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Fühle mich nicht ernst genommen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Mäuschen1, 8. April 2008.

  1. Mäuschen1

    Mäuschen1 Neues Mitglied

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    War am Freitag in Essen bei einem neuen, mir unbekannten Rheumatologen. Ich habe, wie mir hier im Forum geraten wurde, auch brav ein Schmerztagebuch geführt.
    Aber diesen Arzt, der soweiso schon Warteschlangen bis zur Haustür hatte, hat mein Tagebuch überhaupt nicht interessiert. Auch Zeit für ein Gespräch blieb kaum, er hat sich auch nichts notiert von dem, was ich ihm sagte.
    Er hat mich gefragt, warum ich komme und ob Rheuma in meiner Familie bekannt ist. Dann sollte ich mich ausziehen und auf eine Liege legen, er käme gleich wieder.
    Als er zurück kam, fühlte er kurz über meine Füße, Knie, Schultern und Hände. Das wars. Später sollte ich noch zur Blutabnahme. Danach habe ich einen Termin für den 26.04. bekommen zum Röntgen der HWS und LWS. Und ein Rezept für Cortison 2,5 mg habe ich bekommen, soll morgens eine Tablette davon nehmen.
    Warum hört der blöde Arzt mir denn nicht zu? Warum macht er nur stupide seine Untersuchungen? Ich habe Angst, dass wieder kein Ergebnis dabei herauskommt, wie immer. Im Blut ist nämlich nix zu finden und beim Röntgen sieht auch alles ganz ok aus. Verdammt nochmal!!!!!!!!!
     
  2. Mäuschen1

    Mäuschen1 Neues Mitglied

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    ----schieb----

    ?????????????????????
     
  3. Wilson

    Wilson Mitglied

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    Hallo Mäuschen 1,
    das hört sich ja wirklich nicht gut, was du von dem Arzt berichtest. wo wohnst du denn? In Niedersachsen könnte ich dir 3 gute Ärzte sagen. Der Arzt schein es sich wirklich sehr leicht zu machen. Dabei ist eine Anamnese so wichtig.
    Hoffentlich irrst du dich und er findet doch eine Diagnose.
    M.
     
  4. Wilson

    Wilson Mitglied

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    Ja, so ist das, wenn man nicht richtig liest, sondern nur "überfliegt". Wenn dein Arzt in Essen ist, wirst du wohl kaum aus Niedersachsen kommen.:)
    M.
     
  5. Mimi B.

    Mimi B. Neues Mitglied

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    Hallo Mäuschen,

    oh du Arme, dass ist ja nicht so gut gelaufen! Und was soll das mit den 2,5mg Cortison?:confused: Gerade die Körperliche Untersuchung und die Anamnese ist doch so wichtig. Würde mich da auch mal nach einer Alternative umhören....

    lg
     
  6. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Mäuschen,

    wenn Patienten schon bis zur Haustüre stehn, ist das sicher keine gute Lobby für diese Praxis...

    Entweder sie ist noch nicht eingefahren, d. h.

    der Fehler liegt an der Rezeption: es werden keine oder nur schlecht überblickbare Termine gegeben

    oder der Doc benötigt zu lange - was Du ja gerade verneint hast, wenn er nur alles überflogen hat...

    ... ergo ------> such Dir einen anderen Rheumatologen inzwischen. Einer ist auf unserer Ärzteliste, den habe ich Dir mal rausgesucht (hoffentlich ist es nun nicht der bestimmte):

    http://www.rheuma-online.de/aerzteliste/liste/arzt-37.html

    und hier die gesamte Liste:

    http://www.rheuma-online.de/aerzteliste/liste/

    und hier ist das Ergebnis einer Suche:

    http://web2.cylex.de/suche/deutschland/ort-/plz-4/l1cy1-d_ort1cy1--plz1cy1-4_name1cy1-rheumatologen-s1.html

    da einige noch aus Bochum u Gelsenkirchen sind...

    Gute Besserung
    Colana
     
  7. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo mäuschen,

    ich kann mich da nicht ganz den anderen anschlließen. wenn in einer praxis die schlange bis zur tür steht, das sehe ich eher als gutes zeichen für den doc, den wäre er nicht gut, würden nicht so viele leute zu ihm kommen. sicher ist es in einem gewissen bereich auch eine organisationssache. allerdings sind lange wartezeiten bei rheumadocs einfach deshalb nicht zu umgehen, weil es einfach zu wenig praxen gibt. ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass eben ein halber tag draufgeht, einmal im quartal ist das schon zu akzeptieren.
    zum ablauf: blutkontrolle, röntgenuntersuchung und neuer termin, das ist doch schon mal was. würdest du nicht ernst genommen, hätte er dich sicher nicht wieder herbestellt. was er allerdings mit 2,5 mg cortison als einstiegsbasis erreichen will ist mir schleierhaft. da wird doch normalerweise mit höherer dosis begonnen und dann langsam reduziert. laß dir auf alle fälle mal deine blutwerte genau erklären, besser noch, verlange eine kopie.

    kopf hoch und

    liebe grüße
    christi
     
  8. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hallo mäuschen,
    deine angst ist gut verständlich,liegt aber nicht in deinem arzt begründet.dessen sollte man sich schon bewußt sein.
    und ich schließe mich christa an,das ist doch zufriedenstellend gelaufen.
    ich kann das allgemeine aufgebrachtsein nicht wirklich nachvollziehen.
    die röntgenaufnahmen werden sicher aufgrund deiner beschwerdeschilderung gemacht.
    beim cortison kann man über die dosis sicher streiten.
    meine idee hierzu wäre,daß dein rheumadoc schonmal eine entzündliche geschichte nicht ausschließt.aber nachgewiesen ist sie ja nunmal auch noch nicht,bzw noch nicht genug hinweise darauf da um gleich höher zu dosieren.also erstmal eine so niedrige dosierung.
    je nach verlauf und intensität kann die durchaus auch schon linderung bringen.

