Ganz ohne Fleisch???

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Wolf_55, 18. Juli 2003.

  1. Monsti

    Monsti das Monster

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    Danke Magenta,

    genau das versuche ich die ganze Zeit auszudrücken! Nur versteht mich anscheinend keiner :(

    Gute Nacht wünscht
    Ab-und-an Raubtier Monsti
     
  2. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    das seh ich auch so
    überreden kann man sowieso keinen, man kann ihnen nur ihre taten vor augen führen und hoffen dass sie es erkennen was sie tun
     
  3. Magenta

    Magenta Buhfrau

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    Ähem....Gestern war Vollmond und der Mars ist auch noch ziemlich nahe an der Erde...

    Sei mir nicht böse, Jörg, aber WO siehst Du da Beleidigungen in den Beiträgen??? Ich sehe nur eine interessante Auseinandersetzung, Meinungsverschiedenheiten - mehr nicht!?

    :confused:

    Also ich weiß nicht, was mir jemand antworten müßte, daß ich ihn auf die Ignore-Liste setzen würde....Aber das schafft sowieso keiner, weil meine Neugierde immer größer als mein verletzter Stolz ist. :D

    Magenta
     
  4. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    das stimmt eben nicht

    nur die die letzten 2 % (gemeint: zeitmäßig )seines seins hat sich der mensch in allesfresserei betätigt,
    vorher hat er vegi gelebt
    aber das ist eh ziemlich unwichtig.......

    würd mal sagen zwischen tier und mensch ist ein grundsätzlicher unterschied
    aber halt eben in der LEIDENSFÄHIGKEIT halt nicht ........
    das ist der springende punkt
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi paulchen,

    klar, dass ich das nicht so stehen lassen kann.

    Der Mensch war von Anbeginn an ein Allesfresser, wie die meisten Menschenaffen auch. Der einzige wahre Vegetarier unter den Menschenaffen ist der Gorilla. Unser Gebiss ist schon seit Millionen von Jahren das eines Allesfressers. Woher kommt das wohl? Also bitte, schreibe doch die Evolution nicht neu! Und überhaupt: Wie kommst Du auf 2%??? Tatsache ist, dass der Mensch bereits vor 20 Mill. Jahren Jäger und Sammler war, nach neuesten Erkenntnissen wohl schon seit über 60 Mill. Jahren.

    Es stimmt, dass sich der Mensch in der meisten Zeit seines Daseins überwiegend vegetarisch ernährt hat, aber eben nicht ausschließlich. Der horrende Fleischgenuss entstand erst mit zunehmendem Wohlstand, damit auch der Missbrauch von Tieren zwecks Ausbeutung. Vorher waren Fleisch, Fisch, Eier und Milch allenfalls eine Nahrungsergänzung.

    Du schreibst, dass sei eh unwichtig. Ist eben nicht unwichtig. Du wirst niemals Fleischesser zum Vegetarier umpolen können, nur weil Du auf Deiner Homepage bestialische Bilder zeigst. Ich weiß selbst, dass es sowas gibt. So ganz von gestern bin ich ja auch nicht. Ich weiß allerdings auch, dass es selbst heutzutage ganz anders geht, was hier auf dem Lande eigentlich die Regel ist. Und dieses andere allgemein zu erreichen, das sollte eigentlich unser gemeinsames Ziel sein.

    Grüße von
    Monsti
     
  6. Antje Müller

    Antje Müller Registrierter Benutzer

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    Also ich finde ganz schön ignorant was einige hier schreiben. Sicher sind Tiertransporte, Massentierhaltung und all die Quälereien , die den Tieren angetan werden nicht der richtige Weg und sie fördern auch nicht unsere Gesundheit, wenn wir davon essen, aber ihr könnt nicht pauschal alle die Fleisch essen zum Tierfeind und zum eigenen Feind machen.
    Einige haben geschrieben dass sie bewußt einkaufen und Produkte aus Massenproduktion meiden wo es geht. Das finde ich eine gute Einstellung.
    Nicht jeder kann rigeros auf Fleisch verzichten, ohne gesundheitliche Probleme zu bekommen. Also scheert nicht alle über einen Kamm.

