Funktionstraining - ich will nicht!!!

Dieses Thema im Forum "Physiotherapie, Ergotherapie, Sport usw." wurde erstellt von Gertrud, 19. April 2017.

  1. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Liebe Gertrud,
    als ich noch gearbeitet habe, hatte ich auch das Gefühl: jetzt noch Reha-Sport geht gar nicht. Ich war insgesamt überlastet und hatte sicher auch eine depressive Verstimmung (keine Depression). Ich hab aber dann doch damit angefangen und mache jetzt seit 2005 (Reha) - Sport. Es hat mir einfach so gut getan. Es hat mir auch eine neue Sichtweise auf meine Bedürfnisse verschafft.
    Liebe Grüße
    B.one

    @ Mara 1963
    Ich halte diese Seite nicht für seriös. Es ist mehr ein Verkaufsportal. Die Informationen dort sind "kunterbunt", manches stimmt, vieles nicht. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat u.a. mehrere solche Portale untersucht und kamen auch zu dieser Bewertung.
    Was dort zu dem Thema Krebs, Rheuma, ..... geschrieben wurde halte ich teilweise für hanebüchend. Sowas hält unter Umständen leichtgläubige Menschen von einer adäquaten Therapie ab.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/verbraucherschuetzer-warnen-vor-ernaehrungsberatung-im-internet-a-906416.html

    Es gibt zu diesem Portal noch mehr Informationen im Netz.
    Liebe Grüße
    B.one
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Bzgl. dieser ominösen Seite: Sie schneidet im Vergleich sehr schlecht ab, Neosmart Consulting betreibt mehrere solcher Seiten.

    https://www.vzhh.de/ernaehrung/308756/Website%20Check%20Untersuchungsergebnisse%20Tabelle.pdf


    und hier *****Das ZdG ist kein unabhängiges Informationsportal. Die Internetseite wurde 2011 von Neosmart Consulting AG übernommen, die unter anderem Internetshops vermietet [SUP]1[/SUP]. Grosses Interesse liegt im Verkauf der Nahrungsergänzungen, Vitaminen und anderen Produkten aus dem Shop. Dies ist problematisch: Die Infos, die gegeben werden, beruhen auf dem Interesse, die eigenen Produkte zu verkaufen und das teurer als die Konkurrenz. Manche Produkte sind „nur“ überteuert, andere sind teilweise für die Gesundheit gar gefährlich. So wird beispielsweise die Einnahme von kolloidalem Silber empfohlen, was sehr problematisch sein kann [SUP]2[/SUP]. Wenn Seitenbetreiber Verkaufsabsichten hegen, sind solche Informationen nicht als neutral zu betrachten.****

    Genug dazu.


    Vielleicht mal zurück zum eigentlichen Thema.
     
  3. käferchen

    käferchen Guest

    Ist es nicht so, dass Medikamente bei jeder chronischen Erkrankung nur behandeln und nicht heilen?

    Ich gebe Dir recht Mara, dass natürlich erstmal das Umfeld abgetastet gehört, mögliche Ursachen für Lustlosigkeit oder Antriebsschwäche lassen sich dann oft schon lösen, indem man die entstandenen Probleme versucht zu beseitigen.

    Trotzdem gibt es verschiedene Verlaufsformen der Depressionen bis hin zur Therapieresistenz.

    Viele Menschen die unter Depressionen leiden sind froh, wenn sie mithilfe von entsprechenden Medikamenten aus ihrem Loch, dem Tief oder der Trauer geholt werden, dass schafft oft ein starkes Umfeld oder eine Psychotherapie alleine nicht.

    Ich möchte nicht darüber urteilen als Laie ob jemand zu früh, zu viel oder zu falsch behandelt wird.
    Oftmals sind Antidepressiva nur eine vorübergehende Lösung, in manchen Fällen reicht ein begrenzter Zeitraum nicht aus. Was dann? Lieber keine Medikamente, dafür dann täglicher Kampf?

    Medikamente haben Ihre Nebenwirkungen und es kann idR jeder lesen und sich informieren. Die im angegebenen Artikel benannten Nebenwirkungen treffen übrigens auf eine Vielzahl von Medikamenten zu die viele von uns hier im Forum nehmen, sie sind entsprechend im Artikel aufgeführt.

    Ich persönlich halte nichts von Verallgemeinerung, jede Erkrankung ist individuell und sollte auch so behandelt werden.

