1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Fibro der steile Weg nach unten???

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Mugla1, 2. November 2009.

  1. Mugla1

    Mugla1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2009
    Beiträge:
    161
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Seevetal
    Moin Jungs und Mädels

    :invasion:

    Ich les nun seid ner geraumen zeit mit und habe selbst seid August die Diagnose Fibro bekommen.
    Ja ich weiß jeder Mensch ist anders aber deshalb finde ich es ja so paradox wenn der ein odere andere Arzt meint man denkt sich krank.Wenn alle so unterschiedlich und individuell sind wie kommt es denn das alles die Selben Simtome haben?Haben sich alle untereinander abgesprochen um die Ärzte zu ärgern oder was?
    :rocketwhore:

    Eine gewisse Beteidigung des grauen Dinges da zwischen den Schultern kann ich mit Sicherheit nicht zurückweisen ( wenns mir nicht gut geht geht´s meinem Körper auch net gut und das zeigt er nur allzu deutlich) aber alles???????????

    Das war jetzt aber gar nicht mein Hauptanliegen.
    Ich merke das es mir immer schlechter geht ok mal nen Tag besser mal sehr gut mal ganz schlecht und je nach dem wie ich den tag über übertrieben habe bekomme ich abends die Quittung dafür.
    Alles in Allem aber geht es immer mehr berg ab und es kommen weitere Arschgebrechen hinzu.Von der einst körperlich fitten und aktiven Frau ist nicht mehr viel übrig und das innerhalb eines Jahres.
    :behead:


    Gibt es hier jemand der Fibro hat und von Stagnation über Jahre oder gar Heilung sprechen kann????????????????????????Ohne sie gegen eine andere eingetauscht zu haben???

    Oder geht dieser Steilflug immer weiter bis nichts mehr geht??? :rofl: ( weiß nicht ob ich die Antwort lesen will):bluegrab:

    Wie ist eure Erfahrung damit?

    Liebe grüße aus dem nebligen Norden
    :dance::bouncingstegi:
     
  2. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    Nun,
    ich habe diese Frage in einigen Fibromyalgie-Foren schon mal beantwortet und hier auch.
    Wenn man ein bischen auf dei Ärzte,viel auf seinen Körper hört,
    kann man viel Linderung erfahren.Ich lebe seit 1989 mit
    der Diagnose Weichtheilrheuma,das heute halt Fybrmyalgie genannt wird.
    Da kann man nix tun.Sie müssen sehen,was ihnen gut tut und was nicht.
    Punkt,mehr Aussage bekam ich nicht.In 2001 kernte ich eine
    Frau kennen,die agte:Ich habe Fibomyalgie.
    Aber,ich bin ein positiver Mensch und war zwischendrin sogar 5 Jahre
    ohne Fibromyalgie-Schmerzen.
    Mit dem Alter kam hat einiges dazu.Nun kann ich nicht sagen,
    was meine Gesundheit oder meine anderen
    Befindlichkeiten,bergab gehen lässt.
    Stress und Ärger verstärkt.Herzhaftes Lachen,lindert.
    Deine Frage kann man nicht mit ja und auch nicht mit nein beantworten.
    Biba und alles Gute
    Gitta
     
