@Colana
Hallo Colana.
Sorry, hab es die letzten Tage nicht geschafft hier online zu gehen…
Wo kommst du denn her aus Norddeutschland ???
Also in der „normalen“ Ambulanz war ich noch nicht…immer nur stationär. Oder in der Studienambulanz. Die Studienambulanz und deren Ärztin Frau Dr. E ist wahnsinnig nett, kompetent und kümmert sich super um ihre Patienten. Sehr zu empfehlen.
Also nach meinen Erfahrungen während dieses Aufenthaltes kann ich leider die Station nicht weiter empfehlen. Zumindest nicht die Stationsärztin. Der Stationsarzt wirkt zwar kompetenter (meine Nachbarin wird von ihm behandelt) aber genau sagen kann ich das ja nicht. und man ja aber nie genau weiß wen man als Arzt bekommt, werde ich das nicht mehr riskieren hier.
@mimimami Au ja, komm wir zwei gehen zusammen los

Das ist ja ein Mist dass du auch sowas erlebt hast! (Gibt’s dazu einen Beitrag?Ich hab die letzten Monate hier leider nur sehr unregelmäßig lesen können :o )
Ich finde es auch schlimm, dass man eigentlich grundsätzlich mit einem anderen Arzt auch eine andere Diagnose bekommt. Wie soll man denn da noch durchblicken
@Ruth Danke liebe Ruth
@towanda
Hallo towanda…
Vielen Dank fürs Daumendrücken! Ich bin schon vor 17 Jahren an Rheuma erkrankt (wahrscheinlich sogar schon als Baby). Die ersten Jahren hieß es noch juvenile Polyarthritis, dann 2002 Spondarthritis und seit 2006 dann MB.
Wenn ich ehrlich bin kommt mir der Begriff „ neurokognitive Therapie“ zwar bekannt vor, aber ich kann mir grad nichts darunter vorstellen…ich habe mir aber grad mal ein paar Infos gegoogelt und kopiert und werde mir das nachher mal in Ruhe durchlesen.
Ich werde aber immer misstrauisch, wenn ich von einer Therapie lese, die „nachweislich“ eine Heilungsrate von soundsoviel % ausweist, aber die dann nicht von der Kasse gezaht wird.
Ich habe leider definiv nicht die finanziellen Mittel um eine Therapie aus eigener Tasche zu bezahlen, sonst würde ich noch viel mehr Behandlungsmethoden ausprobieren.
@ all
Also hier passieren Dinge dich gibt’s gar nicht:
Der Chefarzt kam also Mittwoch nach dem Schock den mir die Ärztin eingejagt hatte.
Nachdem er fragte wie es mir geht, sagte ich gleich „schlecht“ und hab ihm gesagt, dass ich MEIN Humira behalten möchte. Er guckte mich fragend. Ich guckte zu meiner Ärztin, aber die guckte aus dem Fenster. Dann guckte ich wieder zu ihm und sagte…naja, wegen den Röntgenbildern und weil ich ja evtl gar kein MB habe…
Wieder guckte er mich fragend an…Ich guckte wieder zu meiner Ärztin…und sie wieder aus dem Fenster. Ich habe ihm gesagt, dass ich wegen der Nachrichten noch total geschockt bin und Angst habe….und dass ich auch auf gar keinen Fall das Palladon zu diesem Zeitpunkt runterdosieren möchte. Gleiches Spiel wieder. Er guckt verwirrt. Sie aus dem Fenster.
Er fragte dann “ Hilft Ihnen das Humira denn?“ Ich: „Ja!“
Er: „Dann dürfen Sie es auch behalten!“
Ich: „Und das Palladon auch“!?
Er: „Ja, das kann man später immer noch versuchen wieder runter zu dosieren“
Ich guck zu meiner Ärztin. Sie aus dem Fenster.
Dann hat er mir versucht die Geschichte mit den Röntgenbildern zu erklären.
