Fahrrad fahren mit Rheuma- Eure Erfahrungen

Dieses Thema im Forum "Physiotherapie, Ergotherapie, Sport usw." wurde erstellt von Nillli, 8. August 2012.

  1. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    @ Onkel, vielen Dank für die Links, da kann ich mal stöbern...

    Mit welcher Lebensdauer darf man bei den Akkus denn rechnen? Hat da jemand Erfahrung?
     
  2. Onkel

    Onkel Registrierter Benutzer

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  3. Onkel

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    Na dann schiebe ich die Sache mal wieder hoch.
    Wollte mich nur mal wieder melden.
    Schäme mich auch für die lange Abwesenheit.
    Versuche mich zu Bessern.

    Wie in den letzten Jahren sitze ich immer noch täglich auf dem Fahrrad und strampel immer fleißig.
    in den Wintermonaten bin ich dann auf dem Ergometer und strampel da meine Kilos und Kilometer runter.

    Ich hoffe allen gehts soweit gut.
    Liebe Grüße aus OWL
    Euer Onkel
     
  4. Nillli

    Nillli Registrierter Benutzer

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    Nicht verschollen nur schreibfaul

    Hi Velo-Rheuma-Gemeinde!
    Sorry für die lange Abwesendheit. Habe mich sehr lange mit Alternativmedizin ,Sport, Ernährung etc. beschäftigt . In dieser Zeit habe ich solche netten Spots wie diesen leider vernachlässigt.
    Das grobe Fazit dieser Zeit ist: viel probiert, oft daneben gelegen und hab immer noch nicht aufgegeben ! :vb_cool: Rennrad fahren mach ich immer noch, halt bei der Witterung etwas weniger als sonst.
    Wer meine Aktivitäten verfolgen möchte der kann bei Strava nachschauen unter Nilli Chromie...
    Wie siehts bei euch aus, fahrt ihr bei dem Wetter noch? Was sagt euer Rheuma dazu? Ich gebe übrigens auch gerne Auskunft zu meinen Erfahrungen in Beziehung auf Alternativ-Medizin und homöopathischen Mittelchen welche ich die letzten 2 Jahre gesammelt habe-natürlich aus Sicht eines Laien.
    Bis denne und "Kette rechts"
     
  5. Dittmarsche

    Dittmarsche Guest

    Ja, weil mir nichts anderes übrig bleibt. Heute bei Regen. Geht alles mit der richtigen Verpackung.
    Schaue mich allerdings auch wieder nach kleinem Auto um.

    Mault. Das Fahrradfahren ist hoch kontraproduktiv, was das angeht. Zudem hatte ich dank einer nachlässigen Laubentfernung von den Fahrradwegen einen Halbsturz, in dessen Folge ich mir irgendwas einfangen habe, was noch nicht voll abgeklärt. Fühlt sich aber an wie die Beschreibungen eines chron. Kompartmentsyndroms (Wade).

    Die chron. Entzündung in der Hüfte desselben Beins sowie der Knocheninfarkt in ebendiesem tun ihr Übriges.

    Einzig für die Fitness und den Cholesterinspiegel scheint es gut zu sein (kann mir sonst nicht erklären, weshalb der LDL-Wert sonst besser geworden ist, da an Ernährung nichts geändert. Die ist seit je her gesund, fettarm und hauptsächlich mit guten Fettsäuren, wenn überhaupt.)

    Ansonsten wäre es wohl besser, ich verzichte darauf. Moderates Gehen war die bessere Form der Fortbewegung, was die Gesundheit betraf. Zur Zeit alles unter z.Teil erheblichen Schmerzen. Bin schon vom Rad gestiegen und konnte keinen einzigen Schritt mehr laufen, also auch das Fahrrad nicht mehr in seinen Stall schieben. Tja, da stand ich nun erstmal, bis ein Nachbar mich rettete.

    D.
     
  6. waldfee72

    waldfee72 MB, periph. Arth., Fibro

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    mal hier mal da mal dort :)
    rad fahren geht meist besser als laufen

    aus diesem grund nehme ich schon die ganze zeit lieber das fahrrad für meine wege. maqnchmal geht das aber nicht so, dann muss es das auto sein. aber dann hab ich meinen treuen begleiter, meinen rollator, dabei, der mich und meine füße dann ab und an ausruhen läßt.
    auch schon vorm rhema bin ich gern und viel rad gefahren. tagestouren zwischen 20 und 40 km waren normal. aber das ist im moment nicht wirklich drin, das machen meine sehen und der steiß nicht mit.
    aber mein fahrrad gibt mir bewegung und die freiheit, mich mehr bewegen zu können als ohne es. schön, dass es es gibt - mein geliebtes rad <3 .
     
  7. Onkel

    Onkel Registrierter Benutzer

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    #47 5. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2015
  8. Galador

    Galador Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr Biker,

    meine Sportart Nummer 1 ist auch das Radfahren, nachdem das Rheuma mit Basismedikamenten erträglicher geworden ist.

    Bei mir sind weniger die Gelenke das Problem, sondern die entzündeten Sehnen in den Händen und am Ellenbogen. Ich habe vor einigen Jahren mit einem Trekkingrad mit Federgabel angefangen, weil ich dachte die Federung vorne kommt meinen entzündeten Sehnen entgegen. Inzwischen habe ich festgestellt, dass die schonenste Haltung für mich die auf dem Rennlenker ist, aber nur in der oberen Position, bei der man oben die Bremgriffe/Schalung umgreift. Außerdem kann man am Rennlenker zwischen vielen Griffpositionen wechseln, was mir gut tut. Seitdem fahre ich bevorzugt mit dem Rennrad, wenn es das Wetter zuläßt. Auch für den Rücken ist die gebeugte Haltung interessanterweise ganz angenehm, wenn man den Rücken relativ gerade hält. Joggen geht mir leider auf den Rücken, mache ich trotzdem ab und zu als Ausgleich. Dazu noch etwas Ausgleichssport für den Oberkörper und die Rumpfmuskulatur.

