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Fragen zu Humira

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von Sweety, 6. Februar 2007.

  1. Sweety

    Sweety Mitglied

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    Ich wurde auf Humira umgestellt,nehme es seit vier Wochen(also 2 Spritzen bis jetzt),dazu noch MTX und Corti als Basis.
    Nun habe ich seit ca.zwei Wochen Halsschmerzen,mal mehr mal weniger aber es ist nie weg und ich fühle mich nicht gut,kann das eine Nebenwirkung sein?Angeblich sind die Atemwege wohl empfindlich durch Humira?Möchte aber auch nicht meinen Doc gleich mit unbedeutenden Symptomen nerven.?

    Frage an die Mädels:Habe vor zwei Wochen meine Regel gehabt(ziemlich heftig,war da noch im KKH)und nun habe ich sie schon wieder zeimlich doll.Kann das mit Humira zusammenhängen?Habe sonst keine Probs in der Hinsicht,sollte ich das dem Doc erzählen,oder lieber nicht?

    Sweety
     
  2. Fidelia

    Fidelia Fidelia

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    Hallo Sweety!
    Regelbeschwerden wegen MTX und Humira hatte ich bis jetzt nicht, geh aber trotzdem zum Arzt (GYN) und erzähl es ihm. Insgesamt glaube ich nicht, dass ich durch Humira anfälliger geworden bin als vorher, als ich MTX mit anderen Basismedikamenten (Resochin, Arava) nahm.
    Liebe Grüße - und halt erst mal tapfer durch!
    Fidelia
     
  3. Pukki

    Pukki immer wieder Aufstehn!

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    Hi Sweety

    Ich nehme kein Humira, aber Enbrel (seit Mai 2006)+ MTX + Corti und habe die Erfahrung gemacht, dass sich Enbrel bei mir auf den Zyklus auswirkt: stärkere Regel (nicht schlimm, aber vorher hatte ich wegen Hormonspirale kaum mehr was), außerdem habe ich jetzt wieder starke Rückenschmerzen 1 - 2 Tage davor und so etwa Mitte d. Zyklus, also ab Eisprung wird meine Brust steinhart. Das kenne ich zwar, seit ich MTX nehme( seit etzwa 10 Jahren mit Unterbr.)aber nicht in der Intension.
    Ich, d.h. mein Körper hat sich mitlerweile darauf eingestellt und es ist nicht mehr ganz so doll mit dem Betonbusen;) .

    Halsschmerzen bekomme ich seit Enbrel auch leichter. In der Anfangsphase mehr, jetzt ist's besser. Mir haben Halswickel und viel trinken geholfen. Meine Rheumadoc hatte mich auf diese Nebenwirkungen hingewiesen und gesagt, ich solle auf Fieber achten, wenn das auftreten würde sofort zum HA und Antibiotika geben lassen.

    Aber das ist nur meine Erfahrung und nach 13 Jahren RA kenne ich meinen Körper recht gut.
    Ich an Deiner Stelle würde ruhig mal bei deinem Doc anrufen und nachfragen, wie du dich verhalten sollst - schließlich ist Humira neu für Dich und da würde ich auf "Nummer sicher" gehen.

    liebe Grüße
    Pukki
     
  4. Sweety

    Sweety Mitglied

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    Hallo `nabend

    Danke für eure Zuschriften,als ich MTX(alleine) genommen habe,und das waren ca.6 Jahre,seitdem hatte ich keine Erkältung,diese Phänomen kann ich mir auch nicht erklären,da MTX ja auch das Immunsystem schwächt(meins wohl nicht?)
    Mit Humira scheint das anders zu sein,vor allem fing es so schleichend an.

    Seit heute habe ich nun auch noch Fieber dazugekriegt,mein Schädel dröhnt wie nicht Gutes und die Lymphknoten sind auch geschwollen,
    hoffe es geht morgen etwas besser.
    Pukki:wegen einer norm.ERkältung geht man doch auch nicht gleich zum Doc?Oder kriegt man es ohne Antibiotika nicht hin(wegen dem Humira)?
     
  5. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    Schwerwiegende Infektionen, Sepsis, seltene Fälle von Tuberkulose (TB) und opportunistische Infektionen, einschliesslich Todesfälle, wurden bei der Verwendung von TNF-Antagonisten, einschliesslich HUMIRA, berichtet.

    Viele der schwerwiegenden Infektionen traten bei Patienten auf, die auch andere immunosuppressive Mittel erhielten, durch die sie zusammen mit dem zugrundeliegenden Gelenkrheumatismus (RA) anfälliger für Infektionen geworden sein könnten. Patienten müssen vor, während und nach einer Behandlung mit HUMIRA genau auf Infektionen, einschliesslich TB, untersucht werden.

    Bei Patienten mit aktiven Infektionen sollte die Behandlung aufgeschoben werden, bis die Infektionen unter Kontrolle sind. HUMIRA sollte nicht von Patienten mit aktiver TB oder anderen schwerwiegenden Infektionen wie z.B. Sepsis und opportunistischen Infektionen verwendet werden.

    Patienten, die während der Verwendung von HUMIRA neue Infektionen erleiden, sollten genau überwacht werden.

    Die Verabreichung von HUMIRA sollte eingestellt werden, wenn ein Patient eine neue ernsthafte Infektion erleidet, und erst dann wieder aufgenommen werden, wenn die Infektionen unter Kontrolle sind. Ärzte sollten bei der Erwägung des Einsatzes von HUMIRA bei Patienten mit einer Krankengeschichte mit wiederholten Infektionen oder grundlegenden Bedingungen, durch die ein Patient für Infektionen prädisponiert sein könnte, äusserst vorsichtig vorgehen.
    Quelle:
    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-10/artikel-7096822.asp