Funktionstraining - ich will nicht!!!

Dieses Thema im Forum "Physiotherapie, Ergotherapie, Sport usw." wurde erstellt von Gertrud, 19. April 2017.

  1. Mni

    Mni Registrierter Benutzer

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    Jeder schafft sich eben seine Welt und seine Wirklichkeit….

    In diesem Sinne alles Gute jedem hier!
     
  2. aischa

    aischa Guest

    Mni, ich schicke dir mal aus meiner welt ein paar:sun1:
     
  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Roco, du sprichst mir aus der Seele. Da spar ich mir jetzt meinen Text.
     
  4. Mni

    Mni Registrierter Benutzer

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    wer le s e n kann, ist klar im Vorteil!

    Das, was Du - auf ein Zitat von mir- schreibst, hat rein gar nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe :mad:

    hier zitiere ich mich selbst mal:

    "roco hat es "versucht" und es hat nichts gebracht- nur die Frage ist, was hat sie wie lange "versucht"-ich glaube, das war von vorneherein zum Scheitern verurteilt......"

    wenn etwas nach ca. drei Monaten !! nicht funktioniert, dann ist es nicht das Richtige! (und Muckibude meist sowieso nicht :rolleyes:)

    Es gibt immer mindestens eine Lösung, aber nicht mit der Hauruckmethode...

    sondern Lösung die muss ganz individuell gefunden werden...manchmal eben auch durch Versuch und Irrtum

    wenn eine Sache nicht funktioniert, dann heißt das nicht, dass alles, das auch nur irgendwie ähnlich ist, auch nicht funktioniert!


    Aber Ihr hier habt eine dermaßen festgefahrene und zementierte Meinung "Funktionstraining- will nicht" -

    also wird es so bleiben, weil Ihr es so wollt, dass es so bleibt, wie es ist.

    Wer etwas verändern will, sucht W e g e, wer Ausreden hat, sucht Gründe.....

    Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen....

    Jeder ist seines Glückes Schmied! :ylflower:
     
  5. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ach so, wems schlecht geht, der ist selber schuld?

    Wenn die 5 Minuten auf dem Klo die einzige Zeit ist, die man für sich selber hat, dann ist man froh, wenn man nach Feierabend die Füße hochlegen kann. Punkt.

    Getrud, vielleicht gibt es ja irgendwann später mal den richtigen Zeitpunkt, das Thema Funktionstraining anzugehen. Da würde ich mir jetzt keinen Stress machen.
     
  6. roco

    roco Guest

    ich habe gelesen und auch verstanden...

    wer etwas in gäsefüßchen schreibt sagt damit WAS aus? genau, eben genau das gegenteil von dem, was er schreibt... er zieht es ins lächerliche oder umschreibt damit, das das geschrieben nicht wahr ist...

    meine versuche waren echt!!! und dauerten nicht nur 3 monate ... LESEN UND VERSTEHEN gilt auch für dich...



    6 monate trockengymnastik mit zusätzlicher nutzung der geräte (wenn man wollte) und es gibt sehr wohl übungen für fibros oder rheumatiker an den normalen geräten ... dann halt mit sehr wenig gewichten, da es eher um die bewegung als um die kraft geht...

    10 monate habe ich in ner muckibude durchgehalten in einer speziellen fibro-gruppe - eben auch mit wenig gewichten

    und ein jahr warmwassergymnastik der rheumaliga...


    stimmt, mit hauruck geht nichts und nur 1 nicht funktionierende methode heisst nicht, das nichts anderes geht... und nu? 3 methoden, die nicht funzen?

    ich suche ausreden? weil ich nicht will?

    schönen gruß von deinem karma... es war nicht begeistert von dem, wie du andere hier runtermachst... weil es dich kennt... du willst auch so einiges nicht und bist am jammern... anstatt deinen arsch zu bewegen... aber dein karma wird dich belohnen... ich bin nicht schadenfroh... aber wer weiss?
     
  7. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Wir müssten doch eigentlich am besten wissen, dass wir nicht beurteilen können, wie es anderen geht!?
    Was sie für Schmerzen haben, was sie für sonstige Probleme haben, wie die Psyche unterschiedlich tickt, wie müde sie sind, wie schwer sie sich aufraffen können ... und wie sich das auch immer mal wieder ändern kann. Und vor allem: dass es kein Patentrezept gibt. Für nix. Und in unseren Krankheiten schon mal gar nix.

