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Familienanamnese

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kerstin, 30. April 2011.

  1. kerstin

    kerstin Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben!

    Mich würde einmal interessieren, was Ihr beim Rheumatologen aus der Familienanamnese ansprecht.

    Leider wird man ja nicht nach gezielten Krankheiten gefragt und es gibt auch keinen Fragebogen zum Ausfüllen.

    Ich sprach bei Frage des Arztes an, dass Gicht, Diabetes, eine mir nicht näher bekannte Herzkrankheit und Bluthochdruck vorliegen. Interessant war für den Arzt aber nur der Bluthochdruck. Nun bin ich unsicher, ob ich vielleicht noch andere Erkrankungen hätte ansprechen sollen.

    Was war bei Euch aus der Familienanamnese für den Rheumatologen noch wichtig und was sollte ich nach Möglichkeit noch erwähnen?

    Bitte gebt mir Tipps dazu.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  2. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Kerstin!
    Vorallem wichtig ist, ob es bei euch in der Familie Personen mit anderen Autoimmunerkrankungen gibt, wie z.B. Rheuma in jeglicher Form, Schuppenflechte usw.
     
  3. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Huhu,

    also ich habe alles angegeben, am interessantesten für die Ärzte waren, dass meine Mutter cP hat und mein Bruder MS + MB + Parkinson + Epilepsie hat. Weil er MS hat ist man bei mir vorsichtig was Biologica angeht, da bei mir ein erhöhtes Risiko besteht an MS zu erkranken. An deiner Stelle würde ich die Krankheiten, die in deiner Familie sind, angeben!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Kristina
     
  4. kerstin

    kerstin Mitglied

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    Hallo Ihr Beiden,

    vielen Dank für Eure Antworten.

    Psoriasis kann ich bei meinem Vater nicht ausschließen, habe aber seine Hände immer gesehen. Allerdings habe ich keine Ahnung welche Diagnose der Hausarzt da gestellt hat. Mit mir wurde bei uns in der Familie über so etwas nie gesprochen und teilweise weiß auch meine Mutter nicht alle Erkrankungen meines Vaters. Deshalb bleibt mir ggf. nur meine Mutter nach gezielten Erkrankungen zu fragen, da sie ja vielleicht doch etwas weiß und nur nicht im Zusammenhang mit mir an diese Erkrankungen denkt. Ich habe ja auch gelernt mit den ständig zunehmenden Einschränkungen und Schmerzen zu leben und denke nicht immer an alle Probleme.

    Eure Hinweise sind für mich besonders als Gedankenanstösse wichtig, da ich so gar nicht weiß,ob ich noch etwas wichtiges ansprechen sollte, was ich vergessen habe oder erst erfragen müsste.

    Die Familienanamnese wurde ja telefonisch erhoben und so wurde immer wieder vom Arzt versucht das Thema zu wechseln und mir fiel irgendwann dann gerade noch der Bluthochdruck ein.

    Vielleicht habt Ihr noch weitere Hinweise.

    Vielen Dank und Euch auch ein schönes und sonniges Wochenende.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  5. ks03

    ks03 Neues Mitglied

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    hallo,

    bei mir hat die rheumatologin gezielt gefragt, ob bei meinen eltern rheuma oder ähnliches vorkommt.
    meine rheumatologin hat ansonsten ganz viele fragen gestellt. ich hab mir gar keine gedanken drüber gemacht, ob ich ihr von mir aus etwas erzählen soll.

    tschau ks
     
  6. Irmi

    Irmi Mitglied

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    Hey Kerstin!

    Mach dir keinen Kopf, das ist doch normal das man mal was vergisst. - Schreibe dir vor deinem nächsten Termin einfach in Ruhe auf, was du noch sagen willst.
    So kannst du dir sicher sein, das du nichts vergisst.

    So viel Wert auf die Anamnese würde ich jetzt nicht legen. Was einem einfällt sagt man halt, was nicht eben nicht. Dein Rheuma muss ja nichts damit zu tun haben, es kann familieär gehäuft auftreten. Insofern wird sich an deiner Diagnose ja nichts ändern.

    LG 1986
     
  7. Judy_Tiger

    Judy_Tiger Mitglied

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    hey,

    bei mir wurde neben rheuma und psoriasis gezielt nach chronisch-entzündlichen darmeerkrankungen gefragt
     
  8. kerstin

    kerstin Mitglied

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    Hallo

    und Danke für Eure Antworten.

    Mein Arzt hat über die Jahre meiner Behandlung einen ärztlichen Bericht geschrieben und beim Korrekturlesen sind mir Unstimmigkeiten bei der von ihm ausgeführten Familienanamnese aufgefallen. Da wurde außer einer bösartigen Erkrankung einfach ausgeschlossen, dass keine Erkrankungen vorliegen, obwohl ich dazu gar nicht gefragt wurde. Da wurde ich dann sehr stutzig was ich schriftlich mitteilte und daraufhin erfolgte dann die Erhebung per Telefon.

    @ks03
    Da hast Du ja großes Glück gehabt, dass Deine Ärztin Dich konkret gefragt hat, vielleicht hat sie es ja wirklich für wichtig gehalten.

    Ich hatte gerade am Anfang meiner Erkrankung vor nun ca. 7 Jahren noch so keinerlei Ahnung.

    Nochmals Euch allen vielen Dank. Ihr habt mir sehr weiter geholfen.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
    #8 2. Mai 2011
    Zuletzt bearbeitet: 3. Mai 2011