  3. susigo

    susigo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2006
    Beiträge:
    370
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Magdeburg
    Hallo Mugla...
    habe zu meiner PSA seit kurzem auch die Fibro-Diagnose...sekundäres Fibromyalgiesyndrom.
    Fibro ist eine Schmerzverarbeitungsstörung,die von chron.Schmerzen oder Überforderung des Körpers kommen.Das heist auf deutsch,durch Chron.Schmerzen oder Überforderung hat das Schmerzgedächtnis sich diese Signale gemerkt und sendet diese nun auch,obwohl die betroffenen Körperregionen gesund sind.Auf deutsch...nicht entzündlich...da eigentlich tatsächlich gesund...deshalb nimmt uns kein Arzt ernst...aber Fehlsteuerung im Schmerzgedächtnis(Rückenmark),meldet dem Körper oder Muskeln Schmerz,obwohl kein Grund besteht.Der Körper verkrampft und verspannt sich,es kommt zu Muskelschmerzen(Muskel-Faser-Schmerz) und nichts geht mehr.An den gewissen Tenderpoints(Muskel-Sehnenansätzen) ist man sehr schmerzempfindlich.Also ist das eine Erkrankung und wir haben keinen an der Klatsche.
    So habe ich das ganze verstanden.Korrigiert mich,falls ich irgendwas falsch verstehe.Ich versuche es auch nur zu verstehen und mit umzugehen.
    Damit es nicht weiter bergab geht,müssen doch die Ursachen geklärt werden.Woher der chron.Schmerz vorher oder die Überforderung.Also heist es nach Krankheiten suchen und Leben umstellen.Keinen Perfektionismus ausführen,sich nicht überfordern.Versuchen,nicht zu verkrampfen,ganz ganz wichtig entspannen!!!Wie tut man das in dem Kreislauf?Es ist die psychosomatische Seite...Dinge tun,die Spaß machen,über Probleme reden,nichts in sich rein fressen,Muskelentspannung,Kopf frei bekommen,leichten Ausdauersport,leichte Dehnübungen,Massagen,Wärme oder Kälte,Schwimmen...alles was dem Körper und Seele gut tut.
    Gerne wird es auf die Psyche geschoben...ist es aber nicht...diese Probleme kommen dazu,wie Ängste,Schlaflosigkeit ect.,logisch wenn man merkt,das mit dem Körperempfinden was nicht stimmt.
    Welche Medikamente helfen?Es ist nichts entzündliches,also keine Entzündungshemmer.Es müssen Medikamente sein,die die Muskeln entspannen und Verspannungen lösen,wie Antidepressiva,Muskelrelaxien oder Mittel,die auf das Schmerzgedächtnis und Nerven wirken,um diesen Kreislauf zu durchbrechen...das wären Mittel wie Opiate,Tramadol oder änliches.Oder Mittel gegen Polyneuropathie oder Krampfanfälle(Epilepsie) wie Lyrica oder änliches,man findet im Internet verschiedenes.
    An diesem Punkt bin ich jetzt.Meine Schmerzen sind besser dank Amitriptylin,Entspannung usw.,jetzt bekämpfe ich die Ursache,meine PSA-Schmerzen und falscher Lebensstil.
    Aber,was ist wenn ich wieder arbeiten gehe und mein Körper überfordert ist durch meine PSA.Da heist es,nicht überfordern...wenn Lebensumstellung und Klärung der Ursache nicht ausreichen,Umschulung oder Rente.Und bei Rente steht man dann wieder wie blöd da,weil die Ärzte sagen,der hat nichts,ist ja nur eine Fehlsteuerung im Schmerzgedächtnis...er bildet sich ein krank zu sein.Was sogar teilweise stimmt,aber genau das ist unsere Krankheit.Wie überlistet man dieses Schmerzgedächtnis???Ist das nicht alles ein Witz????Wir müssen nur Lachen und positiv denken und locker bleiben...wie denn in dieser Zeit von Stress,Druck,Zukunftsangst,Arbeitslosigkeit,Mord und Todschlag,die ganze Politik.Man kann nicht aus seiner Haut.Wir sind Menschen mit Empfindungen und Emotionen.Wir können uns doch nicht anders machen.
    Selbst wer keine Vorerkrankung hat und eine primäre Fibro durch Überforderung bekommt,ist das ein Wunder in dieser Zeit???
    Es müssten doch eigentlich immer mehr werden,alle guten sensiblen Menschen,strebsam,fleissig,die sich überfordern.Das ist doch der Auslöser.Der Körper sagt stopp...Schmerzen,Ruhe,du brauchst eine Pause,so nicht.


    Wünsche allen gute Besserung.
     