Er meinte das Röntgenbild hat überhaupt nix damit zu tun, ob ich Humira weiter bekomme. Die glauben wohl, dass die MHH die Diagnose Bechterew gestellt hat, damit ich Humira bekommen konnte. Und dass ich eigentlich weiterhin „nur“ eine Spondarthritis habe. Und nur Grad I . Und das sie das nur in Grad II umgeändert haben, damit ich die neuen Medis haben kann. Er sagte es macht ansonsten bei meiner Behandlung keinen Unterschied ob es Spondarthritis oder MB ist.
Ich mein ich würde mich ja freuen wenn es kein MB ist, aber warum müssen die mir denn in der MHH dann so einen Schreck einjagen. Ich meine, die haben mir gesagt, mein Rücken hätte sich auf Grad II beidseits verändert…(was unter Enbrelgabe ein großer Schock für mich war)…sie hätten doch sagen können…hören Sie zu, wir schreiben dass nur in die Akte und benennen die Krankheit jetzt anders, aber sie können beruhigt sein, ihr Röntgenbild hat sich in Wirklichkeit NICHT verschlechtert. Es steht NUR auf dem Papier !
Naja, ich war natürlich erstmal sehr erleichtert und hab mich unheimlich gefreut dass ich nicht plötzlich auf Humira verzichten soll, aber verstehen kann ich das Ganze trotzdem nicht.
Sie haben jetzt auf jeden Fall die Röntgenbilder von Hannover angefordert und sobald die da sind möchte ich die ganz genau erklärt haben.
So, die Visite war dann also vorbei und ich hatte dann gehofft, dass die Ärztin später dann noch mal alleine vorbei kommt und mit mir noch mal alles in Ruhe bespricht…aber Pustekuchen…denselbigen und nächsten Tag ward sie nicht mehr gesehen…trotz mehrmaligem Nachfragen. Heute kam sie dann auch erst nachdem ich sie gesucht und im Schwesternzimmer direkt angesprochen habe. Ich wollte noch mal ein anderes NSAR ausprobieren, da wir ja das Indometacin wegen Nebenwirkungen abgesetzt hatten und das Arcoxia nicht ausreicht. (Meine Morgensteifigkeit und die Schmerzen in den Händen sind wieder so stark geworden diese Woche) Sie kam dann ins Zimmer und fragte MICH, welches ich denn haben möchte *eek* Ich hab ihr gesagt, ich hatte ja eigentlich schon alle durch und entweder hatten sie nicht (genug) gewirkt oder eben nebenwirkungen. Aber das ist ja teilweise auch schon Jahre her und ich würde es einfach noch mal versuchen – egal mit was.
Naja, jetzt bekomm ich als Versuch übers Wochenende Voltaren.
So jetzt kommt wieder der Hammer:
Während des Rausgehens sagte sie dann wenn das Voltaren hilft können wir ja Montag das Palladon runtersetzen…
Wie jetzt??? Soll Voltaren Palladon ersetzen??? Ich hab gedacht ich wird nicht mehr!!
Habe aber nichts dazu gesagt! Ich habe mich jetzt dazu entschlossen dass ich Dienstag oder Mittwoch nach Hause gehe (möchte doch so gerne nach Berlin kommen), und mir dann noch mal einen Termin in der MHH hole und solang kann ich ja zu meinem Schmerztherapeuten gehen. Das Problem für mich ist jetzt, dass es mir zwar besser geht mit dem erhöhtem Palladon, aber es halt noch nicht reicht! Ich war gestern nur bei der KG und im freien Bewegungsbad und weil ich dachte es geht mir gut war ich abends noch kurz vor der Tür und ich hab dann wieder so starke Schmerzen gehabt. Heute ist es ähnlich auch Schwimmen und KG und noch weniger als gestern und kein sonstiges Rumlaufen und jetzt hab ich wieder so dolle ISG/LWS - Schmerzen. Die waren eigentlich ja schon wesentlich besser und nur die BWS machte hier noch Probleme. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich vom Schmerz her denken es ist wieder hochaktiv da unten…aber das MRT letzter Woche sagte ja was anderes. Und die werden sicherlich nicht noch mal ein MRT machen…
Ach ich weiß auch nicht, ich fühl mich hier einfach nicht gut aufgehoben
Und wenn man kein Vertrauen in die Kompetenz des behandelnden Arztes hat, dann kann daraus doch nichts werden, oder??? :o
Liebe Grüße von Julia