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FMS, CF und Verdacht auf Schlafapnoe-Syndrom

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Estelle, 25. September 2011.

  1. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben

    Ich war nun bei einem Spezialisten für CFS und FMS. Er vermutet als Verdachtsdiagnose zu meinen sonstigen Diagnosen Fibromyalgie-Syndrom, CF, schwere psychosoziale Belastungssituation und anankastische Persönlichkeit ein Schlafapnoe-Syndrom. Da dieses schon bei meinem Bruder besteht und ich auch sonst jahrelange ungeklärte Atemprobleme habe, könnte das schon stimmen. Ich werde es jedenfalls abklären lassen.

    Erstmal lese ich einiges dazu und möchte auch euch danach fragen, ob jemand hier diese Schlafapnoe hat und wie man das feststellen kann. Ich schlafe allein, niemand merkt, wenn ich beim Schlafen den Atem anhielte. Nur weiß ich von meiner Schwester, dass sie mich früher oft für tot hielt und mich in großer Angst weckte.
     
  2. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Estelle!
    Zum Feststellen einer Schlafapnoe geht man in ein Schlaflabor. Dort wird man an diverse Geräte angeschlossen und überwacht d.h. dort mußt auch über Nacht bleiben.
     
  3. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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    Hallo Estelle,

    ein Schlafapnoe Syndrom lässt sich im Schlaflabor diagnostizieren.
    Dazu brauchst du eine Einweisung vom HNO oder HA.

    Das ganze dauert 3 Tage incl. Diagnostik, Einstellung und Versorgung mit dem entsprechenden Atemgerät.
    Es tut nicht weh, ist nur etwas ungewohnt. Aber es schläft sich hinterher um Welten besser.

    Lass es bitte abklären. Du tust DIR nur Gutes dabei!
     
  4. Süpi

    Süpi Neues Mitglied

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    Hallo Estelle,

    diese Untersuchung kannst du im Schlaflabor oder aber auch ambulant zu Hause machen lassen. Es kommt halt darauf an, ob das bei dir in der Nähe ein Facharzt anbietet.

    Ich persönlich finde es besser, das ganze zu hause zu machen, in einer fremden Umgebung unter Beobachtung von anderen kann ich nicht gut schlafen. Für diesen Test muss man aber mind 6 Std. schlafen.

    Ich habe dazu von meinem Lungenfacharzt (der auch ein Schlaflabor betreibt) das Gerät mit nach Hause bekommen (ein kleines Köfferchen, welches auch nicht schwer ist). Die Schwester hat mir vorher alles erklärt (wie es anzulegen ist, welche uhrzeit etc).
    Das Anlegen ist ein wenig umständlich, aber auch für einen Laien gut machbar.

    Ich habe es nachmittags abgeholt und am nächsten Morgen wieder hingebracht.

    Liebe Grüße
     
  5. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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    @ süpi,

    das von dir beschriebene Kästchen ist nicht die eigentliche Diagnostik, wie sie im Schlaflabor stattfindet.

    Im Schlaflabor wird wesentlich mehr überwacht.... EEG, Augenbewegungen, Schluckbewegungen, Atmung, Atemaussetzer, deren Länge, Tiefschlafphasen, Kieferbewegungen, Bewegungen im Schlaf wie Beinbewegungen und Umdrehen, Sauerstoffsättigung, usw. usw. Das kann mit dem kleinen Kästchen vom HNO nicht alles erfasst werden. Dieses Gerät zeichnet nur auf ob und wieviele Atemaussetzer du hattest. Nach der Auswertung der einen Nacht entscheidet der HNO normalerweise über einen Schlaflaboraufenthalt.

    Daher ist ein 3 tägiger Schlaflaboraufenthalt schon wesentlich aussagekräftiger als die eine Nacht mit dem Kästchen.

    Am ersten Tag ist Aufnahme incl. Untersuchungen ( Blut, EKG usw.) und dann die erste Nacht wird nur aufgezeichnet und beobachtet.

    Am zweiten Tag wird dann die Nacht ausgewertet und das weitere Vorgehen besprochen.
    Im Schlaflabor hat man dann auch die Möglichkeit die verschiedenen Masken zu testen. Es gibt dann auch eine Einweisung in die Handhabung und Pflege des Gerätes und der Maske.
    Die zweite Nacht ist wie die erste.... nun allerdings mit dem gewählten Gerät und Maske. Incl. aller Überwachung und nochmaliger Auswertung, die dann am 3. Tag besprochen wird.

    Das wars dann auch schon. Nächste Kontrolle sollte dann innerhalb eines halben Jahres sein.

    So war es bei mir.... und ich habe mich sehr gut betreut gefühlt.
     
  6. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Huhu ihr Lieben

    Gott sei Dank hat ein namenhafter Professor auf die Schlafapnoe hingewiesen in seinem Arztbericht, denn mein Hausarzt wollte mich wegen der Fibromyalgie und meiner anankastischen Persönlichkeit in die Psycho-Ecke stellen. So kann ich immer wieder auf diesen Bericht verweisen. Erstmal werde ich jetzt also zum Lungenarzt geschickt, wo mir ein Kästchen mitgegeben wird, um den Sauerstoffgehalt zu messen, wurde mir erklärt. Wir machen das gestaffelt, weil das Ganze sehr aufwändig sei. Da mein Bruder erwiesenermaßen eine Schlafapnoe hat und dies familiär gehäuft vorkommen kann, ich mich außerdem oft sehr atemlos fühle und das schon sehr lange, möchte ich das schon bis ins Schlaflabor abklären. Aber zuerst werde ich diese Vortests mitmachen und dann mein bis dahin gesammeltes Wissen anwenden, um weiter fragen zu stellen, da ich natürlich schon eine eindeutige Abklärung haben möchte. Aber ich kann im Notfall immer noch den Prof fragen, damit er mich überweist. Es kam ja schließlich von ihm aus.

    Eine Schlafapnoe würde viele meiner zusätzlichen Symptome erklären. Hab gerade gelesen, dass viele zuerst in die Psycho-Ecke gesetzt werden, bis nach Jahren der Verdacht auf Schlafapnoe aufkommt, meist nach einer Ärzte-Odyssee.