Banditensocke
Bekanntes Mitglied
Moin Moin,
ich hab da was. Ich weiss nur noch nicht, was es ist - am 3. Januar habe ich einen Termin bei einer internistischen Rheumatologin und hoffe, dass sie gemeinsam mit mir so lange. dran bleibt, bis Klarheit hinsichtlich der Ursache meiner Beschwerden besteht.
Ich bin bereits von einer Autoimmunerkrankung - Morbus Crohn - betroffen. Mir ging es bis Oktober eigentlich ziemlich gut - eigentlich, weil ich vermutlich einige Anfangs-Symptome gar nicht als solche wahrgenommen habe.
Ich glaube, begonnen hat alles im letzten Jahr, als plötzlich meine Schulter schmerzte. Der Orthopäde diagnostizierte eine Bursitis - eine Schleimbeutelentzündung. Ich mass dem keine wahnsinnige Bedeutung bei und tatsächlich - die Beschwerden liessen irgendwann nach, ich vergass das Ganze.
Mein Nachtschlaf war zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile suboptimal. Ich wälzte mich oft, wachte mehrfach in der Nacht auf, hatte das Gefühl, irgendwie muskulär unentspannt zu sein. Dachte über den Kauf einer neuen Matratze nach. Wechseljahre!, vermutete ich...
Dann bekam ich ein Furunkel oder was auch immer für ein merkwürdiges Riesenhorn in meinem Gesicht das auch war - in Höhe der rechten Siebbeinhöhle, das chirurgisch eröffnet werden musste. Fiese Sache! Im Anschluss entwickelte sich exakt über der Stelle dieses Kleinods eine Sinusitis, mitten im Sommer, die mich rund 12 Wochen massiv lahm legte. Sinus frontalis und ethmoidales komplett dicht auf der rechten Seite. Sowas hatte ich noch nie! Schnupfen, klar, auch die Höhlen mal ein, zwei Tage dicht - aber DAS? Never!
Mein HNO war jedenfalls ziemlich ratlos.
Irgendwann im September/Oktober stellte ich fest, dass ich mich gelenktechnisch und muskulär nicht normal fühlte. Das verschärfte sich sukzessive.
Wenn ich morgens aufstand, waren die ersten Schritte sehr schmerzhaft im Fuß, normales Abrollen ging nicht. Gab sich dann relativ zügig, trat aber jeden Morgen munter auf den Plan.
Ende Oktober hatte ich eine Bauch-OP, die ganz gut verlaufen zu sein scheint.
Seither herrscht Chaos.
Die Gelenk-, und Muskelschmerzen haben ein nie zuvor gekanntes Ausmass angenommen - in Bewegung geht es, in der Ruhe ist es teils sehr schlimm. Nachts finde ich kaum Schlaf - wenn ich zwei, drei Stunden am Stück schlafen kann, bin ich schon glücklich.
Muss nachts mindestens zwei-, oft auch dreimal raus und Wasser lassen.
Manchmal schliesst ein Schmerz in meinen Arm/Schulter/Hand, dass ich aufstehen muss, um ihn zu reduzieren.
Faustschluss schmerzt. In der rechten Hand habe ich ausserdem ein wattig-taubes Gefühl und manchmal "Stromstösse" und Kribbeln.
Sehr charmant sind Bewegungen wie Jacke an oder Shirt ausziehen - AUTSCH!
Meine Laborwerte sind bislang eher unauffällig gewesen. Der HLA-B27, den ich gern angeschaut hätte, wurde leider bislang verweigert. Die "Rheumawerte" seien normal, hiess es.
Normal hin oder her - ich fühle mich alles andere als und wüsste gern, was die Ursache ist. Deshalb habe ich einen internistischen Rheumatologen gesucht und leider erst in 70 km Entfernung gefunden. Der, der näher dran gewesen wäre, nimmt keine neuen Patienten.
Meine Ärzte empfinde ich ansonsten als uninspiriert und desinteressiert. Ich habe ja einen MC - da wird das eine extraintestinale Erscheinung sein.
Ja - das kann sein. Muss aber nicht. Ich hätte das gern vernünftig abgeklärt und hoffe, dass ich seitens der Rheumatologin Hilfe bekomme.
So weit also zu mir!
Ach ja - eigentlich bin ich ein sehr aktiver,, fröhlicher Mensch. Lebe schon seit 20 Jahren mit großen Hunden, laufe jeden Tag um 10 km in der Natur - nur in den Wochen seit der OP, die jetzt 8 Wochen hinter mir liegt, habe ich diesbezüglich etwas abgespeckt und bin jetzt bei einem Tagespensum um 7km, Tendenz steigend.
Den MC und meine Migräne habe ich ganz gut im Griff, u.a. über meine Ernährung. Die Migräne konnte ich zu 98% darüber ausheilen. Ich bin eine große Freundin der Devise: So viel wie nötig, so wenig wie möglich, was Medikamente angeht und suche immer nach Wegen, die ich selbst einschlagen kann, um meinem Organismus zu helfen.
Mal schauen, welcher neue Knüppel mich jetzt gerade ins Stolpern bringt und welche Bocksprünge sich finden lassen, um ihm den Wind aus den schmerzhaften Segeln zu nehmen!
