Re: @ Werner / Körperbewusstsein
Hi Werner,
ich denke jeder chronisch Kranke sollte soviel Körperbewusstsein entwickeln, daß er seine Belastungsgrenze kennt und deshalb weit darunter bleiben kann.
Aber wieso sollte ich mehr trainieren, nur weil neben mir "Mr. Universum" steht?? Ich erfreue mich an seinem Elan und an seiner körperlichen Fitness und bleibe trotzdem bei meinem Körper ;-)
Natürlich ist es eine Frage, des Selbstbewusstseins und der Körperwahrnehmung. Ich sehe nicht krank aus und habe eine sportlich, schlanke Figur. Deshalb werde ich schon mal angequatscht, daß ich zuwenig trainiere, daß ich mit den geringen Einstellungen (wie gesagt, keine Gewichte, sondern Luftunterstützung) keine Fortschritte machen würde. Und?? Freundliches Lächeln, netter Spruch und die Welt ist in Ordnung *g*
Derzeit kann ich aus diversen Gründen nicht trainieren und ich merke, daß es meinem Körper NICHT gut tut. Ich bewege mich zwar ausreichend, aber mir fehlt das Training. Ich fahre mich i.d.R. mit dem Rad warm und mache dann ca. 30 min ganz leichtes Muskeltaufbautraining.
Meine Krankengymnastin kennt mich seit fast 7 Jahren und hat meine schlimmste Zeit miterlebt. Sie ist total begeistert und fasziniert, daß ich mit meinen sehr beschränkten Möglichkeiten meine Muskeln stabilisieren kann.
Da meine schlimmen Schwachpunkte Handgelenke, Knie und Füße sind, hat der Trainer ein Programm entwickelt, wo ich genau diese Gelenke entweder sehr wenig oder aber garnicht belaste.
Meines Erachtens gibt es für jedes Ausmaß an Erkrankung den richtigen Sport. Man muß halt suchen, ausprobieren und in seinem Rahmen bleiben.
Viele Grüsse
Sabinerin, die früher dachte : "Sport ist Mord" *lol*