    Warum ich persönlich oben erwähntes Zentrum nicht für seriös halte? Finde selten positive Artikel und habe immer den faden Beigeschmack dass es sich eigentlich um ein Verkaufsportal handelt.
    Im angegebenen Artikel wurde mir dann mittendrin etwas zur gesunden Darmflora angeboten und kurz vor Schluss eine Ausbildung zum Ernährungsberater

    Nur meine rein persönliche Meinung
    Käferchen
     
  4. moi66

    moi66 Registrierter Benutzer

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    Zurück zum Thema:
    Gertrud, wenn etwas nicht geht, dann geht es nicht. Sport tut MIR gut - für Dich musst Du entscheiden.
    Mein Rat wäre aber immer noch, aktiv zu werden und das zu klären statt die Verordnung einfach verfallen zu lassen.
    Liebe Grüße und viel Kraft
    moi
     
  5. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Guten Abend zusammen!

    Ich möchte noch mal kurz was erklären:

    Es ist ja nicht so, dass ich insgesamt nicht in die Puschen komme und nur auf dem Sofa rumhänge. Dann würden solche Tipps wie "raffe dich mal auf!" sicherlich Sinn machen.

    Bei mir ist es aber so, dass ich in meinem Alltag div. Verpflichtungen habe - ich habe einen Job, ich habe Familie (neben meinen Mann auch fast erwachsene Kinder und alte Eltern), Haushalt. Und dann liegen natürlich noch div. Termine an wie Arztbesuche, 1 x in der Woche habe ich Schmerzinfusionen, die auch jeweils 2 Stunden dauern, alles mit Anfahrt usw.

    Das alles mache ich und schaffe ich auch. Aber dann ist eben auch Schluss. Wenn das geschafft ist, dann will ich nichts anderes mehr - darunter leiden ja auch private Termine - und erst recht und 3 x so was wie SPORT im engeren oder weiteren Sinne. Spaziergänge mit meinem Mann, das ist ok - auch mal aufs Laufband bei meiner Lieblingsserie (an guten Tagen) - aber das war es dann auch. Und ein MUSS zum Sport nervt mich dann sowieso.

    Es ist also nicht so, dass ich mich zu nichts aufraffen kann - ich kann mich nicht zum SPORT aufraffen und auch sonst zu möglichst wenig, was jenseits von Job, Familie, Haushalt, eigene Arztbesuche liegt. Ich denke, das ist nicht so ganz unverständlich!? Die Müdigkeit ist einfach da - es ist alles mögliche abgeklärt, und lt. Ärzten kommt sie von der Krankheit an sich. Da kann man also nicht viel machen - außer, irgendwie damit leben zu lernen. Ach ja - Medikamente nehme ich ja auch, u. a. Lyrica wegen einer chronischen Nervenentzündung. Das macht auch müde. Da kommt einfach einiges zusammen.
     
  6. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Wenn du ein bisschen mehr Wert auf dein eignes Leben richten könntest, müsste sich die liebe Familie halt mal alleine versorgen (bzw. weitestgehend selbständig) - das ist alles möglich, wo ein Wille, da ein Weg. Aber der pflichtbewusste Mensch tut das nicht und bevorzugt emotionalen Stress :confused: - oder habe ich was falsch verstanden.

    Viele Grüße
    Mara
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    wie wäre mal die Idee mit dem Thema "Delegation von Aufgaben"? Fast erwachsene KInder könnten schon mal was übernehmen bei den Großeltern. Dein Mann dir einiges abnehmen, vielleicht kommst du dann ein bisschen mehr zur Ruhe und hast dann die Muße für Sport.
    Mein Rehasport ging über 50 Einheiten und galt 1 1/2 Jahre, d.h. bei 1x die Woche hatte ich 78 Wochen Zeit. Also auch mal Zeit dabei nicht hin zu gehen, wenn ich zu müde war oder in Urlaub oder krank.

    Man/Frau muss nicht immer alles machen und vor allem nicht allein machen. Dafr ist eine Familie da, dass jeder jeden unterstützt und nicht nur du allein.

    Ist bei mir allerdings anders gelagert: Single, allein, Familie 500km weg, also muss ich allein sehen wie ich klarkomme, lasse schon mal Sachen liegen, raffe ich mich für Sport aber auf. Bei mir ist es umgekehrt, ein fester Termin, ein Muß ist für mich besser als nur dann wenn ich Lust drauf habe (das wäre nämlich nie :) )
     
  8. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ja, so denkt man es sich vielleicht. Aber so einfach ist es leider nicht.
    Lange war mein Sohn krank.
    Jetzt sind meine Eltern alt und krank - und in vielen Dingen hilflos (auch und gerade psychisch, so dass sie Unterstützung brauchen).
    Was soll ich da tun - wie sollen die sich allein versorgen können? Wieviel mehr Stress würde ich haben, wenn ich mich NICHT um sie kümmen würde?!
    Meine Mutter wird nicht mehr lange leben (und mein Vater vermutlich auch nicht, aber der ist nicht so schwer krank wie meine Mutter, beide knapp 90) - wie sollte ich da keinen emotionalen Stress haben?