Liebe Grüße
von der Banditensocke
ich hab da was. Ich weiss nur noch nicht, was es ist - am 3. Januar habe ich einen Termin bei einer internistischen Rheumatologin und hoffe, dass sie gemeinsam mit mir so lange. dran bleibt, bis Klarheit hinsichtlich der Ursache meiner Beschwerden besteht.
Ich bin bereits von einer Autoimmunerkrankung - Morbus Crohn - betroffen. Mir ging es bis Oktober eigentlich ziemlich gut - eigentlich, weil ich vermutlich einige Anfangs-Symptome gar nicht als solche wahrgenommen habe.
Ich glaube, begonnen hat alles im letzten Jahr, als plötzlich meine Schulter schmerzte. Der Orthopäde diagnostizierte eine Bursitis - eine Schleimbeutelentzündung. Ich mass dem keine wahnsinnige Bedeutung bei und tatsächlich - die Beschwerden liessen irgendwann nach, ich vergass das Ganze.
Mein Nachtschlaf war zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile suboptimal. Ich wälzte mich oft, wachte mehrfach in der Nacht auf, hatte das Gefühl, irgendwie muskulär unentspannt zu sein. Dachte über den Kauf einer neuen Matratze nach. Wechseljahre!, vermutete ich...
Dann bekam ich ein Furunkel oder was auch immer für ein merkwürdiges Riesenhorn in meinem Gesicht das auch war - in Höhe der rechten Siebbeinhöhle, das chirurgisch eröffnet werden musste. Fiese Sache! Im Anschluss entwickelte sich exakt über der Stelle dieses Kleinods eine Sinusitis, mitten im Sommer, die mich rund 12 Wochen massiv lahm legte. Sinus frontalis und ethmoidales komplett dicht auf der rechten Seite. Sowas hatte ich noch nie! Schnupfen, klar, auch die Höhlen mal ein, zwei Tage dicht - aber DAS? Never!
Mein HNO war jedenfalls ziemlich ratlos.
Irgendwann im September/Oktober stellte ich fest, dass ich mich gelenktechnisch und muskulär nicht normal fühlte. Das verschärfte sich sukzessive.
Wenn ich morgens aufstand, waren die ersten Schritte sehr schmerzhaft im Fuß, normales Abrollen ging nicht. Gab sich dann relativ zügig, trat aber jeden Morgen munter auf den Plan.
Ende Oktober hatte ich eine Bauch-OP, die ganz gut verlaufen zu sein scheint.
Seither herrscht Chaos.
Die Gelenk-, und Muskelschmerzen haben ein nie zuvor gekanntes Ausmass angenommen - in Bewegung geht es, in der Ruhe ist es teils sehr schlimm. Nachts finde ich kaum Schlaf - wenn ich zwei, drei Stunden am Stück schlafen kann, bin ich schon glücklich.
Muss nachts mindestens zwei-, oft auch dreimal raus und Wasser lassen.
Manchmal schliesst ein Schmerz in meinen Arm/Schulter/Hand, dass ich aufstehen muss, um ihn zu reduzieren.
Faustschluss schmerzt. In der rechten Hand habe ich ausserdem ein wattig-taubes Gefühl und manchmal "Stromstösse" und Kribbeln.
Sehr charmant sind Bewegungen wie Jacke an oder Shirt ausziehen - AUTSCH!
Meine Laborwerte sind bislang eher unauffällig gewesen. Der HLA-B27, den ich gern angeschaut hätte, wurde leider bislang verweigert. Die "Rheumawerte" seien normal, hiess es.
Normal hin oder her - ich fühle mich alles andere als und wüsste gern, was die Ursache ist. Deshalb habe ich einen internistischen Rheumatologen gesucht und leider erst in 70 km Entfernung gefunden. Der, der näher dran gewesen wäre, nimmt keine neuen Patienten.
Meine Ärzte empfinde ich ansonsten als uninspiriert und desinteressiert. Ich habe ja einen MC - da wird das eine extraintestinale Erscheinung sein.
Ja - das kann sein. Muss aber nicht. Ich hätte das gern vernünftig abgeklärt und hoffe, dass ich seitens der Rheumatologin Hilfe bekomme.
So weit also zu mir!
Ach ja - eigentlich bin ich ein sehr aktiver,, fröhlicher Mensch. Lebe schon seit 20 Jahren mit großen Hunden, laufe jeden Tag um 10 km in der Natur - nur in den Wochen seit der OP, die jetzt 8 Wochen hinter mir liegt, habe ich diesbezüglich etwas abgespeckt und bin jetzt bei einem Tagespensum um 7km, Tendenz steigend.
Den MC und meine Migräne habe ich ganz gut im Griff, u.a. über meine Ernährung. Die Migräne konnte ich zu 98% darüber ausheilen. Ich bin eine große Freundin der Devise: So viel wie nötig, so wenig wie möglich, was Medikamente angeht und suche immer nach Wegen, die ich selbst einschlagen kann, um meinem Organismus zu helfen.
Mal schauen, welcher neue Knüppel mich jetzt gerade ins Stolpern bringt und welche Bocksprünge sich finden lassen, um ihm den Wind aus den schmerzhaften Segeln zu nehmen!
Liebe Grüße
von der Banditensocke
