Fragen zum Schwerbehindertenausweis

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von Stine, 25. Juni 2018.

  1. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    Vieln dank heike.glg
     
  2. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    Heike.danke sehr,
    ich steh hier im stress.
    liebe grüsse vom sauri
     
  3. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich habe seit fast 30 Jahren einen Schwerbehindertenausweis von 50%, der unbefristet ist.
    Da nun der Bechterew fleissig war und ich nun schon einige Bewegungseinschränkungen habe bin ich am überlegen eine neue Einstufung zu erhalten. Frage, bringt sowas eigentlich Vorteile? Mein Opa hatte 75% und kein G. Er meinte damals das wäre für ihn kein Unterschied ob 50% oder 75% weil kein G Merkmal. Er war aber auch schon Rentner. Und wie stehen die Chancen für eine Erhöhung? Momentan werden wohl kaum noch Ausweise überhaupt ausgestellt mit Hintergrund früherer Renteneintritt ohne Abschläge. Klar das sowas von politischer Seite gewollt ist.

    Viele Grüße
    Oliver
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Möglich ist, das es dann eine komplette neue Beurteilung gibt.
    So wurde ich vor Jahren von 50 auf 30 gestuft, später auf 40 und erst vor 2 Jahren 60G.

    Wenn es sich wesentlich verschlimmert hat würde ich es wagen. Sonst bei den 50 unbefristet belassen.
     
  5. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Das kann ich so nicht bestätigen.
     
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  6. Dittmarsche

    Dittmarsche Guest

    Scheint reagional unterschiedlich. Mir wurde jüngst auf einem "Behinderten-Straßenfest" seitens zweier Sozialorganisationen bestätigt, dass zumindest hier für die Region es viel restriktiver gehandhabt wird als vor einigen Jahren. Mit der Empfehlung, es ebenfalls lieber bei dem aktuellen Stand zu belassen als einen Verschlimmerungsantrag zu stellen.
     
  7. Stine

    Stine Moderatorin

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    Also wenn es sich wesentlich verschlimmert hat würde ich schon einen Verschlechterungsantrag stellen. Ich hatte zu Beginn meiner Erkrankung (1988) 50 % unbefristet. Vor 3 Jahren habe ich einen Verschlimmerungsantrag gestellt, sämtliche ärztliche Unterlagen dazu und habe ohne erneute Begutachtung 100% mit G, AG und B. So nebenher noch Pflegegrad 3.
    Also ich habe nicht feststellen können, dass das regional unterschiedlich gehandhabt wird, wenn eine Verschlechterung eingetreten ist, dann wird dem Antrag auch stattgegeben (Umfrage bei Vaskulitis Patienten aus allen Regionen)
    Ich wünsche dir alles Gute.
     
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  8. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    hallo oliver,
    was die beurteilung des GdB angeht, gab es 2001 eine novelierung des ganzen. bescheide vor 2001 wurden wesentlich einfacher erteilt.
    inzwischen beurteilt man nicht mehr d.krankheiten an sich, sondern die beeinträchtigungen die daraus entstanden sind und diese in ihrer gesamtheit.
    ausserdem wird d.gesamte vorbescheid neu bewertet.
    so kann man heut keine einstufung mehr untereinander vergleichen, da jeder einzelne andere bedingungen mit. bringt.d.h.es ist gut zu überlegen, ob eine verschlimmerung gestellt wird.
    grundsätzlich dauert die bearbeitung recht unter-schiedlich. wobei d.ämter darauf hinweisen, dass
    d.bearbeitungszeit davon abhängt, welche aktuellen befunde mit eingereicht werden. liegen diese nicht vor,
    müssen diese erst von den ärzten abgefordert werden.
    u.das ganze verlängert sich in seiner bearbeitungszeit.

    dennoch, wenn sich der gesundheitszustand der art verschlimmert hat, das jetzt noch weitere beeinträchtigungen u.behinderungen vorliegen, macht der verschlimmerungsantrag sinn.(so wie bei stine)

    ich gebe auch immer zu bedenken, dass veränderungen hinsichtlich einer verbesserung d.gesundheitszustandes anzuzeigen sind. das wird gern übersehen u.ist gerade im verschlimnerunsgsantrag zu beachten, da es zur herabstufung kommen kann.

    ich habe f.meine mama ein antrag gestellt. der nach. einem jahr auf ein GdB von 40 gestuft wurde. da hier ihre beeinträchtigungen völlig falsch eingestuft wurden, habe ich ein widerspruch eingelegt. nach weiteren 1,5 jahren u.jede menge nachhaken u.beschwerden meinerseits an die qualitätsstelle d.amtes, gab es heute die einstufung mit einem GdB von 80,sowie merkzeichen "G".
    dem widerspruch wurde zwar nicht ganz statt gegeben,
    das was wir jetzt erreicht haben ist wesentlch besser, als vorher.
    da sie am montag wieder am herzen operiert weden soll, bleibt abzuwarten, wie sich das ganze weiter entwickelt.

    sauri
     
    #28 12. Oktober 2018
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2018
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  9. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi zusammen,

    vielen Dank für Eure Infos. Vielleicht kann man das nicht so pauschalisieren ob früher mehr Ausweise erstellt wurden.Bekannter hatte im Versorgungsamt Bielefeld gearbeitet und meinte es würden sehr viele Anträge abgelehnt. Denke das es dann auch an Form der Erkrankung liegt. Kollege hat Herzinfarkt gehabt und nur 40% bekommen.Ich werde erstmal abwarten tendiere aber eher dazu das alles so zulassen zumal es bei mir unbefristet ist.

