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fibro und physio ausserhalb des regelfalles möglich?

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von roco, 23. September 2016.

  1. roco

    roco Guest

    hallo, meine frage steht ja oben und nun möchte ich kurz erzählen, warum ich das frage...

    die diagnose steht seit 2004. seitdem schiebt sich ja alles leicht auf die fibro, aber das kennen sicher viele hier.
    behandlungen gab es wenig bis keine. ein neurochirurg versuchte es mit spritzen, null resultat und er schob es darauf das ich seinen anweisungen nicht folgte... die bestanden aus ruhe, ruhe, ruhe... nach seiner meinung sollte ich ausser dem nachtschlaf (haha) ca. 6 stunden am tag liegen!!!
    jeder weiss (und ich seit ca. 2 jahren auch) das DAS das falscheste ist, was es gibt. bei dem bin ich nicht mehr...

    letztes jahr im august war es so schlimm mit den schmerzen, das ich echt nicht mehr wollte... DAS hat den ausschlag gegeben, das meine hausärztin mir endlich die einweisung in eine schmerzklinik ausstellte..

    8 tage bad aibling haben natürlich kaum was gebracht, aber den sehr guten rat, eine psychosomatische reha (die wievielte???) zu machen, diesmal schwerpunkt schmerz... 6 wochen berchtesgaden haben mir neuen mut gegeben, 6 wochen erklärungen, wie schmerz und psyche sich gegenseitig hochschaukeln, was man (selber) dagegen tun kann - die umsetzung ist sehr schwer... und wie ärzte helfen können, wenn sie wollten...

    ich hatte 6 wochen lang JEDEN tag physiotherapie neben andern sachen natürlich...
    meine muskeln waren so verhärtet, die therapeuten meinten, sowas hätten sie schon lange nicht mehr gesehen. die therapie war SEHR schmerzhaft, bis es langsam besser wurde... auch, weil ich deswegen dann fast täglich in die wärmekabine durfte vor der therapie...

    der rat der therapeuten ging dahin, das ich regelmäßig physio bekommen sollte... natürlich neben den sachen, die ich selber machen kann. jetzt endlich hab ich einen sportclub gefunden, wo ich mir beitrag und kurse leisten kann. aber die schmerzen sind mittlerweile wieder so stark, das ich nie durchhalte, die muskeln wieder wie steine... ich halt das bald nicht mehr aus...

    überweisung zum orthopäden, termin frühestens im mai 2017 - keine akutsprechstunde... alle orthopäden im umkreis voll... ich bin bei meiner hausärztin heulend zusammengeklappt, hatte den letzten august vor augen...
    daraufhin rückte sie eine akutüberweisung raus, natürlich mit dem vermerk auf meine borderline-störung AUF DER ÜBERWEISUNG!!! ... jaja... die psyche... aber was dieser vermerk auf ner überweisung zum orthopäden zu suchen hat ist mir ein rätsel...

    aber ich bekomme da wieder nur ne spritze und wenns gut geht, da letztes quartal, 6 x physio (da mehr eh nicht zusteht bei fibro???) ... das reicht einfach nicht... und jetzt wirds wieder kalt, was meinen muskeln noch mehr zu schaffen macht... ich hab echt schiss, das die schmerzen mich wieder auffressen...

    besteht wirklich keine chance, an mehr physio - vielleicht sogar regelmäßig - zu kommen? ich hab mir schon nen wolf gesucht, ich finde nichts...

    kann mir wer helfen? evtl. mit links zum nachlesen?

    bitte, ich hab so angst...

    LG
     
    #1 23. September 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. September 2016
  2. Waldnixe

    Waldnixe meistens vergnügt

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    Oops und holla die Waldfee...., bei mir wurde die Fibro dieses Jahr bestätigt mit 18 von 18 Tenderpoints. Ja und mir ging es ebenso, ich hatte keinen Bock mehr vor Schmerzen. Ich war 9 Tage in Damp, genau wie bei dir Physio tgl, Aqua Joggen, Wärme usw.
    Zudem habe ich RA. So, ich habs auch begriffen, mit Bewegung gegen Schmerz, ok.
    Mein HA sagt er kann mir 3x6 Physio verordnen, den Rest muss der Rheuma Doc machen.
    Totaler Quatsch sagt meine Krankenkasse (Bahn BKK) die Ärzte können bei Notwendigkeit unendlich verordnen, wollen sie nicht, wegen ihrer Kohle.
    ABER du kannst dir auch Reha Sport verordnen lassen das geht 1 1/2 Jahre und das sind 50 Einheiten. Muss die Kasse genehmigen, machen
    die ohne Probleme.
    Akupunktur, ich hätte da einen Arzt, allerdings ist der HNO, der darf das nicht. Hallo wie doof ist das denn...
    Frag mal bei deiner Krankenkasse nach
    Ganz liebe Grüße Waldnixe
    PS bekomme bald wieder viel Bewegung, bekomme wieder einen Hund :)
     