    Insofern finde ich Tipps zwar gut - aber so was wie "Krieg einfach deinen Hintern hoch!" ist doch völlig unsinnig. Als ob wir nicht alle wüssten, dass es besser wäre, sich ausreichend zu bewegen, nur Gesundes zu essen, Sozialkontakte nicht zu vernachlässigen ..... usw. usf. Die Sache an sich wäre gut - nur wie setzen wir sie um!? Phrasen nutzten da nix. Es reicht schon, dass die gesunde Außenwelt immer die "guten Ratschläge" für uns bereit hält. Von der Gemeinde hier könnte man eigentlich mehr Verständnis/Mitfühlen erwarten.
     
  8. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    bei deiner Thread Überschrift musst du aber davon ausgehen, dass die Leute die das machen dir da kein Verständnis zeigen sondern versuchen dich zu motivieren. (Vor allem weil viele darum kämpfen überhaupt solche Verordnung zu erhalten)

    Wenn du da Streicheleinheiten dir gewünscht hast ein: eididei und alles wird gut, lass es ruhig, das bringt ja eh nix, ist alles für die Katz.... das hab ich eher nicht gelesen. Und ehrlich- es hilft dir nicht bei der Entscheidung.

    Ich kann ja nur von mir berichten, damals noch Teilzeit (sehr stressige Arbeit), Bluthochdruck, Migräne, Schwindel, also auch nur mit Tritt in den Hintern hin. Bin aber froh dass ich es getan habe, es half mir auch weitere Maßnahmen anzugehen, wie z.B. die volle EM Rente.

    Die letztendliche Entscheidung liegt bei dir, aber wie sagt man noch: Versuch macht kluch ;-)
     
  9. kika51

    kika51 Registrierter Benutzer

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    wie wahr,
    es fällt wohl allen schwer, die eine rheumatische Krankheit haben, aber auch ich bin froh mich aufgerafft zu haben, denn es tut mit wirklich gut. Bin im Mai schon 24 Jahre dabei und habe viele nette Menschen kennengelernt. Wir ermuntern uns gegenseitig so oft wie möglich daran teilzunehmen und jedes Mal wenn ich dann nach Hause gehe, bin ich froh, dagewesen zu sein. Es hebt meine Stimmung und meine Fibroschmerzen sind vergessen.

    LG, kika
     
  10. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    also, wenn ich das richtig sehe, lautete die Frage von Gertrud:
    "Frage:
    Kann man mir da irgendwie einen Strick draus drehen - wenn es z.B. in Zukunft mal um eine REHA oder gar Berentung o.ä. geht. Man weiß ja nie, wie das so kommt. Könnte dann die KK sagen: "nö, Sie haben ja noch nicht alles versucht, was man Ihnen angeboten hat!" Oder so ähnlich - ihr wisst sicher, was ich meine!?"

    Ich gehe zunächst mal davon aus, dass jeder von uns weiß, ob und was er sich (noch) zumuten kann und danach seine Entscheidung ausrichtet. In jetzt 50 Beiträgen lese ich aber so gut wie keine Antwort auf Gertruds Frage, bestenfalls am Beginn klitzkleine Ansätze. Dass Ihr sie motivieren wollte, weil es Euch gut getan hat -und es tatsächlich auch bei ihr so sein könnte- ist sicher lieb gemeint. Aber es könnte auch das Gegenteil eintreten.
    Wenn jemand, wie hier Gertrud, in Rechtfertigungshaltung gerät, (sich also nicht verstanden fühlt und das an einer Stelle auch so ausdrückt), dann stimmt etwas nicht in der Kommunikation.

    @Gertrud, da Du schon mit Übelkeit und quasi Panik auf die Anforderung einer solchen Dauerverordnung reagierst, dann "weiß" Dein Körper/Dein Unterbewußtsein mehr, als Dir Dein Bewußtsein klarmachen kann. Wenn die Energie nicht für weiteres ausreicht, würde jede Überschreitung nur zu einer Verschlechterung auf lange Zeit führen. Ich spreche aus eigener Erfahrung, und möchte Dich bestärken, auf Dein Gespür zu hören und nicht dagegen zu handeln. Das könnte Dir gesundheitsmäßig übel in den Rücken fallen. Schließlich kannst nur Du die Prioritäten setzen. Aber besprich das am besten auch mit Deinem Arzt, damit dieser "mitzieht. Du wirst evtl. später wissen, ob und wann Du eine solche Verordnung verkraften kannst.
    LG o-häsin
     
  11. roco

    roco Guest

    alles, was ein arzt anbietet ist genau das... ein ANGEBOT... bei ablehnung kann man daraus nicht "sanktionieren"

    die KK oder RV kann nur dann "strafen" wenn sie einen bescheid schickt mit rechtsfolgenbelehrung ... also wenn sie sozusagen eine bestimmte behandlung anordnen und bei nicht befolgung eine gewünschte behandlung/leistung ablehnen (was dann als rechtsfolgenbelehrung im bescheid steht) ...

    sagt natürlich nichts darüber aus, das sie es nicht gerne mal versuchen könnten... da kann und sollte man dann aber in widerspruch gehen.
     
