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fibro und krankheitsgefühl nach sport

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von roco, 29. September 2016.

  1. roco

    roco Guest

    hallo,

    ja, wie es oben schon steht...

    sport ist wichtig, ich weiss... nach der reha, wo ich mich eh immer elend fühlte, weil ich ein medi bekam, das dauerdurchfall verursachte aber nicht ausgewechselt wurde... habe ich danach wieder regelmäßig meine wassergymnastik gemacht... und ich fühlte mich schon da 3 tage einfach kaputt und iwie "krank", aber ohne fieber (hab ich seit 30 jahren nicht mehr, generell nicht, auch bei richtiger grippe nicht gehabt...)
    nun habe ich zusätzlich noch mit trockengymnastik angefangen und dieses gefühl geht garnicht mehr weg.

    mo trocken, do wasser ... eigentlich wollte ich ja sogar 2 mal zur trockengymnastik...

    dieses phänomän hatte ich auch schon früher, wo ich rückenschule oder gerätetraining versucht habe... aber da wir "fibros" uns ja unwahrscheinlich viel "einbilden" bin ich mir nicht so sicher, ob das nun wirklich vom sport kommt...

    jedenfalls weiss ich nun nicht, was ich tun soll... weitermachen? und hoffen, das es iwann besser wird? obwohl beim gerätetrtaining nach ca. 1 jahr nichts besser wurde... vielleicht, weil nur 1 x die woche? wirds besser, wenn zb. 3 x die woche?
    oder wird "man" bei fibro einfach krank bei belastung?

    über erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen...

    LG
     
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Trockengymnastik u.ä. vertrage ich auch überhaupt nicht. Danach bin ich tagelang fix und fertig und hab Schmerzen ohne Ende.
    Wassergymnastik ging so halbwegs.
    Mein Sport heißt Haushalt und Garten ;).
     
  3. Lagune

    Lagune Aktives Mitglied

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    Haus und Gartenarbeit ist zwar Bewegung, aber häufig wird sich dabei eher belastend und ungünstig bewegt. Gartenarbeit und Putzen fällt mir von den Bewegungen her viel schwerer, geht auch nicht mehr richtig und verursacht bei mir mehr Schmerzen als Gymnastik oder Wassergymnastik zB. in Form von Krankengymnastik oder Funktionstraining-Rheuma Liga.

    Gestern konnte ich mich nach Gartenarbeit fast nicht mehr bewegen und konnte nur noch gebückt langsam gehen und ins Haus kriechen. Das ist mir nach Funktionstraining noch nie passiert.

    Roco, das was Kati schreibt finde ich auch wichtig.
     
    #3 29. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2016
  4. Marly

    Marly Aktives Mitglied

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    Hi,

    pausiere doch einfach mal 2 Wochen und mache nur leichte Bewegungsübungen zu Hause. Dann wirst du sehen ob der Sport zu viel ist.
    Mir wäre das zuviel. Funktionstraining habe ich schnell aufgegeben, das wurde auch nach 2 Monaten nicht besser. Mit Wassergymnastik habe ich gar nicht erst angefangen.
    Ich dosiere lieber selbst nach meiner Erfahrung.
    Ein Mangel kann natürlich auch gut sein.

    LG
     
  5. Lagune

    Lagune Aktives Mitglied

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    Aber gerade auch bei Fibro soll Bewegung, natürlich keine ungute belastende, Linderung bringen. Ich selber kenne einige mit Fibro und bei denen verschlimmert sich die Situation bei Schonung und Unbeweglichkeit und verbessert sich bei Bewegung und Aktivität!

    @Roco, hab vorhin deine Krankenvita gelesen und erscheint mir etwas durcheinander und irgendwie scheint da doch auch was entzündlich rheumatisches mit im "Spiel" zu sein? Arthritis ist jedenfalls keine Fibro und auch nix degeneratives in Form von zB. Arthrosen und wird dementsprechnd auch anders therapiert.
     
  6. Marly

    Marly Aktives Mitglied

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    Klar ist Bewegung das A und O......

    Aber es muß eben das Richtige sein und das muß jeder für sich herausfinden.....

    ... und ich habe früher definitiv das Falsche und auch zuviel gemacht. Ich bin auf "Null" runtergefahren und habe langsam wieder angefangen und vieles ausprobiert, bis ich bei dem gelandet bin, was ich heute mache.

    Mein Körper braucht 4mal die Woche die richtige Bewegung bzw. Behandlung und damit halte ich das ganz gut aus.
     
