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GDB 30 % bei CP

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Schneckchen, 31. Juli 2010.

  1. Schneckchen

    Schneckchen Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    Habe seit Pfingsten 2010 Chronische Polyarthritis und habe am 2 Juli einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt Heute kam der Bescheid., GDB von 30 % Kann ich damit zufrieden sein? oder nicht. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ,oder sollte man Wiederspruch einlegen ?

    Lg Schneckchen
     
  2. petsie

    petsie Mitglied

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    Gdb

    Hallo Schneckchen,

    habe auch meinen Antrag gestellt und letzten Monat zurückbekommen. Für CP und diverse andere Sachen habe ich auch 30% bekommen. Mein Doc meinte, ist o.k. In einem Jahr soll ich einen Verschlimmerungsantrag stellen. Werde das auch so machen. Viele legen Widerspruch ein, möchte ich aber nicht. Muß jeder selbst entscheiden.

    Schmerzfreien Sonntag wünsche ich Dir.

    LG petsie
     
  3. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo Schneckchen,
    mein Rat wäre:

    die 30% stehen lassen,

    wenn Du arbeitest Dich über eine
    Gleichstellung mit 50% informieren
    und die Vorteile abwägen,

    eine Verschlimmerung beantragen sobald
    es dafür fundierte Befunde gibt,

    das alles mit Unterstützung des SovD oder VdK,
    die machen den Schreibkram und können Dich
    sehr gut unterstützen und beraten.

    Alles Gute wünscht
    Juliane.
     
  4. Patcy

    Patcy Mitglied

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    Meine Erfahrung:

    Ich hab nach meinem Befund auch sofort den Antrag gestellt gehabt und bekam auch erst nur 30%, hab dann Widerspruch gestellt und dann waren es 40%.
    Verschlimmerungsantrag macht nach 1 Jahr nicht wirklich Sinn, hatte mir damals meine Orthopädin schon gesagt und hat leider damit Recht gehalten, alles danach an Verschlimmerung wurde immer wieder abgelehnt.
     
  5. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Ich hatte vor dem Cp 30% auf Gelenke und Psyche , seit Februar habe ich Cp ,habe im April in der Anschlußheilbehandlung erneut um Erhöhung der Prozente angetragen.Habe nun 50% ohne einen zusätzlichen Buchstaben.Ich habe das Ergebnis angenommen ohne Widerspruch.
     
  6. Ducky

    Ducky Guest

    immer wieder gern gesagt.... :)

    es kommt nicht auf den namen der erkrankung an, sondern auf die einschränkungen und von denen hat hier leider keiner von euch was geschrieben, so dass man auch nicht weiß, obs viel oder zu wenig oder genau richtig ist...
    wobei das hier ja letztendlich immer nur laien beurteilen ;)
     
  7. <<<<<<<<luka

    <<<<<<<<luka Neues Mitglied

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    dem schließ ich mich an, es kommt nur auf die Einschränkungen an. Habe seit Frühjahr 09 gesicherte Kollagenose. CP und Lupus . Habe daraufhin einen Verschlimmerungsantrag gestellt und der lautete dann auf 100% mit fast allen nur erdenklichen Merkzeichen. Muß aber dazu sagen das ich vorher schon 70% mit einem aG hatte. In der Begründung hatte man mir letztes Jahr geschrieben wenn es 180% gäbe hätte ich die auch bekommen.
     
  8. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    GdB

    Hallo, ich habe 60% unbefristet. Zunächst waren es 40%. Ich habe dann beim Amt angerufen und gefragt was ich tun soll, denn sie hätten im Becheid die Psoriasis Arthritis und deren Auswirkungen vergessen.
    Man sagte mir, ich solle kurz und formlos schriftlich darauf hinweisen und das habe ich getan. 14 Tage später kam dann der Bescheid mit den 60% unbefristet ohne Merkzeichen.
    Es ist wirklich so, dass nicht die Krankheiten selbst zählen sondern nur was man nicht mehr kann, altersentsprechend aber noch können müsste.
    Ich glaube, ich habe es hier schon mal berichtet: Meine Mutter hatte 70%, sie hat CP und mehrere Male verschiedene Krebsarten. Man hatte ihr geraten einen Verschlimmerungsantrag zu stellen und der Bescheid kam mit 30% mit folgender Begründung: Sie sei ja nun älter, da könne man verschiedene Dinge sowieso nicht mehr so gut, außerdem müsse sie sich über die Jahre der Erkrankung ja an die Schmerzen gewöhnt haben. Meine Mutter war wie vor den Kopf gestoßen (ist schon einige Jahre her und heute ist es noch schlimmer mit den GdB). Sie ist dann zum VdK und mit deren Hilfe hat sie dann 40% bekommen. Nachdem im vergangenen Jahr wieder ein neuer Krebs dazu gekommen ist hat sie nun wieder 70%.
    Also, die Erfahrungen in meiner Familie zeigen, dass der Schuss unter Umständen nach hinten losgehen kann. Man sollte sich sehr genau überlegen, ob sich der eigene Zustand wirklich so verschlechtert hat, dass man einen Verschlimmerungsantrag stellen sollte. Vor allem sollte man sich vorher genauestens erkundigen, ob der eigene Arzt hinter dem Antrag steht und ob man wirklich wegen der Erkrankung dies oder das nicht mehr kann oder "nur" weil man älter geworden ist. Die Gefahr, dass man nicht nur nicht höher gestuft sondern eher sogar zurückgestuft wird, ist wirklich ziemlich groß.

    Liebe Grüße
    Gabi (bibi, ro-lerin seit 06/2003)
     
  9. Amerikafan

    Amerikafan Mitglied

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    Hallo, mit angeborener Hüftdysplasie und dadurch bedingter Arthrose re. Hüfte und beginnende Arthrose li Knie und früherem Bandscheibenvorfall LWS bekam ich 2008 Grad 20 Behinderung.
    Nach erfolgter Hüft TEP und danach dann CP bekommen, habe ich im Januar einen Verschlimmerungsantrag gestellt.
    Ohne Angaben zu den Dingen ,die mir schwerfallen bzw. nicht mehr machbar sind.
    (Daß das nützlich ist las ich zu spät bei Rheuma online :()

    Trotzdem wurde mir Grad 50 unbefristet nach 6 Wochen Bearbeitung gegeben.
    Da habe ich wohl sehr viel Glück gehabt ?!

    Ich wünsche jedem von "uns", daß es so schnell und positiv ausgeht !!

    Schönen Tag euch allen!