  3. Katjes

    Katjes Aktives Mitglied

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    @roco
    ich weiß jetzt nicht ob rehasport und funktionstraining das selbe ist,aber funktionstraining kannst du dir auch aufschreiben lassen............ich meine das geht sogar über 2 jahre und da kann man sich wassergymnastik und/oder trockengymnastik aufschreiben lassen.
    das ist auch bei fibro indiziert !
    guck mal hier im forum unter aquafitness und dort clara`s letzten post.
    viel erfolg,
    wünscht dir katjes
     
  4. roco

    roco Guest

    hallo,

    ja sorry, vergessen zu erwähnen... funktionstrainig hab ich schon, also ich geh wöchentlich zur wassergymnastik- 20 minuten ... aber das bringts doch nicht... deshalb hab ich mir ja jetzt noch den sportclub gesucht, weil EINMAL die woche sport nicht reicht. das weiss ich ja...

    aber das hat ja nichts mit der fehlenden physio zu tun.

    der sport führt bei mir eigentlich immer zu dem gefühl, einen ganz fiesen muskelkater zu haben, ich fühle mich schlapp, krank... einfach fertig... nach 4/5 tagen wirds besser und dann ist ja auch schon wieder der nächste "sport-tag" dran... eigentlich grauts mir bei dem gedanken, das dieses krankheitsgefühl/muskelkater nun zum dauerzustand wird, wenn ich 3 mal die woche sport mache, aber ich will es auf jeden fall versuchen...

    nur löst DAS wohl nicht die knallharten muskeln, die dann eben den nerven und sehnen den platz wegnehmen und diese höllischen schmerzen auslösen...
     
  5. B.one

    B.one Mitglied

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    Funktionstraining ist immer ein Angebot der Rheuma-Liga - immer mit geschulten Therapeuten. Rehasport ist ein Angebot anderer Anbieter DVMB, Sportvereine,etc.

    Bewegung und Physiotherapie ist einfach so wichtig für uns. Deshalb bin ich so froh, dass es bei mir ohne Probleme läuft.

    Ich bekomme seit langem meine Physiotherapie durch die Schmerzambulanz einer Uni-Klinik. Anfangs bekam ich immer manuelle Therapie. Jetzt mache ich Gerätetraining bei meiner Physiotherapeuten-Praxis. Zusätzlich mache ich immer wieder Rehasport (Wassergymnastik) bei meinem Sportverein. Die Krankenkasse hat noch nie groß gemuckt.
    Vielleicht wäre eine Schmerzambulanz eine Möglichkeit für dich Roco? Die machen doch alle eine multimodale Schmerztherapie und da gehört Physiotherapie dazu.

    Ansonsten würde ich auch durch meine Rheumatologin Physiotherapie bekommen.

    Alles Gute wünsche ich dir
     
  6. roco

    roco Guest

    nunja, also funktionstraining gibts auch, ohne das man über die theumaliga da ran muss... also ich habs verschrieben bekommen für 2 jahre und es wird bei uns im schwimmbad angeboten... da sind auch die mit ihrem rehasport-rezept... und geleitet werden die kurse von sporttherapeuten...

    schmerzambulanz wäre die nächste in 120km entfernung... das schaff ich einfach nicht... nicht nur wegen der fibro, hab ja auch noch andere baustellen (depressionen, angst- u. panikpatient) ... die ärzte für diese krankheiten sind auch nicht vor ort und mein mann kutscht mich an seinen freien tagen wöchentlich dahin, allein ginge das nicht. deswegen war ich ja in den beiden kliniken und die liegen 800km von hier weg...

    und da ich "nur" fibro habe, komme ich hier auch nicht in die rheuma-ambulanz, da sie schon mit den "richtigen" rheumatikern völlig überlaufen sind...

    schon doof, wenn man mit mehreren krankheiten so eingeschränkt ist...

    hab ich wohl pech :o
     
  7. Adolina

    Adolina Mitglied

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    Hallo Roco,:)

    ich habe zwar keine Fibro, aber dafür bin ich Schmerzkrank.