  7. roco

    roco Guest

    also bewegung muss ich schon haben, durch das "verordnete faulenzen" meines vorigen arztes wurde es ja auch nicht besser...

    und was die diagnosen angeht... ich bin mir gar nicht mehr so sicher, das das alles so stimmt, was der mir damals im brief attestiert hat. kann meine unsicherheit sein, aber mehrere ärzte, die sich diesen wisch durchgelesen habe, haben nur mit dem kopf geschüttelt...
    wenn ich nur einen finden würde, der mal alles wirklich untersucht... jedenfalls wird da nix therapiert... ausser aller 5/7 monate die spritzen wegen dem blockierten ISG
    wobei ich wirklich glaube, das iwas entzündliches in mir los ist... hab ab und an mal blasenentzündungen... und immer, wenn ich dann antibiotika kriege geht es mir währenddessen und kurzfristig danach spürbar besser... aber das "bilde ich mir ja nur ein" (is zum verrücktwerden... :o

    magnesium nehm ich aller 3 tage, auch wegen der muskelschmerzen und krämpfe... da sollte schon alles im lot sein, was kalium angeht, ist das in normalen bluttests mit drin? hatte grade blutabnahme wegen checkup aller 2 jahre... nur noch keine ergebnisse...
     
  8. Tusch

    Tusch Aktives Mitglied

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    Moin,
    die richtige Diagnose zu erhalten ist immer wieder eine Herausforderung.
    Rheuma ist keine entzündliche Erkrankung wie eine Blasenentzündung. Bei Rheuma (welcher Art und Ausprägung auch immer) richtet sich der Körper gegen sich selber, da hilft kein Antibiotikum. Warum du unter Antibiose Verbesserung erfährst, ist interessant. Da würde ich mal nachhaken. Aber wir können hier noch weiter rätzelraten. Das kann nur ein Arzt herausfinden.

    Zu Fibroschmerzen nach Sport stimme ich Marly zu. Jeder muss sein eigene Grenze finden. Es gibt ausser Trockengymnastik und Wassergymnastik noch andere Bewegungarten, wie Feldenkrais, Yoga für chron. Kranke, Chigong oder auch spezielle Fibro Gruppen werden angeboten. Du kannst sicherlich auch Entspannungsgruppen ausprobieren um überhaupt wieder für eine sportliche Belastung fähig zu sein.
    INfos gibts bei der Rheuma Liga, bei den Krankenkassen, der Volkshochschule und viele Sportvereine bieten Gruppen an.
    Es gibt auch Therapeuten die zB. Yoga und Feldenkrais in der Therapie einsetzten.

    Und ganz wichtig. Hör auf dein Gefühl, finde deine Grenzen, lass dir von niemanden irgendwas einreden. Du bist der Chef deines Körpers.

    Das war das Wort zum Wochende :p

    lieb geknuddelt
    Tuscbh
     
  9. roco

    roco Guest

    hallo kati,

    also einen hund schaff ich mir nicht mehr an... meiner hat so gelitten ... mit depressionen kann man sich nicht einfach mal so einen ruck geben... da ist einem alles egal, zumindest, wenn sie akut sind, was bei mir mehrmals im jahr passiert... das will ich keinem tier mehr antun...

    und weicher stuhl bei zuviel magnesium ... ich hab ja auch "reizdarm" - meiner ist so gereizt ;) , das ich mehrmals am tag froh bin, rechtzeitig das klo zu erreichen... manchmal klappts auch nicht... :o also daran würde ich es nicht erkennen...

    liebe tusch,

    sämtliche kurse bei der volkshochschule in sachen yoga usw. sind voll... die die einen platz haben, geben den auch nach kursende nicht her, sondern buchen sofort, wenn die neuen pläne rauskommen, bevor die veröffentlicht werden. es gibt ellenlange wartelisten für "neue", aber kaum einer hat das glück, reinzurutschen.
    andere kurse kann ich mir nicht leisten und die rheumaliga macht hier nicht besonders viel... ich sag ja, ich wohn inne pampa...

    deshlab bin ich ja so froh, das ich diesen sportclub gefunden hab, wo ich täglich hinkönnte, also den zeitdruck nicht hab. muss ich jetzt halt nur "mein maß" finden...

    vielen dank euch

    LG
     
  10. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    Kann schon sein, wenn deine Mastzellen hyperaktiv sind. Dann reicht banale körperliche Anstrengung als Trigger aus, dass du dich nicht trainiert und fit fühlst, sondern schlichtweg nur noch kaputt.