    Gruß Antje
     
  7. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    Vergleich Fleischfresser ./. Pflanzenfresser:

    fleischfressende Säugetiere Pflanzenfressende Säugetiere / Mensch
    haben Krallen haben keine Krallen
    keine Hautporen; kühlen den Hautatmung durch Millionen von Poren
    Körper durch Verdunstung
    über die Zunge
    Klappgebiß (nur auf und ab) Kaugebiß (auch seitlich verschiebbar)
    scharfe, spitze Vorderzähne keine scharfen, spitzen Vorderzähne
    um Tiere zu reißen zum Reißen von Tieren
    keine abgeflachten Backen- abgeflachte Backenzähne, um pflanz-
    Zähne zum Zermahlen der liche Nahrung zu zermahlen
    Nahrung
    nur kleine Speicheldrüsen im gut ausgebildete Speicheldrüsen (not-
    Maul (da wenig Getreide und wendig, um Getreide und Früchte vor-
    Früchte vorzuverdauen sind) zuverdauen)
    saurer Speichel; kein alkalischer Speichel; viel Ptyalin, um
    Ptyalin-Enzym zur Vorver- Getreide vorzuverdauen
    dauung von Getreide
    viel starke Salzsäure im 10mal schwächere Magensäure als
    Magen, um zähe Tiermuskeln Fleischfresser
    Knochen etc. zu verdauen
    Verdauungstrakt nur 3 mal Verdauungstrakt 6 mal so lang wie
    so lang wie der Körper, da- der Körper, um Blätter und Getreide,
    mit das schnell verwesende die sich nicht so schnell zersetzen,
    Fleisch rasch aus dem zu verdauen
    Körper gelangt



    also wie gesagt........

    der mensch ist ein pflanzenfresser von beginn an
    soll heissen er hat sich mal in der evolution die letzte zeit zu weit beim fenster rausgelehnt
    um es salopp zu formulieren
     
  8. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    wen meinst du damit bitte?
    und welche aussagen sind ignorant ?

    das meinst du jetzt aber nicht ernst oder ?
     
  9. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    und bei der günstigen gelegenheit noch ein bisschen weiter ausholend:

    Im 4. Jh. v. Chr. verfaßte der Grieche Platon sein berühmtes Buch "Der Staat", das verschiedene Reden des großen Philosophen Sokrates enthält. Unter anderem spricht Sokrates darüber, wie ein Staat seine wirtschaftliche Grundlage gesunderhalten kann, u. in diesem Zusammenhang weist er darauf hin, daß die allgemeine vegetarische Ernährung notwendig ist. Er warnt, daß mehr Weideland benötigt werde, sobald die Menschen begännen, den Tierbestand zu erhöhen, um zusätzlich Schlachttiere zu halten: "Und das Land, das ursprünglich groß genug war, um all seine Bewohner zu versorgen, wird auf einmal zu klein sein, u. so werden wir in den Krieg ziehen müssen."

    Es ist erstaunlich, daß dem Philosophen Sokrates nicht nur die gesundheitlichen Nachteile des Fleischessens bekannt waren, sondern offensichtlich auch die ökonomischen. Er weist mit Recht darauf hin, daß die Erde genug Nahrung für all ihre Bewohner hervorbringt, daß aber ein Fehlverhalten von nur wenigen Menschen schon weittragende Folgen haben kann.

    Welch verhängnisvolles Ausmaß diese Folgen heute angenommen haben, hat sich allerdings selbst Sokrates kaum vorstellen können. Der Teufelskreis, der durch das Essen von Fleisch ausgelöst wird, ist wahrscheinlich das typischste Beispiel für die Vernetzung von menschlicher Unvernunft u. Zerstörung.