    Die letzten 2 Jahre habe ich durchgehend Physiotherapie bekommen.
    Erst ging es 1 Jahr, immer mit dem Rezept "außerhalb des Regelfalles",dann wurde der Antrag auf ,Langfristverordnung gestellt. Das wurde auch genehmigt.
    Nach 2 Jahren wollte ich den Antrag verlängern lassen, dies wurde abgelehnt. Als begründung hieß es, es reicht nicht aus was auf dem Rezept steht, um weiter langfristig Physio zu bekommen.
    Die Sachbearbeiterin hat mich dann auch angerufen. Sie meinte, mein HA soll auf das Rezept Rheuma schreiben, dann kann ich wieder länger Physio bekommen.

    Das hat aber nicht so geklappt.
    Jetzt habe ich ein Rezept, auf dem steht D1, 60 Min. Da bekomme ich 10 mal Physio 60 Min. lang, dann muß ich 12 Wochen pause machen usw.
    Damit bin ich auch nicht wirklich zufrieden. 60 Min. hätte ich garnicht gebraucht.

    Vielleicht ist es bei dir ähnlich, und es reicht auch nicht was draufsteht.
    Die KK macht ja gerne die Sachen kompliziert.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    LG Adolina :)
     
  8. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    Das ist ganz grosser Quatsch. Zunächst hast du Anspruch auf 3 x 6 Behandlungen, und nach 3 Monaten Pause kannst du die nächsten 18 Behandlungen erhalten (Regelfall). So sieht das die Heilmittelverordnung vor, an die sich die Ärzte aber nicht halten müssen. Ein wohlwollender Arzt wird dir zudem fortlaufend Therapie ausserhalb des Regelfalles verordnen, wenn du die Lücke nicht selbst durch z.B. Sport überbrücken kannst.

    Vermutlich bist du bei der AOK versichert, denn die hat dieses Jahr wieder Sonderregelungen eingeführt. Zur Genehmigung reicht eine banale Begründung, wie z.B. drohende Immobilität, Gefährdung der Arbeitsfähigkeit, was auch immer. Du weisst am Besten, was da ansteht. Leider muss ich konstatieren, dass dein Hausarzt weder Ahnung von der Heilmittelverordnung hat noch Bereitschaft, sich mit der AOK auseinanderzusetzen...

    Hast du eine entsprechende Therapieverordnung samt Begründung, dann gibst du die beim Therapeuten ab. Der faxt dann Rezept + Antrag auf Genehmigung zur AOK. Bis zum Entscheid werden alle angefallenen Behandlungen bezahlt. Ablehnungen gibt es nur aus formalen Gründen, wenn z.B. irgendein Kreuzchen falsch gesetzt ist. Geht der erste Antrag durch, dann werden die folgenden auch bewilligt.

    Im Übrigen ist die Diagnose "Borderline" auf der Überweisung zum Orthopäden eine Frechheit, hat da nix zu suchen. Himmel, wo wohnst du bloss?...

    Lieben Gruss
     
  9. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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  10. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    Doch, die Chance besteht, wie beschrieben, aber nicht im Rahmen deiner gegenwärtigen medizinischen Versorgung. Es obliegt allein dem Arzt, was und wieviel er verordnet. Du kannst versuchen, deine Hausärztin umzustimmen, oder eben wechseln. Manche Ärzte verordnen sturwegs 6 Behandlungen pro Quartal, aus welchen Gründen auch immer.

    Manche Patienten überbrücken die Leerstelle im Quartal als Selbstzahler und lassen sich dafür ein Privatrezept ausstellen. Wird auf die Dauer nur recht teuer, und ich selbst würde dann eher den Arzt wechseln.

    Gibts kein MVZ in der Nähe? Oder ist das auch 120 km entfernt? Leider weiss ich zu wenig für genauere Antworten. Dein Problem liegt jedenfalls beim Arzt und weder bei der Krankenkasse noch der Heilmittelverordnung.

