Fahrt ihr immer Auto?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Marly, 24. März 2015.

  1. moni3

    moni3 Bekanntes Mitglied

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    aber ja wenn ein gesetz kommt ich würd natürlich hingehn,hab kein Problem damit.aber ebn angst das gerade wir gleich als fahruntauglich eingestuft werdn.denn man hat ja RA usw.lg
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @moni3

    Ich fasse zusammen:
    Du fändest eigentlich eine Überprüfung richtig; da sie aber (woher weißt Du das denn?) nicht gerecht ist, also die Gefahr bestehen könnte, dass die "Falschen" eventuell doch die Erlaubnis bekommen könnten, weiterzufahren, während in Wirklichkeit Fahrtüchtige ein Verbot erhalten könnten, ist sie gar nicht erforderlich und Du bist grundsätzlich - ich zitiere Dich wörtlich! - dann doch dagegen. Und eine Gefahrenreduktion schließt Du innerlich aus.

    Und da soll kein Widerspruch sein??

    Na dann.......könnten wir uns die Diskussion (sorry, Marly, ich werde nicht wieder abweichen von Deiner Ausgangsfrage, die das ja durchaus auch betrifft!) doch sparen und es uns Allen so viel leichter machen - wir können ja sowieso gar überhaupt nichts ändern an den ANDEREN, und an uns selbst müssen wir das sowieso nicht - oje :eek:
     
  3. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @alexis

    Mir geht es nicht um situative (Schwindel, Kreislauf, Schmerzen etc.), sondern um längere, oft generelle Fahruntauglichkeit - deshalb die Bitte um Entschuldigung an Marly ;)
     
    #43 27. März 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. März 2015
  4. moni3

    moni3 Bekanntes Mitglied

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    mir egal.es entscheiden e die anderen ob Prüfung ja oder nein.
    ich weis für mich selber,ich fahr nur dann wenns mir gut geht.
    das tu ich an erster Linie für mich und auch für die anderen.ich will niemand und auch mich nicht gefährden.
    warten wir ab ob mals so ein gesetz raus kommt,oder ob jeder fahren darf bis er selber sagt es reicht.lg
     
  5. Sabinerin

    Sabinerin Bekanntes Mitglied

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    Warum sollte man mit einer rheumatischen Erkrankung sofort fahruntauglich sein? :confused:
     
  6. moni3

    moni3 Bekanntes Mitglied

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    nein,ich denke nur Sabinern.
     
  7. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    doch, eigentlich und ursprünglich schon:
     
  8. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Wie bereits zu dem Thema gesagt - mir war immer mehr müdelig, also Auto erst mal beiseite und ab zu den Untersuchungen.

    Problem behoben - Auto geht wieder. Eigentlich doch alles Klar, oder?

    Übrigens hatte die Ärztin gesagt, wenn ich nicht sofort die Apnoe würde behandeln lassen, würde sie aus ärztlicher Sicht bei der zuständigen Behörde den Entzug des Führerscheins anregen.

    LG Eve

    Uuuups, da fällt mir ein, daß ich da zu einer Kontroll-Untersuchung muß.
     
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    frau meier, ich denke schon, dass "rheuma" auch ein problem ist ;-)
    mein knie ist teilweise so marode, dass ich auch mit automatik nicht fahre,
    dito handgelenke.

    in den usa wird der führerschein regelmäßig, ich glaube alle 5 jahre,
    überprüft. warum sollte das bei uns nicht gehen? ich halte das für sinnvoll,
    insbesondere um der uneinsichtigkeit entgegenzuwirken. wenn das auto durch den tüv alle 2 jahre überprüft wird, um mängel zu erkennen, dann sollte auch der mensch
    nicht bis in alle ewigkeit unüberprüft bleiben ;-)

    lg marie, heute einen smart gekauft, reicht für das bisschen was ich fahre völlig,
    und durch downsizing die umwelt ordentlich entlastet, ist ja auch was..... ;-)
    ganz abschaffen geht doch noch nicht, moi ;-)
    schönen unfallfreien abend :)
     
    #49 27. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 27. März 2015
  10. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Marie2

    Dass Rheuma kein Problem ist, bezog sich vor Allem auf die Einsichtsfähigkeit der wirklich Fahruntauglichen. Ein Rheumatiker wird relativ schnell seine physischen Grenzen bemerken ;)
    Du beschreibst das ja sehr eindrücklich. :)
     
  11. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    alles klar ;)

    lg marie
     
  12. moni3

    moni3 Bekanntes Mitglied

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    nein ich bin auch gegen eine Überprüfung im grossen und ganzen weil ich denke wie schon gesagt es wird nicht gerecht
    entschiedn werdn.
     
  13. Sabinerin

    Sabinerin Bekanntes Mitglied

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    Es gibt immer viele unterschiedliche Ansichten...

    Als kranker Mensch möchte man nicht überprüft werden. "Kann ich selbst entscheiden"
    Als gesunder Mensch möchte man nicht überprüft werden. "Kann ich selbst entscheiden"

    Verliert jemand einen Angehörigen im Straßenverkehr, wird er u.U. fragen "Warum wurde der Mensch nicht überprüft?"


    Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

    Ich schätze meine Fahrfähigkeit als sehr gut ein (also auf den Strecken, die ich mir selbst zutraue = 70km pro Strecke) und trotzdem habe ich Phasen, in denen es mir gesundheitlich schlecht geht und dann fahre ich kein Auto, weil ich an diesen Tagen meine Fahrfähigkeit für nicht ausreichend halte.