    #3 3. November 2009
    Zuletzt bearbeitet: 3. November 2009
  4. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    Ich wiederspreche gerne!!!!
    Die Seele,macht eine Menge aus.Viele wissen doch nicht,was ihnen als Kind passiert ist.Oder,wer denkt darüber nach,das die Anforderungen an us immer sehr
    hoch waren.Liebesentzug,wenn man nicht funktionierte.
    So ist es dennoch bei jedem anders.
    Ich wurde schon einem Arzt ein bischen geschimpft.
    "Wie kann ich eine Diagnose stellen,wenn sie immer lächeln?"
    Nun,ich wusste und weiss es nicht.
    Positiv sein,das ist wichtig für mich.
    Vor Jahren hat mir ein Verhaltenstherapeut,der mit meiner
    Hausärztin unter einer Decke zu stecken schien,
    davon abgeraten,mit meiner Einstellung zu Fibro-Treffen zu gehen.
    Nee,für mich ist Fibromyalgie ein Anhängsel und heisst Ungesundheit,
    die nicht zu mir gehört.
    Vier Kinder habe ich wachsen lassen und manchesmal die Zähne zusammen
    gebissen.
    Es gibt soviele Fibomyalgie-Foren und überall wird das Gleiche durchgekaut.
    Da habe ich mich ausgeklinkt,denn da wird nicht wirklich nach
    Hilfe gesucht,da wird noch mehr genölt.
    Rheuma-Online ist eine Seite,die viel mehr bietet.
    Man muss sie nur mal genau lesen.
    Biba
    Gitta
     
  5. little_hope

    little_hope Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2008
    Beiträge:
    73
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Eppstein
    Hi,

    ich bekomme seit 3 Monaten Anti-Depressiva und es ist herlich. :a_smil08: Die geb ich nicht mehr her. Allerdings habe ich auch sekundäre Fibormyalgie aufgrund der Psoriasisarthritis.

    Mit dem Einsetzten der Wechseljahre soll es besser werden.

    Durch gutes Essen, sich selber gutes tun und so weiter kann man viel erreichen.
     
  6. susigo

    susigo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2006
    Beiträge:
    370
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Magdeburg
    Gitta...
    du hast recht.Die Seele macht viel aus.Was würde ich dafür geben,positiv zu denken.Leider kann man nicht aus seiner Haut.Habe oft gelesen,das Fibro-Patienten die Perfektionisten sind.Eher 120% geben,statt nur die geforderten 100% und 90% wären auch nicht mal schlimm.Es ist sicher ein Lernprozess,herauszufinden was einem wirklich gut tut und was nicht.
    Ich muß das wirklich lernen.Du hast auch recht mit Rheuma-Online.Ich habe hier schon so viel gelernt,mir wurde so viel geholfen und gegeben.
    Sorry nochmal für meinen langen Text,der oben steht.Ich war gerade heute beim Arzt wo wieder nichts rauskam und mache mir viele Gedanken.Das muß ich auch abstellen...positiv denken:top:
     