  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Häsin, du sprichst mir aus der Seele, das hast du gut formuliert.
    Ich höre jetzt auch auf meinen Körper. Den hab ich jahrelang ausgebeutet und jetzt hab ich den Salat. Wenn er sagt, mir gehts gut, dann wird was gemacht und wenn er k.o. ist, darf er Pause machen.
    Irgendwann vielleicht ist Gertrud an einem Punkt, an dem sie das Training oder was auch immer angehen kann. Jetzt im Moment würde ich an ihrer Stelle auch nicht noch mehr vom Körper fordern. Sowas kann nämlich auch gewaltig nach hinten losgehen.

    Selbstverständlich kann es Einem durch den Sport besser gehen, MUSS aber nicht. Mir bekommt das nämlich überhaupt nicht. Und ja, ich habe es versucht. 2 Jahre lang. Und es ging mir hinterher schlechter als vorher. Also habe ich das jetzt für mich abgehakt. Mein Sport sind der Enkel und der Garten, da hab ich Bewegung genug. Und das in alle Richtungen.
     
  13. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Danke!
    Genau so fühle ich mich verstanden - und das beantwortet auch meine Frage! :)
     
  14. Vinyasa

    Vinyasa Mitglied

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    Hallo Gertrud, Hallo Forum,

    Der Faden ist ja schon ein bisschen älter, aber das Geschriebene hat mich sehr berührt. Bestimmt gibt es noch viele andere Menschen in ähnlichen Situationen, die eine Therapiemaßnahme nicht machen wollen und Angst vor der Reaktion Arzt / KK / Umfeld haben.

    So wie ich es verstehe, geht es im Kern doch um etwas Anderes.

    Der Mensch wird unglücklich wenn er das Gefühl hat, nicht wenigstens ein Mindestmaß an Entscheidungen frei treffen zu können. Wo da die Grenze liegt ist ganz individuell.

    Als Rheumi ist das Leben von so vielen äußeren Faktoren bestimmt (zusätzlich zu den ganzen Einschränkungen, Schmerzen, Ängsten, der Erschöpfung) da ist das Maß einfach voll.
    Termine hier, Blutabnehmen da, Medikamente einstellen, Nebenwirkungen ertragen..... die Liste ist ja schier unendlich.
    Obendrauf noch gut gemeinte Ratschläge vom Umfeld oder Arzt bezüglich der Lebensführung.
    Und dann reichts halt mal.

    So zumindest habe ich die Beiträge von dir gelesen.
    Wenn du sagst, du willst nicht, dann ist das einfach so. Fertig.

    Es kann sehr erleichternd sein, wenn man offen mit den betreffenden Stellen spricht.
    Ich hab in letzter Zeit oft mit meiner KK telefoniert. Das ist irgendwie besser als so ein unpersönlicher Schriftwechsel.
    Falls du dich noch mit der Angst quälst, ruf vielleicht doch einfach mal an und schildere, wie es dir geht.
    Wer weiß, vielleicht erwischst du einen netten Menschen der eine gute Idee hat, wie man zum Beispiel Entlastung bezüglich deiner Eltern organisieren kann.
    Vielleicht kannst du auch darum bitten dir schriftlich bestätigen zu lassen, dass du keine negativen Konsequenzen erwarten musst.

    Ich kenne es nur aus eigener Erfahrung, dass so unausgesprochene halberledigte Sachen im Hinterkopf rumnerven und sich das einfach nicht gut anfühlt.

    So, das war jetzt doch irgendwie ein Ratschlag. :faga1:
     
    anurju, Maggy63 und lumpi64 gefällt das.
  15. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Mir tut Funktionstraining total gut und ich finde es gut das mich die Rheumaklinik wo ich das erste mal zur Reha war und mein Rheumatologe mich darauf Aufmerksam machte und mir das nach meiner ersten Reha 2007 verordnete und es zwei Jahre von meiner Krankenkasse genehmigt wurde! Termine hab ich auch immer wieder und das nicht wenige, aber das hindert mich trotz vielfacher Einschränkungen, unter anderem auch organischem wie Herz, hab einen AV Block Grad drei und Herzschrittmacher seit fünf Jahren, zusätzlich eine Kardiomyopathie, vergrössertes Ventrikel und eine Trikuspinalinsuffizienz.