    also mäuschen,sei versichert,daß dich dieser arzt durchaus ernst nimmt.weitere diagnostische maßnahmen werden - je nach dem - sicher folgen,aber alles zu seiner zeit.
    think positive und halt die öhrchen steif! :);)

    liebe grüße,
    diana :- ))
     
  9. Gerhard 1848

    Gerhard 1848 der Gerd

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    Hallo mäuschen

    Denke auch das erstmal das Blut und die Röntgenaufnahmen angesehen werden müssen der Rheumafaktor spielt nicht immer die große Rolle das Gesamtbild muß gesehen werden
    Ich denke danach wird er die Sache mit dir besprechen
    eine Diagnose bei Rheuma ist nicht in 10 Minuten gemacht
    hab etwas Geduld. Alles Gute
     
  10. eva59

    eva59 Neues Mitglied

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    Ein wenig muss ich den Antworten vor mir schon widersprechen, mir wäre das auch nicht recht gewesen. Ich bin mit einem vagen Verdacht auf Rheuma beim Rheumatologen gelandet. Er hat mich lange nach meiner kompletten Krankengeschichte gefragt, Notizen gemacht, diese mit mir noch einmal durchbesprochen, ob er alles richtig notiert hat. Dann hat er mir genau erklärt, was er alles wofür tun wird, um zu einer Diagnose zu kommen. Dann wurde ich von ihm untersucht, Blutabnahme, dann hat er mich geschickt: zum Lungenröntgen, Röntgen der Hände (die schmerzen) und Füße, Ultraschall von Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Leber und Niere, Augenarzt und MRT der Hände mit Kontrastmittel. Er hat sich ca. 40 Minuten mit mir beschäftigt. Ich hätte mich bei dem von Mäuschen beschriebenen Vorgang auch nicht ernst genommen gefühlt.
    lg
    Eva
    PS.: Hilft in dem Fall leider wohl nicht weiter, ich wohne in Österreich.
     
  11. giulie

    giulie Neues Mitglied

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    Hallo Mäuschen,

    ich kann sehr gut verstehen, dass du dich nicht ernst genommen fühlst bzw. einfach so abgefertigt fühlst.
    Ich beschäftige mich zwar erst seit wenigen Tagen oder ein paar Wochen mit dem Thema Rheuma und Kollagenosen, aber war gestern und heute auch bei zwei verschiedenen Rheumatologen.
    Gestern kam ich auc frustriert nach Hause. Der Arzt gestern hat seinen Mund überhaupt nicht auf bekommen, hat sich ein paar Notizen gemacht, Blut abgenommen und gewisse Punkte an meinem Körper gedrückt.
    Er meinte dann, dass wir uns am 24. April nochmal sehen.
    Ich war darüber sehr unzufrieden und hatte heute früh noch einen Termin bei einer anderen Rheumatologin. Und siehe da: Bei ihr fühle ich mich ernst genommen und gut aufgehoben!
    Ich wünsche dir, dass du auch einen Arzt findest, bei dem du dich ernst genommen und wohl fühlst! Am besten ist sicherlich auf einen der Tipps hier im Forum zu hören. Dadurch findest du hoffentlich einen guten Arzt!
    Und die Medikamente, ich glaube du schriebst Kortison, würde ich erstmal nicht nehmen! Ich würde mir auf jeden Fall einen anderen Arzt suchen! Erstens weil du dich bei dem jetzigen nicht ernst genommen fühlst und zweitens ist eine zweite Meinung immer besser!

    LG und Alles Gute, giulie
     
  12. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    ja sicher ist eine zweite meinung nicht immer verkehrt,aber dafür muß doch auch erstmal eine erste stehen :D ;)
    daß ein arzt nicht besonders redselig ist muß nicht auch gleichzeitig bedeuten,daß er inkompetent und/oder nicht tüchtig ist.vielleicht kann man das ja auch einmal aus dieser perspektive betrachten?

    ob jemand seine medikamente nimmt oder nicht,obliegt natürlich jedem selbst.dem arzt kann es letzten endes relativ egal sein,denn den schaden hat die person selbst,aber zum positiven kann sich auf diese weise schonmal gar nichts ändern.

    in diesem sinne,
    liebe grüße,
    diana :- ))
     
  13. giulie

    giulie Neues Mitglied

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    Ich habe nicht gesagt, dass ein Arzt, der nicht redselig ist nicht kompetent ist! Aber man muss sich wohlfühlen bei einem Arzt und auch das Gefühl haben, dass man ernst genommen wird und es den Arzt interessiert was man zu sagen hat. Lebende Menschen können sprechen und das sollte man sich anhören und vielleicht dann auch, wenn nur kurz, erklären, was man jetzt mit dem Patienten macht und wie es weiter gehen wird. Allein schon um den Patienten das Gefühl zu geben, dass man sie ernst nimmt und ihnen auch erklärt was der weitere Ablauf sein wird. Und wenn ein Ultraschall des schmerzenden und geschwollenen Knies gemacht wird, dann kann man wohl eine kurze Äusserung dazu erwarten und nicht nur ein Wegdrehen und "Bis in 3 Wochen dann!"

    Aber das hilft hier auch niemandem weiter! Deswegen schliesse ich hier und wünsche Anja Alles Alles Gute!
    LG giulie