    Nahrungsmittelverschwendung: Fleisch ernährt wenige auf Kosten vieler. Für die Produktion von Fleisch wird wertvolles Getreide, das den Menschen direkt ernähren könnte, an Tiere verfüttert. Laut amtlicher Angaben des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten werden über 90% des in Amerika angebauten Getreides an Tiere verfüttert (Rinder, Schweine, Lämmer, Geflügel usw.). Oder anders ausgedrückt: Den Schlachttieren Amerikas wird jährlich mehr Getreide verfüttert, als die Bevölkerung von Indien u. China zusammengenommen zur Ernährung braucht. (Heller: "Das Brot des Siegers, 1985, S27)

    Doch dieses Verfahren, Getreide in Fleisch umzuwandeln, ist über alle Maße verschwenderisch. Fleischproduktion ist, energetisch gesehen, die schlechteste Form der Bodenausnützung: Um ein Rind ein Jahr lang zu mästen, benötigt man 0,5 ha. Land. Nach einem Jahr erhält man von diesem Tier ca. 300 kg eßbares Fleisch. Hätte man während diesem Jahr auf derselben Fläche Getreide oder Kartoffeln angepflanzt, hätte man 3000 kg bzw. 20´000 kg Nahrungsmittel bekommen also 10 mal mehr Getreide u. 65 mal mehr Kartoffeln als Fleisch!

    Diese verschwenderische Nahrungsproduktion geschieht willentlich. In den letzten vierzig Jahren, das heißt seit dem Zweiten Weltkrieg, haben finanzstarke Konzerne begonnen, zahllose Kleinbetriebe aufzukaufen und in riesige Kommerzfarmen umzuwandeln, um das Land mit Monokulturen auszubeuten. Dadurch warfen diese Großgrundbesitze (die hauptsächlich europäischen, amerikanischen u. japanischen Chemie-, Versicherungs- u. Bankriesen gehören) dreifache u. noch höhere Getreideerträge ab, was nur möglich war durch den Einsatz von Düngern u. Agrargiften. Um zu verhindern, daß durch diese Überproduktion die Preise sinken, mußten die Ernteerzeugnisse vom Markt ferngehalten werden, das heißt anders verwendet bzw. verschwendet werden.

    Man stand also vor der Frage, wie man den Überfluß profitbringend loswerden konnte. Die Antwort lag auf der Hand: durch Fleischproduktion! Die Rechnung war einfach: Man mästet die künstlich gezüchteten Tiere mit der überproduzierten Nahrung, die an sich ein totes Kapital darstellt, u. verkauft das Fleisch alsdann mit hohem Gewinn.

    Tiere fressen eine viel größere Menge Futter, als die Schlachtung Fleisch ergibt, u. von allen Tieren ist das Rind am ungeeignetste, pflanzliches Protein in tierisches Protein zu verwandeln. Rindfleisch stellt also die "ideale" Verschwendung dar: 1 Kilo Rindfleisch entspricht 16 Kilo Getreide. Die restlichen 15 Kilo, also 94% , sind für den Menschen verloren.

    Die Fleischwirtschaft kommt also einer Vernichtung von Nahrungsmitteln gleich. Und dennoch (oder gerade deshalb?) wird die Fleischproduktion durch neue Gesetze mit riesigen Subventionen gefördert, u. zwar auf Kosten des Konsumenten: mit seinen Steuergeldern in Form von Subventionen an die Schlachttiermäster u. durch Erhöhung der Preise für die gesunden, natürlichen Nahrungsmittel, wie Brot, Milch, Gemüse u. Obst. Während Fleisch dadurch künstlich billiger angeboten wird, steigen die Brot- u. Milchpreise!

    Die oben beschriebene Taktik der Großkonzerne führte explosionsartig zu einem gesteigerten Fleischangebot, und dem Volk mußte das Fleisch des wachsenden Fleischberges irgendwie schmackhaft gemacht werden. Über eine großangelegte Werbung u. "wissenschaftliche" Propaganda wurde verkündet, Fleisch sei gesund, der Mensch brauche viel Protein, pflanzliches sei minderwertig, Vegetarier hätten Mangelerscheinungen, usw. Leider wird dieser werbungstechnisch Unsinn auch heute noch von vielen Medizinstudenten, Ärzten u. anderen geglaubt u. verkündet.




    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++




    Die meisten Vegetarier sind Menschen, die verstanden haben, daß wir als Beitrag zu einer gerechteren u. friedlicheren Gesellschaft zunächst das Problem der Gewalt in unserem eigenen Handeln lösen müssen. Sie sind sich bewußt geworden, daß Fleischessen eine Gewaltanwendung gegen andere Lebewesen mit sich bringt, die unverantwortbar ist.