    Es sagt sich so leicht ... "grenze dich ab, sage nein, denke an dich" ... aber das geht einfach nicht immer. Manchmal vielleicht - aber oft auch nicht. Wir haben einfach Verpflichtungen innerhalt derer, die uns anvertraut sind. Und Aufgaben abgeben geht dann oft schlecht, wenn man die 1. Bezugsperson ist.

    Aber egal.
    Meine eigentliche Frage war auch, ob und wie mir die KK einen "Strick draus drehen könnte", wenn ich das Funktionstraining nicht mitmache!?
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Knappe Antwort: JA! Du sollst ja an deiner Therapie mitwirken, könntest evtl. später mal einen Rehaantrag abgewisen bekommen, weil du ja eh nicht mitwirkst? Und gerade bei deinem Über-Pensum wäre das mal angebracht und zwar bevor du umkippst.

    Möglich wäre auch dass dein Arzt dich als Patient irgendwann ablehnt weil das Vertrauensverhältnis aus seiner Sicht nicht besteht wenn du einen Therapievorschlag ablehnst?

    Rein rechtlich gesehen kannst du wohl jede Behandlung ablehnen, aber wenn du aufgrund dessen eine Verschlimmerung erfährst, was dann?

    Mich hat deshalb mal einer rausgeworfen, weil ich eine Zweitmeinung eingeholt habe!

    Und für deine Eltern alles Gute, ich hoffe ihr habt Pflegestufen anerkannt, Hilfe beantragt und auch das Thema Pflegeheim besprochen.

    LG Kukana
     
    #29 20. April 2017
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2017
  10. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Liebe Gertrud,

    hier in Schweden gibt es "Training" auf Rezept. Es hat sich gezeigt, dass es den Körper positiv beeinflusst und dadurch die Schmerzmedikamente reduziert werden können. Und ausserdem bekommt man durch stärkere Muskeln wieder mehr Kraft.

    Du machst es nur für Dich und für keinen anderen! Sei nett zu Dir!

    Liebe Grüsse

    Mimmi
     
  11. Ni.Ka

    Ni.Ka Registrierter Benutzer

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    Hallo Gertrud, ich bin die allerletzte die rät "sich aufzuraffen" - ich arbeite 38,5 Stunden die Woche (körperlich im Lager seit fast 30 Jahren) , habe ein großes Haus, habe alte Eltern, um die ich mich kümmere habe viele Termine nach Feierabend , auch viele Arzttermine, die Infusionen etc., Garten und Haushalt machen sich auch nicht alleine, also ich kenne das supergut, das weitere Termine ein Greuel sind, ein Horror, schon wieder ein Termin mehr, der auch noch körperlich anstrengend wird. Aber ich wollte mit meinem Post nur ausdrücken, das man es erstmal ausprobieren sollte, vielleicht macht es sogar Spaß und man sieht es gar nicht so als Pflichttermin an? Vielleicht hast du sogar Glück und die Mitstreiter sind total nett und man gewinnt dadurch noch neue Perspektiven. Kopf hoch, du wirst bestimmt die richtige Entscheidung treffen.

    Ich habe bei der Reha den Wassersport nach 2x abgesetzt, weil ich Wasser total hasse, dann habe ich vor lauter Verspannung im Wasser einen steifen Nacken bekommen. Das hat man allerdings auch im Abschlussbericht erwähnt, also ich denke schon, das das irgendwo vermerkt wird.
     
  12. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Gertrud, musst du wirklich das alles selbst machen?
    Ich kann dich verstehen, dass du dich um deine Eltern sorgst, aber können nicht deine Kinder auch mit anpacken und dein Mann für den Haushalt und was täglich zu tun ist? Schließlich bist du ebenfalls krank.

    Ist es nicht meist, so, dass man sich den Stress selbst macht, weil man denkt, man wäre unentbehrlich und wuppe alles am besten alleine, weils dann perfekt wäre?

