Hallo zusammen,
darf ich um eure Hilfe, bzw. geschätzte Meinung/Erfahrung bitten.
Hier meine Leidensgeschichte: (m, 45 Jahre)
Von März bis Mai dieses Jahres habe ich körperlich anstrengende Arbeiten durchgeführt und mir dabei (vermutlich?) eine Sehnenscheidenentzündung an beiden Handgelenken geholt. Links schlimmer, da kann ich nicht mal mehr eine Faust machen. Das Problem sind nicht die Schmerzen, sondern die Spannung der Sehnen. Erst wenn ich mit Kraft die Finger weiter schließe, kommen die Schmerzen. Die Ärzte (Sportmediziner und Handchirurg) diagnostizierten dies auch und ich bekam Handgelenksschienen für die Nacht und Voltaren.
Nach ca. 2 Monaten bekam ich zusätzlich Schmerzen in den „großen“ Gelenken (Knie, Sprunggelenke, Hüfte, Ellenbögen, Schulter). Bei normaler Bewegung bin ich grundsätzlich beschwerdefrei. Schmerzen treten hauptsächlich nach dem Sitzen, Liegen und Stehen auf. Nach nur 10-15 Minuten tritt eine Bewegungssteifigkeit der Gelenke ein, welche dann beim Beugen und Strecken schmerzen und von „Knacken“ begleitet werden. Nach ein paar leichten Wiederholungen bin ich weitgehend wieder schmerzfrei. Grundsätzlich gilt das auch bei den Knien, aber hier kann ich nur sehr eingeschränkt und nur unter Schmerzen eine Kniebeuge „versuchen“. Erwähnenswert ist noch, dass ich seit ca. 2 Wochen oberhalb des linken Knies auf der Außenseite, über einen Bereich von ca. 5x10cm, einen leicht „tauben“ Bereich habe. Auch das rechte Handgelenk hat sich verschlechtert. Hier wird es auch zunehmend schwieriger eine Faust zu bilden, da jetzt auch die Sehnen mehr „spannen“ und der Versuch von Schmerzen in den Knöchel der Finger (vor allem im Zeigefinger) begleitet wird. Bei manchen Fingern kann man das „Kratzen/Wetzen“ der Sehnen bei Bewegung fühlen.
Daraufhin machte man eine ausführliche Blutuntersuchung. Dabei war „nur“ der ANA-Titer mit 1:640 auffällig. Jetzt wurde ich in die Rheumaambulanz überwiesen, da machte man wieder Blut- und diesmal auch Harnuntersuchungen. Die Befunde zeigten dasselbe Ergebnis. Natürlich berichtete ich der behandelten Ärztin ausführlich über meine Beschwerden.
Folgende Diagnose wurde gestellt:
„Trotz rezidivierender Beschwerden in großen Gelenken kann derzeit aufgrund der klinischen Untersuchung in Zusammenschau mit den Laborbefunden eine entzündliche Gelenkserkrankung nicht festgemacht werden. Trotz neuerlich poa. ANA-Titer mit 1:640, aber negativen Subsets und fehlenden klinischen Kollagenosestigmata kann ich dzt. Auch keine Kollagenose diagnostizieren. Es besteht ein Autoimunphänomen, das aber keiner therapeutischen Intervention bedarf.“
So, da stehe ich nun mit meinen Schmerzen und Beschwerden, aber dafür ohne Therapie!!!
Wie seht ihr das? Hat jemand von euch ähnliche Symptome? Therapie?
Kann es sein, dass meine zusätzlichen Beschwerden von der Schonung meiner Handgelenke kommen? Mich schmerzen ja beide Handgelenke und kann dadurch seit Monaten nichts schweres Tragen, nicht Aufstützen, auch die Mineralwasserflasche nicht öffnen… Dadurch hat meine Oberarm- und Schultermuskulatur abgebaut und natürlich auch Kraft verloren.
Dagegen spricht, dass mich auch Knie und Sprunggelenke schmerzen.