    Viele Menschen würden zweifellos sogleich zu Vegetariern werden, wenn sie die schreienden und zuckenden Tiere im Schlachthaus sähen oder wenn sie die Tier, die sie essen, selbst töten müßten. Dies würde manchem Fleischesser die Augen und das Herz öffnen.

    "Mir schmeckt´s trotzdem" Aus den bisherigen Betrachtungen ging hervor, daß das Essen von Fleisch für den Menschen weder notwendig noch gesund, noch wirtschaftlich vertretbar ist. Fleisch macht den Menschen krank, abgestumpft und verantwortungslos gegenüber Tier, Natur u. Mitmensch. Es bleibt also nur noch das egoistische Argument das bewußt alle tieferen Überlegungen über Bord wirft u. somit jeglicher Vernunft entbehrt: "Wie dem auch sei, mir schmeckt´s trotzdem."

    Woher aber nehmen wir uns das Recht, andere Lebewesen auszubeuten und ihnen ein schreckerfülltes Ende zu bereiten, nur um Fleisch zu essen - mit der Begründung, daß es uns "schmeckt" u. daß wir Lust haben? Könnte man, wenn es so einfach wäre, mit dieser billigen Begründung nicht auch andere Gewaltverbrechen rechtfertigen? Würde aber irgendein Gericht der Welt eine solche Erklärung für einen Mord oder eine Vergewaltigung gutheißen? Ist das "Leid", das ich mir durch den Verzicht auf Fleischnahrung bereite, größer als das Leid der Tier, die ich verspeise?

    Diese Frage der Ethik griff auch die Schweizer Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 8.6.1987 auf, indem sie den deutschen Erfolgsautor Volker Elis Pilgrim zitierte: "Das zurechtgemachte Kotelett liegt im Regal wie eine Schachtel, ein Teller oder ein Hosenknopf. Ist es aber nicht. Gestern noch gehörte es zu einem atmenden, fühlenden, pulsierenden Ganzen. Will ich es töten, um so an mein Kotelett zu kommen? Nein, ich will nicht. Nun - würden wir alle ernsthaft vor diese Frage gestellt, gäbe es in der Schwei7 vermutlich nur noch Vegetarier. Und wir stünden damit in guter Gesellschaft mit Dichtern u. Denkern aller Zeiten, die das Töten von Tieren seit jeher für des menschlichen Geistes unwürdig hielten."

    Und solche Persönlichkeiten gibt es viele! Zu den bekanntesten ethischen Vegetariern gehören Buddha, Dalai Lama, Zarathustra, Pythagoras, Empedokles, Sokrates, Platon, Aristoteles, Horaz, Ovid, Seneca, Plutarch, Franz von Assisi, Leonardo da Vinci, Isaak Newton, Voltaire, Jean-Jacques Rosseau, Alexander von Humboldt, Leo Tolstoi, Wilhelm Busch, Rudolf Steiner, Thomas Alva Edison, Ralph Waldo Emerson, George Bernard Shaw, Rainer Maria Rilke, Richard Wagner, Albert Einstein, Mahatma Gandhi usw. - von den vielen Vegetariern der Gegenwart ganz zu schweigen.
     
    #29 12. September 2003
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2003
  10. Antje Müller

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    Hallo Paulchen,

    gerade Deine Einstellung zum Thema Fleisch essen oder nicht finde ich ziemlich ignorant. Du siehst nur das was für Dich die richtige Entscheidung ist und beleidigst alle, die anderer Meinung sind. Wenn Du aus welchen Überzeugungen auch immer vegetarisch lebst ist es OK. Es ist fpr Dich das beste, aber Du musst anderen auch die Freiheit lassen für sich zu entscheiden was für sie das beste ist.
    Für mich ist es das beste unter anderem auch Fleisch zu essen und auf MIlchprodukte zu verzichten. Dann geht es mir gesundheitlich am besten. Du solltes auch die Berichte anderere richtig lesen, dann dann hättest Du gelesen, dass ich auch eine Zeitlang vegetarisch gelebt habe. Das Resultat dieser Zeit war, dass ich durch diese Ernährungsweise ziemich viel abgenommen habe ohne es mir wirklich leisten zu können. Ich war fast untergewichtig. Das finde ich schon gesundheitlich bedenklich. Wenn Du damit keine Probleme hast freue Dich.
    Ich finde es auch nicht normal, dass einige Vegetarier Eisenpräparate schlucken um keine Mangelerscheinungen zu bekommen. Gelegentlich etwas Fleisch wurde dieses Problem beheben.
    Das ist nur ein Beispiel an dem sich zeigt, dass der Mensch ein Allesfresser ist und bestimmte Stoffe aus tierischer Nahrung aufnehmen muss. Wären wir Pflanzenfressen könnten wir z.B. Eisen aus Pflanzen in ausreichen Mengen aufnehmen und das klappt bei uns eben nicht.

