S
Sunshine74
Guest
Also, nach meinem Frustgeschwafel von gestern heute mal etwas präziser...
Muß bei Rheuma eigentlich immer etwas geschwollen und entzündet sein? Oder gibt es auch das eine ohne das andere?
Z.B. als mir bei der Überlastung vor ein paar Wochen alle Finger angeschwollen sind, waren später nur noch die üblichen geschwollen, aber weder Druckempfindlich noch heiß oder rot. Dafür war ein weitere neues Gelenk rot und druckempfindlich. Beweglichkeit ist aber okay gewesen.?:-(
Wenn mir nun neuerdings alle Finger ganz anschwellen (bislang waren es eben nur die üblichen Verdächtigen), heißt das dann, das Rheuma hat sich ausgebreitet?
Wie ist das nun mit dem Auseinanderdividieren von Sehnen und Gelenkbeteiligung. Manchmal fühlt es sich eindeutig nach Gelenk an, aber andere Male "nur" wie verkürzte Sehnen die unter schmerzhafter Spannung stehen. Die Bewegung ist meist noch voll möglich, nur anstrengender.
Letzte Woche hatte sich wie gesagt die Achillessehne entzündet, leider auch soweit, dass ich nicht richtig auftreten konnte. Nun ist das wieder okay, auch die Schwellung ist weg (war übrigens nicht heiß), dafür tut es jetzt innen-seitlich weh. Äh... kommt sowas bei PsorA vor?
Überhaupt: was macht denn nun wirklich einen Schub aus? Muß sich erst richtig was entzünden (so wie im Moment) oder wie ist es mit ansteigender Müdigkeit und Schmerzhaftigkeit ohne Anschwellen usw. Ich meine jetzt nicht die Wetterempfindlichkeiten. Und gibt es da zeitliche Rahmen, ab wann man sagen könnte, das ist ein Schub?
Wie ist das bei Euch mit Müdigkeit und Belastbarkeit?
Komme nicht dauerhaft auf 6 Stunden Belastbarkeit (das wäre ein Traum!) mit hoher Schwankung. Brauche nach solchen Dauerbelastungen aber auch viel Auszeit und sehr viel mehr Schlaf insgesamt. Unabhängig davon, ob die sonstige Rheumaaktivität sichtbar höher wird. Wenn ich mir diese Pausen nicht nehme, dann wird der Rest eben auch deutlicher. Das fiel bislang nicht so deutlich auf, weil ich wegen Studium eine relativ günstige Zeiteinteilung hatte und somit durchaus mittags mal 1-2 Stunden schlafen konnte + in den Lernpausen.
Mir fällt bestimmt noch mehr ein... ich bin einfach sehr verunsichert, weil meine Rheumatologin bis letzte Woche ja immer meinte, das wäre alles nur halb so schlimm und sie hätte schon ganz anderes gesehen. Nur macht mir das doch immer mehr Angst, weil die Stabilität so anfällig ist und selbst im Vergleich der letzten 4 Monate (die volle Wirkung der Medis gilt erst seit etwa Dezember) doch noch mehr dazu kam. Dabei springt eher selten alles gleichzeitig an und es gibt auch "Favoriten". Daneben kommen aber auch immer wieder solche Überraschungskandidaten oder Dinge, die ich so gar nicht gekannt habe (Achillessehne).
Vielleicht kann mir der eine oder andere noch was dazu schreiben? Die Infos meiner Doc waren ja eher sehr pauschal und unwillig... und mich würde einfach mal eine Beleuchtung aus unterschiedlichen Sichtweisen interessieren. Manchmal denke ich nämlich schon selbst, das kann alles eigentlich gar nicht angehen
:-(
Danke für die (Lese-)Geduld! LG Christina, immer noch etwas ratlos
Muß bei Rheuma eigentlich immer etwas geschwollen und entzündet sein? Oder gibt es auch das eine ohne das andere?
Z.B. als mir bei der Überlastung vor ein paar Wochen alle Finger angeschwollen sind, waren später nur noch die üblichen geschwollen, aber weder Druckempfindlich noch heiß oder rot. Dafür war ein weitere neues Gelenk rot und druckempfindlich. Beweglichkeit ist aber okay gewesen.
Wenn mir nun neuerdings alle Finger ganz anschwellen (bislang waren es eben nur die üblichen Verdächtigen), heißt das dann, das Rheuma hat sich ausgebreitet?
Wie ist das nun mit dem Auseinanderdividieren von Sehnen und Gelenkbeteiligung. Manchmal fühlt es sich eindeutig nach Gelenk an, aber andere Male "nur" wie verkürzte Sehnen die unter schmerzhafter Spannung stehen. Die Bewegung ist meist noch voll möglich, nur anstrengender.
Letzte Woche hatte sich wie gesagt die Achillessehne entzündet, leider auch soweit, dass ich nicht richtig auftreten konnte. Nun ist das wieder okay, auch die Schwellung ist weg (war übrigens nicht heiß), dafür tut es jetzt innen-seitlich weh. Äh... kommt sowas bei PsorA vor?
Überhaupt: was macht denn nun wirklich einen Schub aus? Muß sich erst richtig was entzünden (so wie im Moment) oder wie ist es mit ansteigender Müdigkeit und Schmerzhaftigkeit ohne Anschwellen usw. Ich meine jetzt nicht die Wetterempfindlichkeiten. Und gibt es da zeitliche Rahmen, ab wann man sagen könnte, das ist ein Schub?
Wie ist das bei Euch mit Müdigkeit und Belastbarkeit?
Komme nicht dauerhaft auf 6 Stunden Belastbarkeit (das wäre ein Traum!) mit hoher Schwankung. Brauche nach solchen Dauerbelastungen aber auch viel Auszeit und sehr viel mehr Schlaf insgesamt. Unabhängig davon, ob die sonstige Rheumaaktivität sichtbar höher wird. Wenn ich mir diese Pausen nicht nehme, dann wird der Rest eben auch deutlicher. Das fiel bislang nicht so deutlich auf, weil ich wegen Studium eine relativ günstige Zeiteinteilung hatte und somit durchaus mittags mal 1-2 Stunden schlafen konnte + in den Lernpausen.
Mir fällt bestimmt noch mehr ein... ich bin einfach sehr verunsichert, weil meine Rheumatologin bis letzte Woche ja immer meinte, das wäre alles nur halb so schlimm und sie hätte schon ganz anderes gesehen. Nur macht mir das doch immer mehr Angst, weil die Stabilität so anfällig ist und selbst im Vergleich der letzten 4 Monate (die volle Wirkung der Medis gilt erst seit etwa Dezember) doch noch mehr dazu kam. Dabei springt eher selten alles gleichzeitig an und es gibt auch "Favoriten". Daneben kommen aber auch immer wieder solche Überraschungskandidaten oder Dinge, die ich so gar nicht gekannt habe (Achillessehne).
Vielleicht kann mir der eine oder andere noch was dazu schreiben? Die Infos meiner Doc waren ja eher sehr pauschal und unwillig... und mich würde einfach mal eine Beleuchtung aus unterschiedlichen Sichtweisen interessieren. Manchmal denke ich nämlich schon selbst, das kann alles eigentlich gar nicht angehen
Danke für die (Lese-)Geduld! LG Christina, immer noch etwas ratlos