    Geht mich jedoch nichts an und ich will auch nicht weiter nerven, aber Mimmis post finde ich sehr gut, sei nett zu dir Gertrud!

    Grüße
    Mara
     
  13. roco

    roco Guest

    glaub ich wieder nicht... ich habe diesen rehasport/funktionstraining in den letzte 5 jahren 3 mal versucht und jeweils abgebrochen...
    und es hatte keinerlei auswirkungen... weder auf meine 2 6-wöchigen krankenhausaufenthalte in der schmerzklinik/psychosomatik (von der KK bezahlt) noch hatte es negative auswirkungen in meinem rentengutachten.
    es ist nämlich ein unterschied, ob man nur "keine lust" hat oder gute gründe... und jeder, dem gertrud zu ihren krankheitén ihr derzeitiges pensum erklärt wird ein einsehen haben MÜSSEN.

    gertrud kann sich ja sicherheitshalber mal ne woche lang tagebuch führen mit allem, was sie so zu tun hat. nur um für sich selbst und notfalls für andere schwarz auf weiss zu haben, das weder zeit noch kraft über sind...
    sich das rezept ausstellen lassen und dem arzt nicht sagen, das sie es nicht nutzt wäre natürlich ein vertrauensbruch, aber sie muss es ja nicht für sich behalten. und die krankenkassen werden auch keinen aufstand machen, wenn sie nichts bezahlen sollen. soweit ich gelesen habe ist dieses rezept ja noch nicht mal von der KK bestätigt worden ... und selbst wenn kann sie es immernoch abbrechen, gute gründe hat sie ja...
    auch kann man sich mit der KK kurzschliessen, warum abgebrochen werden muss...

    ich finds nicht so gut, gertrud hier angst zu machen...
     
  14. käferchen

    käferchen Guest

    Gertrud,

    Kukana hat da sicherlich recht, es wird geschaut in wieweit jemand auch in puncto Bewegung an sich arbeitet. Manche Ärzte sind da sehr gewissenhaft, auch in der Reha werden solche Punkte abgefragt.

    Wäre es für Dich denn vielleicht möglich, regelmäßiges Radfahrern in Deinen Tages-oder Wochenrhythmus einzubauen? Zum Beispiel in Verbindung mit einem Einkauf. Das wäre jetzt zwar kein Rehasport in Form einer Gruppe aber, es täte bestimmt Deinen Gelenken gut und Du hättest etwas Zeit für Dich. Es fördert die Kondition und Du könntest Dir die Zeit einplanen.

    Grüße vom Käferchen
     
  15. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Danke für eure Gedanken!

    Ich bin niemand, der sich für die Familie aufopfert - ich kann delegieren und NEIN sagen! Das wurde mir sogar von der Psychologin in der Schmerzklinik bescheinigt. Mein Mann hilft mir viel im Haushalt - und auch meine Kinder sind da eingebunden (obwohl jetzt mehr oder weniger aus dem Haus). Und auch sonst nehme ich nichts an, was ich nicht gern und mit Freude bewältigen will (sei es Einladungen, seien es irgendwelche Urlaubs-/Feierpläne o.ä.). Aber es bleibt immer noch genug über. Gerade ist meine Mutter wieder im Krankenhaus - d.h. Besuche dort und Besuche bei meinem Vater. Meine Eltern sind, obwohl alt und krank, noch völlig klar im Kopf selbstständig - man muss sich zwar kümmern, kann aber nichts über ihren Kopf entscheiden (wie Pflegeheim oder Vollzeitpflege o.ä.). Das macht die Sache oft nicht einfacher ...

    Eine Reha schiebe ich schon länger vor mir her ... ich stehe ihr durchaus positiv gegenüber, trotzdem ist die Zeit einfach doof. Erst die Krankheit von meinem Sohn (über Jahre), jetzt die meiner Eltern ... ich habe einfach keine Ruhe dazu. Außerdem habe ich so viele Krankentage im Job (nicht nur Rheuma, sondern vor allem andere Krankheiten, Unfall, Ops usw.) - da habe ich bald wirklich Angst, dass das meinem Chef zu viel wird und ich irgendwann die Kündigung auf dem Tisch habe. Da will ich jetzt erst mal hoffentlich ein gutes Stück durcharbeiten. Wobei mein Job mir gut tut - keine anstrengende Arbeit, nette Kollegen, Struktur im Tagesablauf, sinnvolle Aufgabe. Ich bin also gar nicht scharf auf Berentung oder so - ich glaube, wenn ich den ganzen Tag zuhause bleibe, dann werde ich erst recht trübsinnig ...

