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Fibromyalgie und Medikamente

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Anja-Locke, 25. November 2013.

  1. Anja-Locke

    Anja-Locke Neues Mitglied

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    Ich komme aus dem schönen Harz / Niedersachsen
    Hallöchen,
    ich habe mal eine Frage, hat jemand von Euch Medikamente die bei Fibro- Schmerzen helfen. Wenn ja, könnt ihr mir die Namen der Medis nennen ?

    Vielen Danke im vorraus
    Anja
     
  2. Manuela79

    Manuela79 Aktives Mitglied

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    Hallo liebe Anja,

    ich nehme seit knapp einem Jahr 25 mg. Amitriptylin ein. Hierbei handelst es ich um ein Antidepressiva welches das Schmerzgedächnis beeinflussen soll. Seither habe ich deutlich weniger Schmerzen. Bevor ich Amitriptylin eingenommen habe, hatte ich oft das Gefühl, wie wenn eine schwere Last auf mir liegen würde. Dies ist nun wirklich besser. Zugleich hat mir des Medikament auch bei den Schlafstörungen geholfen. Ich nehme das Präparat immer Abends um 20.00 Uhr, werde dann gegen 22.00 Uhr müde und schlafe dann in der Regel gut durch.
    Meine Fibro. ist immer von Januar - März besonders schlimm. Dieses Jahr hatte ich zu dieser Zeit noch Bandscheibenprobleme, welche mit Akupunktur behandelt worden ist. Von der Akupunktur hat sich auch die Fibro. positiv beeinflussen lassen. Ich hatte zu dieser Zeit deutlich weniger Schmerzen ohne die Pharmaindustrie.

    Wünsche Dir, das Du einen guten Weg zur Behandlung der Fibro. findest

    Alles Liebe für Dich
    Tiger 1279
     
  3. lillyfee

    lillyfee Mitglied

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    Hallo Anja

    hast du "nur" Fibromyalgie oder noch andere Erkrankungen,wie lange hast du schon die Diagnose

    und bei welchem Arzt bist du in behandlung
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo Anja-Locke

    fibrmyalgie zu behandeln bedarf schon genauester sachkenntnis, ob wirklich diese
    erkrankung vorliegt und/oder noch andere begleiterkrankungen vorliegen.

    ich schicke dir mal den link der dt.rheumaliga.hier ist serh gut erklärt, was bei
    fibromyalgie an behandlungen erfolgt.

    link http://www.rheuma-liga.de/hilfe-bei-rheuma/therapie/medikamente/fibromyalgie/

    vileicht findest du per googel noch andere ansätze, denn erst jetzt wurde ja
    bekannt, das fibromyalgie durchaus eine ernstzunehmende krankheit ist, die
    keineswegs nur auf "psychischer grundlage"existiert.
    die universität würzburg hat dazu ergebnisse veröffentlicht.


    link http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/fibromyalg/

    auch in der visite sendung vom 01.10.2013 wurde dazu einiges an neuen erkenntnissen
    gebracht.


    link http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite9009.html

    mehr kann ich dir dabei nicht helfen, aber ich drück dir die daumen, dass du bald hilfe
    erfährst.

    grüße vom sauri
     
  5. angela309

    angela309 Neues Mitglied

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    moin,auch neu hier

    ich war jetzt 3 wochen zur reha in bad bramstedt
    und da wurde immer wieder gesagt ,,,man soll kein Amitriptylin (25mg) nehme ich ab und zu ,,nehmen,,,
    ja was soll man denn nun ??
    ganz starke wie tilidin oder tramadol möchte ich NICHT nehmen!!
    ich wache zur zeit mit sehr starken rücken schmerzen auf ,und spaziere sogar in der nacht umher ,,
    um dann weiter schlafen zu können,
    das kann aber nicht sinn des lebens sein,,,oder ??
    welche ""guten"" tabletten geibt es denn wirklich ??
    wer kann mich beraten??
    danke im vorraus !!
    LG angela
     
  6. Anja-Locke

    Anja-Locke Neues Mitglied

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    Danke für Eure Antworten. Ich habe seit 14 Jahren die Diagnose Fibromyalgie nach Borreliose.
    Ich habe den Hausarzt gewechselt, weil ich bei meinem alten Hausarzt jede Therapie wöchentlich mit 78 € zahlen musste.
    Der neue Arzt hatte zu Beginn echt gute Ideen gehabt aber jetzt mit dem ewigen Wechsel der Medikamente ging es mir letzte Woche so dreckig, wie noch nie vorher !