    Eigentlich bin ich mit meiner megalangen-jahrelangen rheumatisschen Kollagenoseerkrankung irgendwie längst ein kompletter Schrottplatz, ha aber ich lebe noch und gebe nicht auf ! Es geht nicht mehr alles, aber probieren geht über studieren und siehe da, es geht doch noch so einiges!
     
    #55 4. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2017
  16. anurju

    anurju anurju

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    Im schönen Rheinland
    @ Vinyasa - ich finde, dass du Gertruds Gefühle sehr genau erfasst hast!! So hatte ich das bei ihrem ersten Post auch verstanden...
    Man übernimmt ja Verantwortung für sich und seine Gesundheit und manchmal spürt man, was einem im Moment gut tut und was nicht - der eine profitiert von Funktionssport (wie Lagune), andere aber eben nicht.

    Mir hat mal ein Vortrag von Dr. Langer (Gründer dieses Forums) die Augen geöffnet. Ich habe PSA (ich glaube Gertrud auch) und anders als bei anderen rheumatischen Erkrankungen gibt es dabei das tückische Phänomen der Autoinflammation.
    Dr. Langer hat das damals so erklärt, dass die Sehnen und Strukturen bei PSA z.T. extrem empfindlich auf Belastung reagieren - dass sportliche Betätigung daher (genau wie andere körperliche Belastung) zu extremen Reaktionen führen kann.
    Völlig anders als bei Rheumatoider Arthritis ist es dann z.B. so, dass bei PSA Entzündungsprozesse angeregt (getriggert) werden können, was letztlich zu einer Verschlechterung der Erkrankung und des Zustandes führt.
    Als dieser extrem erfahrene Arzt das so toll erklärt hat, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
    Ich habe jahrelang z.T. bis zu 3x in der Woche Rehasport gemacht - alles ausprobiert - von Gerätetraining, Schwimmen, Gyrotonic (eine spezielle Gymnastikart), Pilates, Yoga, Rückengymnastik - sehr konsequent und mit dem absoluten Willen, weiter beweglich zu bleiben und fitter zu werden. Der Effekt war genau das Gegenteil - meine Entzündungsherde nahmen immer mehr zu (trotz Vorsicht...) und es ging mir letztlich viel schlechter... Irgendwann habe ich meinen Einsatz deutlich reduziert und nur noch sehr vorsichtig Gymnastik zuhause (mit DVDs) gemacht - und es wurde besser...
    Als dann Dr. Langer erklärte, er müsste aufgrund neuerer Forschungsergebnisse bzgl. der Autoinflammation nach vielen Jahren anderslautender Ratschläge für PSA-Patienten erkennen, dass der Faktor sportliche Betätigung bei dieser Patientengruppe eine andere Dynamik entwickeln kann als z.B. bei RA (wo Bewegung außerhalb eines Schubes uneingeschränkt gut tut), fühlte ich mich in meinen Erfahrungen bestätigt.
    Da du glaube ich auch PSA hast, könnte das ja auch der Hintergrund sein, warum dein Bauchgefühl Alarm schlägt.

    Und nur zur Erklärung: vor meiner Erkrankung war ich sehr gerne sportlich aktiv, habe mit Begeisterung diverse Sportarten augeübt (besonders gerne Fitnessgymnastik mit Musik) - das fehlt mir eindeutig sehr - auch gewichtmäßig - aber mal abgesehen von diversen Schäden an Gelenken, die das erschweren, habe ich nichts davon, wenn ich danach ewiglange die Quittung bekomme (wie unzählige Male passiert).

    Also: jeder Körper, jede Erkrankung ist anders - da gibt es keine Patentrezepte und zum Glück spürt man oft genau, was einem gut tut und was nicht. In dem Sinne - alles Gute Gertrud und ich wünsche dir verständnisvolle Ärzte etc.
     
  17. Lagune

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    Mir tut Funktionstraining total gut und ich finde es gut das mich die Rheumaklinik wo ich das erste mal zur Reha war und mein Rheumatologe mich darauf Aufmerksam machte und mir das nach meiner ersten Reha 2007 verordnete und es zwei Jahre von meiner Krankenkasse genehmigt wurde.
    Zwischen Rahasport und Funktionstraining gibt es ein paar feine Unterschiede, mögen diese auch nicht so heftig sein, trotzdem gibt es diese! Ich empfehle jedem ausprobieren, denn nur so kann jeder für sich herausfinden ob es hilft oder nicht und dazu würde ich empfehlen erst mal ein paar Wochen durchzuhalten, bevor man aufgibt und sagt das bringt nichts!
     