  7. nessie

    nessie Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    23. September 2009
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen!
    Also, ich habe auch Fibro. Bin durch Zufall vor kurzem auf verschiedene
    Artikel von Dr. Bodo Kuklinkski gestoßen. Dort kam ich von HWS-Problemen
    zu Vitamin B12 Mangel. Das war echt ein Aha-Erlebnis.
    Ich hab mich dann so durchs Internet geforstet und kam aus dem
    Staunen nicht mehr raus. Verschiedenste Studien haben wohl ergeben,
    daß Fibro und viele andere Erkrankungen häufig auf einen Vitamin B12-Mangel zurückzuführen sind. Wenn ihr mal durchlest, was solch ein Mangel alles anrichten kann... ich seh das bei meinem eigenen Vater, der regelmäßig
    B12 gespritzt bekommt. Aber bis man das erst mal festgestellt hat.
    Blutwerte sagen nicht unbedingt was aus. Also, lange Rede, kurzer Sinn.
    Ich hab gedacht, probier ich´s halt mal aus. Falsch machen kann man eigentlich nichts. Ein zuviel scheidet der Körper einfach wieder aus.
    Es waren keine zwei Wochen vergangen und ich merkte schon, wie viel besser es mir ging. Morgens ist die Gelenksteifigkeit kaum noch zu spüren.
    Hautbrennen (was ich fast ständig hatte) ist so gut wie weg und die
    Erschöpfung tritt viel milder auf. Ich komm wieder die Treppen hoch und fühl mich nicht mehr wie eine Hundertjährige. So ziemlich alle Symptome sind um einiges gemildert worden. Ich werde mir auf jeden Fall mal eines der Bücher von Kuklinski besorgen. Da stehen wohl auch die korrekten Vitamin-Dosen aufgeführt, denn oft spielen noch weitere Vitaminmängel eine Rolle. Da ich auch an Makuladegeneration leide, und das evtl. auch im Zusammenhang stehen kann, hoffe ich, das mir das weiterhilft.
    LG
    Claudia
     
  8. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    Wenn Vitamin B12 der Renner wäre,
    die Gitta hätte die Probleme nicht.Ich achte sehr darauf,also
    auch das die Vitamine stimmen.
    Eigenblut habe ich bekommen.Immer mit B 12 drin.
    Ich habe damit aufgehört und es hat sich nix geändert.
    Biba
    Gitta
     
  9. galadiel

    galadiel galadriel

    Registriert seit:
    3. November 2009
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    hallo mugla1,
    2003 wurde bei mir Fibromyalgie diagnostiziert :confused: da mußte man erst einmal tief luft holen und sich infomationen beschaffen was das überhaupt ist. seit 2007 bin ich (50 seit vorgestern) frührentnerin, war ein langer schwerer weg. (liegt aber nicht nur an der fibro habe bei einigen anderen
    gesundheitlichen problemen einmal zu oft hier gerufen:mad:)
    ich habe an medis alles durch was man mit dieser karriere alles bekommen kann. zuletzt sogar morphium (targin). seit letztem jahr bin ich von 11 tabl. tägl. (ein freundlicher schmerzmittel-cocktail ) auf 3 tabl plus eine für den magen tägl. das war auch ein harter weg :sniff:, 14 tage kalter entzug im sommer während des urlaubs. ohne meinen mann hätte ich nicht durchgehalten, der hat mir jede nacht den schweiß abgeputzt und die hand gehalten :top:.
    Ich nehme jetzt seit anfang 2008 Limptar N das ist ein Medikament das frei verkäuflich ist (wird leider nicht verschrieben) und bei Malaria verordnet wird. wirkt muskelentkrampfend. ist leider kein allheilmittel aber die schmerzen sind nicht mehr so heftig. ich nehme abends eine vor dem schlafengehen, da bei mir die nebenwirkung der übelkeit greift, wenn ich schlafe merke ich nicht das mir schlecht ist:) dazu eine katadolon und eine Ibu 800 und meine nacht ist gerettet. tagsüber nehme ich nur schmerzmedis wenn ich es nicht mehr aushalte (selten geworden). alle anderen nebengeräusche die man als fibropatient hat bleiben leider erhalten. sowie z.b. neue brille, 4 x beim optiker :cool: bis es endlich passte und die brille nutzt. wenn es stressig wird ziehe ich mich zurück weil ich weiß das ist gift für mich, ich vermeide alles von dem ich weiß es tut mir nicht gut . :nono: (kalt und feucht ist tödlich :saevilw:)
    ich weiß es ist ausgesprochen schwierig einen arzt zu finden der sich mit der erkrankung auskennt, aber ich hatte großes glück meine hausärztin hat sich mit mir zusammen einiges wissen erarbeitet und hilft mir wo sie kann.
    nicht leicht gesagt sondern schwer erarbeitet: laß den kopf nicht hängen für jedes problem gibt es eine lösung.

