hallo, nachdem mir versch. hautärzte erzählten, ich habe nur trockene haut an den füßen, und mein rheumatologe 1 jahr meinte: sie haben kein rheuma! bin ich in die rheuma-klinik nach bensheim-auerbach. war erst eine woche stationär, jetzt noch 2 1/2 wochen tagesklinik. kann hier beides empfehlen. endlich wurde ich ernst genommen. bekam am ersten tag die diagnose: psoriasis arthritis. da ich starke schübe hatte und kein kortison vertrage, nehme ich seit 3 wochen mtx in spritzenform. ohne nebenw - bisher. dafür vertrage ich außer vioxx kein schmerzmittel und wenn es mal besonders heftig ist, reicht' nicht aus. kann die rechte hand nicht bewegen und trage zeitweise schiene, zwecks schonung. ich fühle mich total alleine. ich habe einen drei-jährigen sohn, der nachts weint, weil seine mama so krank ist ... ich weine schon nicht vor ihm, aber ich versuche ihm zu erklären,warum es mir nicht gut geht. daß er nicht dran schuld ist, wenn ich nicht gut drauf bin und schmerzen habe. mein mann scheint das alles nicht so zu interessieren. ich glaube, der kapiert gar nicht,w as das für mich heißt. er hat im letzten jahr nicht einmal gefragt, wie es mir geht. am mittwoch hatte ich einen schlimmen schub - er hat sich mit einem freund getroffen. da ich nicht mehr mobil bin, melden sich kaum noch freunde. ich bin doch nicht anders. ich will auch nicht bedauert werden. aber ich bräuchte so dringend mal jemand, der mich einfach in dem arm nimmt. der einzige, der für mich da ist, ist mein sohn. er sagt mir jeden tag: "mama, das wird schon wieder" und dann küßt er mir die hand. ich habe angst, meinen kleinen engel zu überfordern. wenn mich jemand fragt, wie es mir geht und ich sage: "nicht gut" höre ich nur "aha". sobald ich mit der schiene rum laufe, stehen alle da: "ach du arme, hast du dir den arm gebrochen". muß man erst was sehen, damit einem geglaubt wird, daß es einem schlecht geht? ich bin doch mit rheuma kein anderer mensch! ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll und wie lange ich das alles alleine packe. ich habe eine tolle therapeutin im kh, die fängt mich zwar immer wieder etwas auf, aber zu hause bin ich doch wieder ganz alleine. wie soll es nach dem krankenhaus werden, ohne hilfe, zuspruch, anwendungen etc.? mir hat die gruppe da so gut getan. ich habe echt niemanden, der so etwas ähnliches hat und mich versteht. bei manchen habe ich echt das gefühl, in denen ihren augen übertreibe ich und bilde mir das alles nur ein. oh mann .... nina