    #57 5. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2017
    Lavendel14 und käferchen gefällt das.
  18. Mamutti

    Mamutti Registrierter Benutzer

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    Guten Morgen zusammen,
    ich wollte für 3 Wochen zur stationären Schmerztherapie was mein Hausarzt auch befürwortet hat. Allerdings riet mir meine Schmerztherapeutin dringend davon ab. Sie hat selber in dieser Klinik als Stationsärztin gearbeitet und sagte, dass ich die Therapie,(die ausschließlich aus Funktionstraining besteht) körperlich nicht durchhalten würde.

    @ Gertrud, wie geht es dir jetzt ? Konntest du mit deinem Arzt sprechen und ihm erklären weswegen du nicht zum Funktionstraining willst ? Ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst wenn man sich gezwungen fühlt ,Dinge zu tun die man nicht machen will oder kann. Dies löst bei mir auch körperlichen Stress aus.
    Gibt es in deiner Nähe eine Physiotherapie die Geräte- bzw. Funktionstraining auf Rezept anbietet, damit du erst mal antesten kannst ob dir dies gut tut ? Ich meine jetzt nicht das Funktionstraining in der Gruppe, sondern eine auf dich abgestimmte Einzeltherapie. Wenn du dann merkst dass es dir gut tut ,kannst du ja dann immer noch entscheiden,ob du es dann steigern möchtest und in einer Gruppe weiter machst. Es ist nicht für jeden Funktionstraining in der Gruppe geeignet. Jeder Mensch ist anders und reagiert anders auf die Anforderungen, die so ein Training in der Gruppe mit sich bringen. So mancher wird überfordert oder überfordert sich selber...ich spreche aus sehr schmerzhaften Erfahrungen heraus.
    Ich glaube nicht,dass man dir bei der KK einen Strick draus drehen kann wenn du jetzt NEIN zum Funktionstraining in der Gruppe sagst.
    Mamutti
     
  19. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Vinyasa,

    Lagune hat es schon geschrieben, es gibt viele chronische Erkrankungen die einer regelmässige Kontrolle beim Arzt und eine regelmässige Medikamenteneinnahme bedürfen, das gilt nicht nur für Rheumatiker, und auch die sitzen nicht ständig beim Blutabnehmen, in Arztzimmern oder werden auf neue Medikamente eingestellt. Wer mehr als eine chronische Erkrankung hat, und da gibt es hier im Forum nicht wenige, ist gleich mehrfach gestraft. Trotzdem kann weder der Patient noch die Gesellschaft was dafür.

    Jeder hat das Recht, mit seiner Erkrankung umzugehen wie er das für richtig hält, und ob er sich sportlich betätigt oder nicht, bleibt auch ihm überlassen. Da bedarf es auch keiner Rechtfertigung. Dennoch ist klar, dass eine adäquate regelmässige Bewegung durchaus eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf bei rheumatischen Erkrankungen hat. Wie die ausschaut, ob das Radfahren, Yoga, Schwimmen, Funktionstraining, Rehasport oder etwas anderes ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Nur, weil jemand erzählt, für ihn sei Funktionstraining schlecht heisst das noch lange nicht, dass das für alle Rheumatiker gilt. Man sollte sich nie an anderen, sondern an den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten orientieren.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Krankenkasse einem schriftlich bestätigt, dass es keine negativen Auswirkungen (an welche hattest Du da gedacht?) hat, wenn man an bestimmten angebotenen Programmen nicht teilnimmt.

    Viele Grüsse
     
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  20. Vinyasa

    Vinyasa Mitglied

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    Hallo Käferchen,

    Getrud ging es doch in erster Linie um die Angst, es könnte seitens der Krankenkasse keine Bewilligungen etc mehr geben, wenn sie die verordnete Maßnahme nicht macht. Da wäre es vielleicht keine schlechte Idee, mal mit der Kasse zu telefonieren. Ist meiner Erfahrung nach oft zielführender weil persönlicher.
    Und das Schreiben könnte einfach ein Kurzprotokoll sein. Oder man notiert sich zumindest den Namen der anderen Person und das Datum / Uhrzeit des Gesprächs.

    Grüße =)
     
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