Frage an die berufstätigen Rheumi's

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Flocke_79, 25. Februar 2016.

  1. Flocke_79

    Flocke_79 Registrierter Benutzer

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    Danke euch!
    Ich musste auch lange genug warten, in Widerspruch gehen und mit Klage drohen bis es durchgestanden war.
     
  2. Flocke_79

    Flocke_79 Registrierter Benutzer

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    Habe mir soeben mein medizinisches Gutachten vom der Agentur für Arbeit abgeholt.

    Der Witz des Tages: Ich bin vollschichtig belastbar :D

    Ich brüll mich weg.
     
  3. KaBalle

    KaBalle Mitglied

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    Ich arbeite 25 h/Woche in der Tagespflege (Altenpflege) und zwar lt Dienstplan - Es kann sein , dass ich von 7:30 - 16:30 Uhr arbeite , dann aber nur 3 oder 4 Tage in der Woche oder von Montag bis Freitag 5 Stunden :1blue1:
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Mit einer Teilrente musst du aber unter 6 Std am Tag bleiben. Da musst du mit deinem Arbeitgeber überlegen wie das funktionieren kann.

    Bei einer Vollrente sind es maximal 3 Std am Tag.
     
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  5. KaBalle

    KaBalle Mitglied

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    Ja das würde sich sicherlich absprechen lassen , wobei ich eigentlich auch sehr angenehm finde nur 3 oder 4 Tage in der Woche zu arbeiten...... naja das mit der Teilrente ist auch nur ne Überlegung von mir - da sich das aber nach einer echt schwierigen Aufgabe anhört , weiß ich nicht, ob ich es mir antun möchte ........ LG KaBalle
     
  6. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi KaBalle,

    das ist so aufwendig nicht, Termin bei Rentenberatung machen, Antrag auf Rente ausfüllen lassen unterschreiben, abwarten und schauen was der Vertrauensarzt sagt. Wenn der meint 30h die Woche geht dann bekommst Du den Bescheid. Wie gesagt es ist kein Riesenaufwand dabei. Ich bin allerdings von der vollen Erwerbsminderungsrente auf die Teilrente gekommen da ohne Arbeit wird’s doch langweilig und der Bechterew lässt bei mir eine Bürotätigkeit ja noch zu. Und 30 Stdndie Woche ist schon ordentlich finde ich und man zahlt ja noch in die Kasse ein was im Alter auch nicht verkehrt ist.

    Viele Grüße
    Oliver
     
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  7. Catwoman55

    Catwoman55 Mitglied

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    Hallo zusammen,
    ich arbeite seit November wieder 70% an meinem Hauptarbeitsplatz. Seit Januar kam noch ein 10%-Pensum dazu und dazwischen bin ich noch Dozentin an zwei Schulen (4-8 jährlich 1 1/2 - 3 h) im Stundenlohn. Das tiefe Pensum war aber nicht auf die RA zurückzuführen sondern auf andere Gründe. Hier in meinem Bürojob halte ich mich an die Vorgaben von meinem Doc (nicht schwerer als 5 kg und keine sich wiederholenden, grobmotorischen Tätigkeiten). Dazu habe ich mir noch eine ergonomische Tastatur und Maus zugelegt.
    Bis jetzt geht's ganz gut und ich habe nur mit Verspannungen im Nacken und unteren Rücken zu kämpfen. Oder, wenn mir meine Finger und Handgelenke schon beim Aufstehen wehtun.
     
  8. Dani1409

    Dani1409 Mitglied

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    Also ich arbeite 40 std als Ambulanzsekretärin....Ich mag meinen Job aber durch meinen Krankheitsverlauf kostet mich die berufliche Ausübung immer mehr Kraft.... Wenn ich das Geld nicht brauchen würde, hätte ich schon längst auf 20 std reduziert.
    Mein Rat wäre: ich habe durch den Arbeitstag doch das Gefühl der "Normalität" trotz Rheuma usw, aber starte langsam ins Berufsleben und du siehst eh wie es dir dabei geht...
    Lg Dani
     
  9. Ni.Ka

    Ni.Ka Registrierter Benutzer

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    Ich arbeite seit 1.1.2019 nur noch 34 Stunden statt 38,5, ich musste nach 30 Jahren auch mal reduzieren und mir mehr Freizeit gönnen. Ablenken tu´ich mich allerdings nicht mit der Arbeit, die dient ausschließlich nur zum Broterwerb. Sozialkontakte pflege ich privat.
     
  10. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    mich strengt am meisten das frühe Aufstehen an, wobei das um 6.30 Uhr bei mir ist, kann man eigentlich nicht meckern, doch für mich ist das jedes Mal eine Tortur.
     
  11. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Das versteh ich gut. Vor allem, wenn man noch gar nicht wirklich "in die Gänge gekommen ist", richtig? Kannst du deine Medis vielleicht so nehmen, dass du leichter aufstehst?

    Noch zu mir und meiner Berufstätigkeit.
    Ich arbeite derzeit +/- 40 Stunden in der Woche als Projektmanagerin. Ich habe eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht, sitzende Tätigkeit am ergonomisch eingerichteten Schreibtisch ohne Schichtarbeit und möglichst wenig Überstunden, Orthesen vom Ergotherapeuten helfen, meine Handgelenke zu stabilisieren. Inzwischen war ich 5,5 Jahre in derselben Branche in der Schweiz (Wochenendpendler) und arbeite seit August 2016 von zu Hause aus - das Beste, was meinem Rheuma und dem Seelenfrieden passieren konnte.

