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Fibro und Antidepressiva

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von notemba, 27. April 2007.

  1. notemba

    notemba Mitglied

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    Hallo,

    ich hab seit 17 Jahren cp und auch schon seit einigen Jahren Fibro;
    vor 2 Jahren hatte ich einen Schub und seitdem bin ich keinen Tag ohne heftige Schmerzen gewesen; logisch habe ich auch ziemliche Schlafstörungen..

    Nun meint meine Psychologin, ich solle es doch mal mit trizykl. Antidepressiva versuchen, wogegen ich mich bisher immer gewehrt habe.
    Aber sie meint ohne käme ich quasi gar nicht mehr "runter" und hätte auch gar keine Entspannungsphasen mehr; zumal sich dieses Antidepressiva oft auch positiv auf die Fibro auwirken.

    Aber ich bin noch sehr unentschlossen..
    und eigentlich im Innersten eher abgeneigt..
    ;)

    Deshalb meine Frage an Euch :
    Wer hat Antidepressiva genommen und wie waren eure Erfahrungen ?

    Grüße
    notemba
     
  2. Bodo

    Bodo (Mittel)alter Hund

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    Hallo,
    ich kann es empfehlen. Seit der Einnahme geht es mir vor allem in der Nacht besser.

    Wenn Du mehr wissen möchtest, nütze die Suchfunktion. Da gibt es ausführlichen Lesestoff.
    Schönen Tag!
    Bodo
     
  3. Kleene

    Kleene Neues Mitglied

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    Hallo Notemba,

    auch ich nehme Antidepressiva da ich Angstzustände, Depressionen und starke Schlafstörungen. Seit dem geht es mir wieder viel besser. Hatte vor Jahren schonmal eine Psychotherapie + Antidepressiva. Hat mir sehr gut geholfen. Jetzt nehme ich es wieder seit ca. 4 Wochen und mir gehts wesendlich besser und ich hab wieder freude am Leben. Ich nehme Insidon.

    Also trau dich ruhig wenn es dir deine Psychologin empfehlt.

    LG Kleene
     
  4. Sanchen

    Sanchen Neues Mitglied

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    hallo notemba

    Mein Arzt meinte auch, dass sich Antidepressiva günstig auf Gelenk-Rheuma auswirken können.
    Ohne psychiatrischer Grund, würde ich das aber nur kurzfristig einnehmen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht dass, sich eine Menge weiterer Nebenwirkungen dazugesellten. Übelkeit, Steifheit, Kopfschmerzen, Suizidgedanken, Müdigkeit Schwindel… Da ich weiter Auto fahren und auch sonst noch funktionieren musste habe ich lieber wieder darauf verzichtet.
    Dafür mache ich sehr konsequent Entspannung und Meditation. Das ist aber auch erst hilfreich, wenn man es einmal eine ganze Weile regelmäßig angewendet hat. Ich finde es lohnt sich.
    Einen gute Anleitung, kann man, mit einer Kurztheapie zur Schmerzbewältigung, bei einem Verhaltenstherapeuten oder einer Therapeutin erhalten. Es gibt auch eine unmenge Literatur sowie Volkshochschulkurse, Workshops u. ä. dazu.
    lg Sanchen
     
  5. mmecitron

    mmecitron Neues Mitglied

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    Hallo Notemba,

    mir wurde ein Antidepressivum vom Schmerzzentrum verordnet. Die Erklärung, die man mir hierfür gab - wirkt sich günstig auf das Schmerzzentrum aus -
    Zugesichert wurde mir auch, dass in dieser Verordnung kein Risiko einer Abhängigkeit besteht.
    Erst war ich sehr skeptisch, aber es hat tatsächlich geholfen, was aber fast 12 Wochen gedauert hat. Das Medikament wird niedriger dosiert, als man es bei einer Depression dosieren würde. Ich habe für meinen Alltag dadurch keinerlei Einschränkungen, lediglich der Schlafbedarf hat sich verändert.
    Insges. habe ich damit nur pos. Erfahrungen gemacht.

    LG
    Monika