rabenkoenig
Neues Mitglied
Hallo,
ich bin 47 J., männlich und seit Ende letzten Jahres durch zunehmende Fingerbeschwerden beeinträchtigt, für die die konsultierten Rheumatologen und Dermatologen keine sichere Erklärung haben. Sie sind ratlos.
Nun suche ich auf diese Weise nach Menschen mit ähnlichen Symptomen und vielleicht einer Erklärung.
Symptomatisch fiel im November zunächst eine Entzündung der Beugesehne des fünften Fingers der rechten Hand auf, die ich zunächst durch eine Schienenversorgung und mittels NSAR sowie in 1/14 durch eine lokale Steroidinfiltration behandelte bzw. behandeln ließ. Diese Beschwerden bildeten sich langsam zurück. Es blieb jedoch zunächst nur am fünften Finger eine Weichteilschwellung der Fingerkuppe (MRT=Ödem der Kulis und Subkutis) zurück.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich mein aktuelles Hauptproblem: beginnend an den Fingerkuppen der rechten Hand unter ulnarer Betonung, im mehrmonatigen Verlauf auch der linken Hand, entstand zunächst eine Berührungsüberempfindlichkeit und ein Schwellungsgefühl. Der Nagelfalz rötete sich und schwoll etwas an (wie eine chronische Nagelfalzentzündung). Es entstand eine Hypertrophie und Hyperkeratose der Nagelhäutchen. Die Fingernägel wölbten sich in der Längs- und insb. Querebene. Dadurch und vielleicht auch durch ein Begleitödem nahm das Volumen der Fingerkuppen etwas zu. M.e. sind auch die Finger selbst insb. morgens etwas geschwollen.
In dieser Situation ist es extrem unangenehm, Dinge mit schärferen Kanten anzufassen.
Aus der umfassenden Diagnostik ist hervorzuheben, dass mittlerweile die anfänglich negativen ANA Werte sich in den "Grenzbereich" bewegt haben (1:100; granuläres Muster), sämtlich Subspezialitäten jedoch negativ sind. Kapillarmikroskopisch zeigt sich ein "auffälliges" Muster, jedoch (noch?) nicht kollagenosetypisch. Therapieversuche mit Steroiden über mehrere Wochen sowie anschließend MTX über 3 Monate haben die Beschwerden nicht zurückgedrängt, wobei nach dem Absetzen von MTX bei mir der Eindruck entstanden ist, dass MTX den Verlauf vielleicht abgebremst hat.
Derzeit nehme ich schmerzdistanzierend Lyrica und versuchsweise Nifedipin (unter der Vorstellung einer vaskulopathischen Ursache), Letzteres hat bisher keinen Effekt gezeigt.
Der Dermatologe meint, es könnte eine ganz frühe Kollagenose sein, der Rheumatologe sagt, er wisse es nicht...
Meine Interpretation ist die eines vaskulär-entzündlichen Problems mit Ödembildung und entsprechender Verformung der Fingernägel durch den "Ödemdruck" (der vielen Gefäße im Nagelbett).
Kennt jemand solch ein obskures Fingerkuppenproblem?
rabenkoenig
ich bin 47 J., männlich und seit Ende letzten Jahres durch zunehmende Fingerbeschwerden beeinträchtigt, für die die konsultierten Rheumatologen und Dermatologen keine sichere Erklärung haben. Sie sind ratlos.
Nun suche ich auf diese Weise nach Menschen mit ähnlichen Symptomen und vielleicht einer Erklärung.
Symptomatisch fiel im November zunächst eine Entzündung der Beugesehne des fünften Fingers der rechten Hand auf, die ich zunächst durch eine Schienenversorgung und mittels NSAR sowie in 1/14 durch eine lokale Steroidinfiltration behandelte bzw. behandeln ließ. Diese Beschwerden bildeten sich langsam zurück. Es blieb jedoch zunächst nur am fünften Finger eine Weichteilschwellung der Fingerkuppe (MRT=Ödem der Kulis und Subkutis) zurück.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich mein aktuelles Hauptproblem: beginnend an den Fingerkuppen der rechten Hand unter ulnarer Betonung, im mehrmonatigen Verlauf auch der linken Hand, entstand zunächst eine Berührungsüberempfindlichkeit und ein Schwellungsgefühl. Der Nagelfalz rötete sich und schwoll etwas an (wie eine chronische Nagelfalzentzündung). Es entstand eine Hypertrophie und Hyperkeratose der Nagelhäutchen. Die Fingernägel wölbten sich in der Längs- und insb. Querebene. Dadurch und vielleicht auch durch ein Begleitödem nahm das Volumen der Fingerkuppen etwas zu. M.e. sind auch die Finger selbst insb. morgens etwas geschwollen.
In dieser Situation ist es extrem unangenehm, Dinge mit schärferen Kanten anzufassen.
Aus der umfassenden Diagnostik ist hervorzuheben, dass mittlerweile die anfänglich negativen ANA Werte sich in den "Grenzbereich" bewegt haben (1:100; granuläres Muster), sämtlich Subspezialitäten jedoch negativ sind. Kapillarmikroskopisch zeigt sich ein "auffälliges" Muster, jedoch (noch?) nicht kollagenosetypisch. Therapieversuche mit Steroiden über mehrere Wochen sowie anschließend MTX über 3 Monate haben die Beschwerden nicht zurückgedrängt, wobei nach dem Absetzen von MTX bei mir der Eindruck entstanden ist, dass MTX den Verlauf vielleicht abgebremst hat.
Derzeit nehme ich schmerzdistanzierend Lyrica und versuchsweise Nifedipin (unter der Vorstellung einer vaskulopathischen Ursache), Letzteres hat bisher keinen Effekt gezeigt.
Der Dermatologe meint, es könnte eine ganz frühe Kollagenose sein, der Rheumatologe sagt, er wisse es nicht...
Meine Interpretation ist die eines vaskulär-entzündlichen Problems mit Ödembildung und entsprechender Verformung der Fingernägel durch den "Ödemdruck" (der vielen Gefäße im Nagelbett).
Kennt jemand solch ein obskures Fingerkuppenproblem?
rabenkoenig