    Gleich im Vorstellungsgespräch (2 Firmen bisher) brachte ich mein Rheuma auf den Tisch. Ich will Transparenz und "Commitment" - wer mein Wissen und meine Arbeitskraft will kriegt das nur mit Rücksicht auf und Verständnis für die Bedürfnisse meiner Krankheit. Ich arbeite viel und gern und war in meinen 13,5 Berufsjahren lediglich 6 Wochen krankgeschrieben (die OP/Agranulozytose nicht mitgezählt) - und davon nur einen Tag wegen der JIA. Es gibt keine Diskussion, wenn ich Arzt-/Physio-/Ergotermine habe, zur Blutabnahme muss oder zu Kontrollterminen frei brauche. Ich habe einen GdB von 50% (schwerbehindert) und damit 5 Tage mehr Urlaub, die ich zur Erholung und für "Rheumatermine" nutze.

    Meine Geschichte ist so positiv, weil ich mit meinem Arbeitgeber offen mit meiner Krankheit umgehe, mich nie unterkriegen lasse und auch an beschissenen Tagen die Zähne zusammenbeisse, wie wir alle. Rheuma und Beruf geht! Lasst euch nicht entmutigen.

    Alles Liebe
    Natascha.
     
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  12. Ni.Ka

    Ni.Ka Registrierter Benutzer

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    Liebe Natascha, natürlich geht das, aber nach 30 Jahren sind kranke, wie gesunde Menschen mitunter auch "müde". Ich war noch nie wegen Rheuma krank, nur mit Nebenhöhlen, Augenflimmern, Magen-Darm und Zahnangelegenheiten und das kann man in den 30 Jahren an 2 Händen abzählen bei mir, mehr war ich nicht nie krank. Weder Ops, noch Krankenhausaufenthalte noch Kinder geboren. Daher trete ich jetzt leiser auf, habe einen körperlich anstrengenden Job, bin auf Lager. Vor 10 Jahren, mit Mitte 30, war ich fitter ;))))
     
  13. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Liebe Ni.Ka - Und damit hast du doch auch recht. Meine Geschichte ist meine Geschichte, und kein Masstab für irgendjemand anderen. Tu das, was für dich jetzt richtig ist. Das ist immer der goldene Weg. Auch 33 Jahre Rheuma machen müde, aber hier geht es aber nicht darum, wer von uns das schlimmere Los hat, sondern um den Erfahrungsaustausch.

    Alles Gute
    Natascha.
     
  14. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Das freut mich Natascha, dass du so engagiert bist in deinem Job!

    Die Müdigkeit morgens hat nichts mit Medikamenten zu tun; ich bin einfach morgens total schlapp und träge und fix und foxi; vielleicht 3 x im Monat stehe ich fit und frisch auf. Mir tut nichts weh oder so, das ist es nicht, ich bin einfach so sehr müde. Wenn ich mal frei habe und Zeit dann schlafe ich bis 11 Uhr. Wenn man bedenkt, das sind 12 Stunden, aber das tut mir richtig gut. Leider ist im Alltag keine Zeit dazu und früher ins Bett gehen bringt mir nichts, da ich um 7 Uhr eben noch nicht müde bin.

    Gibts eigentlich noch jemanden, dem es so geht bzw. was tut ihr dagegen?

    Gruß Mara
     
  15. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Das verstehe ich Ni.Ka, du hast ja noch dazu einen anstrengend Job, alle Achtung wie du das meisterst.
    Ich arbeite seit 46 Jahren, wovon ich jedoch 4 Jahre zuhaus war bis beide Kinder im Kindergarten waren, damals ging das erst ab 3 Jahren (bin ich jedoch froh drüber) - ich hab schon auch die Schnauze voll von der täglichen Routine, wobei ich einen relativ guten Job habe, ein schönes Büro, nette Kollegen, passt soweit alles gut, ich kann mich eigentlich nicht beschweren.
     
  16. kukana

    kukana Moderatorin

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    ? Hast du dich da nicht vertan? Du bist doch erst 55?
     
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  17. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Da hast du Recht kukana, da habe ich mich verrechnet, aber anscheinend fühlt es sich für mich sooo viel an ;-),
    ich gehe arbeiten seit ich 16 bin, somit 40 Jahre fast, werde bald 56.
     
  18. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Danke dir Mara. Sehr lieb, dass du das sagst.

    Ah, da haben wir uns missverstanden. Ich dachte, wenn du solch heftige Müdigkeit hast, dann ist das eine Fatigue und deine Medikamente könnten gegebenenfalls umgestellt werden.

    Mir geht es da ganz ähnlich wie dir - ich stehe jeden Tag um 7 Uhr auf, gezwungermaßen für das Kortison, aber es tut mir auch gut. 1x im Monat bin ich am Wochenende dann so k.o., dass ich nochmals einschlafe und erst gegen halb 11, 11 die Augen wieder aufmache; das sind dann etwa 10-10,5 Stunden Schlaf. Ein wirkliches Patentrezept gegen die Müdigkeit hab ich selbst nicht, wobei ich sagen muss, sie ist mit den Biologicals schon bedeutend besser geworden. Ansonsten einfach auf den Tag warten, wo man den Schlaf wieder aufholt (auch wenn viele meinen, das ginge nicht; ich glaube daran, dass man Schlaf nachholen kann) und bis dahin viel, viel Kaffee trinken :)
     
  19. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Du kannst absolut stolz auf dich sein, Ni.Ka - auf dein Durchhaltevermögen und den Biss! Wirklich.
     
  20. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Das finde ich auch! Aber was bleibt uns denn schon anderes übrig, wenn man das Geld braucht, sonst ginge ich längst nur halbtags.
    So gehts mir auch Nika sonst hätte ich schon längst die Kurve gekratzt :D. Dann hätte ich einen vollkommen anderen Tagesrythmus, ich würde spät ins Bett gehen und jeden Morgen gaaaanz lange ausschlafen, das wäre herrlich; aber träumen darf man ja :).
     
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