Jetzt schon vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Rufux
darf ich um eure Hilfe, bzw. geschätzte Meinung/Erfahrung bitten.
Hier meine Leidensgeschichte: (m, 45 Jahre)
Von März bis Mai dieses Jahres habe ich körperlich anstrengende Arbeiten durchgeführt und mir dabei (vermutlich?) eine Sehnenscheidenentzündung an beiden Handgelenken geholt. Links schlimmer, da kann ich nicht mal mehr eine Faust machen. Das Problem sind nicht die Schmerzen, sondern die Spannung der Sehnen. Erst wenn ich mit Kraft die Finger weiter schließe, kommen die Schmerzen. Die Ärzte (Sportmediziner und Handchirurg) diagnostizierten dies auch und ich bekam Handgelenksschienen für die Nacht und Voltaren.
Nach ca. 2 Monaten bekam ich zusätzlich Schmerzen in den „großen“ Gelenken (Knie, Sprunggelenke, Hüfte, Ellenbögen, Schulter). Bei normaler Bewegung bin ich grundsätzlich beschwerdefrei. Schmerzen treten hauptsächlich nach dem Sitzen, Liegen und Stehen auf. Nach nur 10-15 Minuten tritt eine Bewegungssteifigkeit der Gelenke ein, welche dann beim Beugen und Strecken schmerzen und von „Knacken“ begleitet werden. Nach ein paar leichten Wiederholungen bin ich weitgehend wieder schmerzfrei. Grundsätzlich gilt das auch bei den Knien, aber hier kann ich nur sehr eingeschränkt und nur unter Schmerzen eine Kniebeuge „versuchen“. Erwähnenswert ist noch, dass ich seit ca. 2 Wochen oberhalb des linken Knies auf der Außenseite, über einen Bereich von ca. 5x10cm, einen leicht „tauben“ Bereich habe. Auch das rechte Handgelenk hat sich verschlechtert. Hier wird es auch zunehmend schwieriger eine Faust zu bilden, da jetzt auch die Sehnen mehr „spannen“ und der Versuch von Schmerzen in den Knöchel der Finger (vor allem im Zeigefinger) begleitet wird. Bei manchen Fingern kann man das „Kratzen/Wetzen“ der Sehnen bei Bewegung fühlen.
Daraufhin machte man eine ausführliche Blutuntersuchung. Dabei war „nur“ der ANA-Titer mit 1:640 auffällig. Jetzt wurde ich in die Rheumaambulanz überwiesen, da machte man wieder Blut- und diesmal auch Harnuntersuchungen. Die Befunde zeigten dasselbe Ergebnis. Natürlich berichtete ich der behandelten Ärztin ausführlich über meine Beschwerden.
Folgende Diagnose wurde gestellt:
„Trotz rezidivierender Beschwerden in großen Gelenken kann derzeit aufgrund der klinischen Untersuchung in Zusammenschau mit den Laborbefunden eine entzündliche Gelenkserkrankung nicht festgemacht werden. Trotz neuerlich poa. ANA-Titer mit 1:640, aber negativen Subsets und fehlenden klinischen Kollagenosestigmata kann ich dzt. Auch keine Kollagenose diagnostizieren. Es besteht ein Autoimunphänomen, das aber keiner therapeutischen Intervention bedarf.“
So, da stehe ich nun mit meinen Schmerzen und Beschwerden, aber dafür ohne Therapie!!!
Wie seht ihr das? Hat jemand von euch ähnliche Symptome? Therapie?
Kann es sein, dass meine zusätzlichen Beschwerden von der Schonung meiner Handgelenke kommen? Mich schmerzen ja beide Handgelenke und kann dadurch seit Monaten nichts schweres Tragen, nicht Aufstützen, auch die Mineralwasserflasche nicht öffnen… Dadurch hat meine Oberarm- und Schultermuskulatur abgebaut und natürlich auch Kraft verloren.
Dagegen spricht, dass mich auch Knie und Sprunggelenke schmerzen.
Jetzt schon vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Rufux