    Aber ich werde das auf jeden Fall im Kopf behalten, mit REHA und Funktionstraining ...

    Schönen Tag euch!
     
  16. Mni

    Mni Registrierter Benutzer

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    Tja, die FRage ist, was Du für Dich unter "Sport" verstehst ???

    "Sport" ist im Grunde der Weg schlechthin, lebensfähig zu bleiben- es müssen die richtigen Übungen sein in der richtigen Dosierung,
    die eben genau das, was so schlimm ist, und das Lebensgefühl bessern.

    nein, "man" kann da nicht viel machen-

    aber DU könntest was machen, wenn Du denn wolltest. dennn es geht um Deine Lebensqualität- und es ist erwiesen, dass der Körper Beweung braucht, weil dann Endorphine ausgeschüttet werden und Muskeln gekräftigt und und und ...was zu einem poitiveren Lebensgefühl führt und "man" kann dann sein Leben deutlich besser bewältigen.
    Resignation macht es nur noch schlimmer...."es bringt ja eht nix"

    Die FRage ist, ob DU das willst und ob es DIr diese anfängliche "Anstrengung" wert ist....

    denn nach etwa 3 Monaten erst wirst Du positive Veränderungen bemerken...


    roco hat es "versucht" und es hat nichts gebracht- nur die Frage ist, was hat sie wie lange "versucht"-ich glaube, das war von vorneherein zum Scheitern verurteilt...

    Jeder ist seines Glückes Schmied...

    das ist ein wahrer Satz!

    In diese Sinne alles Gute!
     
  17. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Das kann ich gut verstehen, vielleicht peilst du dir als Ziel an, wenn deine Eltern besser versorgt sind. Könntest du sie nicht in Kurzzeitpflege geben während du zur Reha gehst?

    Ich kann auch verstehen, dass du Angst wegen der Arbeit hast. Ich kenne das, wenn man schon so viele Fehltage hat und dann noch die Reha oben drauf. Ich war im letzten Jahr zur Reha und ziemlich oft krank geschrieben noch dazu, da entsteht dann mit der Zeit ein gewisser Druck. Meine Chefin meinte nach der Reha, hach ja Mara, nun wirst du hoffentlich fit und gestärkt für die nächsten Jahre sein - diesen blöden Spruch hätte sie sich sparen können, als wäre ich nun grundüberholt. Nun ja, ich arbeite in einem Amt, da ist die Kündigungsgefahr gering, aber es sitzt mir doch im Nacken. Ich wollte dir damit nur sagen, dass ich dich verstehe.

    Ich wünsche dir, dass du trotz vieler Tätigkeiten im privaten Alltag noch Zeit für dich findest!

    Mara
     
  18. roco

    roco Guest

    auf genau sowas hab ich gewartet... jetzt könnt ihr mich wirklich langsam alle mal...

    habs oben schon geschrieben mit dem letzten rezept... hab 1 jahr durchgehalten, bis auf die 6 wochen in der schmerzklinik war ich JEDE woche da ... mit widerwillen (gegen den ich ja auch angekämpft habe) und gegen meine panikattacken...

    beim vorigen rezept war ich 10 monate lang wöchentlich in der muckibude, und beim rezept davor hab ich auch 6 monate durchgehalten ...

    aber klar, ich bin faul und habs ja garnicht erst versucht...

    mercy :mad:
     
  19. aischa

    aischa Guest


    @mni
    Wow, welch einfache lösung es doch gibt.......springe im kreis und die welt ist in ordnung!


    @roco

    nimm dir solche aussagen bitte nicht zu herzen!
     
  20. roco

    roco Guest

    ich nehms mir aber zu herzen...

    ich hab nirgends geschrieben, das gertrud es nicht versuchen soll... ich hab nirgends den sinn von sport hinterfragt.

    ich hab lediglich drauf hingewiesen, das es nichts bringt, gegen seine überzeugung, gegen seinen willen und gegen seine kraft anzukämpfen. da muss eben erst der hintergrund dieses widerwillens abgeklopft werden.

    und für jeden der meint, das man bei allem, was man täglich zu stemmen hat auch unbedingt zeit für sportliche aktivitäten finden MUSS... dem lege ich mal diese geschichte ans herz, trifft auf jeden zu, ob krank oder gesund... aber hauptsächlich chronisch kranke haben damit zu kämpfen ...

    https://lupus-austria.jimdo.com/leben-mit-lupus/umgang-mit-der-krankheit/l%C3%B6ffeltheorie/
     
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