    Lieben Gruss
     
  11. roco

    roco Guest

    ich bin bei der KKH und wohne im äußersten osten von deutschland. hier ist praktisch wüste, egal, was man für nen arzt sucht, es gibt zu wenige und die wartezeiten sind der horror - wenn überhaupt neue patienten genommen werden.
    ein MVZ (med. versorgungszentrum?) haben wir, aber keine schmerztherapie, wohl aber eine rheumatologische praxis. da ist aber kein reinkommen mit "nur fibro"

    120km müsste ich nach berlin fahren, da die 2 ärzte im 50km umkreis, welche schmerzarzt in ihrer vita zu stehen haben, leider nur spritzen und das hilft nicht... hatte ich ja schon bei einem von ihnen...

    auch ein hausarztwechsel ist hier nicht mehr möglich, wenn ich nicht in die nächste stadt 35km will, weil nicht kann. bin schon froh, das ich meine panik dermassen im griff hab, das ich mich halbwegs hier im ort bewegen kann...

    also muss ich wohl mal versuchen, meine hausärztin zu überreden... gefährdung der arbeitsfähigkeit - da läuft ja bereits seit 3 jahren der rentenatrag übers sozialgericht, bin ausgesteuert... das intressiert die KK nicht mehr...
     
  12. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    Ok - der erste Schritt wäre das Gespräch mit der Hausärztin. Du kannst sie ja konkret fragen, warum sie dir nicht mehr verordnet.

    MVZ ist schon mal gut, Rheumatologe aber kein Muss. Das KG-Rezepzt kann dir auch ein normaler Internist ausstellen, evt. auch ein Neurologe. Wenn die Versorgungssituation derart prekär bei euch ist, dann sind die das womöglich schon gewohnt.

    Du kannst aber evt. auch das Pferd von hinten (?) aufzäumen und mal nach psychosomatisch/psychiatrischen Einrichtungen, auch Tageskliniken bei dir gucken. Eine Linderung deiner Ängste würde deinen Aktionsradius schon enorm vergrössern. Zudem haben solche Einrichtungen auch etliches an Therapie im Gepäck wie Physio, Ergo, Kunsttherapie etc. Wäre dann halt eine andere Priorisierung. Scheint aber nicht verkehrt zu sein, denn der Aufenthalt in Berchtesgaden hat dir ja offensichtlich geholfen.

    Guck einfach mal, was jenseits deiner Hausärztin möglich ist. An irgendeiner Stelle geht es weiter.

    Lieben Gruss :top:
     
  13. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    @Lagune:

    Wahrscheinlich hast du etwas überlesen. Roco schreibt selbst über Ängste, die ihren Aktionsradius einengen, sowie über eine Borderline-Störung. Ihr letzter hilfreicher Aufenthalt war in einer psychosomatischen Reha mit Schwerpunkt Schmerz. Genau genommen liegt sogar "psychiatrisches" vor.

    Ich meine ja nicht, dass sie dahin muss, zumal ich sie noch nicht einmal persönlich kenne. Ich will ihr nur zeigen, wo Türen sind, anstatt ständig gegen eine Wand zu rennen.

    LG

    Beitrag ist weg- auch ok.
     
  14. Lagune

    Lagune Aktives Mitglied

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    Roxana, ja hatte das übersehen und deshalb gleich meinen Beitrag wieder entfernt, als ich es dann doch noch sah, einstweilen hattest du wohl schon diesen verfasst, entschuldige bitte. Dann sieht die Sachlage ja auch ganz anders aus und dein Tipp macht dann natürlich sehr wohl Sinn. Bitte um Entschuldigung.
     
  15. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    Alles gut, Lagune. :)

    Es ist einfach blöd, wenn man so in der Provinz lebt, wo ohnehin wenig Versorgung grossflächig verteilt ist, und man selbst auch noch eingeschränkt ist, das bisschen wahrzunehmen. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.

    Wenn überhaupt kaum ich selbst auch nur auf Umwegen zum Rheumatologen, nämlich über das Aortenzentrum wegen meines ausgedehnten Aneurysmas. Wenn sie keine Entzündungswerte finden mässen sie halt die Folgeschäden zusammensammeln...:rolleyes:

    Vielleicht habt ihr ja auch noch Ideen, was Roco unternehmen könte. Meine gehen so langsam zur Neige.