    alles liebe und jedmögliche hilfe wünsche ich dir
    Galadriel:rainbow:

    PS: besuche doch mal die seite von dr. weiß in mannheim
    www.[B]weiss[/B].de/krankheiten/fibro
     
  10. RHartung

    RHartung Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    26
    Zustimmungen:
    0
    Nabend,
    habe auch seit ein paar Monaten Fibro, konnte hier in Forum viel erlesen und hab mich schlau gemacht wie alles zusammen hägen könnte.
    Mein B12 Wert war ziemlich niedrig (war wohl von meiner monatelangen Cortisonbehandlung - cortison ist ein B12-Killer) nehme jetzt das aus der Werbung angepriesene Produkt.
    Zur Zeit nehme ich dies täglich um den B12-Bestand zu erhöhen (mit Doc abgesprochen) es geht mir etwas besser.
    Auch mein Harnsäurespiegel ist außer der Norm, dagegen nehme ich Balance Tabs.
    Heut kam meine Freundlin vorbei (sie geht gern zum Hömopaten) sie erzählte mir vor ein paar Tagen wie man Gift- und Schlackstoffe mit einem Salzbad den Körper reinigt. Und als ich ihr von meinem Bad erzählte wie das Wasser am Ende aussah (milchig) war sie sehr erschrocken (bei ihr war es klar). Sie will das mal abklären.
    Solange werde ich das weiter machen, vielleicht bringt das auch noch was (Fühl mich danach irgendwie freier, leichter, unbeschwerter)
    Laßt den Kopf bloss nicht hängen, irgendwie geht es schon weiter:top:
     
  11. sborgmann

    sborgmann Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2008
    Beiträge:
    299
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    das grosse Problem bei der Fibro wie auch bei den meisten anderen Rheumatischen Erkrankungen ist doch, es ist bei jedem anders.

    Vieles ist evtl. ähnlich, aber im grossen und ganzen ist es halt total individuell.
    Auch wie jeder mit der Erkrankung umgeht ist unterschiedlich.

    Was auch evtl. die "Unterschiedlichen Meinungen" der Ärzte erklären könnte.

    Ich bin nur über die öffentlichen Stellen (GKV, DRV, AfA) schwer enttäuscht was Patienten mit primärer und sekundärer Fibro angeht.

    Ich bin gewillt eine psychotherapheutische Therapie zu machen, was laut meiner Rheumathologen freiwillig die wenigsten Fibropatienten machen.
    ABER: Jeder Psychotherapeut mit dem ich bis jetzt gesprochen habe, sagt mir:
    Therapie machen wir erst wenn die soziale Lage geklärt ist, denn bei laufenden Reha/Rentenanträgen machen wir nix.
    Erstens ist bei negativen Bescheiden jedesmal mit einem Rückschlag der angefangenen Therapie zu rechnen, dann sagen viele der o.g. Stellen, wir warten erstmal was eine solche Therapie bringt. Was schon mal locker 1 1/2 bis 2 Jahre dauern kann bis erste Erfolge sichtbar werden. Und dann ist es so blöd es sich anhört ein unglaublicher Verwaltungsaufwand, ständig Berichte zu den o.g. Stellen schicken zu müssen. In dieser Zeit könnte man vielen Patienten, die sozial abgesichert sind helfen.

    Ich verstehe auch nicht, warum man einen Patienten wie mich mit den Diagnosen:
    • seronegative Spondarthritis mit Gelenkbeteiligung in Remission(ED: 1996)
    • rezidiv. Arthrithis OSG / USG (ED: 11/2008)
    • Sakroiliitis
    • Skoliose
    • Bandscheibenprotrusion (LW4/5)
    • Fibromyalgie (ED:12/2008)
    zum Internisten, Neurologen und demnächst zum Orthopäden schicken, anstatt mal zum Schmerzspezialisten/Rheumathologen.

    Aber das ist zu weit OT.