    An guten Tagen würde ich problemlos jede Prüfung bestehen, an schlechten Tagen hätte ich weder die Reaktionsfähigkeit, noch die Konzentration um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen und das ich für mich ein wichtiges Kriterium das Auto noch nicht mal aus der Garage zu holen.
     
    #53 28. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2015
  14. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    @marie: Glückwunsch zum Smart! :rolleyes: Ich hoffe, der Wagen macht Dir Spaß
    @alexis: jaaa...bin auch nicht immer beim Thema geblieben :vb_redface:
    Und noch mal von der Ausgangsfrage weg:
    Wenn man sicher und objektiv feststellen könnte, wann Mensch nicht mehr in der Lage ist, verantwortungsbewusste Entscheidungen selber zu treffen, wären viele (Rechts-)Unsicherheiten vermeidbar.

    PS: @alexis: wenn ich von der Leiter falle, ist i.d.R. nur mein Hals gebrochen. Da habe ich auch das Recht, mich selber zu gefährden. Straßenverkehr ist nunmal eine Gemeinschaftsveranstaltung.
     
    #54 28. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2015
  15. Sabinerin

    Sabinerin Bekanntes Mitglied

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    Welche Medien?
    Es ging doch um die Frage eines erkrankten Menschen, ob andere erkrankte Menschen Auto fahren oder nicht.

    Es gibt Erkrankungen, da MÜSSEN die Betroffenen jährlich nachweisen, dass sie medizinisch in der Lage sind Auto zu fahren. Tun sie das nicht, wird der Führerschein entzogen.
    Bei anderen Erkrankungen liegt es im Ermessen des Betroffenen, ob er Auto fahren kann oder nicht.
     
  16. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Ich bin bis jetzt, Gott sein Dank, noch gut in der Lage Auto zu fahren.
    Aber selbst ohne Rheuma haben mir lange Strecken auf der Autobahn immer schon Stress bereitet. Mehr als 250 Kilometer brauche ich da nicht und dann tausche ich mit meinem Mann, um nichts zu riskieren.

    Als ich anfing Quensyl zu nehmen, hat mich meine Ärztin darüber informiert, dass es in der Anfangszeit zu Augenproblemen kommen kann und dass man dann eventuell nicht fahrtüchtig ist. Ich bin in der ersten Woche nicht Auto gefahren, obwohl die Augen keine Probleme machten. Ich wollte einfach sicher gehen. Nicht nur für mich, sondern auch für andere.
    Danach bin ich wieder gefahren und habe ein gutes Gefühl dabei.
     
  17. Gertrud

    Gertrud Bekanntes Mitglied

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    Als meine Rheuma-Karriere begann, habe ich mich schon immer fit fürs Autofahren gefühlt - da ich aber mit div. Medikamenten vollgestopft war (u.a. Tramadol, was mich aber nicht sediert hat), habe ich mich schon gefragt, wie das rechtlich bzw. versicherungstechnisch ist, wenn tatsächlich mal was passiert?

    Insgesamt fahre ich aber auch meist nur kurze Strecken in bekanntem Terrain. Ich bin noch nie gern Auto gefahren - weder mit noch ohne Rheuma.

    Übrigens ist dieses "ich fahre und weiß beim Ankommen nicht mehr, was unterwegs passiert ist" nicht rheuma-typisch und auch kein Verlust vom Kurzzeitgedächtnis (wie hier jemand schrieb). Ich habe davon kürzlich mal gelesen - es würde auch die Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigen. Es passiert oft, wenn man auf bekannte Wegen unterwegs ist - würde aber was außergewöhnliches passieren, dann würde man trotzdem genauso reaktionsschnell reagieren.

    Bleibt zu hoffen! :rolleyes:
     
  18. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    habe ich mich schon gefragt, wie das rechtlich bzw. versicherungstechnisch ist, wenn tatsächlich mal was passiert?
    Zitat von Gertrud

    In jedem Fall ist nach einem Schaden ein Schadenbogen auszufüllen von beiden Parteien. Man wird u.a. gefragt, ob man Medikamente genommen hat und welche.
    Stellt sich da heraus, dass man einen ganzen Cocktail von Medis genommen hat, die fahruntüchtig machen können, wird sicherlich mal eine Anfrage beim Arzt gestellt.
    Zumindest mit einer Teilschuld muss man rechnen. Fährt man komplett "dicht", wird man von der Versicherung in Regress genommen.
    Rechtlich kenne ich mich nicht so aus, aber die Konsequenzen dürften wohl ähnlich heftig sein.
    Die Frage steht im Raum, was man dir wirklich nachweisen kann und ob du die Fragen im Bogen korrekt beantwortest:(

    Lg Clödi
     
  19. Gertrud

    Gertrud Bekanntes Mitglied

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    Ja, das denke ich auch - ist ja generell richtig.

    Nur: wenn ich chronisch krank bin, dann muss ich nun mal einiges an Medikamenten dauerhaft nehmen - und dürfte dann theoretisch gar nicht mehr fahren.

    Naja, wird vermutlich immer im Einzelfall entschieden.
    Trotzdem finde ich es ein wenig beunruhigend - man will ja versicherungsmäßig auf der sicheren Seite sein.
     
  20. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Sprich doch mal mit deinem Hausarzt. Viele Medis heißt ja nicht gleich fahruntauglich. Er müsste dich ausdrücklich darauf hinweisen, wenn du nicht fahren darfst. Vielleicht kann man sich die Fahrtauglichkeit sogar bescheinigen lassen:vb_confused:
     
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