    Lieben Gruss
     
  16. roco

    roco Guest

    also, meine hausärztin ist gleichzeitig internistin und im letzten monat des quartals gibts von ihr keine physio mehr, da budged aufgebraucht, steht gleich vorn am empfang zu lesen.
    ich könnte also auf gut glück lediglich am anfang des quartals dort 1 x 6 einheiten bekommen, mit folgerezepten siehts dann schon böse aus...
    ob ich dann im MVZ einfach so zu nem internisten könnte wegen physio wage ich zu bezweifeln, da man fürs MVZ ja wieder ne überweisung braucht.

    tagesklinik hab ich letztes jahr gemacht und es war ein witz... 2 gruppengespräche die woche, tägl. PMR in eigenregie ohne therapeut, 3 x die woche ergotherapie, 1 x die woche zum kegeln, 1 einzelgespräch und 1 x gruppenausflug ohne therapeuten... 1 x kochen in der gruppe (abwechselnd, da 2 gruppen) den rest der zeit hat man abgesessen - gut, ich konnte mich darin üben, zwischen 24 leuten die abstände zwischen den panikattacken zu verlängern, erst recht, wenn wir das haus verlassen mussten... aber gebracht hats mir NULL - EINS (sieht übrigends auch mein psychiater so). jedenfalls war da auch nichts mit physio...

    ausserdem bin ich langsam klinikmüde, da ich aller 2 jahre in so einer einrichtung mehrere wochen verbringe... übrigends gibts dort generell keine physio, ausser man bringt beim einzug ein rezept seines hausarztes mit...

    nun kann ich, wie es scheint, nur hoffen, das der orthopäde in 3 wochen (ist ein neuer, ich kenn ihn noch nicht) ein einsehen hat.


    ich danke euch jedenfalls ganz doll dafür, das ihr mir ein paar infos zukommen lassen habt und für den versuch, mir zu helfen....

    LG
     
  17. Lagune

    Lagune Aktives Mitglied

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    Roco, finde das ja schrecklich mit den Panikattacken, kann dir denn da dein Psychiater gar nicht helfen ? Kenne jedenfalls ein paar Personen mit so was und die bekommen da Hilfe vom Psychiater. Wenn psychologische Therapien alleine nicht ausreichen gibt es da zumindest auch noch unterstützende Medikamente.
     
  18. roco

    roco Guest

    natürlich bekomme ich medikamente vom psychiater. leider kann ich nicht die "normale" dosis nehmen, da die nebenwirkungen zu stark sind. paradoxe wirkung nennt er das wohl...

    meine synapsen sind wohl zu empfindlich oder falsch eingestellt (ich krieg das nicht wirklich zusammen, was er mir da erklärt hat) jedenfalls ist der stoffwechsel im gehirn so programmiert, das bewusstseinsverändernde mittel so schnell abgegeben werden, das bei normaler medikation zuviel von dem kram wirkt, während es bei schmerzmittlen genau anders herum ist... deshalb haben wir große probleme, geeignete mittel zu finden.
    wenn ich also ne pille gegen die ängste nehme, dann reagier ich nicht wie andere sondern lauf rum wie ein zombie und bin zu nix mehr zu gebrauchen...

    is halt alles nich so toll...
     
  19. Lagune

    Lagune Aktives Mitglied

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    Ist ja schrecklich, wenn du dann quasi wie ein Zombie durch die Gegend läufst.:eek:

    Gibt aber heutzutage doch viele und modernere Mittel, die probiert werden können, ohne das man danach unbedingt wie ein Zombie rumläuft. Leider muss da manchmal auch länger versucht werden, heisst mehrere Medikamente probieren und das jeweils über mehrere Wochen und Monate. Das ist anstrengend, aber kann sich lohnen. Habe Erfahrungen damit bei Angehörigem, den ich damit schon länger "begleite und unterstütze".
     
    #19 24. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2016
  20. roco

    roco Guest

    machen wir ja... im mom nehm ich ein medikament in so geringer dosis, das es auf die ängste noch garnicht wirken kann... seit ca. 8 wochen und langsam komm ich dahin, das ich nicht so müde bin, das ich nicht im stehen einschlaf und auch allein das haus verlassen kann, ohne vor ein auto zu rennen... und die nebenwirkungen halten sich auch in grenzen. ich hoffe, das ich demnächst erhöhen kann...

    ich bin halt nicht normal :D