Fahrtkosten

Hallo,
ich habe mich heute beim Landesamt für Versorgung und Soziales
über die rechtlichen Grundlagen für die unentgeldlichen Fahrten
im ÖPNV erkundigt,weil es mich auch betrifft.
Bürger,die Grundversorgung erhalten, und RentnerInnen,die
zur Grundsicherung bezuschusst werden,dürfen kostenlos im ÖPNV
fahren.Alle anderen Rentner müssten für 1/2 Jahr 30€ und für 1 Jahr
60€ entrichten.
lgtook


Voraussetzung ist ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" "GL" oder "H"
 
Vielen Dank Sprodde für deine Ergänzung!
Meine Aussage hätte sonst noch jemand anders auffassen können.
Danke.lgtook
 
Hallo Mondbein,

ich selbst habe AG, G,und B als Merkzeichen. Ausserdem 100 %. Meine KK bezahlt die Fahrtkosten, obwohl der Rheumadoc (Ambulanz) weiter weg ist. Ist bei uns auf dem Land nicht so einfach einen zu finden, der sich auch mit Spezialfällen auskennt. Ich musste eine Bescheinigung von meiner Hausärztin vorlegen, dass die das befürwortet. (ich war auch bei den meisten niedergelassenen Rheumatologen schon in Behandlung). Die haben mich letztlich "weitergeleitet".
Für meine Orthopäden gilt übrigens die gleiche Regelung. Muss aber 10 Euro (Eigenanteil) pro Fahrt selbst dazu zahlen.

LG
Andrea
 
Meine KK bezahlt die Fahrtkosten, obwohl der Rheumadoc
Genau, die KK bezahlen Fahrten zu den Ärzten wenn im Behindertenausweis ein AG eingetragen ist und/oder die Pflegestufe2 festgestellt wurde.

Schönes Wochenende wünscht Sylke
 
Meine Krankenkasse bezahlt die Fahrtkosten in die Ambulanz. Ich habe von meiner Hausärztin einen Transportschein bekommen, wo drauf steht, dass regelmässige Kontrollen in der Rheumaambulanz notwendig sind.

Ich fahre mit dem eigenem PKW hin und bekomme 20 ct pro km.
 
Grüßt euch,

die Fahrtkosten wurden bis 2002 zur Gesundheitsreform von den Krankenkassen übernommen.
Seitdem ist das nur bei bestimmten Fahrten möglich. Ich finde das, obwohl ich das selbst
deutlich zu spüren bekomme, sehr richtig. Früher waren die Arztpraxen Mittwochs Morgens
voll mit alten Damen, die auf dem Wochenmarkt waren und sich dann beim Arzt haben den
Blutdruck messen lassen, um sich einen Taxischein für die Heimfahrt mit den schweren
Taschen zu holen.

Das hat man davon - ein selbstgestricktes Problem.

Wenn der Arzt will kann er einem trotz aller Gesetze die entsprechenden Papier machen. Man
braucht eben einen Arzt, der sich nicht ziert Papierkram zu machen und dafür Zeit findet
oder sie sich nimmt.

Außerdem kann man die Kosten noch immer über die Einkommensteuer absetzen, wenn man
über einen Satz von xyz kommt. Dazu muss man wissen, dass auf diesem Weg auch Fahrten
zu Therapien und Apotheken dazugezählt werden dürfen. Immer mit Beleg natürlich.


Schönen Abend
Kira
 
Erst einmal: vielen Dank für eure Antworten auf meine Frage, hatte den thread ehrlich gesagt verbummelt...

Weiß vielleicht jemand von euch, ob die privaten Krankenversicherungen auch Fahrtkosten übernehmen? Ich wohne ebenfalls auf dem Land und brauche meistens eine Fahrer zum Arzt - läppert sich auf Dauer ganz gut :-(
 
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