    Liebe Grüße
    Oliver
     
  10. dickeHand

    dickeHand Neues Mitglied

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    Also es kann natürlich sein das dein Antrag abgelehnt wird. Dann passiert aber erstmal nichts. Und wenn du halt 75 mit einer begrenzten Laufzeit hast wäre das doch ein Vorteil. Mit den Menschen kann man ja immer sprechen, was soll den besser werden?
     
  11. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Man kann halt auch runtergestuft werden, wenn es ganz blöd läuft.
    Denke, dass ist gemeint
     
  12. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Die Wahrnehmung ist vielleicht manchmal anders als die Realität....
    Ich habe schon Menschen erlebt, die unbedingt das Merkzeichen AG haben wollten, weil sie sich schwer gehbehindert fühlten, und gleichzeitig davon erzählten, wie gut ihnen das regelmäßige Joggen tut. Da muss sich dann keiner wundern.
     
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  13. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    o_O nicht dein Ernst.
    Puh
     
  14. Silvi

    Silvi Registrierter Benutzer

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    ...oder wie eine Bekannte von mir 3 Std täglich mit dem Hund geht aber gern ein "AG" im Ausweis hätte....... Davon kann ich nur träumen und habe nur ein "G" bekommen.....
     
  15. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Wenns nach meinem Mann ginge, hätte der auch ein G, am besten noch aG. Dabei kann der wunderbar laufen, nur dass ihm ab und zu die Füße wehtun. Ich sag ihm immer wieder, er soll sich mal vernünftige Schuhe kaufen und Einlagen aufschreiben lassen. Aber das nur am Rande...
     
  16. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Meine Familie ist der Ansicht, dass ich jetzt, nachdem ich den Infarkt hatte, eine Höherstufung beantragen soll. Ich persönlich sehe aber gar keinen Sinn darin. Ich habe jetzt einen Gdb von 50, berufstätig bin ich auch nicht mehr, also was sollte das bringen?
     
  17. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Doch, Ducky, mein voller Ernst ;)
     
  18. norchen

    norchen Registrierter Benutzer

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    Uns wurde jetzt mal von unserem Anwalt gesagt, es sei einfacher einen GdB zu bekommen wenn wir in Hessen wohnen würden. Er bestätigte uns auch das es der Zeit in Thüringen weit aus schwieriger ist und genau das haben wir erlebt.
    2015 Antrag für meinen Mann gestellt, er bekam 20! Widerspruch abgelehnt da war es bereits ein Jahr später.
    Nach 8 Monaten Verschlechterung beantragt, abgelehnt Widerspruch abgelehnt und dann riet uns der Anwalt zur Klage. Das war im Mai 2017, wir haben dann im August dieses Jahr noch alles nachgereicht was in diesem Jahr noch dazu kam, wie z.b die Rotatorenmanschettenmassenruptur wo man nur noch eine sehne annähen könnte und nun hofft das er wenigstens eine schmerzlinderung an.
    Selbst hier wurde entschieden, weil der Arzt nicht genau schrieb wie viel Grad der Arm noch zu bewegen ist, aber wohl schrieb das er zur Zeit überhaupt nicht zu gebrauchen ist und er sich beruflich umorientieren muss da nie mehr mehr als schulterhöhe zu erwarten ist, das ein GDB 20 alles einschließt und wg der Schulter will man nochmal ein halbes Jahr warten, ob da noch was kommt und es gar nicht berücksichtigt.
    Starke Spinalkanalstenosen in LWS wurde nur berücksichtigt, gleiche in HWS aber nicht. Und zum Schluss steht der Satz, die Arthrosen wohlgemerkt in fast allen großen und kleinen gelenken sei alles altersgerecht.... jeder Orthopäde der ihn sieht schüttelt darüber den Kopf, er hätte sich gewünscht man hätte ein Gutachter eingeschaltet...
    Aber egal wo wir hier hin hören....es berichten alle das gleiche...
    Mein Ausweis mit 50 wird auch immer wieder nur befristet...und selbst darüber "freue" ich mich ja schon....
     
  19. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    @norchen ich hatte meinen Ausweis auch alle fünf Jahre verlängert und wohnte in NRW. Nachdem wir nach Rheinland-Pfalz gezogen sind
    hatte ich wieder Verlängerung beim Versorgungsamt Trier gestellt und schwups wurde aus befristet unbefristet. Scheint tatsächlich
    vom Bundesland abhängig zu sein.

    Aber sonst wie überall wird sowas auch mißbraucht, kenne einen der mehr "schwarz" nebenbei schaffen geht, den Ausweis hat
    und als Krönung ne Sozialwohnung.Wenn der einen Vorschlag vom Arbeitsamt bekommt, und als Handwerker bekommt der jede Woche Post
    muss halt der 15 Jahre alte Bandscheibenvorfall herhalten.
     
  20. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Viele gehen trotz eines Schwerbehindertenausweises arbeiten.
    Das Eine muss mit dem Anderen nicht unbedingt etwas zu tun haben.

    Was Du schilderst ist nicht wirklich unüblich heutzutage , :(
     
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