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Fußgelenksversteifung?

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von Die Tänzerin, 14. Dezember 2012.

  1. Die Tänzerin

    Die Tänzerin Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben!

    Ich brauche noch einmal dringend Rat von euch!

    Ich habe seit 5 Jahren RA und bin medikamentös gut eingestellt.
    Leider hat mein linkes Fußgelenk immer wieder aufgemuckt und ich habe mittlerweile nun auch noch eine starke Arthrose im linken Fußgelenk.
    Mein Rheuma Doc und der Orthopäde, an den er mich verwiesen hat, haben mir als erstes Cortison-Injektionen vorgeschlagen.
    Dies wurde probiert und hat überhaupt nicht geholfen. Eine Radiosynoviorthese will ich nicht machen lassen, da meine Kinderplanung noch nicht abgeschlossen ist.
    Ich wollte mir aufgrund dessen eine zweite Meinung holen und bin zu einer Fußchirurgin. Diese hat sich die Bilder angeschaut und mir gesagt, dass das Gelenk leider so zerstört sei, dass sie einen Versteifung vorschlägt. Alles andere würde hier nicht mehr helfen.
    Dies habe ich meinem Rheuma Doc gesagt und auch dem Orthopäden. Die sind erst mal dagegen, dies sei zu früh.
    Der Orthopäde hat mir nun ein zusätzliches Schmerzmittel verschrieben und ich soll eine Abrollhilfe unter den linken Schuh bekommen.
    Da mir dies nicht ganz passte, wollte ich mir dann noch einmal eine zweite Meinung von einem Orthopäden holen, welches ich auch gemacht habe. Und auch dieser spricht sich aufgrund der Zerstörung für eine Versteifung aus. Ein dazugezogener Fachmann dort in der Praxis, der oft Arthroskopien macht, bestätigte dies. Denn der erste Orthopäde wollte dies dann als nächstes bei mir machen.
    Um mir einen Eindruck einer Versteifung machen zu können, hat der zweite Orthopäde mir nun einen speziellen Schuh aufgeschrieben mit Ausgleich rechts, damit ich mir schon einmal ein Bild von einer Versteifung machen kann.
    Puh... ich weiss nicht richtig, was ich machen soll. Ich habe die Schmerzen schon so lange und das Gelenk ist wirklich immer schlechter geworden. Ich habe auch die Bilder davon gesehen, die dies bestätigen.
    Einerseits ist so eine Versteifung natürlich schon ein heftiger Schritt, andererseits mag ich auch dieses "Herumdocktern" nicht mehr.

    Habt ihr eine Rat für mich? Was würdet ihr tun?

    Viele Grüße aus dem Norden
    Die Tänzerin:vb_redface:
     
    #1 14. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2012
  2. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Liebe Tänzerin,

    eine ganz schnelle Antwort von mir: hat man wirklich alles überprüft, ob nicht eine Endoprothese in Frage kommt?
    Bei mir hieß es vor 3 Jahren auch, Versteifung sei die einzige Lösung. Heute laufe ich schmerzfrei mit einer OSG-TEP.

    Melde dich gerne, dann erzähle ich dir alle Details.

    Herzlichst,
    Natascha
     
  3. Die Tänzerin

    Die Tänzerin Neues Mitglied

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    Fußgelenksversteifung

    Liebe Natascha,:)
    4 verschiedene Orthopäden haben sich mein Gelenk angeschaut und 3 von den 4ren sind für eine Versteifung.
    Die Möglichkeit einer Prothese wurde auch bedacht. Da mein Knochen wohl auch leider schon zu zerstört ist, würde eine Prothese nicht halten. So bleibt mir nun einfach nichts anderes.

    Ich wünsche dir ein schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Lg
    Claudia
     
  4. Wolke13

    Wolke13 Neues Mitglied

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    Also aus deiner Erzählung geht für mich nicht klar hervor um welches Gelenk es sich handelt. Oberes Sprunggelenk kann ich nicht mitreden, aber die meißten Erzählungen die ich so gelesen habe, waren ziemlich positiv.
    Wenn es sich um das untere Sprunggelenk handelt, kann ich sagen das es zwar langwierig ist, aber im Erfolg echt gut. Ich kann ganz normal laufen und im Vergleich zu vorher ist es einfach nur toll.
     
  5. chaostruppe

    chaostruppe Neues Mitglied

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    fußgelenksversteifung

    Liebe Tänzerin,

    in genau dieser Situation bin ich auch - ansonsten perfekt eingestellt, aber große Auftrittsschmerzen im rechten unteren Sprunggelenk. Nicht immer, aber im Laufe des Tages wird es schlimmer. Nach einiger Zeit laufe ich mich allerdings ein. Cortisonspritzen waren wirkungslos.
    Die Ärzte raten mir nicht zu einer Op (ich wohne in einem Haus mit sehr vielen Treppen und habe ein versteiftes Handgelenk. Ich kann mir die Zeit nach der Op auch nicht ernsthaft vorstellen unter diesen Bedingungen), sondern zu der täglichen Einnahme von Diclofenac, was mir total gegen den Strich geht, da ich ja sonst keine Beschwerden habe. Zur Zeit nehme ich sie jeden zweiten Tag, was natürlich nicht besonders hilft.
    Einen Rat habe ich also nicht, wollte dich nur solidarisch grüßen.
    Sag Bescheid, wie es mit dir weitergeht, ja?
    Alles Liebe und für dich eine zufriedenstellende Lösung

    Chaostruppe