    Wohin der Weg geht ist also nicht nur von der eigentlichen Erkrankung, sondern auch von den ganzen Begleitumständen abhängig.
     
  12. Mugla1

    Mugla1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2009
    Beiträge:
    161
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Seevetal
    Schön von euch zu lesen.Erstmal danke für eure Antworten.:top:

    @ Gitta
    Du bist natürlich in vielen Dingen ein alter hase und hast zum erbrechen oft die selben Fragen zum Thema gelesen und warscheinlich auch schon beantwortet.
    Klar habe ich auch schon viele Beiträge zu dem thema gelesen aber ganz klar noch nicht alle.
    Und dann gibt es solche tage da ist man einfach nicht stark und die große Welle schwappt einem über den Kopf.:(In den Situationen will ich bestimmt nicht erst mal das Forum durchlesen,sondern ich möchte eine persönliche Antwort.Erfahrungen anderer sind mir sehr wichtig und ich kann davon nur profitieren.Da nölt man schon mal rum.
    Auch wenn ich für mein Leben gerne lache letztendlich bin ich kein Kind der Fröhlichkeit aber das ist eine andere baustelle.Ich bewundere und beneide jeden der Positiv durchs Leben gehen kann.

    Wie Susigo schrieb muß man sich mit der Situation arrangieren und den richtigen Weg für sich finden.Schauen war einem gut tut was nicht das Leben ausmisten,Konsequenzen ziehen und sich ändern.
    Vergiss bitte aber nicht ich fange mit der Suche erst an!:rolleyes:August ist noch nicht so lange her....

    @Little-hope
    Ich bekomme auch seid nunmehr 5 jahren Antidepris und missen will ich die genauso wie du nicht mehr.
    Leider sind meine Erfahrungen mit dem Beginn der Wechseljahre genau gegenteilig.Ich baue ja darauf das wenn sich der ganze Prozesss endlich abgeschlossen hat sich so einiges bei mir wieder beruhigt.

    @ Susigo
    Mit den 120% kann ich blindlinks unterschreiben.Allesdings habe ich mich seid meinem Burnout schon maßgeblich heruntergeschraubt und versuche nun auch mal 5 Minuten still zu stehen und nicht aus jeder handlung einen Eintrag ins Guinnessbuch zu machen:D
    Ich hab mich bei einer verhaltenstherape,teilstationären Therapie und der Schmerztherapie angemeldet und erhoffe mir dadurch die Antworten und richtigen fragen zu meinen Baustellen und Tipps und Tricks die Krankheiten in meinen Alltag als Alleinerzeihende zu integrieren.
    Ich habe einen sehr tollen Rheumadoc der mir auch sagte da kann man nichts machen außer alles das was du geschrieben hast.Er meinte zu mir es liegt immer an mir was ich daraus mache ich muß die initiative ergreifen und auf die Durchführungen beharren auch wenns Kraft kostet.

    @ galadiel
    na da gratuliere ich dir das du den Kampf gewonnen hast und ich jetzt ersteinmal nur um dich kümmern kannst.
    Und wie es sich anhöhrt hast du ja auch einen tollen Mann an deiner Seite.Halt ihn gut fest die sind selten.
    ich bekomme noch gar keine Medis ( außer meine Antidepressiva) ich will mal schauen was der Schmerztherapeut mit mir betakelt.
    Ich wünsche dir auf alle Fälle alles gute und genieße die kampffreie Zeit.

    @ HartungR

    Jetzt machst du mich aber neugierig mit dem Salzbad wie soll das funktionieren?
    :eek:
    B12 ist bei mir nie untersucht worden.Also keine Ahnung ob der Wert in Ordnung ist.Mein Harnsäurespiegel knappert auch am untersten niveau aber Basocaps haben nicht gebracht.Helfen sie bei dir?Jetzt habe ich gelesen das Omeprazol auch den Harnsäurespiegel senkt also könnte das bei mir daher kommen da ansonsten die blutwerte nicht auf Stoffwechselerkrankung hindeutet.

