und die psychische Belastung, Leichte psoriasis der Kopfhaut und die Schilddrüsenunterfunktion nicht erwähnt, auch nicht das mein rechter Fuß bereits durch das aggressive Fortschreiten der psa in den letzten jahren eine Knochenschädigung (kleines Loch) hat. Was meint ihr, könnte sich ein Widerspruch lohnen? Und bis wann muss diese gestellt sein? Doof das ich jetzt in gut 1 Woche zur Kur fahre. Hätte gehofft, das ich das dann dort mit den Ärzten/sozialdienst koordinieren und formulieren kann... Was würdet ihr jetzt tun? Vielen dank im voraus für eure Unterstützung!
Claudia
Claudia