    Außerdem finde ich es bedenklich, dass eine Diskussion, die damit anfing ob Gummibärchen für Rheumapatienten gut sind, so eskaliert.
    Es wird fast eine Staatsaffäre daraus gemacht ob jemand Fleisch ist.

    Antje
     
  11. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Antje,

    genauso wie Du sehe ich es auch. Leben und leben lassen, das sollte auch für die indivduelle Ernährung gelten. Auch ich bewege mich mit 48 kg bei 167 Körpergröße deutlich unterhalb des Normalgewichts und brauche dringend energiereiche Nahrung, um nicht noch dürrer zu werden.

    @Paulchen: Bei Deiner Gegenüberstellung von Fleischfressern ./. Pflanzenfressern hast Du bedauerlicherweise die Allesfresser vergessen, und zu denen gehört neben vielen anderen Kreaturen u.a. auch der Mensch. Nebenbei: Woher hast Du denn die Weisheit, dass Fleischfresser keine Hautporen hätten??? Also, sorry ... natürlich haben sie Hautporen und Schweißdrüsen, nur halt anders verteilt als unsereins. Und woher glaubst Du, hat der Mensch seine spitzen Eckzähne? Vor Jahrmillionen waren diese sogar noch deutlich stärker ausgeprägt. Interessant, wo der Mensch angeblich mal reiner Vegetarier war ... Kühe und Pferde haben sowas nämlich nicht.

    Amüsierte Grüße von
    Monsti
     
  12. paulchen

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    wo an welcher stelle habe ich wen beleidigt?
    so etwas tue ich eigentlich sehr ungern..

    1.die freiheit des menschen hört da auf wo die grenzen anderer menschen oder tiere verletzt werden

    2. fleischessen ist unumstritten die größte umweltverschmutzung die es gibt auf der welt
    ich soll tatenlos zusehen??

    3. die tiere müssen leiden und werden getötet
    dies widerstrebt mir sehr
    ich soll tatenlos zusehen wie personen ihre vermeintliche "freiheit" ausleben ??
    nein danke!



    dann hast du etwas falsch gemacht bzw. dich falsch ernährt
    ich hab sowas noch nie gehört dass jemand abnimmt wegen der umstellung auf fleischlose ernährung


    komplett falsch!

    mir ist es jetzt auch zu blöde nochmal irgendwas zu zitieren oder links zu nennen
    nur noch ein link : hier kann man suchen
    und auch etliche quellen hierzu finden

    du findest es bedenklich ? ich nicht
    menschen sollten miteinander reden und diskutieren nur so kommt man weiter


    dies ist wohl mehr als eine staatsaffäre.......
    die fleischesser sind schuld an einem grossen teil der umweltverschmutzung
    billionenfache tötungen an tieren viel leid geschieht
    warum sollte man die sache herunterspielen? es gibt keinen vernünftigen grund
    ich weiss schon dass es keiner gerne sieht wenn man ihn den spiegel vors gesicht hält
    deswegen reagieren die menschen jedesmal gleich wenn ich sowas vorbringe:
    aggression bis ablehnung



    hier nochmal der wirklich klitzekleine auszug von persönlichkeiten die kein fleisch essen bzw. gegessen haben
    Buddha, Dalai Lama, Zarathustra, Pythagoras, Empedokles, Sokrates, Platon, Aristoteles, Horaz, Ovid, Seneca, Plutarch, Franz von Assisi, Leonardo da Vinci, Isaak Newton, Voltaire, Jean-Jacques Rosseau, Alexander von Humboldt, Leo Tolstoi, Wilhelm Busch, Rudolf Steiner, Thomas Alva Edison, Ralph Waldo Emerson, George Bernard Shaw, Rainer Maria Rilke, Richard Wagner, Albert Einstein, Mahatma Gandhi