    Euch allen einen schönen Abend noch und schmerzfreie tage
    Alles liebe:bouncered::sheep:
     
  13. nessie

    nessie Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    23. September 2009
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Liebe Gitta!
    Wie gesagt, B12-Mangel läßt sich nicht unbedingt im Blut nachweisen.
    Ich habe auch jahrelang Eigenblutbehandlung bekommen und Vitamin-B
    zu mir genommen. Hat auch nicht geholfen. Vielleicht steckt dann dahinter
    ein Magen-Darm-Problem. Dann kann der Körper das B12 nicht aufnehmen,
    jedenfalls nicht oral. Ich habe mir 2 Infusionen geben lassen. Da ist auch immer eine ander Form von B12 drin als in den frei verkäuflichen Produkten.
    Das kann der Körper wohl besser verarbeiten.
    Aber wie auch immer wieder gesagt wird: jeder ist halt anders und jedem
    hilft vielleicht etwas anderes mehr.
    Ich bin jedenfalls begeistert von dem Ergebnis und werde auf jeden Fall am Ball bleiben.
    Ich wünsche Dir alles Gute und laß den Kopf nicht hängen.
    LG
    Claudia
     
  14. Knuddel

    Knuddel Akki

    Registriert seit:
    9. Juli 2009
    Beiträge:
    163
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo zusammen,

    oh man,die Fibromyalgie ist und bleibt wohl Thema Nummer 1.

    Auch ich habe meine seitenlange Fibrokarriere schon aufgeschrieben.

    @susigo Dir kann ich mittlerweile voll zustimmen :top:

    @Gitta Stimmt,es gibt viele,die "baden" regelrecht im Selbstmitleid und da kann man sich die Finger wund schreiben,aber wirklich Hilfe annehmen wollen viele gar nicht.

    @Mugla 1
    Du bist doch schon auf dem Richtigen Weg,wenn Du Dich an den Stellen schon angemeldet hast:top:

    Auch ich habe eine ambulante Psychatrische Tagesklink 3 Monate lang besucht.
    Ich habe eine 6-wöchige psychosomatische Reha gemacht.Das war das Beste,was mir passieren konnte.Dort hatte ich die Chance,meine Schmerzen zu verstehen und anzunehmen.Denn bei chronischen Schmerzen(egal,wie sie heißen)ist es aus meiner Sicht das Schlimmste,was man machen kann,dagegen zu kämpfen!!Das kostet nur unnötige Kraft und verschlimmert oft die Schmerzen.
    Es ist ein langer Lernprozess und kein Spaziergang,das kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen.
    Und was ganz wichtig ist: Wir haben keinen an der Klatsche !!

    Liebe Grüße,
    die Akki ( Knuddel)
     
  15. Meeresbrise

    Meeresbrise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2008
    Beiträge:
    227
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mellingen CH
    Meeresbrise

    :)Hallo zusammen ich bin auch eine von euch Fibro. Ich habe seit über einem Jahr Fibro. Ich war grad letzte woche beim Rheuma-Doc. Denn ich hatte dauernd Schmerzen im Lendenbereich. Einmal mehr einmal weniger, aber der Schmerz war immer da. Da fühlt man sich einfach nicht mehr alls Mensch???Er sagte auch zu mir ich müsste halt, mein Tagespensum runterschrauben. Es ist leicht gesagt, wenn man nicht so erzogen ist, das Leben leichter und nicht Stressig zu nehmen. Es ist halt in einem drinn. Ich nehme seit ich Fibro habe Antidepresiva (Cymbalta 60 mg), Fysiotherapie, und gehe auch noch ins Rheumaschwimmen. Aber manchmal ist es mir zuviel, soviele Thermine. Aber mein ARtz sagt mir die Fysiotherapie muss ich machen, dasse mein Rücken stärker wird??? Letzte woche bekam ich endlich für die Schmerzen eine Cortison-Spritze. Die Schmerzen sind nicht mehr so stark. Aber wenn ich mir zuviel Arbeit zumute sind sie wider da. Darum verstehe ich euch alle. Mann ist zwar für jeden Ratschlag froh, aber manchmal mag mann nichts mehr hören von der Krankheit. Und vielmals wird man von den Mitmenschen auch nicht verstanden. Wnn man einmal seine Ruhe will. So nun habe ich genug geschrieben, und wünsche euch allen eine gute Schmerzfreie Woche Meeresbrise:a_smil08:
     