    Bei mir war durch Cortison und null Sport der Hba1c-Wert auf über 6% gestiegen. Dazu 10 Kilo zugenommen. Da ich früher echt fit war, konnte das so nicht bleiben. 3-4x die Woche Sport für ca. 45-60 Minuten seit ca. 1,5 Jahren hat den Hba1c wieder auf 4,6% gebracht. Auch meine Cholesterin-Werte haben sich wesentlich gebessert.

    Allseits gute Fahrt

    Galador
     
  9. ottokarlfriedrich---

    ottokarlfriedrich--- Registrierter Benutzer

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    Radfahren fast bei jedem Wetter mit Rheum ....A.

    Halli, Hallo, Hi there,
    Ja natürlich Radfahren , je mehr , desto besser , kann man da schon sagen... aber vielleicht einige kleine Ausnahmen beachten, die eigentlich ganz einleuchtend sind.
    Mit geschwollenen oder geröteten Gelenken würde ich da keine Empfehlung zum Radeln geben. Erstmal die Hausaufgaben lösen und die Gelenke "abschmieren" lassen, ich meine damit nicht die KFZ Werkstatt, aber die Gelenke sollten aus der Gefahrenzone gebracht werden. Da ist einmal die Therapie gemeint, die stark punktet : MTX und falls noch Biologica. Falls dann immer noch ein oder zwei, drei Gelenke aus der Reihe tanzen und ihren "Aufstand" nicht einstellen, dann ggf. örtlich Steroide + Scandicain ( Kristallsuspension und z.B. Dexamethason ein wenig). Da ist es gut mit dem Arzt zu sprechen. Auf keinen Fall mit "wunden Füßen" zum Tanz auffordern. Das entzündete Gelenk ist bei effektiver Rheumatherapie ein Anfangszustand und nieeeee (!) darf es ein Dauerzustand werden. Mit den NSAR ist es so : die kann man ruhig direkt vor dem Radfahren in möglichst niedriger Dosis einnehmen. Warum niedrig ? Erstens sind diese COX I hemmer auch mit gewisser Vorsicht zu genießen und zweites wollen wir ja niemals die Schmerzen als Warnlämpchen einfach ausschalten oder ? Wenn ich z.B. vorher 25 mg Diclophenac dispers nehme oder 1/2 Tbl Peroxicam 20mg kann ich alles wunderbar überstehen und komme sogar viel gesünder wieder an und fühle mich echt gut.
    Man sollte sich nicht zu warm und nicht zu kalt anziehen. Was dem Rheumatiker -wie mir richtig gut bekommt, ist eine ggf. wattierte Polyester Unterwäsche noch unter dem Baumwollunterhemd. Wenn man schwitzt, wirkt das nicht als kalter, nasser Umschlag , was absolut zu vermeiden ist. Das könnte ja bei einer Verringerung der Abwehrkraft durch z.B. MTX mal zu einer Erkältung sogar Lungenentzündung führen. Dazu noch einen kleinen Tipp : Ich fahre Rad immer mit einem Helm + Visier. Da fühlst Du Dich wie in Deinem Wohnzimmer, wenn es um Dich herum mal stürmt und windet. Das ist angenehm aber vielleichtfür andere gewöhnungsbedürftig. Man sollte aber immer an die Gesundheit zuerst denken. Also auf und viel Spass wünsche ich !
     
  10. ottokarlfriedrich---

    ottokarlfriedrich--- Registrierter Benutzer

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    radeln geht leichter als Laufen ...

    Guten Tag,
    Das stimmt , wenn man Rheuma hat um so mehr. Also nehme ich mir mein kleines bike (20 Zoll Rad mit Gangschaltung und Federung) auch in den Urlaub mit. Da habe ich einen wesentlich größeren Radius Städte und Landschaften kennen zu lernen als per pedes. Das Fahrradschloss ist da fast noch wichtiger als zu Hause.
    Man kehrt ein und dann möchte man sein Rad wieder finden, nur dann macht es Spass.
    Das kleine Rad ist praktisch kaum schwerer zu treten als ein großes aber es ist wesentlich handlicher und man kommt in einer fremden Stadt viel leichter mit den Füßen auf den Boden, wenn die Ampel rot scheint. Sogar "Zeitlupe" kann man damit leichter hinkriegen, wenn man mal auf dem Bürgersteig -ausnahmsweise - fahren müsste ? !
     
  11. Onkel

    Onkel Registrierter Benutzer

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    So das Radeljahr 2015 neigt sich dem Ende.

    99 Radtouren
    4323 Km
    28.623 Höhenmeter
    257 Std im Sattel
    158.252 Kcal verbrannt

    Das Ziel für 2016 sind 6000 Km

    Ich wünsche euch allen

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr.
     
  12. Lusches

    Lusches Gesperrter Benutzer

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    Rheuma und Fahradfahren

    Das kann ich dir sagen ich hab mir einen Motorroller einen Originalen von Vespa gekauft und Düse damit durch die Landschaft das ist nicht so anstrengend!

    Schöne Grüße und Guten Rutsch
     
  13. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Oh, ein Motorroller, da hab ich auch nochen einen, den meinen in der Garage stehen. Leider ist daran seit zwei Jahren was kaputt, was man aber wieder richten könnte, nur kam noch keiner dazu bei unseren famiilären chronischen Krankenzuständen, aber im kommenden Frühjahr werden wir es schaffen und machen das Ding wieder flott...;):D
     
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