    Vielen Dank für Eüre Hilfe.
    Anja - Locke
     
  7. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Moin,
    also ich nehme nun schon viele Jahre Amitrip. 10mg Tabl.,
    das genügt mir vollkommen.

    Ich hab nun eine sekundäre Fibro.

    Wenn ich´s mal "verpennt" habe merke ich es gleich:
    die ganze Nacht wach wie nach ner Kanne Kaffee!

    Spassss beiseite:
    Ami. wird bei Fibro ja nicht als "Antidep." eingesetzt, die Dosen
    wäre sicher viel höher.
    Stichwort ist dabei: "Serotonin- Wiederaufnahme- Hemmer",
    als solches soll es vornehmlich wirken (und tut es auch).

    LG von Juliane.
     
  8. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Ich nehme Cymbalta und Lyrica, sowie ab und an Ortoton.

    Kürzlich bin ich über einen Artikel gestoßen, der den einen oder anderen noch hoffen lassen kann.
    Hier wurde eine 5tägige Serie an Infusionen mit Navoban (5x5mg) gegeben. Navoban ist eigentlich ein potentes Mittel gegen Erbrechen bei Chemotherapie oder bei OPs.
    Da mich dies interessiert hat, habe ich mal ein wenig das Netz durchforstet. Hier habe ich einige Dinge gefunden und auch einiges an positiven Erfolgen. Genauer in Zahlen hat sich da das Schmerzzentrum Frankfurt ausgedrückt:
    http://www.schmerzzentrum-frankfurt.de/therapie/behandlungsmethoden/mn/navoban.html
    Auch ist diese Option schon länger bekannt, wurde aber aus Kostengründen(Off-Label) nicht in den Vordergrund gerückt.
    Im Forum wurde auch schon vor längerem über Navoban diskutiert.

    LG
    Waldi
     
  9. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Hallo Anja-Locke,

    ich habe auch seit mehreren Jahren Fibro und habe nie Schmerzmittel oder Antidepressiva genommen. Wenn ich starke Migräne habe nehme ich Schüßler Salz "die Heiße Sieben", Ibu oder Paracetamol oder ich lege mich den ganzen Tag ins Bett und melde mich ab, dann geht es schnell vorüber.
    Gegen die Fibro hilft mir regelmäßige, mäßige Bewegung (viel spazierengehen, radfahren), Ruhe in den Alltag bringen (das habe ich nur mit psychologischer Unterstützung soweit geschafft, dass es wirklich hilft), herausfinden, was mir guttut und was nicht.
    An mich zu denken und mich von dem abzugrenzen, was mir Energie nimmt.
    Seit 6 Wochen gehe ich einmal wöchentlich zur Akupunktur und zum Shiatsu, das bringt mich richtig weiter, auch wenn ich mal schwierige Tage habe, der nächste ist wieder gut.
    Außerdem mache ich nun seit 1,5 Jahren Taiji und bekomme Massagen. Habe ich stärkere Schmerzen, z.B. in den Hüften, reibe ich sie mir 2x täglich mit Retterspitz Muskelcreme ein, dann komme ich gut über den Tag.
    Wichtig ist: bewegen, das lockert die Muskulatur.

    Wenn daran denke, wie schlecht es mir noch vor einigen Jahren ging, habe ich es echt gut hinbekommen, ohne Schmerzmittel auszukommen und mit der Krankheit zu leben. Das wünsche ich allen anderen auch!

    LG
     
  10. laface

    laface Mitglied

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    moin,

    @angela309,

    mit welcher begründung. das lese ich zum ersten mal. wäre schön wenn solch aussagen belegt werden würden.
    ich war zum beispiel in der rheumatologie hamburg eilbek. dort wurde mir das ami als langzeittherapie verordnet.
    in geringen täglichen dosen ist es in der schmerztherapie eine sehr häufige option in kombination mit schmerzmitteln.

    beste grüße
    laface