    Hab das vor 21/2 Jahren erleben müssen, wie mich ein Bruchteil der gewohnten Belastung schon aus der Bahn geworfen haben. Wurden früher Schmerzen bei Bewegung besser, so wurden sie dann schlimmer oder traten überhaupt erst auf. Damals haben sich die jeweiligen Trigger wie ein Perpetuum mobile gegenseitig am Laufen gehalten.

    Inzwischen mache ich sporadisch Sport, wenn es mir einigermaßen gut geht und ich ausgeschlafen habe. Eigentlich mache ich nur noch Spinning oder paddele durch die Therme samt Dampfbad. Im Urlaub habe ich bestenfalls alle zwei Tage eine Radtour gemacht, weil ich am Tag danach einfach platt lag, weniger mit Schmerzen als mit Erschöpfung.

    Lass dir mal einen Link zu einem Artikel hier. Ich weiss nicht, wie gut dein Englisch und deine Fachkenntnisse sind. Ansonsten werden die Zusammenhänge zwischen Fibro und Mastzellen etwas beleuchtet:

    http://jpet.aspetjournals.org/content/jpet/early/2016/01/13/jpet.115.230060.full.pdf

    Vielleicht hilft dir das beim Verständnis etwas weiter. Wahrscheinlich musst du ausprobieren, wie dein Körper auf unterschiedliche Belastungssituationen reagiert. Da können dir die Trainer lediglich Vorschläge machen. Die Dosis musst du selbst bestimmen.

    Liebe Grüsse
     
  11. Tusch

    Tusch Aktives Mitglied

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    Moin
    ... roxana, ich kann leider nicht so viel englisch, das ich den Artikel verstehen kann. Schade. Vielleicht kannst du uns den Inhalt kurz erläutern? Ich meine nur eine kurze Inhaltsangabe mit den Eckpunkten.
    Das wäre echt klasse.
    Aber nur wenn es für dich keinen Stress macht.
    Lieb geknuddelt
     
  12. roco

    roco Guest

    leider hab ich keine ahnung und hatte nicht mal englisch in der schule... PC-die übersetzer kann man alle vergessen und ich hab auch niemanden in meinem umfeld der englisch kann... schade, hätte mich schon intressiert...

    LG
     
  13. Roxana

    Roxana Neues Mitglied

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    Das Problem ist nicht das Englisch, sondern das Fachgebiet. Immunologie ist nun mal nicht meine Hausdisziplin, und das Thema recht komplex. Ich wills gerne versuchen, dauert aber ein bisschen, da ich noch anderweitig beschäftigt bin. Es ist aber hochinteressant, da es offenbar Orte gibt, wo sich die unterschiedlichen Autoimmunerkrankungen treffen. Von daher bitte ich noch etwas um Geduld.

    Wie ich bislang bemerkt habe, gibt es eine Reihe von Rheumapatienten, die Probleme mit ihren Mastzellen haben, sowie eine Reihe von Leuten mit Mastozytose bzw. Mastzellaktivierungsstörung, die unter Gelenkentzündungen bzw. Fibromyallgie leiden. Gemeinsamer Aufhänger sind oftmals die Trigger wie Anstrengung, Schlafmangel, Stress, Lärm, Ernährung u.v.m. So wie man Läuse und Flöhe gleichzeitig haben kann, so sind auch entzündliche Körperreaktionen bei Fibromyalgie möglich.

    So viel fürs Erste - liebe Grüsse :)
     
  14. Tusch

    Tusch Aktives Mitglied

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    Hey Roco,
    Hey Roxana,

    danke schon mal für deine Mühe roxana. Lass dir Zeit. Ist echt super nett, das du uns auf die Sprünge hilfst.
    ich hab im Netz schon einiges zu Mastzellen in Bezug auf Fibro gefunden. Das ist total interessant. Und war mir noch nicht bekannt.

    Wie die ganzen Wechselwirkungen von Schmerz und Hormonausschüttungen und entsprechende Veränderungen im Körper Unordnung verursachen, ist spannend und erklärt einiges. Ich versteh zwar im Moment nur die Hälfte davon, ist ja auch schwierig.

    Einen schönen freien Montag
    lieb geknuddelt
    tusch
     
  15. Lagune

    Lagune Aktives Mitglied

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    Hallo Roco,

    das Krankheitsgefühl, so in etwa, als hätte ich enen grippalen Infekt, aber es ist letzendlich keiner, kenne ich so, wenn meine entzündlich rheumatissche Erkrankung aktiv ist. In deiner Krankenvita steht auch Polyarthritis, womöglich kommen deine Symptome ja davon.