    meinst du das sind deppen ? ich glaube nicht
    das sind alles persönlichkeiten die sich gedanken gemacht haben um die welt und die menschen

    in diesem sinne

    leo tolstoi: solange es schlachthöfe gibt wird es schlachtfelder geben
    ein kurzer aber sehr wichtiger satz der verdammt viel aussagt............
    darüber sollte man ernsthaft nachdenken

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++





    Schon immer hat es große Kulturen und Persönlichkeiten gegeben, die den Tieren den Respekt, der ihnen gebührt, zukommen ließen. Während in unseren Breitengraden noch primitivste Lebensumstände herrschten, gab es in Indien bereits blühende Hochkulturen, wie uns die altüberlieferten Sanskrit-Schriften jener Zeiten informieren. Vor allem die Bhagavad-gita, die wichtigste dieser Schriften, sagt, daß Ackerbau, Naturhandel und der Schutz der Kühe die wirtschaftlichen Säulen einer überlebensfähigen Gesellschaft sind. Außerdem offenbart die Bhagavad-gita, daß es Gottes Wunsch ist, daß die Menschen sich vegetarisch ernähren. (Weitere Detils über die Lehren der Bhagavad-gita werden im 6. Kapitel und im Nachwort angeführt.)

    Auch in der ältesten europäischen Kultur, im antiken Griechenland, war der Vegetarismus ein hochgehaltenes Ideal. Das Zitat aus Platons Buch <<Der Staat>> und die oben angeführten Namen haben dies bereits illustriert.

    Pythagoras (ca. 500 v.Chr.), der auch das Gesetz der Reinkarnation kannte, sagte: "Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat - wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?"

    Und Aristoteles führte den Gedanken weiter: "Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen."

    Genau wie bei den alten Griechen gab es auch bei den Römern große Philosophen, die Vegetarier waren (Horaz, Ovid, Plutarch). Plutarch (45-120 n.Chr.) schreibt in seiner Abhandlung <<Über das Fleischessen>>:

    "Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen u. seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, u. es sich dann erlaubt hat, die Teile die kurz zuvor noch gebrüllt u. geschrien, sich bewegt u. gelebt haben, Nahrung zu nennen... Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht u. die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen."

    Dann fordert Plutarch die Fleischesser offen heraus: "Wenn ihr nun behaupten wollt, daß die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt - jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils."
     
    #32 12. September 2003
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2003
  13. Antje Müller

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    Hallo Paulchen

    ich weiß wirklich nicht wo Du hernimmst, dass ich Vegetarier als Deppen ansehe. Keines wegs denke ich so, sonst hätte ich es nicht probiert vegetarisch zu leben.
    Ich würde auch jetzt weniger Wurst und Fleisch essen, wenn ich auf Käse und Quark zurückgreifen könnte. Das kann ich aber nicht, da sich meine cP sehr verschlechtern würde. Also es gibt sehr wohl gesundheiiche Aspekte, die zu berücksichtigen sind bei der Wahl seier Ernährung.

    Genausoviel Wissenschafter und Gelehrte die Vegetarier sind oder waren könnte man auch aufzählen um Beispiel für Fleischesser zu nennen. Das sind genausoweng Deppen wie die Vegetarier.

    Außerdem kaufe ich viel Fisch und Fleisch direkt beim Bauern und Fischer. Da sehe ich wie die Tiere gehalten werden, was sie für Futter bekommen, usw.

    Woher nimmst Du außerdem das Recht zu entscheiden, dass ich bei meiner vegetarischen Ernährung was falsch gemacht habe? Weil Du soetwas noch nicht gehört hast? Du kennst mich nicht einmal und willst da beurteilen können?


