Fragen von Mogi

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von kukana, 5. Dezember 2018.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

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    Ich bin fit in den Urlaub Italien gefahren, Sport getrieben und dann plötzlich eine Art riesiegen Muskelkaters in den Oberarmen und Oberschenkeln der sich dann so weiter entwickelte dass ich mich kaum noch rühren konnte, wahnsinnige Schmerzen und an Schlaf nicht zu denken Im der KH Notaufnahme bekam ich Diclo gespritzt, kaum Besserung beim Rheumafacharzt beim 2. Besuch nach einigen Tagen machte ich auch auf meinen Hörverlust und den verschlossenen Eutachischen Röhren aufmerksam, bekam Cortison Deltacortene 25 mg und Dicclo 75 mg retard. Es wurden umfangreiche Blutuntersuchungen angeordnet, geröntgt, Ultraschall und Ct von der Paukenhöhle gemacht, keine Nennenswerte abweichungen, brauchte lange Zeit bis Besserung eintrat, dann später plötzlich nach einem Schmerz im rechten Oberschenkel, wie nach einem Pferdekuss, ein Schmerz der am nächsten morgen in der rechten Pobacke gemeine Schmerzen wie eingeklemmter Ischiasnerv . Bewegung fast unmöglich. In der Notaufnahme wieder Diclo gespritzt wieder geröntgt, altersbedingte Abnutzung. Beim nächsten Besuch wegen anhaltender bestialischen Schmerzen wieder Diclo gespritzt half aber nicht dann weitere 3 Infusionen mit anderen immer stärkeren Schmerzlinderungsmitteln die aber auch nicht wirklich halfen.
    Dann wurde ich mit 12 Ampullen Diclo 27 mg !! die ich mir täglich selber!! spritzen sollte nach Hause geschickt, das hat aber nicht funktionert, da ich da unerfahren bin. Nachdem ich im Internet über Diclo spritzen gelesen habe, bekam ich richtig Angst und nahm wieder Tabletten
    und nehme wie verschrieben 50 mg Cortison, aber die Schmerzen bleiben.
    Morgens sind die Schmerzen in der rechten Pobacke und abends in der Leistengegend und
    wandern in der Nacht in den Oberschenkel immer sehr sehr heftig, Bewegung fast unmöglich.
    Warum wandern diese Schmerzen, wer verursacht sie ?????
    Man sprach von Polymyalgia Rheumatika und von überaktiven Immunsystem.
    Bei der Suche wann nehme ich am Besten Cortison lese ich im Internet zig Variationen, die mehr als verwirren !! Meist aber man soll sie morgens nehmen da der Körper da auch dieses Hormon produziert, aber daran gehindert werden soll. Da lese ich aber auch, dass Cortison schleichen abgesetzt werden muß, damit der Körper wieder selber daran gewöhnt wird unbedingt wieder selber zu produzieren ??!! Warum läßt man ihn nicht bei Einnahme weiter
    produzieren dann braucht man weniger schlucken, oder sehe ich da was falsch?
    Für Antworten auf meine Fragen bin ich sehr dankbar
     
  2. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Hallo Mogi,

    warst du denn inzwischen bei einem internistischen Rheumatologen und ist die Diagnose gesichert?

    Denn dann sollte 50mg Prednisolon täglich eine deutliche Verbesserung der Beschwerden bewirken.

    Das Prednisolon wird nachher ausgeschlichen, was heißt, dass du in bestimmten Abständen eine immer geringere Dosis einnehmen musst. Das beginnt aber erst, wenn man mit der aktuellen Dosis Beschwerdefreiheit erreicht hat. Danach sieht es bei dir (nach deiner Beschreibung) aber nicht aus. Wie lange nimmst du die 50mg schon bzw. wie ist der weitere Plan bezüglich der Dosis?

    Ich musste Cortison auch schon mal auf morgens (zwei Drittel) und abends (ein Drittel) aufteilen nach Anweisung des Arztes. Aber grundsätzlich nimmt man es früh morgens, da dann die Einnahme besonders gut wirkt und so wenig NW wie möglich macht.

    Lg Clödi
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    @Mogi

    Mit dem Cortison ist es anders als du grad denkst.

    Der Körper produziert eine bestimmte Menge selbst. Sobald du aber eine Entzündung im Körper hast benötigt man mehr. Also wird diese Menge je nach Höhe der Entzündung dazu gegeben.

    Für mich stellt sich die Frage ob du auch ein Basis Medikament erhältst, Cortison allein reicht manchmal nicht aus.
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Wenn man längere Zeit Cortison nimmt, stellt der Körper nach und nach die eigene Cortisolproduktion ein. Wenn man dann das Cortison abrupt absetzt, kann es zu bösen Auswirkungen kommen, weil die eigene Cortisolproduktion erst ganz allmählich wieder anspringt.
    Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon, von daher kann man nicht darauf verzichten. Im schlimmsten Falle kann ein plötzliches Absetzen zu einer lebensbedrohlichen Nebennierenrinden-Insuffizienz führen.
     
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