  16. sborgmann

    sborgmann Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2008
    Beiträge:
    299
    Zustimmungen:
    0
    @Meeresbrise

    Wenn bei dir Cortison wirklich hilft, dann würde ich dir raten mal Entzündungswerte etc. checken zu lassen. Cortison ist "nur" ein starker Entzündungshemmer. Fibromyalgie ist aber keine entzündliche Erkrankung.
     
  17. Meeresbrise

    Meeresbrise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2008
    Beiträge:
    227
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mellingen CH
    Meeresbrise

    Hoi sbormann. Danke für deine Nachricht. Ich habe im August meine Untresuchungen gehabt. Aber es wurde nur ganz leichte enzündungen festgestellt.Gruss Meeresbrise
     
  18. Knuddel

    Knuddel Akki

    Registriert seit:
    9. Juli 2009
    Beiträge:
    163
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo zusammen,

    vergeßt bitte nicht,dass es die primäre und sekundäre Fibro gibt.Wenn die Fibro "nur" sekundär ist,können u.U.Cortisonspritzen trotzdem helfen,da ja dann oft eine eventuelle endzündliche Erkrankung vorliegen kann.

    Liebe Grüße,
    die Akki ( Knuddel)
     
  19. sborgmann

    sborgmann Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2008
    Beiträge:
    299
    Zustimmungen:
    0
    Das ist wohl korrekt, aber definitiv hilft Cortison nicht gegen Fibro.

    Aber leider geht ein Rückgang der Entzündungen nicht zwangsläufig
    mit einer Abnahme der Fibromyalgie-Symptome einher.

    Das ist ja die Crux an der Fibro. Kaum einer weiss doch sind es Schmerzen die von der Fibro herrühren oder ist es eine akute Entzündung.
    Und dann gibt es ja auch noch die Leute die selbst mit den sichtbarsten Enzündungen in den Gelenken, keine Entzümdugswerte im Blut haben.

    Cortison wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Aber es beseitigt meist nicht die Ursache, sondern nur das Symptom.
    Außerdem besteht die Gefahr, dass mangels Schmerzen die Belastung wieder so hoch wird, dass z.B, Gelenke weiter geschädigt werden.
     
  20. Knuddel

    Knuddel Akki

    Registriert seit:
    9. Juli 2009
    Beiträge:
    163
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo zusammen,

    okay...also anders:

    Die Fibromyalgie ist,ob primär oder sekundär,als eigenständige Symptomerkrankung zu sehen.In erster Linie ist es eine Schmerzwahrnehmungsstörung,die wirklich als solche keine entzündliche Erkrankung ist.

    Was ich vorher sagen wollte,ist,dass sich oft entzündliche andere Erkrankungen mit der Fibro vergesellschaften,die dann halt auf Cortison ansprechen.

    Wie ich aus eigener schmerzlicher Erfahrung sagen kann,ist es ein Dilemma,wenn man/frau zu früh in die Fibroschiene "abgeschoben" wird,denn dann ist es oft so,dass gar nicht weiter nach anderen Erkrankungen gesucht wird.
    Ich habe es doch selbst erlebt und nun stehe ich da,mit den chronifizierten Schmerzen und es werden plötzlich einige entzündliche Prozesse aufgetan....

    Es ist nicht alles Fibro,wo auch Fibro drauf steht.

    Liebe Grüße,
    die Akki ( Knuddel)