    Antje
     
  14. paulchen

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    auch dies habe ich nie behauptet......
    was soll das ?
    wie kommst du zu dieser unverschämtheit mir dies zu unterstellen ?


    genauso an vorheriger stelle :



    zitat:
    --------------------------------------------------------------------------------
    gerade Deine Einstellung zum Thema Fleisch essen oder nicht finde ich ziemlich ignorant. Du siehst nur das was für Dich die richtige Entscheidung ist und beleidigst alle, die anderer Meinung sind
    --------------------------------------------------------------------------------


    wo an welcher stelle habe ich wen beleidigt?
    so etwas tue ich eigentlich sehr ungern





    warum kriege ich darauf keine antwort wen ich wo beleidigt habe?






    nenn mir mal ein paar





    ja will ich
    dazu muss ich dich auch nicht kennen
    wenn du dich abwechslungsreich und nicht einseitig ernährst dann wirst du mit sicherheit nicht abnehmen
    außer natürlich du hast dich vorher und jetzt auch wieder so ernährt dass du fleisch im pfundbereich verzehrt hast und sonst fast nichts anderes dann ist es klar dass du abnimmst
     
  15. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Paulchen,

    das soll jetzt wirklich mein letztes Statement zu diesem Thema sein: Ich stimme Antje zu, wenn sie sagt, dass Du Fleisch essende Menschen beleidigst - und zwar deshalb, weil Du sie aburteilst, als wären sie Bestien und für alles Übel dieser Welt verantwortlich. Sowas nennt man üble Nachrede. Das dazu.

    Und nun zu den Fakten: Vegetarier bleiben ohne Zusatzstoffe nur dann gesund, wenn sie dennoch tierische Produkte wie Milchprodukte und Eier verzehren. Andernfalls blüht ihnen eine eklatante Mangelversorgung bei Aminosäuren, Kalzium, Zink, Eisen, Jod sowie Vit. D und B12 bzw. all diese Stoffe müssen künstlich zugeführt werden. Das ist ernährungswissenschaftlich nachgewiesen und in der einschlägigen Fachliteratur nachzulesen.

    Gruß
    Monsti
     
  16. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    hi monsti

    aha interessant........
    wo hätte ich denn das gesagt bitteschön ??
    hab ich gesagt sie sind bestien ??
    hab ich gesagt sie sind für alles übel dieser welt verantwortlich ??

    NEIN HAB ICH NICHT !!!
    also vice versa deine aussage ist üble nachrede ! und lass das bitte in zukunft !
    ich habe lediglich gesagt dass menschen wenn sie fleisch essen verantwortlich sind für das töten der tiere und für die grösste umweltverschmutzung die es gibt auf der welt
    PUNKT!

    ?? über was willst du jetzt reden ?
    menschen die gänzlich auf tierische produkte verzichten nennt man veganer
    nicht vegetarier also über was willst du jetzt reden?
    über vegetarier ?
    über veganer ?
    übers nicht fleisch essen ?


    höchst interessante aussage...........

    nur als beispiel: milch ist sehr kalziumhaltig
    ABER: bei aufnahme von milch ist der körper nicht mehr in der lage aus den anderen zugeführten lebensmitteln das kalzium "rauszuholen"
    soll heissen: milch ist sehr schädlich was den kaziumhaushalt angeht und weil viele menschen das trinken deswegen gibt es heutzutage auch soviele osteoporose-kranke

    hast du diese aussage von einer internetseite?
    wenn ja bitte den link
    weil solche personen die unwahrheiten verbreiten lass ich gern "gegen die wand laufen"
     
  17. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    da hast du recht, sorry
    gehört eigentlich unter abteilung kaffeklatsch
     
  18. Jörg (Elam)

    Jörg (Elam) Guest

    Vergiss es, Paulchen! Da man Deine Argumente nicht widerlegen kann, antwortet man penetrant auf Dinge, die Du _nicht_ gesagt hast. Du _darfst_ nicht Recht haben. Der Gegenseite fehlt es eben nicht nur an gutem Willen... *schulterzuck*

    Jörg
     
  19. paulchen

    paulchen Registrierter Benutzer

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    und da hast du recht...........
    ich hör jetzt eh auf weils ziemlich sinnlos ist:confused:
     
  20. Jörg (Elam)

    Jörg (Elam) Guest

    Ja.

    Schau mal im Chat vorbei *einlad* :)

    Jörg *wink*
     
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